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Liste der Flaggen im Rhein-Sieg-Kreis

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Diese Liste beinhaltet alle Flaggen im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Nach der Gemeindeordnung des Landes müssen Wappen und Flaggen genehmigt werden. Genehmigungsbehörde war bis 1969 der Innenminister, seitdem sind es die Regierungspräsidenten. Zu der Genehmigung sind Zeichnungen der Wappen/Flaggen und Gutachten der Landesarchive notwendig. Genehmigt wird explizit die Flaggenform, die auf der Urkunde erwähnt ist.

Weitere Informationen Kreis, Hissflagge ...
KreisHissflaggeBannerKommentare
Rhein-Sieg-Kreis
Der Kreis führt folgendes Wappen:
„Es zeigt in einem silbernen Schild einen blaugekrönten und blaubewehrten, zwiegeschwänzten roten Löwen, der sich mit der linken Pranke auf einen silbernen Schild mit schwarzem Balkenkreuz stützt, mit der rechten ein goldenes Flammenschwert über seinem Haupte schwingt.“ (genehmigt am 26. Mai 1955) […]

„Der Kreis führt eine Flagge in den Farben rot und weiß, die in der Mitte das Kreiswappen zeigt.“[1]
(Flagge vom Siegkreis übernommen)

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Städte und Gemeinden

Weitere Informationen Stadt oder Gemeinde, Hissflagge ...
Stadt oder GemeindeHissflaggeBannerBemerkungen
Gemeinde Alfter


Der Gemeinde Alfter wurde am 16. April 1974 ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge als Banner genehmigt:

Wappenbeschreibung:

Unter goldenem (gelbem) Schildthaupt, darin fünf rote Rauten fünfmal von Rot nach Gold (Gelb) geteilt und überdeckt von einem golden (gelben) bekrönten, doppelschwänzigen, silbernen (weißen) Löwen.

Beschreibung der Flagge als Banner:

Gelb-Rot-Gelb im Verhältnis 1 : 4 : 1 längsgestreift mit dem etwas über die Mitte nach oben verschobenen Wappenschild der Gemeinde.[2]

Auf Fotos sind Hissflaggen zu sehen.[3]

Stadt Bad Honnef

keine Hissflagge genehmigt

Der Stadt ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 24. Januar 1973 das Recht zur Führung eines Siegels, eines Wappens und eines Banners verliehen worden.

Wappenbeschreibung:
Von Silber (Weiß) und Rot 30-mal geschacht, in der oberen Hälfte belegt mit einem durchgehenden, fünflätzigen blauen Turnierkragen. […]

Beschreibung des Banners:
Blau-Weiß-Rot im Verhältnis 1 : 2 : 1 längsgestreift, mit dem Wappenschild der Stadt etwas oberhalb der Mitte.[4]

Stadt Bornheim

keine Hissflagge genehmigt

Der Stadt Bornheim wurde am 6. Mai 1971 ein Wappen, ein Siegel und ein Banner genehmigt.

Das Wappen zeigt in Gold (gelb) einen silbernen (weiß) gegitterten roten Balken, der an der vorderen Flankenstelle ein gestürztes schwarzes Flammenschwert überdeckt.

Das Banner zeigt in Rot-Gelb im Verhältnis 1 : 1 : 1 : 1 längs gestreift im Schild im weißen Bannerhaupt das Stadtwappen.[5]

Gemeinde Eitorf Der Gemeinde Eitorf ist am 17. September 1934 durch das Preußische Staatsministerium des Inneren in Berlin das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden.
Beschreibung des Wappens:
Geteilt und vorn von Silber und Rot gespalten, wobei im silbernen Felde oben der wachsende bergische Löwe in Rot und unten in rotem Felde 2 aufgerichtete goldene Eicheln stehen. Hinten auf grünem Boden ein silberner Turm mit rotem Dach und goldener Wetterfahne. […]

Die Gemeinde führt eine Gemeindeflagge. Die Grundfarbe ist weiß mit dem farbigen Gemeindewappen.[6]

Stadt Hennef (Sieg)
genehmigte Version


benutzte Version

Der Stadt Hennef wurde am 19. November 1970 ein Wappen, ein Siegel und ein Banner genehmigt.[7]

Wappen

In Rot zwischen zwei schlanken, mit schwarzer Fensterfüllung ausgestatteten, silbernen (weißen) Türmen ein breiter, von drei Türmchen bekrönter, gleichfarbener Zinnenturm; alle stehen auf einem silbernen (weißen) Rippengewölbe und über einer aus der Schildrundung wachsenden, gleichfarbigen Zinnenmauer. Das Gewölbe überspannt einen roten Dreiberg, in dessen Mitte ein silberner (weißer) Schild mit steigendem, in der rechten Tatze eine blaue Weintraube haltendem, blaubewehrtem und -bezungtem roten Löwen steht; der Schild ist flankiert von je fünf und bekrönt von zwei silbernen (weißen) Kreuzen. […]

Banner

Das Banner ist Rot-Weiß im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift, auf der roten Bahn im oberen Drittel ohne Schild das Wappen der Stadt.

Hissflagge

Rot-Weiß im Verhältnis 1 : 1 quergestreift, im Obereck ohne Schild das Wappen der Stadt.[8]

Auf Fotos sind Hissflaggen mit waagerechter Teilung zu sehen.[9]

Stadt Königswinter Die Stadt Königswinter führt ein Wappen, eine Flagge und ein Dienstsiegel entsprechend der Genehmigungsurkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 6. Juli 1972.

Das Wappen zeigt in Rot eine silberne (weiße) Torburg mit zwei dreifenstrigen Zinnentürmen und einem spitzbogigen Tor, das durch ein goldenes (gelbes) Fallgitter etwa zur Hälfte ausgefüllt wird. Zwischen den Türmen schwebt ein großes Schild, der auf gespaltenem Feld in Silber (Weiß) vorne einen linksgewendeten, doppelschwänzigen, blaugekrönten, -bezungten und -bewehrten roten Löwen, hinten ein durchgehendes Schwarzes Kreuz zeigt.

Die Flagge ist

als Banner: Rot mit dem Stadtwappen ohne Schild in der oberen Hälfte.

als Hissflagge: Rot mit dem Stadtwappen ohne Schild das ganze Tuch ausfüllend.[10]

Stadt Lohmar Der Stadt Lohmar ist am 9. März 1972 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden.[11]

Das Wappen ist geteilt; oben in Silber (Weiß) mit einem halben doppelschwänzigen, blaugekrönten, -bewehrten und -bezungten roten Löwen; unten in Grün mit einer leicht gewellten silbernen (weißen) Deichsel.

Der Stadt Lohmar ist ferner das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Die Flagge wird geführt

als Banner: Grün-Weiß im Verhältnis 1:1 längsgestreift mit dem Stadtwappen im Schild in der oberen Hälfte,

als Hissflagge: Grün-Weiß im Verhältnis 1:1 längsgestreift (d. h. entlang der längeren Seitenlinie) mit dem Stadtwappen im Schild in der Mitte.[12]

Stadt Meckenheim Der Stadt Meckenheim wurde am 20. April 1972 ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge genehmigt.

Beschreibung des Wappens:
In Silber (weiß) ein schwarzes Kreuz, belegt mit einem blauen Reichsapfel mit goldenem (gelbem) Kreuz und ebensolchen Beschlägen. […]

Beschreibung der Flagge:
Als Hissflagge: Blau mit dem Stadtwappen zur Stange hin verschoben.[13]

Fotos zeigen auch ein Banner.[14]

Gemeinde Much

Zeichnung nach Original[15]

Das Gemeindewappen zeigt in geteiltem Felde: Oben einen roten Bergischen Löwen, im unteren Teil auf grünem Hügel einen schwarzen Hahn, der von zwei blauen Fischen in gelbem Felde flankiert wird.

Die Flagge (Banner und Hissflagge) besteht aus den Farben weiß-grün-blau mit dem um das Wort Much ergänzten Wappen der Gemeinde Much in der oberen Hälfte.[16]

Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid Der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid wurde am 26. November 1970 ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge genehmigt.

"Bannerbeschreibung:

Blau-weiß-blau im Verhältnis 1:4:1 längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte im Schild das Wappen der Gemeinde."[17]

Auf Fotos sind Hissflaggen zu sehen.[15]

Stadt Niederkassel Der Stadt Niederkassel wurde am 25. August 1989 eine Hissflagge und ein Banner genehmigt:

"Beschreibung der Hißflagge und des Banners: In Rot das Wappen der Stadt Niederkassel (in Rot über einem grünen Wellenschildfuß eine silberne Burg mit zwei Zinnentürmen, zwischen denen schwebend ein silbernes Schild, darin ein roter Wechselzinnenbalken)."

Stadt Rheinbach Der Stadt Rheinbach wurde am 14. August 1970 ein Wappen, ein Siegel und ein Banner genehmigt.

