Line Barfod

dänische Politikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Line Barfod (* 24. Mai 1964 in Kopenhagen) ist eine dänische Juristin und Politikerin der Partei Enhedslisten.[1] Nach der Konstituierung im Zuge der Kommunalwahl 2021 ist sie Technik- und Umweltbürgermeisterin (teknik- og miljøborgmester) der Stadt Kopenhagen.[2]

Line Barfod

Leben

Barfod wuchs in Kopenhagen auf und studierte Jura an der Universität Kopenhagen, wo sie 1992 den Grad cand.jur. erwarb.[3] Beruflich arbeitete sie als Rechtsanwältin und wurde Partnerin des Rechtsanwaltbüros Foldschack, Forchhammer, Dahlager & Barfod.[3]

Wirken

Von 2001 bis 2011 war Barfod für Enhedslisten Mitglied des dänischen Parlaments (Folketing).[1] In dieser Zeit war sie in den Jahren 2001–2006 und 2007–2009 Fraktionsvorsitzende ihrer Partei.[1] Bei der Kommunalwahl am 16. November 2021 wurde Enhedslisten in Kopenhagen mit 15 von 55 Sitzen stärkste Kraft.[4] Barfod erzielte dabei 17.284 persönliche Stimmen und führte die Liste der Kandidierenden in der Hauptstadt an.[5] Seit der anschließenden Konstituierung leitet sie als Technik- und Umweltbürgermeisterin den Bereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Klima und steht dem Technik-Umwelt-Ausschuss der Stadt vor.[2] Für ihre Initiativen in der Architektur- und Stadtentwicklungspolitik wurde sie 2024 von der Arkitektforeningen als Årets Arkitekturborgmester (‚Architekturbürgermeisterin des Jahres‘) ausgezeichnet.[6] Als Oberbürgermeisterkandidatin ihrer Partei trat sie 2025 für die Kommunalwahl in Kopenhagen an.[1] In der Auseinandersetzung um das Großprojekt Lynetteholm sprach sie sich 2025 nach Berichten über überschrittene Cyanid-Grenzwerte in Wasserproben aus dem Jahr 2024 für eine Baupause aus.[7]

Commons: Line Barfod – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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