Liste der Kulturdenkmale in Donaueschingen
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In der Liste der Kulturdenkmale in Donaueschingen sind die Kulturdenkmale der Stadt Donaueschingen im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg aufgelistet.
Legende
Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.
- Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen:

- Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
- Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
- Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
- Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
- ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Abkürzungen
- Bei Datierungen: a = archivalisch, d = dendrochronologische Untersuchung, gk = gefügekundlich, i = inschriftlich, s = stilistisch
- P = Denkmaleigenschaft wird geprüft
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Aasen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Eindach-Gehöft | Anger 27 a, 27 (Karte) |
Wohn- und Ökonomiegebäude; quergeteiltes Anwesen mit zweigeschossigem Wohnteil, traufständig, mit Satteldach; vermutlich entstanden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. | 102851542 | ||
| Zweigeschossiger Mehrzweckbau | Käppelestraße 2 (Karte) |
Zweiflüglig, auf rechtwinkligem Grundriss; Walmdach; die jetzige Gestalt durch Umbau zu Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. | 102851554 | ||
| Wohnhaus | Klosterstraße 2 (Karte) |
„S’Friedlis Haus“
Ehemaliges Vogtshaus; dreigeschossiges Staffelgiebelhaus mit Satteldach; über dem rundbogigen Zugang datiert: 1416; vermutlich der erhaltene Wohnteil eines Eindachgehöfts. |
102851577 | ||
| Wohnhaus | Klosterstraße 12 (Karte) |
„Unter Vogt’s“
Zweigeschossiges Staffelgiebelhaus; Satteldach; wohl im 16. Jahrhundert entstanden; vermutlich Wohnteil eines Baaremer Eindach-Gehöfts. |
102851670 | ||
Weitere Bilder |
Kath. Pfarrkirche St. Blasius | Klosterstraße 17 (Karte) |
Nach Westen ausgerichtete Saalkirche mit eingezogenem 3/8-Chor und im Nordosten angefügtem Turm; dieser im Kern wohl romanisch, die Kapelle im Turmunterschoß mit Kreuzgratgewölbe; der heutige Kirchenraum wohl das Ergebnis eines gründlichen Umbaus im 18. Jahrhundert; aus dieser Zeit auch eine Reihe von Ausstattungsstücken; Orgelempore auf Holzsäulen, Orgel vermutlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. | 102851750 ( | |
Weitere Bilder |
Gefallenendenkmal | Klosterstraße 17 (Karte) |
für die Gefallenen der beiden Weltkriege, an der Rückseite eines Brunnenbeckens aufragender Sockel mit Tafeln der Gefallenen, darüber Figur eines knienden Soldaten, sgn. „fec. H. KNUTTI“, 1920er Jahre. Ergänzungen der Tafeln der Gefallenen des Zweiten Weltkriegs 1950er Jahre; mit Umfriedung. | 107342929 | |
| Friedhofkreuz | Klosterstraße 17 (Karte) |
Roter Sandstein mit Sockelinschrift und Corpus in weißlichem Steinmaterial, um 1880 bis 1900. | 107342997 | ||
| Pfarrhaus | Klosterstraße 19 (Karte) |
Zweigeschossiges, traufständiges Wohnhaus mit Satteldach; entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit zeittypischen Schmuckelementen. | 102851777 | ||
| Staffelgiebelhaus | Klosterstraße 21, 23 (Karte) |
„Im Klösterle oder Kloster“. Ehemals dem Kloster St. Georgen gehöriges, 3-teiliger, 3-geschossiger Bau mit 3 Staffelgiebeln, profiliertes Traufgesims, Satteldach mit Aufschiebling. Nr. 21 etwas abgesetzt von Nr. 23/25, an der Giebelseite von Nr. 21 Sonnenuhr, dort finden sich auch ältere Fenstereinfassungen. 16. Jahrhundert | 106109909 | ||
| Brunnenhaus | Obere Wiesen (Karte) |
Kleines, einstöckiges, würfelförmiges, verputztes Gebäude mit Pyramidendach und zentraler Dachlaterne als Entlüftung; entstanden wohl in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. | 102851925 | ||
| Wohnhaus | Ostbaarstraße 10 (Karte) |
Zweigeschossiges Wohnhaus aus verputztem Bruchsteinmauerwerk; Satteldach und nördlicher Treppengiebel zur Straße hin; niedrigerer Ökonomie-Anbau an der östlichen Traufseite; Keller im Erdgeschoss; entstanden wohl zu Ende des 18. Jahrhunderts. | 102851858 | ||
| Steinernes Wegkreuz | Ostbaarstraße 28 a (Karte) |
Bez. 1896. | 107343020 | ||
| Eindachgehöft | Winkelgasse 1 (Karte) |
Kleines, zweigeschossiges, quergeteiltes Eindach-Gehöft mit Satteldach; entstanden wohl zu Anfang des 19. Jahrhunderts; eine spätere Vergrößerung ist im Fachwerk der Scheunen-Seite ablesbar; moderne Umnutzung des Wirtschaftsteils zu Wohnzwecken. | 102851884 |
Donaueschingen
Die Stadt am Ursprung der Donau kam schon 1488 in den Besitz der Fürstenberger. Die regelmäßige Anlage im östlichen Teil des Stadtkerns und die dort versammelten herrschaftlichen Bauten gehen aber im Wesentlichen auf die rege Bautätigkeit nach 1723 zurück, als Fürst Joseph Wilhelm Ernst seine Residenz von Stühlingen nach Donaueschingen verlegte. Schloss und Stadtkirche bilden den Kern dieser neuen Stadtanlage. Die ehem. Hofkirche wurde – weithin sichtbar – auf dem Quellhügel der Donau errichtet. Von Süden, jenseits der Brigach kommend, führt die Josephstraße auf sie zu und mündet dort in die von Westen nach Osten verlaufende Achse der Karl- bzw. Fürstenbergstraße. In der Joseph- und in der Karlstraße ist die städtebauliche Anlage des 18. Jhs. mit ihrer traufständigen zweigeschossigen Bebauung deutlich ablesbar. An der Haldenstraße, die von Westen auf den Haupteingang des Schlossparks zuführt, sind die stattlichen barocken Walmdachbauten des Fürstlich Fürstenbergischen Archivs und der Hofbibliothek (urspr. Regierungsgebäude) sowie das ehem. Rentamt aufgereiht. Der sog. Neubau, als Wohnkomplex für die fürstlichen Beamten er richtet, liegt der Brigachbrücke gegenüber und beherrscht den Postplatz. Nördlich von Schloss und Schlosspark sind weitere Bauten der Residenz gruppiert: die rechteckige Anlage des Karlsplatzes mit dem Bau der F. F. Sammlungen, an der Fürstenbergstraße erstreckt sich der Gebäudekomplex des fürstlichen Reitstalls. Schloss und Schlosspark bilden einen eigenen Bezirk. Das Grundkonzept des Parks geht auf das frühe 19. Jh. zurück, als das sumpfige Gelände zwischen Brigach und Breg in eine künstliche Landschaft mit ausgedehnten Wasserflächen umgewandelt wurde. Das heutige malerische Erscheinungsbild der Anlage mit Weihern, ausgedehntem Wegenetz, zahlreichen Denkmälern, dem Brunnenrondell der Donauquelle u. a. m. ist vor allem das Ergebnis umfassender Um- und Neugestaltungen im späten 19. Jh. Am Rande des Parks liegen das Gesellschaftshaus bzw. Museum und die Neue Orangerie. Der östliche Teil des Stadtkerns mit Schloss und Schlosspark vermittelt damit ein anschauliches Bild vom Ausbau Donaueschingens zur Residenzstadt der Fürsten von Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert.
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
Weitere Bilder |
Kath. Pfarrkirche St. Vitus des Weilers Aufen | Am Hinteren Berg 4 (Karte) |
einfacher, rechteckiger Saalbau mit stuckierter Flachdecke; eingezogener Chor; anschließend ein ummauerter Friedhof.(Sachgesamtheit) | 102837713 | |
| Ehem. Stadtkämmerei | An der Donauhalle 5 (Karte) |
zweigeschossiges Haus mit Mansard-Walmdach und regelmäßig angeordneten Giebelgauben; entstanden wohl um die Wende zum 20. Jahrhundert. | 102837771 | ||
| Kath. Pfarrkirche St. Johann | An der Stadtkirche 1 (Karte) |
Einschiffige Wandpfeilerkirche mit eingezogenem, halbrunden Chor, 1724 bis 47 im Auftrag des Fürsten Joseph Wilhelm Ernst zu Fürstenberg als Hof- und Stadtkirche nach Plänen des böhmischen Baumeisters Franz Maximilian Kaňka errichtet.
Die Kirche mit ihrer Doppelturmfassade und den aufgesetzten Zwiebelhauben hat durch die Lage auf einem durch Stützmauern befestigten Felsvorsprung nahe des Schlosses und der Donauquelle eine monumentale, ortsbildprägende Wirkung. Der Außenbau ist durch Gesimse und Lisenen gestaltet. Der Haupteingang mit dem Fürstenbergischen Wappen befindet sich an der Doppelturmfassade im Süden. Darüber steht im kleinen Giebel zwischen den Türmen die überlebensgroße Figur des Kirchenpatrons als Kopie. Das Original vom Überlinger Bildhauer Georg Greissing von 1741 befindet sich innen an der westlichen Langhauswand. Der hohe Innenraum ist mit einer Tonne mit Stichkappen gewölbt. Er wird durch vorspringende, die Gurtbögen tragende, Pilaster mit ionischen Kapitellen und das umlaufende, mehrfach profilierte Gesims gegliedert. Der eingezogene Chorraum ist vom Langhaus durch doppelte Pilaster abgegrenzt. Hier steht der barocke Hochaltar des Meßkircher Hofschreiners Matthäus Bäusch mit dem Gemälde der Taufe Christi von Joseph Esperlin (1750/1) und an der Ostseite die Fürstenloge. Weitere erhaltene Ausstattungsstücke sind u.a. die vom Hauptaltar des Vorgängerbaus stammende Madonna mit Kind von 1522 (Umfeld des Meisters H. L.), die Kanzel des Villinger Kunstschreiners Hermann (1736), die barocken Seitenaltäre von Bäusch (1737/9), die überlebensgroßen Apostelfiguren auf schlichten Konsolen seitlich der Fenster von Johann Michael Winterhalter, Joseph Anton Hops und Biecheler (1753), und die Rokoko-Figur des Hl. Aloysius von Joseph Anton Hops (1758). Franz Maximilian Kaňka war der Architekt der Schwiegereltern des Fürsten, der Grafen von Waldenstein. Der von Kanka gefertigte Plan hat starke, vermutlich vom Auftraggeber geforderte Anleihen an die Schlosskirche der Grafen von Waldenstein in Dux. Die außen nur mit wenigen Schmuckelementen versehene Kirche ist auch im Innern durch ihre Schlichtheit geprägt. Vermutlich haben finanzielle Erwägungen die Ausführung von dekorativem Stuck, Wand- und Deckengemälden verhindert. Durch die Heirat mit Anna von Waldenstein lag das Hauptinteresse des Fürsten Joseph Wilhelm Ernst nun in Böhmen, das Paar lebte die meiste Zeit im waldsteinischen Palais in Prag. Die Stadtpfarrkirche St. Johann in Donaueschingen wurde im Auftrag von Fürst Joseph Wilhelm Ernst im Zuge des Ausbaus Donaueschingens zur Residenzstadt errichtet. Sie ist ein alleinstehendes Beispiel des böhmischen Barocks in Süddeutschland. Die Kirche besitzt die Wertigkeit eines Kulturdenkmals besonderer Bedeutung nach §12 DSchG, ist aber nicht im Denkmalbuch eingetragen. |
102837803 | ||
Weitere Bilder |
Ehem. Fürstlich Fürstenbergisches Amtshaus | An der Stadtkirche 2 (Karte) |
Erbaut in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts unter Graf Heinrich zu Fürstenberg. 1778 bis 1882 Gymnasium, danach Bäckerei Schell, heute Musikschule.
Dreigeschossiger Staffelgiebelbau in leichter Hanglage zwischen Postplatz und Stadtkirche. Satteldach mit Biberschwanzdeckung und Schleppgauben, Fenster- und Türgewände mit gekehlten Sandsteingewänden, am Südgiebel zwei segmentbogige Tore. Innen am Zugang zum nördlicher Gewölbekeller Inschrift „1579“, im Erd- und 1. Obergeschoss zum Teil spätgotisch verzierte Balkendecken, Reste von Renaissance-Malereien in den Gefachen sowie zwei Steinsäulen mit gedreht kannelierten Schäften einer Nische erhalten. Im Eingangsbereich Ölmalerei des frühen 20. Jahrhunderts. Zum Teil historische Fenster, hoher Substanzverlust (Treppen, Kamine, Türen und zum Teil Fenster) beim Umbau zur Musikschule 1983. Das Gebäude ist eines der Ältesten Donaueschingens und ein frühes Zeugnis der fürstenbergischen Bautätigkeit in Donaueschingen. Es wurde unter dem Fürstenberger Grafen Heinrich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. |
102837849 | |
| Wohnhaus | Augustastraße 4 (Karte) |
Eingeschossiges, giebelständiges, verputztes Gebäude mit kleiner Wiederkehr; steiles Satteldach mit Schleppgaupen, auf der Rückseite Vollwalm; typisches kleines Wohnhaus der Zeit um 1900 samt kleinteiliger Fenstergliederung und Jugendstil-Gartenzaun. (Sachgesamtheit) | 102837981 | ||
Weitere Bilder |
Gasthaus Adler | Bregstraße 3 (Karte) |
Ausleger
Schmiedeeiserner Wirtshausausleger mit Doppeladler. |
102838031 | |
| Sandsteinkreuz | Buchhalde (Karte) |
Beim Ortsausgang Aufen in Richtung Donaueschingen, bez. 1892 | 102838862 | ||
| Wegkreuz | Brigachtalstraße 3 b (Karte) |
Steinkreuz auf Sockel mit Inschrift, am Kreuzfuß Nische, bez. 1894. | 104534552 | ||
| Wohnhaus | Brigachtalstraße 25 (Karte) |
eines ehem. Wohn- und Ökonomiegebäudes. Zweigeschossig, traufständig; verputzt mit Satteldach; im Kern 17. Jahrhundert. | 102838061 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Brigachtalstraße 35 (Karte) |
Zweigeschossiges Quereinhaus, traufständig; verputzter Bau mit Satteldach; im Kern wohl frühes 17. Jahrhundert, mit späteren Anbauten und Veränderungen. | 102838101 | ||
| Steinbrunnen | Brigachtalstraße (Karte) |
mit gusseisernem Brunnenstock auf kleinem, runden Platz,wohl 19. Jahrhundert, Brüder Benckiser Pforzheim. | 104535108 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Brigachtalstraße 37 (Karte) |
Kleines, zweigeschossiges Quereinhaus, traufständig; verputzter Bau mit Satteldach; im Kern wohl noch 18. Jahrhundert, mit späteren Veränderungen. | 102838125 | ||
| Ortsbild | Am Karlsgarten 2, 4, 6; An der Stadtkirche 1, 2, 3, 7, 11, 13; Anlagen; Brigachweg 6, 8; Burgweg 3, 6; Fürstenbergstraße 2, 5, 7, 9, 10, 11, 13, 15, 17/1, 17, 19; Haldenstraße 1, 3, 5, 6, 7, 9, 11; Im Killtel 1, 2, 3, 4, 6, 8; Josefstraße 1, 2 b, 2, 2 a, 3, 4, 5 b, 5 a, 5, 6, 7, 8, 9, 9 a, 10, 11, 12 a, 12, 13, 14 a, 14, 15, 17, 19, 21, 25, 27, 29, 31 c, 31 b, 31 a, 31, 33, 35; Karlsplatz 1, 2, 3, 5, 5 a, 7, 9, 13; Karlstraße 52, 53, 54, 55, 56 a, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 63, 65, 67, 69, 71; Max-Egon-Straße; Moltkestraße 2, 2 a; Museumsweg 1; Parkweg 1, 1 a, 2, 3, 4, 5, 7, 7 a, 9, 11; Postplatz 1, 2, 3, 4, 5; Poststraße 2; Prinz-Fritzi-Allee 1, 1/1, 2, 2 a, 2 b, 2 c, 2 d, 4, 4 a, 6, 7; Schulweg 11 a; Sennhofstraße 1 a, 1 b, 4, 6, 8, 8 a, 10 a, 10 b, 10; Stadionstraße 5 (Karte) |
Das Stadtgebiet besteht aus dem Stadtkern, den in den 1930er-Jahren eingegliederten Orten Allmendshofen und Aufen und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er-Jahre eingegliederten Gemeinden Aasen, Grüningen, Heidenhofen, Hubertshofen, Neudingen, Pfohren und Wolterdingen. Schloss und Stadtkirche bilden den Kern dieser neuen Stadtanlage. Die ehem. Hofkirche wurde – weithin sichtbar – auf dem Quellhügel der Donau errichtet. Von Süden, jenseits der Brigach kommend, führt die Josephstraße auf sie zu und mündet dort in die von Westen nach Osten verlaufende Achse der Karl- bzw. Fürstenbergstraße. | 105663979 | ||
| Kath. Stadtpfarrkirche St. Jakobus d. Ä. | Brunnenweg 2 (Karte) |
Dorfkirche des ehemaligen Ortes Allmendshofen, Saalkirche mit 3/8-Chor und Chor-Seitenturm mit Mansard-Helm; 1716 umgestalteter, im Kern mittelalterlicher Bau. | 102838946 | ||
| Wohnhaus | Brunnenweg 4 (Karte) |
Wohnteil eines ehemaligen quergeteilten Wohnwirtschaftsgebäudes mit Staffelgiebel, dieser in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche St. Jakobus des ehemals eigenständigen Dorfes Allmendshofen und auf diese ausgerichtet. Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, im Kern wohl 17. Jahrhundert, überformt. Im Innern Teile des historischen Dachstuhls und der historischen Raumstruktur erhalten. | 102838979 | ||
| Ökonomiegebäude | Buchbergweg 2 (Karte) |
Eingeschossiges Gebäude, verputzt und mit Teil-Holzverschalung; Krüppelwalmdach; bez. 1896 vermutlich als Farrenstall entstanden. | 102839053 | ||
| Villa Buch | Dürrheimer Straße 2 (Karte) |
Villenanwesen mit Garten und Einfriedung. Eingeschossige Villa im Heimatstil; verputzter Bau auf Quadersockel; Teil in Sichtfachwerk; Krüppelwalmdach mit Krüppelwalm-Dachhäusern; wohl erstes Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. | 102841163 | ||
| Brunnen | Dürrheimer Straße 21 (Karte) |
Laufbrunnen aus rotem Sandstein, errichtet in Erinnerung an die Einrichtung des städtischen Wasserleitungsnetzes unter Kaiser Wilhelm I. | 102839086 | ||
| Sgraffito | Eilestraße 4 (Karte) |
In den Putz eingetieftes Relief des Heiligen Christophorus, 1956, in Formen figurativer Abstraktion von Sepp Biehler, bez. „SB 56“. | 110484740 | ||
| Stadtfriedhof | Friedhofstraße 24 a (Karte) |
Künstlerisch oder heimatgeschichtlich wertvolle Grabmale und weitere Kleindenkmale auf dem Stadtfriedhof; von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jh. | 102841226 | ||
| Das Belvedere | Friedrich-Ebert-Straße 28 a (Karte) |
Auch Schützenhäusle genannt, wurde als Aussichtspavillon auf dem Schützenberg zwischen 1803 und 1827 im Zusammenhang mit der Erweiterung des Fürstlich Fürstenbergischen Parks erbaut. Annähernd quadratisches Einraum-Gebäude mit Walmdach in Fachwerkkonstruktion auf Steinsockel, Außenverkleidung mit Holzschindeln. Zugang über steinerne Außentreppe mit Podest an der Nordseite. Zwei Aussichtsfenster talwärts nach Osten mit Blick auf das Fürstliche Schloss und den Schlosspark und ein weiteres Fenster an der Südseite. Innen qualitätvolle klassizistische Ausstattung mit Lamberien, Stuckvoute und einem schräggestellten klassizistischen Kamin in der Südostecke. Außerdem Reste einer bauzeitlichen farbigen Tapete mit Bossenmauerwerk und gotisierenden Architekturen. Zugang zum Kellerraum an der Ostseite. Unter den bauzeitlichen Fenstern mit konstruktiver Teilung und Klappläden hölzerne Fensterbänke auf klassizistischen Konsolen. Eine umfassende Renovierung erfolgte 2007/08. Die Bezeichnung Schützenhäusle geht auf die Benutzung des Gebäudes durch den Schützenverein seit Beginn des 20. Jahrhunderts zurück.
Das Gebäude sollte den Ausblick auf den Fürstlich Fürstenbergischen Park betonen und entstand somit im Zuge des Ausbaus Donaueschingens zur Fürstlichen Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
106121330 | ||
| Wohnhaus | Friedrich-Ebert-Straße 34 (Karte) |
Kleines, eingeschossiges, giebelseitig stehendes Haus mit Krüppelwalm; Fachwerkkonstruktion und kleiner Balkonvorbau, darunter Nische mit Christopherusbild; ornamentale Fenstereinrahmungen; Eckquaderung; 20. Jahrhundert. | 102841360 | ||
Weitere Bilder |
Schloss | Fürstenbergstraße 2 (Karte) |
Sachgesamtheit. Erbaut 1723 als Seitenflügel einer geplanten barocken Schlossanlage, umgebaut 1892 bis 1896 durch den Wiener Architekten Amand Bauqué. Zugehörig die Donauquelle von 1875 mit Plastik „die Donau“ von Adolf Heer (1896), der Pavillon (1912) sowie Zubehör im Schloss.
Zubehör: Bestandteil der Denkmalbucheintragung ist weiteres Zubehör, das mit dem Schloss eine Einheit von Denkmalwert bildet. Eine Auflistung des Zubehörs im Sinne des §2 Abs. 2 DSchG liegt der Denkmalbucheintragung bei. Ergänzend dazu wurde am 1. Juli 2004 eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen dem Fürstenhaus und dem Land Baden-Württemberg geschlossen. |
108467912 | |
| Ehrenmal | Fürstenbergstraße 2 (Karte) |
des 4. Badischen Infanterieregimente Nr. 112 zum Gedenken an die fast 3000 im Ersten Weltkrieg Gefallenen des Regimentes. Denkmal aus zwei geschliffenen Rundpfeilern mit Aufbau in der Art von Kreuzenden, davor eine Gedenktafel, mit Grünanlage und Einfriedung, 1924. | 104773340 | ||
| Wohnhaus | Fürstenbergstraße 5 (Karte) |
Zweigeschossiges, verputztes Gebäude mit Walmdach, 1789 erbaut. Holzgewände an Fenstern und Türen, der mit einem neuen Windfang versehene Eingang liegt an der Südseite. Das Gebäude liegt in zweiter Reihe erhöht an der Fürstenbergstraße. Es wurde im Auftrag des Fürstenhauses als Wohnhaus für Bedienstete erstellt, im 19. Jahrhundert wohnten hier die fürstlichen Kapellmeister Conradin Kreuzer und Johann Wenzel Kalliwoda.
Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
102841484 | ||
| Wohngebäude | Fürstenbergstraße 7 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau an der nach Osten abfallenden Fürstenbergstraße mit Mansardwalmdach, 1770 als Wohnhaus fürstlicher Bediensteter erbaut, nach Osten schließt das Gebäude an das Laßberg’sche Haus (Fürstenbergstraße Nr. 9) an.
Verputzte Ecklisenen, eine Lisene als Trennung der zwei Gebäude, ein verputztes Gesims zwischen Keller- und Erdgeschoss sowie verputzte Fenster- und Türgewände gliedern die Fassade. Das die Häuser Nr. 7 und 9 zusammenfassende Mansardwalmdach weist am Dachknick ein gestuftes Gesims und an der Traufe eine breite Hohlkehle als Gesims auf. Kleine, hochrechteckige Gauben mit Dreiecksgiebeln sind regelmäßig über die Dachfläche verteilt. Mittig zur Fürstenbergstraße liegt der segmentbogige Eingang mit Stufen ins Erdgeschoss. Die an der Rückseite des Hauses gelegene, zweiläufige Treppe mit Halbpodesten erschließt die Geschosse, in denen sich jeweils zwei Wohnungen befinden. Das Gebäude besitzt einen Gewölbekeller und einen liegenden Dachstuhl aus dem 18. Jahrhundert. Im Innern ist die bauzeitliche wandfeste Ausstattung wie Fliesenböden, Holztreppen, Holztüren und Täfer, sowie Parkettböden und Deckenstuckrahmen noch in großen Teilen erhalten. 2009 wurde festgestellt, dass das Gebäude die Wertigkeit eines Kulturdenkmals gemäß §12 des DSchG besitzt. Ein Eintrag in das Denkmalbuch erfolgte noch nicht. Das Gebäude wurde von Fürst Joseph Wenzel im Jahr 1770 für seine Bediensteten vermutlich unter der Leitung seines Baudirektors Franz Joseph Salzmann erbaut. Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
102841503 | ||
| Wohngebäude | Fürstenbergstraße 9 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau an der nach Osten abfallenden Fürstenbergstraße mit Mansardwalmdach, 1769 als Wohnhaus fürstlicher Bediensteter erbaut, nach Westen schließt das ein Jahr später erbaute Gebäude das Verschuer’sche Haus (Fürstenbergstraße Nr. 7) an.
Verputzte Ecklisenen, eine Lisene als Trennung der zwei Gebäude, ein verputztes Gesims zwischen Keller- und Erdgeschoss sowie verputzte Fenster- und Türgewände gliedern die Fassade. Das die Häuser Nr. 7 und 9 zusammenfassende Mansardwalmdach weist am Dachknick ein gestuftes Gesims und als Traufgesims eine breite Hohlkehle auf. Kleine, hochrechteckige Gauben mit Dreiecksgiebeln sind regelmäßig über die Dachfläche verteilt. Mittig zur Fürstenbergstraße liegt der rechteckige Eingang, der auf Kellerniveau ins Haus führt Terrazzoboden im Flurbereich 2 Wohnungen pro Geschoss Geburtshaus von Joseph Freiherr von Laßberg, der 1808 Geheimer Rat des Das Gebäude besitzt einen Gewölbekeller und einen liegenden Dachstuhl aus dem 18. Jahrhundert. Im Innern ist die bauzeitliche wandfeste Ausstattung wie Fliesenböden, Holztreppen, Holztüren und Täfer, sowie Parkettböden und Deckenstuckrahmen noch in großen Teilen erhalten. 2009 wurde festgestellt, dass das Gebäude die Wertigkeit eines Kulturdenkmals gemäß §12 des DSchG besitzt. Ein Eintrag in das Denkmalbuch erfolgte noch nicht. Das Gebäude wurde von Fürst Joseph Wenzel im Jahr 1769 für seine Bediensteten vermutlich unter der Leitung seines Baudirektors Franz Joseph Salzmann erbaut. Es ist das Geburtshaus des Freiherrn von Laßberg (1770 bis 1855), der seit 1808 Geheimer Rat des Fürsten Karl Egon II. zu Fürstenberg war. Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
108467959 | ||
| Ökonomiegebäude | Fürstenbergstraße 10 (Karte) |
auf den Gatterwiesen. Am östlichen Ortseingang von Donaueschingen auf den fürstlichen Gatterwiesen gelegener ehemaliger Schafstall, wohl 1778 unter der Leitung des fürstlichen Baumeisters Franz Joseph Salzmann erbaut, heute als Pferde- und Eselstall genutzt.
Großer, rechteckiger Bau unter einem mächtigen Krüppelwalmdach mit kleinformatigen, querrechteckigen Fenstern und einem großen Tor mit Dreiecksgiebel an der Nordseite zur Straße (das Fürstenbergisch Wappen im Giebel entstand in den 1980er Jahren). Innen Raumaufteilung in einen mittleren Futtergang und zwei Stallreihen durch Holzständerreihen in Ost-West-Richtung. Im Westen gemauerte Räume, im Osten große Steintröge. Die Fenster innen mit segmentbogigem Abschluss und breiten, schräg verlaufenden Gesimsen, der Boden zum Teil mit großen Sandsteinplatten ausgelegt, Tore und Fenster erneuert. Der Schafstall auf den Gatterwiesen entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens zur Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
108468962 | ||
| Vogteiamtshaus | Haldenstraße 1 (Karte) |
Sog. Konsumgebäude mit Hof und Garten (Sachgesamtheit), auch Vogteiamtshaus. 1725 als Wohnung des Oberjägermeister benannt, später Fürstlich Fürstenbergisches Hofzahlamt. Stattliches Baaremer Quereinhaus mit Hauptfassade zur Haldenstraße. Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach und Treppengiebeln. Sämtliche Fenster- und Türgewände aus Werkstein. Ehem. Ökonomieteil mit zwei großen Toreinfahrten, über Wohnteil Fenstergauben im Dachbereich. Rückwärtig mittiger, viergeschossiger Anbau mit Walmdach, daneben breite Gaube mit zwei Doppelfenstern. An der Rückfassade Zwillings- und Trillingsfenster mit profilierten Gewänden. Zur Haldenstraße großer Vorplatz, östlich des Gebäudes Gartenbereich mit hoher Mauer als Abgrenzung zum Platz.
Das Gebäude entstand vermutlich schon im 17. Jahrhundert vor dem Ausbau Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert, wurde aber u.a. als Fürstlich Fürstenbergisches Hofzahlamt genutzt. |
102841569 | ||
| Archivbau | Haldenstraße 3 (Karte) |
Fürstlich Fürstenbergisches Archiv mit Max-Egon-Saal, erbaut 1756 bis 63 von Franz Joseph Salzmann zur Aufnahme aller Archivalien der fürstlichen Besitztümer, beherbergt bis heute die Bestände des „Fürstenbergischen Landesarchivs“.
Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach und drei zusätzlichen Kellergeschossen. Außenfassade gegliedert durch hohen Sockel, Ecklisenen, Lisenen seitlich des Eingangs, sämtlich aus Quadersteinen, und umlaufend profiliertem Traufgesims. Besonders hervorgehobener Eingangsbereich mit Freitreppe an der Haldenstraße. Portal mit korinthisch bekrönten Pilastern und geschweiftem Giebel über Relief-Kartusche. Im Rundbogen oberhalb der doppelflügeligen Tür schmiedeeisernes Gitter mit fürstlichem Wappen vom Hüfinger Schlossermeister Hans Georg Kaltenbach. Werksteinumrahmte Fenster mit eisernen Läden, auch die Türen im Innern zum Brandschutz mit Eisenblech beschlagen. Innen über großes Steintreppenhaus Zugang zu zwölf gewölbte Magazinsäle mit Steinsäulen als Zwischenstützen. Im ersten Obergeschoss Arbeitsräume für die Archivare. Fluchtkisten aus dem 18. Jahrhundert für die wertvollsten Archivalien lagern im Erdgeschoss. Prächtiges, barockes Bibliotheksgestühl aus der Meßkircher Schlossbibliothek von Franz Xaver Gogel von 1739 im Max-Egon-Saal. Das Fürstlich Fürstenbergische Archiv entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
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| Ehem. Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek | Haldenstraße 5 (Karte) |
Als Kanzleigebäude 1732 bis 1735 von Baumeister Ott aus Schaffhausen für den Fürsten Joseph Wilhelm Ernst (1699 bis 1762) zu Fürstenberg erbaut. 1860 Umbau zur Hofbibliothek, heute Veranstaltungsräume sowie Kinder- und Jugendmuseum.
Über hohem Sockel dreigeschossiger, verputzter Massivbau auf hohem Sockel mit Walmdach. Kellersockel und Ecklisenen rustiziert ausgeführt. Mittig zur Haldenstraße liegt die zweiläufige Freitreppe aus Sandstein, darüber zum das barocke Eingangsportal mit zweiflügeligen Tür und Wappenkartusche. Hochrechteckige Fenster mit profilierten Steingewänden und hochrechteckige Dachgauben mit Dreiecksgiebeln, umlaufend ein profiliertes Traufgesims. Die Grundrissstruktur des Hauses ist weitestgehend erhalten. Auch große Teile der bauzeitlichen Ausstattung wie Türen, Fenster, Dielenböden, die steinerne Treppe, sowie die deckenhohen Bücherregale der ehemaligen Bibliothek sind noch vorhanden. Im Kellergeschoss befindet sich ein Zugang zu einem Tunnel zu den gegenüberliegenden Brauereigebäuden. Die Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek Donaueschingen war in ihrer Blütezeit eine der größten und bedeutendsten Adelsbibliotheken in Deutschland. Der Altbestand von zahlreichen Handschriften und alten Drucken wurde in den Jahren 1991 bis 2001 vom Fürstenhaus zu großen Teilen verkauft, so dass das Gebäude leer stand. 2010/11 erfolgte ein umfassender Umbau zu einem Museum für Kinder und Jugendliche und verschiedenen Veranstaltungsräume. Das ehemalige Kanzleigebäude war der erste Verwaltungsneubau des Fürstenhauses in Donaueschingen, das 1723 zur Residenzstadt des Fürstenhauses wurde. Der Bau begründete den späteren Ausbau der Haldenstraße zum Regierungszentrum und ist somit einer der wichtigsten Bauten Donaueschingens im Zuge des Ausbaus der Stadt als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
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| Kamin | Postplatz (Karte) |
neben dem Kesselhaus entstand vermutlich am Ende des 19. Jh. Der Klinkerschornstein besteht aus einem doppelten quadratischen Unterbau mit gestuften Gesimsen und einem sich nach oben hin verjüngenden runden Schaft. | 108687931 | ||
| Ehem. Fürstlich Fürstenbergisches Rentamt | Haldenstraße 7, 9 (Karte) |
1765 als Beamtenwohnsitz in Form eines Doppelhauses erbaut. Über hohem Sandsteinsockel dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Mansard-Walmdach. Hauptfassade zur Haldenstraße symmetrisch gegliedert mit zwei über den Sockel reichenden hohen Eingängen in der Mitte. Ecklisenen und profiliertes Traufgesims, sämtliche Tür- und Fenstergewände aus Sandstein. Umlaufend hochrechteckige Fenstergauben mit Satteldächern.
Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
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| Ev. Pfarrhaus mit Gartenpavillon | Hermann-Fischer-Allee 12 (Karte) |
Zweigeschossiges Wohnhaus, verputzt, mit Walmdach und großen Giebelgaupen; eingeschossiges Gartenhaus mit Treppengiebel und abgewalmtem Pultdach; entstanden im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Sachgesamtheit | 102841672 | ||
| Eichamt | Hermann-Fischer-Allee 28 (Karte) |
mit Vorgarten und Einfriedung. Zweigeschossiger neuklassizistischer Bau mit Walmdach. Massiv verputzt auf Rechteckgrundriss, um 1908/10
Im Jahre 1908 wurden alle Eichämter der Gemeinden verstaatlicht, gleichzeitig wurde eine reichsweit gültige, überarbeitete „Maß- und Gewichtsordnung“ mit der Eichpflicht für viele neue Bereiche eingeführt. Im Zusammenhang mit dieser Neuregelung des staatlichen Eichwesens für das gesamte Kaiserreich erhielt die Eichbehörde im Kontext mit dem Wiederaufbau Donaueschingens nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1908 ein eigenständiges Gebäude. Es ist Teil des Wiederaufbaus der Stadt im Sinne der von Camillo Sitte entwickelten Theorie der Stadtbaukunst und wurde in der „Eile“ in Bezug auf den Platz errichtet, auf dem sei Mitte des 19. Jahrhunderts die Viehmärkte abgehalten wurden und um den herum die landwirtschaftlichen Anwesen angeordnet waren. Es folgt dem Bautyp eines Behördengebäudes mit Amtsräumen im Erdgeschoss und Beamtenwohnungen in Ober- und Dachgeschoss. Stilistisch ist es an den ästhetischen Forderungen der Werkbund- und Reformarchitekten des 1. Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts nach Schlichtheit, Reduktion der Ornamentik und der Anlehnung an die klassizistische Architektur der Zeit um 1800 geschult und diente damit der in den 1920er Jahren erbauten Eilesiedlung der „Gemeinnützigen Bezirksbaugenossenschaft Donaueschingen“ als eine gewisse Orientierung. |
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Ehem. Hindenburg-Kaserne | Friedhofstraße 15 b; Hindenburgring 15 a, 15, 19 a, 19; Villinger Straße 37, 48 (Karte) |
bestehend aus den um den Kasernenhof gruppierten Bauten: Mannschaftsgebäude I und II (Villinger Straße 44 und Hindenburgring 17,19), Familienwohnhaus mit den beiden zugehörigen bauzeitlichen Lampen (Villinger Straße 48) und Kammergebäude (bei Villinger Straße 44, ohne Nr.), dem Exerzierplatz sowie dem Offizierswohnhaus (Villinger Straße 37). 1914 bis 1922 nach Plänen des Karlsruher Professors Eugen Beck errichtet. Zugehörig auch die wohl in den 1930er Jahren erfolgte nachträgliche Gestaltung der südwestlichen Kasernenzufahrt mit dem Wachpostenstand an der Nordseite. Sachgesamtheit | 106687821 | |
| Mehrparteienwohnhaus | Hindenburgring 28 (Karte) |
ehemals für Finanzbeamte, 1925/26 nach Plänen der ortsansässigen Architekten Josef Wehinger und Heim. Zweigeschossiges, verputztes Wohngebäude auf quadratischem Grundriss; Pyramidendach mit Mittelkamin und großen Dachhäusern. | 102841756 | ||
| Mehrparteienwohnhaus | Hindenburgring 30 (Karte) |
ehemals für Finanzbeamte, 1926 nach Plänen der ortsansässigen Architekten Josef Wehinger und Heim. Zweigeschossiges, verputztes Wohngebäude auf quadratischem Grundriss; Pyramidendach mit Mittelkamin und großen Dachhäusern. | 102841767 | ||
| Relief | Hindenburgring (Karte) |
mit Darstellung der Heiligen Barbara von Nikomedien, urspr. angebracht an einem Kasernengebäude der ehem. Barbara-Kaserne/Foch-Kaserne, Darstellung der Heiligen mit den Attributen Turm, Kanone und Stahlhelm (in diesem Fall wurde Barbara als Schutzpatronin der Artilleristen verehrt), sehr seltene Darstellung der Heiligen an einem Kasernenbau der NS-Zeit, Kaserne für das Heer der Wehrmacht erbaut 1934 bis 1935, Bergung des Reliefs beim Abbruch 2019 | 106480205 | ||
| Ehem. Kurhaus Schützen | Irmastraße 1 (Karte) |
Ab 1940 Landkreisbehörde ab 1964 Kreiswehrersatzamt. 1902 nach Plänen des Karlsruher Architekten Wilhelm Vittali im Châletstil errichtet. Über Sockelgeschoss zweigeschossiges, verputztes Gebäude mit Walmdach, die hofseitige Hauptfassade mit Mittelrisalit und dreigeschossigen Eckrisaliten. Der späthistoristischen Bauschmuck beim Umbau zum Kreiswehrersatzamt 1964 stark reduziert, innen bauzeitliches Treppenhaus. | 102841778 | ||
| Vierfamilienwohnhaus | Irmastraße 1 a (Karte) |
mit Gartenfläche und Garage. 1949 nach Plänen von dem Villinger Architekten K. Grahl im Auftrag der Kreisverwaltung Donaueschingen errichtet und angeblich erstes Musterhaus der Siedlungsgenossenschaft/Neue Heimat in Donaueschingen. Das leicht erhöht im Garten platzierte Wohnhaus ein eingeschossiger verputzter Massivbau mit von Schleppdachgauben besetztem Satteldach. Frühes Beispiel eines Gebäudes der Nachkriegszeit, das die typisch traditionalistischen Formen des Heimatstils fortführt. Im äußeren Erscheinungsbild mit Tür- und Fensterläden, Haustür, Eisenfenstergittern etc. weitgehend original erhalten. Die Garage mit Satteldach und traufseitig fünf zweiflügeligen Holztoren 1951 in gleichen Stilformen und mit ähnlichen Details hinzugefügt. (Sachgesamtheit) | 107153093 | ||
| Ev. Christuskirche | Irmastraße 5 (Karte) |
Neobarocker Zentralbau; zentraler Turm mit geschweifter Haube; das Innere mit neuklassizistischer Ausstattung; in verputztem Backstein mit in Beton gefertigtem Gesims und Kunststeinrahmungen errichteter Kirchenbau nach Plänen des Fürstlich-Fürstenbergischen Oberbauinspektor Josef Graf, 1912; nach schweren Kriegsschäden des Jahres 1945 bis 1949 in den alten Formen wiederhergestellt. Das Innere in Anlehnung an das Wiesbadener Programm als Zentralraum gestaltet. Mit Ausstattung (wie etwa Kanzelaltar und an der umlaufenden Empore ein Reliefzyklus mit Porträtköpfen für den Protestantismus bedeutender Persönlichkeiten), Zubehör. Einfriedung des Kirchplatzes. (Sachgesamtheit) | 102841792 | ||
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Forstamt Donaueschingen | Irmastraße 7, 9 (Karte) |
Forstamt Blumberg, großes, zweigeschossiges, symmetrisch angelegtes Doppelhaus; verputzter Bau mit Walmdach; jede Haushälfte mit einem vortretenden, übergiebelten Mittelrisalit; erbaut zu Anfang des 20. Jahrhunderts. | 102842869 | |
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Villa Dolly | Josefstraße 1 (Karte) |
Villenanwesen mit Garten und Einfriedung. 1787 nahe der Brigachbrücke als Wohnhaus für die Familie Rautter erbaut. Um 1890 erwarb die fürstliche Familie das Gebäude und baute es für eigene Wohnzwecke um. Während des Schlossumbaus 1892 bis 96 diente es dem Fürsten Karl Egon IV. und seiner Frau Dorothea als Wohnhaus, später wurde es Dorotheas Witwensitz.
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach, Biberschwanzdeckung. Klassizistische Fassadengliederung mit vorgeblendeten ionischen Lisenen zwischen den Fensterachsen und ionischen Ecklisenen. Besonders hervorgehoben ist der mittig gelegene Eingang mit verzierten Lisenen an den Seiten, darüber kleiner Balkon auf Konsolen mit schmiedeeisernem Geländer. Ebenfalls an der Eingangsseite sind zwei große geschmiedete Laternen angebracht. Unter allen Fenstern kleine Fenstersimse auf Konsolen, umlaufend unter der Traufe gestuftes Gesims. Im Dachbereich befinden sich drei kleine hochrechteckige Fenstergauben mit Satteldächern auf der Eingangs- und jeweils eine an den Breitseiten. Im Innern hat sich die historische Grundrissstruktur weitestgehend erhalten. Das Gebäude ist teilunterkellert. Hinter dem Mittelflur erschließt das rückwärtig vorspringende Treppenhaus die Obergeschosse. Nach Süden zum Nachbargebäude liegt ein leicht zurückspringender eingeschossiger Anbau mit flachen Dach, der vermutlich im Zuge des Umbaus um 1890 entstand. Fenstergröße und Fensterkonsolen stimmen mit dem Hauptbau überein, die Fenster sind hier jedoch von Blendarkaden gerahmt. Das Gebäude wurde im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert zum Wohnhaus für Angehörige der fürstlichen Familie umgebaut. |
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Schützenbrücke | Josefstraße 1 (Karte) |
Brücke über die Brigach zwischen der Josefstraße und der Straße „An der Stadtkirche“; Steinbrücke mit drei sehr flachen Kreissegmentbögen auf zwei massiven Flusspfeilern; steinerne Brüstungen; erbaut 1838. | 102843068 | |
| Ehem. Landgasthof Zum Schützen | Josefstraße 2, 2 a, 2 b (Karte) |
Später Hotel Schützen (zusammen mit Irmastraße 1b)
Großer, langgestreckter, dreigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, traufständig eingebunden in die Bauflucht der Josefstraße bei der Brücke über die Brigach; im Kern wohl noch aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts, aus dieser Zeit das schmiedeeiserne Wirtshausschild, bez. 1724, erhalten; seit Mitte des 19. Jahrhunderts mehrfach umgebaut und erweitert; das Innere nach Brand 1974 weitgehend erneuert. |
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| Fink’sches Haus und Leitgeb’sches Haus | Josefstraße 3, 5, 5 a (Karte) |
Wohnhäuser für Angehörige der fürstlichen Familie und Bedienstete neben der Villa Dolly. 1825 entstand erst das Leitgeb’sche Haus (Nr. 5), das schon 1854 um einen großen Rückbau über einem Gewölbekeller erweitert wurde. 1880 folgte der Bau des Fink’schen Hauses (Nr. 3).
Zweigeschossige, verputzte Gebäude mit Walmdach und Aufschiebling, am Nordgiebel mit Krüppelwalmdach, Biberschwanzdeckung, umlaufend profiliertes Hauptgesims. Am Haus Leitgeb ein weit nach Osten reichendes Rückgebäude und ein kleiner Sockel an der Straßenseite. Gliedernde Putzlisenen an den Seiten des Hauses Fink. Zwei Eingänge zur Josefstraße, drei rückwärtige Eingänge, ein südlicher Eingang. Haupteingang des Hauses Fink an der Südecke mit profiliertem hölzernen Gewände, mittiger Haupteingang des Hauses Leitgeb aufwendiger mit profiliertem Steingewände und bekrönendem Gesims mit Rosetten und mittigem Tondo mit dem Kopf des Hermes bzw. Merkur. Alle Fenster mit profilierten Gewänden und Außenläden, auf allen Dachflächen kleine hochrechteckige Fenstergauben mit Dreiecksgiebeln und Satteldächern. Die zwei aneinander anschließenden Gebäude bilden äußerlich eine Doppelhauseinheit, im Inneren bestehen nur Türverbindungen. Historische Grundrissstruktur des Hauses Fink weitestgehend erhalten, im Haus Leitgeb starke Veränderungen der inneren Struktur. Die Gebäude entstanden im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
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| Doppelwohnhaus | Josefstraße 6, 8 (Karte) |
Nr. 6: Verputzter, zweigeschossiger Bau mit Satteldach, traufständig eingebunden in die Bauflucht der Josefstraße; typisches Haus aus der Zeit der systematischen Bebauung der Josefstraße zu Anfang des 19. Jahrhunderts.
Nr. 8:Verputzter, zweigeschossiger Bau mit Satteldach, traufständig eingebunden in die Bauflucht der Josefstraße; typisches Haus aus der Zeit der systematischen Bebauung der Josefstraße zu Anfang des 19. Jahrhunderts. (Sachgesamtheit) |
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Ehem. Fürstlich Fürstenbergische Kammer | Josefstraße 10 (Karte) |
1858 als Fürstlich Fürstenbergische Kammer vom fürstlichen Baudirektor Theodor Diebold errichtet, 1998 Auszug der Fürstenbergische Verwaltung, 2006 Umnutzung als Büro- und Geschäftshaus.
Der breit gelagerte zweigeschossige Hauptbau mit hohem Satteldach im Stil der Neorenaissance mit Mittelachsenbetonung steht traufständig zur Straße, dahinter steht rechtwinklig dazu das Rückgebäude, dazwischen ein schmaler Verbindungsbau. Die Mitte des achsensymmetrisch gegliederten, zweigeschossigen Hauptbaus ist mit einem Bogenportal und dem darüber liegenden Erker betont. Die achsensymmetrische Gliederung, der zweifarbige Klinker und Sandsteinelemente mit Motiven und Formen der Renaissance bestimmen die Fassadengestaltung. Die Fenster des Erdgeschosses mit korbbogigen, die des Obergeschosses mit segmentbogigem Abschluss. Die Eingangstür unter einem Bogenfeld mit seitlichen Säulen, darüber die Inschrift „Fürstl. Fürstenbergsche Kammer“. Im Bogen-Giebelfeld in Dachhöhe das Fürstlich Fürstenbergische Wappen und die Jahreszahl „1858“, daneben das kleine Attikageschoss über dem umlaufend reich verziertem Traufgesims. Innen großzügiges Treppenhaus mit zweiläufiger, gerader Treppe mit Zwischenpodest und Umgang, gusseisernes Stütz- und Geländersystem. Die bauzeitliche Türen, Bodenbeläge und Deckenstuck sind zu großen Teilen erhalten. Der schmale Verbindungsbau ebenfalls zweigeschossig mit Satteldach, Klinker wie am Hauptbau. In den Ecken viertelkreisförmige Einbauten mit kleinen hochrechteckigen Fenstern, ansonsten Zwillingsfenster. Rückwärtig liegt rechtwinklig zum Hauptbau das kleinere, auf hohem Sockel zweigeschossige, verputzte Gebäude mit Satteldach und hohen Giebeln. Über dem hohen Kellersockel ein umlaufendes Gurtgesims. Regelmäßige Durchfensterung, meist Zwillingsfenster, im Erdgeschoss mit korbbogigem Abschluss, alle Fenster mit Steingewänden. Zugang zum Treppenhaus in Südostecke, daneben Toreingang in den Keller. Profiliertes umlaufendes Gesims zwischen Keller- und Erdgeschoss und unterhalb der Traufe, hier mit Würfelfries. Der Gebäudekomplex der Fürstlich Fürstenbergschen Kammer mit Haupt-, Rück- und Verbindungsbau entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter Fürst Karl Egon III. zu Fürstenberg im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
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| Fürstlich Fürstenbergisches Forstamt | Josefstraße 11 (Karte) |
Fünfachsiger Bau mit übergiebeltem, dreiachsigem Mittelrisaliten. Das auf hohem Kellersockel dreigeschossige, verputzte Gebäude mit Krüppelwalmdach wurde 1822 unter Fürst Karl Egon II. erbaut. Die zweiläufige Außentreppe führt zum straßenseitigen Eingang. Umlaufend gestuftes Traufgesims, die Fenster des ersten Geschosses durch gestufte Gesimse überdacht. Rückwärtig dreigeschossig hervorspringender Mittelrisalit mit Satteldach. Innen zum Teil bauzeitliche Holzeinbauten, Türen und Teile der rückwärtigen, zweiläufigen Treppe mit Halbpodesten erhalten.
Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
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| Ehem. Fürstlich Fürstenbergischer Karlshof | Josefstraße 12 a, 12 (Karte) |
bestehend aus Hauptgebäude und ehemaligem Wirtschaftsgebäude. 1786 für die im Diensten der Fürstenberger stehende Beamtenfamilie von Koller erbaut, 1822 unter Fürst Karl Egon II. zu Fürstenberg umgebaut. Sachgesamtheit
Der siebenachsige, zweigeschossige Hauptbau mit Satteldach steht traufseitig zur Straße. Dreiachsige Mittelbetonung durch Zwerchhaus und mit Konsolpilastern und darüberliegendem Balkon mit schmiedeeisernem Gitter gerahmten Eingang. An der Rückseite des Gebäudes weit vorspringender Mittelrisalit. Hochrechteckige Sprossenfenster. Zur Straßenseite Dachgauben mit Dreiecksgiebeln. Kleiner, zweigeschossiger Remisenanbau im Norden. Im Erdgeschoss Saal mit Holzkassettendecke, rückwärtig dreiläufige Treppe. Das parallel zum Haupthaus liegende, zweigeschossige, ehemalige Wirtschaftsgebäude mit Satteldach entstand vermutlich mit dem Umbau des Haupthauses 1822. Es wurde mehrfach umgebaut und besitzt heute mehrere Toreinfahrten. Hochrechteckige Sprossenfenster wie im Hauptbau. Langgestreckter, eingeschossiger Anbau mit Satteldach an der Westseite und flachgedeckter, eingeschossiger Anbau an der Nordseite. Die Gebäude wurden im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhunderts umgebaut. |
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| Wohnhaus | Josefstraße 31 (Karte) |
Zweigeschossiges, verputztes Gebäude, fluchtend eingebunden in die ostseitige Bebauung der Josefstraße; traufständig, mit fünf gleichmäßig über die mit Pilastern gerahmte Fassade verteilten Fensterachsen; leicht vorspringender, dreiachsiger Mittelrisalit mit Pilasterrahmung; Mitteleingang mit kurzer Vortreppe, darüber Balkon mit schmiedeeisernem Gitter; in Risalitbreite ein Dachhaus mit Vollwalm auf einseitigem Krüppelwalmdach; wohl Mitte 19. Jahrhundert. | 102844904 | ||
| Irmabrunnen | Josefstraße 31 (Karte) |
Brunnenfigur: Mutter mit Kind, in kreisrundem Steinbecken auf Sockel, 1939 Emil Sutor aus Karlsruhe, Inschrift: 19. Juli 1939 / ERSTELLT VON DER STADT / DONAUESCHINGEN / ZUM ANDENKEN AN / DIE GOLDENE HOCHZEIT / DES FÜRSTENPAARES, 2009 Umgestaltung durch Künstlerin Chris Nägele mit Neonröhrenkäfig um die Brunnenfigur | 102843087 | ||
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Göbel’sches Haus | Josefstraße 33, 35 (Karte) |
Gebäudegruppe, bestehend aus zwei verputzten, zweigeschossigen Bauten, mit geringem Abstand zueinander firstparallel angeordnet und durch einen etwas niedrigeren Bau U-förmig verbunden; Eckpilaster; in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden. | 102844935 | |
| Wohnhaus | Käferstraße 8 (Karte) |
Verputzter, zweigeschossiger Bau mit Satteldach, traufständig fluchtend eingebunden in die Bebauung auf der Nordwestseite der Käferstraße; Dachhaus mit Dreiecksgiebel: historisierende Einzelheiten, wie Staffelgiebel, Erker und spitzbogiger Eingang; entstanden nach dem Stadtbrand von 1908. | 102844971 | ||
| Wohnhaus | Käferstraße 10 (Karte) |
Verputzter, zweigeschossiger Bau mit Satteldach, traufständig fluchtend eingebunden in die Bebauung auf der Nordwestseite der Käferstraße; Dachhaus mit Dreiecksgiebel: historisierende Einzelheiten, wie Staffelgiebel, Erker und spitzbogiger Eingang; entstanden nach dem Stadtbrand von 1908. | 102844987 | ||
| Steinhaus | Karlsplatz 1 (Karte) |
Ehemaliges Gebäude der Schlosswache. Erbaut mit dem direkt anschließenden ehemaligen Fruchtkasten 1719, Umbau 1844.
Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach und Treppengiebel nach Süden. Sämtliche Fenster- und Türgewände aus Sandstein. Hauptfassade zum Karlsplatz vierachsig, Sockelzone aus leicht vorkragendem, roten Sandstein. Der dreigeschossige, rechteckige Anbau mit Walmdach an der Rückseite des Gebäudes nachträglich. An der Südseite Außentreppe in den Keller. Im Dachbereich hochrechteckige Fenstergauben mit Satteldach. Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
102845003 | ||
| Feederlehaus | Karlsplatz 2 (Karte) |
Zweigeschossiges, verputztes Gebäude mit Satteldach, erbaut 1789, mit Garten. Massives Erdgeschoss auf hohem Sockel an der südlichen Giebelseite zur tiefergelegenen Fürstenbergstraße. Im Obergeschoss Fachwerk, das erst seit 1998 verputzt ist. Heutiger Eingang an der nördlichen Giebelseite zum Karlsplatz. In der Dachfläche Fenstergauben mit profilierten Dreiecksgiebeln und Satteldächern.
Das Gebäude wurde am 30.01.1981 ins Denkmalbuch eingetragen. Eine Prüfung der Kulturdenkmaleigenschaft im Jahr 2009 ergab, dass es sich bei dem Gebäude aufgrund starker Umbauten um ein Kulturdenkmal gemäß §2 handelt. Der Eintrag im Denkmalbuch wurde am 18.02.2014 gelöscht. Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
102845021 | ||
| Dienerbau I | Karlsplatz 3 (Karte) |
Südlicher Teil des ehem. Fruchtkastens von 1719, direkt anschließend an das im selben Jahr entstandene Gebäude der ehemaligen Schlosswache. 1869 Umbau zu Wohnungen für fürstliche Bedienstete. Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, sämtliche Fenster- und Türgewände aus Sandstein. Hauptfassade an der Ostseite zum Karlsplatz fünfachsig mit mittigem Eingang, Sockelzone leicht vorkragend aus rotem Sandstein. Viergeschossiger, rechteckiger Anbau aus unverputztem Natursteinmauerwerk mit Satteldach an der Rückseite nachträglich. Hochrechteckige Fenstergauben mit Satteldach an Vorder- und Rückseite des Daches.
Das Gebäude wurde im Zug im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut. |
108687268 | ||
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Ehem. Fürstlich Fürstenbergisches Jagdmuseum | Karlsplatz 5 a (Karte) |
Waffenkabinett. Mittlerer Teil des 1719 erbauten Fruchtkastens, 1869 vom fürstlichen Baurat Theodor Diebold zum sog. Jagdmuseum umgebaut, von 1919 bis 2008 Aufnahme der fürstlichen Mineraliensammlung.
Zweigeschossiger Massivbau mit horizontal zweigeteilter, reich ornamentierter Schaufront zum Karlsplatz. Im oberen Bereich Venezianische Fenster, gerahmt von Terrakotta-Reliefs mit Jagdmotiven, unter den Fenstern ein Fries mit jagenden Putti von Franz Xaver Reich, datiert 1869. Im unteren Bereich schlicht gerahmte Putzfelder über einer Sockelzone. ZU beiden Seiten Lisenen, darüber aus dem Satteldach kragende Treppengiebel. An der Rückseite des Gebäudes Fensteröffnungen in Form Venezianischer Fenster, ansonsten schlicht verputzt. Jeweils zwei hochrechteckige Fenstergauben mit Satteldach an Vorder- und Rückseite. Zugang nur über das nördlich anschließende Gebäude Karlsplatz 5. Innen ein hoher über zwei Geschosse reichender Saal mit 2 Mittelsäulen, ausgestattet mit Terrakotta-Reliefs, darunter Gewölbekeller mit zwei Mittelpfeilern. Das Gebäude wurde im Zug im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut. |
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| Dienerbau II | Karlsplatz 5 (Karte) |
Nördlicher Teil des ehem. Fruchtkastens von 1719, der 1869 zu Wohnungen für fürstliche Bedienstete umgebaut wurde. An ansteigendem Gelände gelegener, dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach und Treppengiebel nach Norden. Sämtliche Fenster- und Türgewände aus Sandstein. Hauptfassade an der Ostseite zum Karlsplatz, sechsachsig mit leicht aus der Mitte verschobenem Eingang. Nördlich davon fensterloser Kellerbereich, südlich davon Eingangsbereich für das nebenliegende Gebäude des ehemaligen Jagdmuseums. Späterer, dreigeschossiger, rechteckiger Anbau aus unverputztem Natursteinmauerwerk mit Satteldach an der Rückseite. Hochrechteckige Fenstergauben mit Satteldach an Vorder- und Rückseite des Gebäudes.
Das Gebäude wurde im Zug im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut. |
108687459 | ||
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„Karlsbau“ | Karlsplatz 7 (Karte) |
Fürstlich Fürstenbergischer Bau mit naturkundlichen Sammlungen und Sammlung der Gipsabgüsse. Ehemalige Zehntscheune, 1865 bis 68 durch den fürstenbergischen Baurat Theodor Diebold zum Vielzweck-Museum umgebaut. Dreigeschossiger, neunachsiger Massivbau am Karlsplatz mit hervorgehobener Mittelachse, Treppengiebeln und Lisenengliederung. Fassaden durch gerahmte Putzfelder, gemalte Fensterrahmen und Terrakotta-Arbeiten von Franz Xaver Reich gestaltet. Ornamentale Terrakotta-Verzierungen unterhalb der Traufe und an den Ortgängen, Terrakotta-Tondi mit Porträts berühmter Forscher und Künstler über den Fenstern des 1. OG. Inschrift über der Eingangs-Mittelachse: „BONARUM ARTIUM ET NATURAE STUDIO“. Sachgesamtheit
Die historische Grundrissstruktur mit Ausstellungssälen und kleineren Kabinetten für die Aufnahme der fürstlichen Lehrsammlung sowie Teile der ortsfesten Ausstattung (insbesondere die Schaukästen der naturkundlichen Sammlung) erhalten. Neben den als Zubehör geschützten naturkundlichen Sammlungen und Sammlung der Gipsabgüsse beherbergt das Gebäude auch die Fürstlich Fürstenbergische Gemäldesammlung. Ihr Aufbewahrungsort, Ausleihbedingungen und ihre Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit sind durch eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung vom 6.7.2004 geregelt. Der Karlsbau ist ein gut erhaltenes Beispiel eines Vielzweck-Museums aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die ehemalige Zehntscheune wurde im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert zum Museum umgebaut. |
102845053 | |
| Salzmannhaus | Karlsplatz 9 (Karte) |
Zweiflügliges Gebäude mit flachem Satteldach, dessen südlicher Flügel direkt an die Ostfassade des Karlsbaus anschließt, der dazu rechtwinklige östliche Flügel mit Walmdach, spätere Anbauten. Das zweigeschossige, verputzte Gebäude wurde um 1760 als Wohnsitz des fürstlichen Baudirektors Franz Joseph Salzmann nach seinen eigenen Plänen erbaut. Das Gebäude ist unterkellert, die Türen- und Fensteröffnungen des ersten Geschosses haben einen korbbogigen Abschluss, die profilierten Gewände sind aus Holz, das umlaufende, gestufte Traufgesims aus Stuck. Über die Dachfläche verteilt sitzen Gauben mit Satteldach. Über den Eingängen an der Nord- und Ostseite befinden sich je ein Wappenstein der Fürstenberger.
Ende des 20. Jahrhunderts diente es der fürstlichen Familie als Wohnsitz. Der Bau des Wohnhauses für den Fürstlichen Baudirektor direkt an die ehemalige Zehntscheune erfolgte im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg. |
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| Schellenberghaus | Karlstraße 20 (Karte) |
Zweigeschossiges, traufständiges Staffelgiebelhaus; einachsiges, mittelständiges Dachhaus mit Walmdach; im Kern wohl 17. Jahrhundert, im 18. 19. und 20. Jahrhundert umgebaut. | 102845753 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Karlstraße 37 (Karte) |
Zweigeschossig mit einem Staffelgiebel, Kopfbau einer traufständig-fluchtenden Bebauung auf der Nordseite der Karlstraße; entstanden wohl im späten 18. Jahrhundert; spätere Umbauten; Sachgesamtheit mit einer historisierenden Gebäude Zweiergruppe auf der Rückseite. | 102845764 | ||
| Hanselbrunnen | Karlstraße 39 (Karte) |
Inmitten einer kreisrunden Brunnenschale Brunnenstock mit Narrenmasken und darauf alemannische Narrenfigur mit „Hääs“. | 102845791 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Karlstraße 39 (Karte) |
Dreigeschossig, traufständig eingebunden in die fluchtende Bebauung auf der Nordseite der Karlstraße; lebhaft und farbig gegliederte Backsteinfassade; entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts. | 102845780 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Karlstraße 55 (Karte) |
Traufständiger, dreigeschossiger Bau, fluchtend eingebunden in die Bebauung auf der Nordseite der Karlstraße; entstanden im 19. Jahrhundert; spätere Umbauten. | 102845832 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Karlstraße 57 (Karte) |
Traufständiger, dreigeschossiger Bau, fluchtend eingebunden in die Bebauung auf der Nordseite der Karlstraße; entstanden im 19. Jahrhundert; spätere Umbauten. | 102845845 | ||
| „Alte Knabenschule“ | Karlstraße 58 (Karte) |
Ehemaliges Schulgebäude, langgestreckter Bau, auf hohem, das abfallende Gelände ausgleichendem Sockel zweigeschossiger Baukörper am östlichen Ende auf der Südseite der Karlstraße; rundbogige Fenster im Hauptgeschoss; erbaut 1827. | 102845805 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Karlstraße 63 (Karte) |
Dreigeschossig, traufständig, fluchtend eingebunden in die Bebauung auf der Nordseite der Karlstraße; entstanden im 19. Jahrhundert; spätere Umbauten. | 102845857 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Karlstraße 65 (Karte) |
Dreigeschossiges, traufständiges, großes Gebäude, fluchtend eingebunden in die Bebauung auf der Nordseite der Karlstraße; breites Dachhaus; entstanden im 18. Jahrhundert; spätere Umbauten. | 102845869 | ||
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Kath. Pfarrbüro Heilige Dreifaltigkeit | Karlstraße 71 (Karte) |
Traufständig, dreigeschossig mit Arkaden im Erdgeschoss zur Karlstraße; als östlicher Kopfbau fluchtend angebunden an die Bebauung auf der Nordseite der Karlstraße; seitlich zum Karlsplatz säulengestützter Balkon über dem Eingang; entstanden im 19. Jahrhundert; spätere Umbauten. | 102845903 | |
| Ehem. Bierkeller | Klenkenreute 3 (Karte) |
der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei, eingeschossiger, breit gelagerter, verputzter Bau mit großem Vollwalmdach; im Inneren zweigeschossiger Bierkeller und große Lagerhalle. | 110982861 | ||
| Wohnsiedlung im „Eile“ | Eilestraße 3, 5, 6, 7; Friedrichstraße 12 a, 14, 16, 17, 18, 20, 22; Hermann-Fischer-Allee 18, 26, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52 a; Konradin-Kreutzer-Straße 1–14, 16; Luisenstraße 7 a, 9, 11, 13, 15, 17–25, 27, 29, 31 (Karte) |
Sog. Kommandeurshaus, mit kath. Marienkirche, ehem. Arzt-Haus und ehem. Zollamtsgebäude und 24 zwischen 1921 und 1929 von den Architekten Josef Wehinger bzw. Wehinger und Heim, Carl Hielscher, Emil Hall und Karl Greiner im Auftrag der „Gemeinnützigen Bezirksbaugenossenschaft Donaueschingen“ errichteten Vierparteienwohnhäusern an Eile-, Luisen-, Konradin-Kreutzer- und Friedrichstraße sowie Hermann-Fischer-Allee. Zweigeschossige Typenhäuser in traditionalistischen Formen, meist mit Walmdächern, teils mit expressionistischen Details. (Sachgesamtheit) | 109427731 | ||
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Sebastianus-Kapelle | Lehenstraße 30; St. Sebastians Kapelle (Karte) |
von 1614
Einschiffige Kapelle mit einem Dachreiter auf ihrem Satteldach; eingezogener Chor mit 3/8-Schluss; die umgebende Freifläche der Bereich eines von 1787 bis 1817 genutzten Friedhofs; der Altar von 1618 befand sich bis 2001 in den Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen. |
102845953 | |
| Scheffel-Apotheke | Max-Egon-Straße 2 (Karte) |
Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Satteldach, giebelständig zur Max-Egon-Straße; Baudekor des Jugendstils; Wohnhaus des Schriftstellers Max Rieple; entstanden im Zuge der Neubebauung des Innenstadtbereichs nach dem großen Stadtbrand von 1908. | 99880996 | ||
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Wohnhaus | Max-Egon-Straße 16 (Karte) |
Zweigeschossiges, verputztes Gebäude mit Eckquaderung und kräftigem Konsol-Traufgesims; Walmdach mit großem, übergiebeltem Dachhaus in der Mitte der Breitseite zur Hermann-Fischer-Allee; entstanden wohl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. | 102845973 | |
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Straßenbauamt | Max-Egon-Straße 18, 20 (Karte) |
Zweigeschossiges Doppelhaus, langgestreckter Bau mit Walmdach; jede der beiden gleich großen Haushälften mit übergiebeltem Mittelrisalit, zu dessen Seiten jeweils zwei Fensterachsen; zahlreiche bauplastische Details, typisch für eine Entstehungszeit zu Ende des 19. Jahrhunderts. | 102845984 | |
| Villenanwesen | Moltkestraße 4 (Karte) |
mit Garten und Einfriedung. Villa zweigeschossiger Bau auf hohem Sockel in Hanglage; Walmdach mit Fledermausgaupen; im Obergeschoss zwischen den Fenstern und an den Ecken kannelierte Pilaster auf umlaufendem Gesims; entstanden wohl im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. | 102847420 | ||
| Wohnhaus | Moltkestraße 5 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau mit Walmdach; die Straßenfront mit halbovalem Mittelerker im Erdgeschoss, darauf ein Balkon, im Dachbereich große Sattelgaupe mit zwei Fenstern, entstanden im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. | 102847431 | ||
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Wohnhaus | Moltkestraße 7 (Karte) |
Kulturdenkmal (Information im Aufbau) | 104398475 | |
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Wohnhaus | Moltkestraße 10 (Karte) |
Eingeschossiger Bau mit Mansarddach; seitlich angehangener Eingangs- und Treppenturm mit Figurennische in Höhe des Dachbereichs; vertikale Quaderstreifen betonen die Gliederung durch Risalite mit geschweiften Giebeln; entstanden im Jahrzehnt nach 1900. | 102847442 | |
| Miet-Wohnhaus | Moltkestraße 12 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau mit ausgebautem Mansarddach; entstanden nach 1900. | 102847454 | ||
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Wohnhaus | Moltkestraße 13 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau mit Walmdach; der Baukörper mehrfach durch Vor- und Rücksprünge vertikal gegliedert, Kanten und Laibungen in rotem Stein gegen die weißen Putzflächen abgesetzt; entstanden wohl um 1900. | 102847477 | |
| Wohnhaus | Moltkestraße 14 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau mit Mansarddach und dreigeschossigem Eck-Standerker mit Zwiebelhaube; unter den Fenstern Ornamentfelder mit plastischem Jugendstil-Dekor. | 102847497 | ||
| Villenanwesen | Moltkestraße 16 (Karte) |
mit Garten und Einfriedung. Neubarockvilla mit Jugendstilelementen
Zweigeschossiger Bau mit Mansard-Walmdach; in der Mittelachse der Fassade ein von Säulen getragener Balkon, dessen portalartig umrahmte Tür von einem Wellengiebel überfangen wird; zu beiden Seiten zweigeschossige, polygonale Standerker; die gesamte Fassade horizontal gebändert; entstanden kurz nach 1900. |
102847508 | ||
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Wohnhaus | Moltkestraße 18 (Karte) |
Vielfach gegliederter, zweigeschossiger Bau mit Satteldach und Treppenhaus-Wiederkehr, verschieden geformten Standerkern; errichtet 1908 durch den Architekten Naegele aus Villingen. | 102847525 | |
| Straßenzeilen | Herdstraße 14; Karlstraße 1, 3, 4, 6, 8, 11, 15, 18; Lehenstraße 2, 4; Mühlenstraße 5, 7; Rathausplatz 1, 2; Rosenstraße 13, 14; Villinger Straße 2, 4; Wöhrdenstraße 2, 4; Zeppelinstraße 1, 2, 4, 5, 6 (Karte) |
Bauten des Wiederaufbaus Donaueschingens nach dem großen Stadtbrand von 1908 | 107643239 | ||
| Ehem. Tankstelle | Mühlenstraße 8 (Karte) |
Gläsernes Kassenhäuschen mit abgerundeten Ecken, angelehnt an die Giebelwand des Hauses Mühlenstraße 18; pilzförmige Flach-Überdachung mit Mittelstütze; typischer kleiner Tankstellenbau der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts. | 102847572 | ||
| Fischerhof | Mühlenstraße 40 (Karte) |
Zweigeschossiges, traufständiges Wohnhaus mit Satteldach und Staffelgiebeln; Rundbogiger Eingang in der Mitte der Traufseite, im Obergeschoss große Stube mit Fensterband, steinerne Laibungen mit Hohlkehle und Anlauf; Teil eines großen Gehöftes, entstanden wohl im 16. Jahrhundert, der Ökonomieteil durch Fliegerangriff 1945 zerstört. | 102847584 | ||
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Fürstlich Fürstenbergisches Museumsgebäude | Museumsweg 1 (Karte) |
Heute Museum Biedermann, mit umgebendem Gelände, 1846 vom fürstlichen Baurat Theodor Diebold auf den Resten des durch Brand zerstörten Vorgängerbaus errichtet. Spätklassizistischer, verputzter Massivbau, zweigeschossig mit Walmdach. Hauptfassade zur Brigach mit leicht hervortretenden seitlichen Flügeln, mittig Eingangsportal mit dorischen Säulen und Architrav. Rückwärtige Fassade mit leicht hervortretendem Mittelteil, heute durch modernen Anbau weitgehend verdeckt. Umlaufend schlichtes Gurtgesims zwischen den Geschossen und Palmetten-Leier-Fries unterhalb der Traufe. In der Dachfläche hochrechteckige Fenstergauben mit Walmdach.
Im Obergeschoss sog. Spiegelsaal, aufwendiger Festsaal im Empire-Stil mit hölzerner Kassettendecke und schmalen Seitengalerien mit Säulen. 2007 bis 2009 Umbau zu einem Museum für zeitgenössische Kunst mit Künstleratelier unter weitgehender Beibehaltung des ursprünglichen Grundrisses. Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
102838919 | |
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Schlosspark | An der Stadtkirche 3, 7, 11; Brigachweg 6, 8; Fürstenbergstraße 2 (Karte) |
Die Sachgesamtheit Fürstlich Fürstenbergischer Park in Donaueschingen ist einer der größten Landschaftsparks im Südwesten Deutschlands und seit dem 16.1.1981 mit Badhaus und Fischerhüsli im Denkmalbuch nach §12 DSchG eingetragen. Erwähnt sind im Denkmalbuch folgende Flurstücke: 718, 890 (heute 5766), 912, 4779 und 4780. Sachgesamtheit bestehend aus:
Angelegt als Rückzuggebiet der fürstlichen Familie, der Öffentlichkeit zugänglich blieb die Donauquelle, vom Gartenbereich abgetrennt, im 19. Jahrhunderts erfolgten Veränderungen im Wegesystem, Wasserbauanlagen wurden modernisiert und erweitert (neues Fischhaus) |
108474705 ( | |
| Wohnhaus | Pfaffenhoffenstraße 7 (Karte) |
Zweigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach, giebelständig zur Paffenhoffenstraße; Gebäude mit markanten Stilelementen des „Neuen Bauens“ seiner Entstehungszeit in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts. | 102847608 | ||
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Fürstenberg Bräustüble | Postplatz 1, 2, 3, 4 (Karte) |
1752 vom fürstlichen Baudirektor Franz Joseph Salzmann als Wohngebäude für fürstenbergische Beamte erbaut, 1950er Ladeneinbauten, bis 1963 Landratsamt, 1970 Umbau zum Verwaltungsgebäude der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei, heute Brauereigaststätte und Verwaltungsgebäude.
Großer, quergelagerter Hauptbau mit zwei rückwärtig angesetzten, untergeordneten Seitenflügeln. Die Seitenflügel treten hinter dem südlichen, zehnachsigen Hauptflügel um eine Fensterachse nach außen versetzt hervor. Fassadengliederung des verputzten dreigeschossigen Gebäudes durch Steingewände, gliedernde Lisenen, Putzfelder, ein umlaufendes Gurtgesims über dem Erdgeschoss und die geschwungene Traufe. