Lisa Nienhaus
deutsche Journalistin
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Lisa Nienhaus (* 1979) ist eine deutsche Journalistin.
Werdegang
Nienhaus studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft in Köln und Stockholm. Parallel dazu besuchte sie die Kölner Journalistenschule. Daraufhin war sie von 2006 bis 2016 Wirtschaftsredakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Anschließend war sie ab 2016 stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts unter Uwe Jean Heuser bei der Wochenzeitung Die Zeit.[1] Von 2018 bis 2022 leitete sie das Büro der Zeit in Frankfurt am Main.[2] 2022 wechselte sie zur Süddeutschen Zeitung, wo sie bis 2025 als Nachfolgerin von Marc Beise das Wirtschaftsressort leitete und seither stellvertretende Leiterin des Ressorts Meinung unter Detlef Esslinger ist.[3][4] Zudem ist sie Leiterin der SZ Gipfel, darunter der SZ Wirtschaftsgipfel.
Preise und Auszeichnungen
- 2005: Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (Förderpreis)[5]
- 2014: Friedwart Bruckhaus-Preis der Hanns Martin Schleyer-Stiftung[5]
- 2015: Herbert Quandt Medien-Preis[1]
- 2018: Deutscher Journalistenpreis in der Kategorie „Bank & Versicherung“[6]
- 2019: Wirtschaftsjournalistin des Jahres des Medium Magazin in der Kategorie „Wirtschaftspolitik / Gesellschaft“[7]
- 2020: Deutscher Journalistenpreis in der Kategorie „Bildung & Arbeit“[6]
- 2021: Wirtschaftsjournalistin des Jahres des Medium Magazin in der Kategorie „Unternehmen“[7]
Monographien (Auswahl)
- Die Blindgänger. Warum die Ökonomen auch künftige Krisen nicht erkennen werden. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2009.
- Die Weltverbesserer. 66 große Denker, die unser Leben verändern. Carl Hanser Verlag, München 2015.