Das Wappen der Stadt Rheinbach zeigt im geteilten Felde oben in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, unten gespalten, links in Silber einen mit dem Barte linkshin gewendeten blauen Schlüssel, hinten in Rot einen halben silbernen Adler im Spalt. […]

Die Flagge der Stadt Rheinbach trägt zu den Stadtfarben schwarz und weiß das Stadtwappen. Sie wird auch als Banner geführt mit dem Wappen etwas oberhalb der Mitte.[18]

Gemeinde Ruppichteroth kein Flagge bekannt
Stadt Sankt Augustin Wappen, Siegel und Flagge wurden am 3. September 1970 genehmigt, Wappen und Siegel am 15. September 1979 geändert.[19]

Die Stadt führt ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge.

Das Stadtwappen zeigt im Schildhaupt in Silber (Weiß) einen schreitenden, doppeltgeschwänzten, blau bewehrten, blau bezungten und blau gekrönten roten Löwen; darunter ein von blau nach silber (weiß) 16-fach geschachtes Feld. […]

Die Flagge hat die Farben Blauweiß und enthält im oberen Teil das Wappenbild.[20]

Stadt Siegburg laut Hauptsatzung
keine Hissflagge
Das Stadtwappen zeigt im unteren Teil einen weißen Dreiberg mit dem roten bergischen Löwen. Darüber steht auf blauem Grund der Erzengel Michael mit goldenem Heiligenschein und weißen Flügeln, weißem Gewand und rotem Mantel. Der Mantel wird durch eine goldene Mantelschließe mit blauem Edelstein zusammengehalten. Das Zepter in der rechten Hand ist golden, der Reichsapfel in der linken Hand

blau mit goldenem Kreuz. Über dem Wappenschild befindet sich eine goldene Mauerkrone. Die Hauptsatzung gibt keine Auskunft über eine Flagge.[21]

Beschreibung des Banners [nicht Teil der amtlichen Bekanntmachung]: Die Farben der Stadt sind Blau-Weiß. Das Banner zeigt in Blau-Weiß im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift im Schild das Stadtwappen etwas oberhalb der Mitte des Tuches.

Gemeinde Swisttal keine Hissflagge genehmigtDie Flagge wurde am 15. Dezember 1971 genehmigt:

Flaggen(Banner)-beschreibung:

Weiß-gelb-weiß im Verhältnis 1:2:1 längsgestreift; auf der mittleren Bahn in voller Breite, leicht zur Stange hin verschoben, der Wappenschild der Gemeinde Swisttal.[22]

Stadt Troisdorf Siegel, Wappen und Flaggen wurden am 9. November 1971 genehmigt.[23]

Die Flagge der Stadt Troisdorf wird als Banner oder als Hissflagge geführt. Die Flagge zeigt die Farben rot-weiß-rot. Beim Banner sind die Farben im Verhältnis 1 : 7 : 1 längsgestreift mit dem Stadtwappen im Schild etwas oberhalb der Mitte. Die Hissflagge enthält die Farben im Verhältnis 1 : 5 : 1 längsgestreift mit dem Stadtwappen im Schild in der Mitte.[24]

Gemeinde Wachtberg Der Gemeinde Wachtberg ist mit Urkunde vom 13. April 1971 das Recht zur Führung eines Siegels, Wappens und Flagge verliehen worden.
Wappenbeschreibung:

In Blau ein flammenspeiender silberner (weißer) Lindwurm

Bannerbeschreibung:

Blau-weiß-blau – im Verhältnis 1:2:1 längsgestreift[25]

Ab 2008 wurde das Wappen auf das Banner gesetzt[26]

Gemeinde Windeck Der Gemeinde ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 5. Dezember 1973 das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Die Flagge (Banner) besteht aus den Farben blau-weiß-blau im Verhältnis 1 : 4 : 1 quer- bzw. längsgestreift mit dem Wappenschild der Gemeinde (= geteilt; oben in Silber (weiß) ein schreitender, blau gekrönter, -bewehrter und -bezungter roter Löwe; unten in Blau ein silberner (weißer) Mann im Harnisch, einen silbernen (weißen) gold (gelb)-schäftigen Streithammer schwingend), etwas oberhalb der Mitte.[27]
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Historische Flaggen und eingemeindete Orte

Alfter

Neugliederung am 1. August 1969

Bad Honnef

Neugliederung am 1. August 1969

Bornheim

Neugliederung am 1. August 1969

Meckenheim

Neugliederung am 1. August 1969

Much

Sankt Augustin

Neugliederung am 1. August 1969

Troisdorf

Neugliederung am 1. August 1969

Wachtberg

Neugliederung am 1. August 1969

Siehe auch

Einzelnachweise und Anmerkungen

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