Liste der Baudenkmäler in Jachenau

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberbayerischen Gemeinde Jachenau zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] So wurde z. B. im Mai 2010 durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege entschieden, Grenzsteine und Felsmarchen den Baudenkmälern zuzuordnen und sie in die Denkmalliste aufzunehmen.

Jachenau, Ortsteil Dorf mit der denkmalgeschützten Kirche St. Nikolaus

Baudenkmäler in den Ortsteilen

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Jachenau
Dorf 6 1/3
(Standort)
St. Nikolaus Katholische Pfarrkirche, barocker Saalraum mit zentralraumartigem Chor und nördlichem Zwiebelturm, Kern mittelalterlich[1], 1718 durch Joseph Hainz barockisiert und vergrößert; mit Ausstattung (siehe auch: Kanzel) D-1-73-131-1 St. Nikolaus
Jachenau
bei Dorf 6 1/3
(Standort)
Friedhofsmauer alter verputzter Bruchsteinteil, 18. Jahrhundert. D-1-73-131-1 zugehörig Friedhofsmauer
Jachenau
bei Dorf 8
(Standort)
Zuhaus „Mesner“ zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, Hochlaube, Wandbild und bemalten Pfettenköpfen, gegen Mitte 19. Jahrhundert. D-1-73-131-3 Zuhaus „Mesner“
Jachenau
südlich der Kirche
(Standort)
Leonardi-Kapelle Bildstock, kapellenartiger Satteldachbau mit großer Bildnische, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-1-73-131-4 Leonardi-Kapelle
Altlach
Altlach 57
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus „Christoph“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufender Laube und verschaltem Vordach, 17./18. Jahrhundert. D-1-73-131-6 Ehemaliges Bauernhaus „Christoph“
Altlach
Altlach 59
(Standort)
Bauernhaus „Bräu“ auch Forsthaus Altlach genannt, zweigeschossiger putzgegliederter Flachsatteldachbau mit Kniestock und geschnitzten Laubenbrüstungen, 1843 gebaut D-1-73-131-7 Bauernhaus „Bräu“
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Altlach
am Altlacher Hochkopf
(Standort)
Hochkopfhütte Ehemalige königliche Jagdhütte, eingeschossiger verschindelter Flachsatteldachbau mit seitlichen Querbauten, um 1850, für König Maximilian II. erbaut und später beliebter Aufenthaltsort König Ludwigs II. D-1-73-131-35 Hochkopfhütte
Altlach
Einsiedl 59 1/2
(Standort)
Ehemaliges Forsthaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, Lauben und reichen Schnitzereien am Bundwerkgiebel sowie unter den Dachtraufen, 1880 D-1-73-131-54 Ehemaliges Forsthaus
Bäcker
Bäcker 16
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus beim „Bäck“ zweigeschossiger fassadenbemalter Flachsatteldachbau mit durchfenstertem Kniestock, Hochlaube und abgestrebten Pfettenköpfen, bezeichnet 1849 D-1-73-131-8 Ehemaliges Gasthaus beim „Bäck“
Berg
Berg 4
(Standort)
Bauernhaus „Langerbauer“ zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit durchfenstertem Kniestock, Balusterlauben, profilierten Pfettenköpfen und Glockenstuhl, bezeichnet 1858 D-1-73-131-9 Bauernhaus „Langerbauer“
Berg
am Weg von Berg nach Sachenbach
(Standort)
Fieberkapelle des „Krinner“ Kapelle, halbrunder Satteldachbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, 1,5 km westlich des Orts; mit Ausstattung D-1-73-131-11 Fieberkapelle des „Krinner“
Berg
an der Straße nach Jachenau
(Standort)
Wegkreuz des „Krinner“ steinernes Kreuz auf hohem Sockel mit Gussfiguren, bezeichnet 1896 D-1-73-131-36 Wegkreuz des „Krinner“
Erbhof
Erbhof 12
(Standort)
Feldkapelle des „Neuner“ Satteldachbau mit verschaltem Vordach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung; nordwestlich vom Hof D-1-73-131-12 Feldkapelle des „Neuner“
Erbhof
Erbhof 13a
(Standort)
Bildstock des „Erbhofer“ Pfeiler mit kleiner Bildnische, 18./19. Jahrhundert; östlich des Hofes an der Gemeindestraße D-1-73-131-13 Bildstock des „Erbhofer“
Hinterbichl
an der Hauptstraße
(Standort)
Wegkapelle des „Bichlermichl“ rechteckiger verputzter Bruchsteinbau mit scharschindelgedecktem Satteldach, wohl 2. Hälfte 18. Jahrhundert, 250 m südwestlich des Weilers; mit Ausstattung D-1-73-131-15 Wegkapelle des „Bichlermichl“
Hinterbichl
Hinterbichl 23
(Standort)
Bauernhaus „Bichlermichl“ Stattliches Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss, um 1770/80 D-1-73-131-16 Bauernhaus „Bichlermichl“
Hinterbichl
Hinterbichl 24
(Standort)
Fassadenmalerei am „Bichlerkassl“ barocke Fresken am Wohnteil, von Franz Karner, bezeichnet 1789, 1954 von Heinrich Bickel renoviert D-1-73-131-17 Fassadenmalerei am „Bichlerkassl“
Hinterbichl
an der Hauptstraße
(Standort)
Feldkreuz des „Bichlerkassl“ Wegkreuz, gefasster Holzcorpus unter reich gestaltetem Wettermantel, wohl noch 18. Jahrhundert; zwischen Hinterbichl und Petern nördlich der Hauptstraße D-1-73-131-37 Feldkreuz des „Bichlerkassl“
Laich
Laich 10
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus „Laichkaspar“ zweigeschossiger weit vorkragender Flachsatteldachbau mit durchfenstertem Kniestock, geschnitzten sowie bemalten Lauben und Balkenköpfen, bezeichnet 1850 D-1-73-131-18 Ehemaliges Bauernhaus „Laichkaspar“
Laich
Laich 11
(Standort)
Fassadenmalerei am „Laichhansen“ gemalte Gliederung mit Heiligenfresken am Wohnteil, bezeichnet 1834 D-1-73-131-19 Fassadenmalerei am „Laichhansen“
Laich
Laich 11
(Standort)
Zuhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Laube und verschaltem Vordach, bezeichnet 1816 D-1-73-131-19 zugehörig Zuhaus
Luitpolder
Luitpolder 49
(Standort)
Bauernhaus „Luitpolder“ Wohnteil, zweigeschossiger von Franz Karner fassadenbemalter Flachsatteldachbau mit Baluster-Hochlaube, Hausinschriften, profilierten Balkenköpfen und Glockenstuhl, bezeichnet 1791 und 1793 D-1-73-131-20 Bauernhaus „Luitpolder“
Luitpolder
Luitpolder 49
(Standort)
Badstube verputzter Bruchsteinbau mit Flachsatteldach und Blockbau-Kniestock, 18./19. Jahrhundert. D-1-73-131-20 zugehörig Badstube
Niedernach
Niedernach 55 1/3
(Standort)
Niedernach-Kraftwerk Wasserkraftwerk; Kraft- und Schalthaus, streng gegliederter und zugleich in die Landschaft eingebundener Funktionskomplex aus zwei rechtwinklig aneinanderstoßenden Trakten mit hohen Sprossenfenstern und schindelgedecktem Walm- bzw. Satteldach, nach Plänen von Franz Hart, 1947–51 D-1-73-131-38 Niedernach-Kraftwerk
Niggeln
Niggeln 36
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus „Reiser“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufender Bretterlaube, verschaltem Vordach und kräftigem Traufbundwerk, 17./18. Jahrhundert. D-1-73-131-21 Ehemaliges Bauernhaus „Reiser“
Niggeln
an der Straße nach Achner
(Standort)
Wegkreuz des „Zach“ barocker geschnitzter Holzcorpus unter reich verziertem Wettermantel, 18./19. Jahrhundert. D-1-73-131-34 Wegkreuz des „Zach“
Niggeln
Niggeln 40
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus „Erharthäusl“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufender Laube und verschaltem Vordach, angeblich von 1710, in den Jahren 1976/77 restauriert D-1-73-131-23 Ehemaliges Kleinbauernhaus „Erharthäusl“
Ochsensitz
Ochsensitz 60
(Standort)
Einzelhof „Ochsensitz“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Laube, Kniestock und südseitigem Traufbundwerk, 17./18. Jahrhundert. D-1-73-131-24 Einzelhof „Ochsensitz“
Ort
Ortererfeld an der Hauptstraße
(Standort)
Wegkapelle des „Orterer“ Rechteckbau mit Satteldach, 1. Hälfte 18. Jahrhundert. (schon 1756 erwähnt in „Vindelicia Sacra“); mit Ausstattung D-1-73-131-25 Wegkapelle des „Orterer“
Point
Point 44
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus „Puitschaffler“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und umlaufender Laube, 17./18. Jahrhundert. D-1-73-131-26 Ehemaliges Kleinbauernhaus „Puitschaffler“
Point
Point 45
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus „Puit-Toni“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Kniestock, zweiseitiger Laube und Zierbund, 2. Hälfte 17. Jahrhundert. D-1-73-131-27 Ehemaliges Kleinbauernhaus „Puit-Toni“
Raut
Raut 30
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus „Rauthof“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufender Laube und verschaltem Vordach, 2. Hälfte 17. Jahrhundert. D-1-73-131-28 Ehemaliges Bauernhaus „Rauthof“
Sachenbach (Jachenau)

(Standort)
Weilerkapelle halbrund geschlossener Satteldachbau, bezeichnet 1862; mit Ausstattung D-1-73-131-29 Weilerkapelle
Sachenbach
Sachenbach 2
(Standort)
Bauernhaus „Seppenbauer“ zweigeschossiger fassadenbemalter Flachsatteldachbau mit durchfenstertem Kniestock, Hochlaube und Traufbundwerk, um 1850/60, Bemalung 1951 D-1-73-131-30 Bauernhaus „Seppenbauer“
Tannern

(Standort)
Hofkapelle des „Hinterdanner“ Satteldachbau mit halbrundem Chorschluss und Zwiebel-Dachreiter, bezeichnet 1821; mit Ausstattung D-1-73-131-31 Hofkapelle des „Hinterdanner“
Tannern
Tannern 31
(Standort)
Bauernhaus „Hintertanner“ Wohnteil, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitigen Lauben, profilierten Balkenköpfen und Fassadenmalerei, 1844 D-1-73-131-32 Bauernhaus „Hintertanner“
Tannern
Tannern 31a
(Standort)
Badstube zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit verschaltem Vordach, Ende 18. Jahrhundert. D-1-73-131-32 zugehörig Badstube
Wieden
Wieden 15
(Standort)
Kleinhaus Sölde, zweigeschossiger Blockbau mit legschindelgedecktem Flachsatteldach, Laube und profilierten Pfettenköpfen, 3. Viertel 18. Jahrhundert. D-1-73-131-33 Kleinhaus
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Almen

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am Ostgrat des Hirschhörnlkopfes
(Standort)
Bärenhaupt- oder Pfundalm
„Zum Pfund“
Almhütte, erdgeschossiger verputzter Bruchsteinkaser mit Blockbau-Wirtschaftsteil über Bruchsteinsockel und Satteldach, bezeichnet 1760 D-1-73-131-39 Bärenhaupt- oder Pfundalm „Zum Pfund“
am Ostgrat des Hirschhörnlkopfes
(Standort)
Bärenhaupt- oder Pfundalm
Kälberstall
teilweise verkleideter Blockbau über Bruchsteinsockel mit Satteldach, 18./19. Jahrhundert. D-1-73-131-39 zugehörig Bärenhaupt- oder Pfundalm Kälberstall
südostwärts unterhalb des Rabenkopfes
(Standort)
Bergstaffel- oder Staffelalm
„Zum Lang“
Almhütte, erdgeschossiger verputzter Bruchsteinbau mit Schopfwalmdach, um 1858/60, mit Franz Marc um 1907/10 zugeschriebenen Wandmalereien (Tierdarstellungen) im Inneren D-1-73-131-40 Bergstaffel- oder Staffelalm „Zum Lang“
am Sattel zwischen Jochberg und Hirschhörnlkopf
(Standort)
Kotalm
„Mesnerbauer“

( Wikidata)
Almhütte, erdgeschossiger gekalkter Bruchsteinbau mit Blockbau-Kniestock und Flachsatteldach, Mitte/2. Hälfte 19. Jahrhundert. D-1-73-131-41 Kotalm „Mesnerbauer“
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auf dem Rücken des Labersberges
(Standort)
Laichkaspar- oder Gopperalm
„Zum Gopper“
Almhütte, erdgeschossiger rau überputzter Bruchsteinbau mit Schopfwalmdach, teils profilierten Pfettenköpfen und talseitiger Stallerweiterung, Mitte 19. Jahrhundert. D-1-73-131-42 Laichkaspar- oder Gopperalm „Zum Gopper“
im Tal der Großen Laine
(Standort)
Lainlalm
„Zum Cölestin“
Niederleger; Almhütte, verputzter Bruchsteinbau mit Flachsatteldach, Giebellünette und profilierten Pfettenköpfen, bezeichnet 1865 D-1-73-131-44 Lainlalm „Zum Cölestin“
3 km südwestlich des Staffel
(Standort)
Luitpolderalm
„Zum Luitpolder“
Almhütte, erdgeschossiger verputzter Flachsatteldachbau mit Putzgliederung und Wandsprüchen, um 1840 D-1-73-131-45 Luitpolderalm „Zum Luitpolder“
3 km südwestlich des Staffel
(Standort)
Luitpolderalm
Laubstreuhütte
verputzter Satteldachbau, um 1840 D-1-73-131-45 zugehörig Luitpolderalm Laubstreuhütte
3 km südwestlich des Staffel
(Standort)
Luitpolderalm
Heustadel
teilweise verbretterter Bruchsteinbau mit Flachsatteldach, um 1840 D-1-73-131-45 zugehörig Luitpolderalm Heustadel
1 km nördlich des Sylvensteinspeichers
(Standort)
Niedersalm
„Zum Zach“
Stallgebäude, erdgeschossiger Flachsatteldach-Blockbau teilweise über Bruchsteinsockel mit Kniestock und Eselrücken-Türsturz, bezeichnet 1777 D-1-73-131-46 Niedersalm „Zum Zach“
nördlich unterhalb des Latschenkopfes
(Standort)
Obere Ortereralm
„Zum Orterer“
Hochleger; Almhütte, erdgeschossiger westseitig verschindelter Blockbau über Bruchsteinsockel mit Flachsatteldach, um 1850/60 D-1-73-131-47 Obere Ortereralm „Zum Orterer“
am Schwarzenbach nördlich unterhalb des Hahnberges
(Standort)
Untere Ortereralm
„Zum Orterer“
Niederleger; Almhütte, erdgeschossiger über Bruchsteinsockel örtlich erneuerter Blockbau mit Flachsatteldach, 18. Jahrhundert. D-1-73-131-48 Untere Ortereralm „Zum Orterer“
2 km südwestlich unterhalb der Benediktenwand
(Standort)
Petereralm
„Zum Petererkaspar“
Almhütte, erdgeschossiger Blockbau über teilverputztem Bruchsteinsockel mit Satteldach, bezeichnet 1870 D-1-73-131-49 Petereralm „Zum Petererkaspar“
ostwärts unterhalb des Rabenkopfes
(Standort)
Pessenbacheralm
„Zum Lang“
Almhütte, zum Lang, erdgeschossiger größtenteils verbretterter Blockbau über verputztem Bruchsteinsockel mit Flachsatteldach, bezeichnet 1868, sicher älter und sicher nicht das Baujahr, sondern Jahr des Erwerbs durch Caspar Orterer vom Ort in Jachenau D-1-73-131-55 Pessenbacheralm „Zum Lang“
nördlich unterhalb des Hirschhörnlkopfes
(Standort)
Rappinalm
„Zum Krinner“
Almhütte, erdgeschossiger verputzter Bruchsteinbau mit Flachsatteldach und Blockbau-Kniestock, wohl 1. Viertel 19. Jahrhundert. D-1-73-131-50 Rappinalm „Zum Krinner“
südlich unterhalb der Achselköpfe
(Standort)
Vordere Scharnitzalm
„Zum Kaspersbauer“
Almhütte, erdgeschossiger verputzter und geschlämmter Bruchsteinbau mit verbrettertem Giebel und Flachsatteldach, bezeichnet 1901 D-1-73-131-51 Vordere Scharnitzalm „Zum Kaspersbauer“
südlich unterhalb der Achselköpfe
(Standort)
Vordere Scharnitzalm
„Zum PetererIrgl“
Zwiehof, Almhütte, erdgeschossiger verputzt und geschlämmter Bruchsteinbau mit Satteldach und Eckstrebepfeiler, wohl 1. Hälfte 19. Jahrhundert. D-1-73-131-52 Vordere Scharnitzalm „Zum PetererIrgl“
südlich unterhalb der Achselköpfe
(Standort)
Vordere Scharnitzalm
Stall
Stall, erdgeschossiger teils verputzter Bruchsteinbau mit Flachsatteldach, wohl 1. Hälfte 19. Jahrhundert. D-1-73-131-52 zugehörig Vordere Scharnitzalm Stall
1,5 km südlich unterhalb der Benediktenwand
(Standort)
Tanneralm
„Hinterdanner“
Almhütte, Hinterdanner, erdgeschossiger giebelseitig verputzter Bruchsteinbau mit Flachsatteldach und verschindelten Blockbauteilen, wohl 18. Jahrhundert. D-1-73-131-53 Tanneralm „Hinterdanner“
1,5 km südlich unterhalb der Benediktenwand
(Standort)
Tanneralm
Stall
Stallteil der ehemaligen Almhütte Vordertanner, erdgeschossiger teils verputzter Bruchsteinbau mit Legschindeldach, wohl 18. Jahrhundert, Kaser abgegangen. D-1-73-131-53 zugehörig Tanneralm Stall
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Grenzsteine und Felsmarchen

Grenzsteine und Felsmarchen zur Markierung der Grenze zwischen dem Klostergericht Benediktbeuern und dem Landgericht Tölz, 15./18. Jahrhundert; Steine und Felsen unterschiedlicher Größe, gesetzte Grenzsteine aus Kalkstein oder Buntsandstein oder in anstehenden Felsen eingearbeitete Felsmarchen, mit eingemeißelten und schwarz gefassten Markierungen: Hoheitszeichen mit „Hebscheidt“ des Landgerichts Tölz (1584 so bezeichnet) und gekreuzten Abtstäben des Klosters Benediktbeuern, bezeichnet 1584, 1651, 1653, 1715, 1720, 1772 und 1774.[2]

Zur heraldischen Zuordnung und begrifflichen Deutung des „Hebscheidts“ gibt es bisher folgende Hypothese: Das „Hebscheidt“ ist die Reduktion des Schweifs des bayerischen Löwen auf ein einfach in Fels zu hauendes Zeichen[3]. Begrifflich wird unter vielen verschiedenen Bedeutungen die Herleitung von Hebsäule, Hebeleiter, Wagenheber favorisiert.

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Langeneck/Hochtal
(Standort)
Grenzsteine und Felsmarchen zur Markierung der Grenze von Kloster Benediktbeuern mit dem Landgericht Tölz, 15./18. Jh.; Grenzsteine und Felsmarchen zur Markierung der Grenze von Kloster Benediktbeuern mit dem Landgericht Tölz, 15./18. Jahrhundert; Steine und Felsen unterschiedlicher Größe, gesetzte Grenzsteine aus Kalkstein oder Buntsandstein oder in anstehenden Felsen eingearbeitete Felsmarchen, mit eingemeißelten und farbig gefassten Markierungen: Hoheitszeichen mit Hebscheidt des Landgerichts Tölz und gekreuztem Abtstab des Klosters Benediktbeuern, bezeichnet 1584, 1653, 1720 und 1772. D-1-73-131-60 BW
Hirschhörnl; Röhrmoos; Reichenau-Hochtal; Rauchenberg-Adamskopf; Glaswald-Vordere Scharnitz
(Standort)
Grenzsteine und Felsmarchen zur Markierung der Grenze von Kloster Benediktbeuern mit dem Landgericht Tölz, 15./18. Jh.; Steine und Felsen unterschiedlicher Größe, gesetzte Grenzsteine aus Kalkstein oder Buntsandstein oder in anstehenden Felsen eingearbeitete Felsmarchen, mit eingemeißelten und farbig gefassten Markierungen: Hoheitszeichen mit Hebscheidt des Landgerichts Tölz und gekreuztem Abtstab des Klosters Benediktbeuern, bez. 1584, 1653, 1720 und 1772 D-1-73-131-61 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.64882,11.49473!/D:Hirschhörnl; Röhrmoos; Reichenau-Hochtal; Rauchenberg-Adamskopf; Glaswald-Vordere Scharnitz, Grenzsteine und Felsmarchen zur Markierung der Grenze von Kloster Benediktbeuern mit dem Landgericht Tölz, 15./18. Jh.;!/|BW]]
am Rotöhrsattel
(Standort)
Felsmarch
( Wikidata)
Felsmarch von 1839 als Ersatz eines älteren Marchs an einer Felswand hart östlich der Kupferplatte für Max Höfler D-1-73-113-65 (Benediktbeuern) Felsmarch
am Beigenstein
(Standort)
Felsmarch
( Wikidata)
Felsmarch von 1584 an der „gescheibten Wand“ im Almgelände auf der Südseite des Beigenstein D-1-73-131-61 zugehörig Felsmarch
im Schwarzenbach
(Standort)
Grenzstein
( Wikidata)
Zimmergroße Felskugel 300 m westlich des „Hüttenflecks“ direkt am orographisch rechten Ufer des Schwarzenbachs D-1-73-131-60 zugehörig Grenzstein
am Hochtal/Langeneck
(Standort)
Grenzstein
( Wikidata)
Mächtiger Felsklotz im „Hochtal“ auf dem Langeneck auf der Seite zur Jachenau D-1-73-131-61 zugehörig Grenzstein
beim Ortsteil Fleckhaus
(Standort)
Grenzstein
( Wikidata)
Grenzstein an der Staatsstraße 2072 zwischen dem Jachenauer Ortsteil Fleckhaus und dem Lenggrieser Ortsteil Letten D-1-73-131-60 zugehörig Grenzstein
auf dem Brandkopf
(Standort)
Grenzstein
( Wikidata)
Grenzstein auf einer Kuppe östlich des Brandkopfgipfels D-1-73-131-60 zugehörig Grenzstein
im Röhrmoos
(Standort)
Grenzstein
( Wikidata)
Grenzstein am ehemaligen „Krinner-Stadel“ im Röhrmoos D-1-73-131-61 zugehörig Grenzstein
am Hohen Zwiesler
(Standort)
Felsmarch
( Wikidata)
Felsmarch in der Nordflanke des Hohen Zwieslers (Rauchenberg) D-1-73-131-60 zugehörig Felsmarch
an der Schronbachalm
(Standort)
Grenzstein nord
( Wikidata)
Grenzstein 300 m westlich der Schronbachalm auf dem Nordufer des Baches D-1-73-131-60 zugehörig Grenzstein nord
an der Schronbachalm
(Standort)
Grenzstein süd
( Wikidata)
Grenzstein 300 m westlich der Schronbachalm am Fuß des Adamskopfes D-1-73-131-61 zugehörig Grenzstein süd
am Adamskopf
(Standort)
Felsmarch
( Wikidata)
Felsmarch oberhalb der Schronbachalm am Nordgrat des Adamskopfes D-1-73-131-61 zugehörig Felsmarch
bei der Niedersalm
(Standort)
Grenzstein
( Wikidata)
Grenzstein auf dem Sattel 500 m südlich der Niedersalm D-1-73-131-60 zugehörig Grenzstein
im Seibertsgraben
(Standort)
Felsmarch
( Wikidata)
Felsmarch auf einer Felsrippe im Seibertsgraben 50 m oberhalb der Einmündung in den Staffelgraben D-1-73-131-61 zugehörig Felsmarch
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Abgegangene Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr existieren, z. B. weil sie abgebrochen wurden. Aktennummern in diesem Abschnitt sind ehemalige, jetzt nicht mehr gültige Aktennummern. Mit Klick auf das Kamerasymbol im Tabellenkopf kann man Bilder zu dieser Liste hochladen.

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Jachenau
Dorf 6 1/2
(Standort)
Pfarrhaus mit Halbwalmdach, 1813/1814
(1974 abgerissen, Neubau 1975 in Anlehnung an die alte Form)
D-1-73-131-2 Pfarrhaus
Fleck
Fleck 43
(Standort)
Kleinbauernhaus „Fleckler“ Sölde mit Blockbau-Obergeschoss, 1. Hälfte 18. Jahrhundert.
(2008 Brand, 2010 abgerissen, 2011 Neubau)
D-1-73-131-14 Kleinbauernhaus „Fleckler“
Niggeln
Niggeln 39
(Standort)
Kleinbauernhaus „Schuster“ Sölde, verputzter Blockbau mit Legschindeldach, Ende 18. Jahrhundert.
(1998 abgerissen, da zerfallen)
D-1-73-131-22 Kleinbauernhaus „Schuster“
Südwestlich unterhalb des Latschenkopfes an der Hangkante zur Jachenau
(Standort)
Laichhansenalm Langgestreckter Einfirstbau aus verputztem Mauerwerk mit flachgeneigtem Satteldach, Anfang 19. Jahrhundert
(nach Verbrennung wegen Hausschwamm 2004 neu erbaut)
D-1-73-131-43 Laichhansenalm
Berg
Berg 5
(Standort)
Bauernhaus „Krinner“ Wirtschaftsteil des Bauernhauses, Flachsatteldachbau mit Laube am obergeschossigen Traufbundwerk, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. 2014 abgerissen und durch Wohntrakt ersetzt D-1-73-131-10 Bauernhaus „Krinner“
Achner
Achner 41
(Standort)
Einzelhof „Rainerweber“ Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufender Laube und verschaltem Vordach, 18. Jahrhundert. Im Jahr 2018 abgerissen und durch Neubau ersetzt. D-1-73-131-5 Einzelhof „Rainerweber“
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Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmalschutz genießen, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Siehe auch

Literatur

Commons: Baudenkmäler in Jachenau – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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