Lisa Alzner

österreichische Fußballtrainerin und Fußballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Lisa Alzner (* 10. Februar 1999 in Salzburg[1]) ist eine österreichische Fußballtrainerin und ehemalige Fußballspielerin.

Schnelle Fakten Personalia, Juniorinnen ...
Lisa Alzner
Personalia
Geburtstag 10. Februar 1999
Geburtsort Salzburg, Österreich
Größe 160 cm
Position Mittelfeld, Abwehr
Juniorinnen
Jahre Station
2006–2012 USV Elixhausen
2012–2014 USC Eugendorf
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2014–2017 FC Bergheim 62 (6)
2017 Union Kleinmünchen 10 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2015 Österreich U16 6 (0)
2015 Österreich U17 8 (0)
2017 Österreich U19 1 (0)
Stationen als Trainerin
Jahre Station
2019–2021 Union Kleinmünchen (Co-Trainerin)
2021–2022 LASK (Frauen)
2022–2024 SKN St. Pölten (Co-Trainerin)
2025 SKN St. Pölten (Cheftrainerin)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Karriere

Als Spielerin

Lisa Alzner begann ihre Vereinskarriere 2006 beim USV Elixhausen, 2012 wechselte sie zum USC Eugendorf und 2014 zum FC Bergheim. Sie absolvierte drei Saisonen in der zweiten Liga, ehe sie 2016 mit dem FC Bergheim in die Bundesliga aufstieg. 2017 spielte sie für Union Kleinmünchen in der ÖFB Frauen-Bundesliga.[2]

Mit dem österreichischen U16-Nationalteam bestritt Alzner sechs Spiele. Ihr Debüt gab sie im Februar 2014 beim Development Tournament in Portugal.[3][4] Mit dem U17-Team absolvierte sie acht Spiele und mit dem U19-Team ein Spiel. Ihr erstes Spiel hatte sie 2014 mit der U16 gegen Schottland. Ihr letztes Spiel bestritt sie am 23. Oktober 2017 mit der U19 gegen Belgien, als sie nach langer Verletzungspause erstmalig wieder eingewechselt wurde.[5][6][7][8][9][10] Alzner bestritt 62 Pflichtspiele für den FC Bergheim und 10 für Union Kleinmünchen.[11]

Alzner erlitt bereits im Alter von 15 Jahren eine schwere Knieverletzung, die sie zu einer Verletzungspause von über einem Jahr zwang. Auch die darauffolgenden Saisonen wurde sie immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Mit 18 Jahren verletzte sich Alzner erneut schwer am Knie und beendete deshalb ihre aktive Karriere.[12][13]

Als Trainerin

Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere wechselte Alzner auf die Trainerbank und absolvierte ein Studium der Sportwissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre.[12] 2020 erhielt sie die UEFA-C-Lizenz, 2021 die UEFA-B-Lizenz und 2024 die UEFA-A-Lizenz.[14] Im Februar 2026 wurde sie zum UEFA Pro-Diplom Kurs zugelassen.[15]

2021 übernahm Alzner die neu gegründete Frauen-Mannschaft des LASK, die sie zum Meistertitel in der dritthöchsten Liga führte.[12] 2022 wurde sie Co-Trainerin beim SKN Frauen in St. Pölten unter Cheftrainerin Liése Brancão und betreute auch das Future-Team.[12] Im Dezember 2024 wurde bekanntgegeben, dass Brancão den SKN mit sofortiger Wirkung verlässt.[16] Alzner wurde im Jänner 2025 zu ihrer Nachfolgerin als Cheftrainerin bestellt.[17]

Unter Cheftrainerin Alzner wurden die SKN Frauen in der Saison 2024/25 Österreichischer Meister[18] und Pokalsieger im ÖFB Frauen Cup.[19][20] Im September 2025 qualifizierten sich die SKN Frauen für die Ligaphase der UEFA Women’s Champions League in der Saison 2025/26.[21] Die Salzburgerin ist zu diesem Zeitpunkt mit einem Alter von nur 26 Jahren die jüngeste Cheftrainerin die jemals ein Team in der Champions League gecoacht hat.[22] Im Oktober 2025 wurde sie von Laurent Fassotte als Cheftrainer abgelöst, Alzner blieb Teil des Trainerteams.[23]

Einzelnachweise

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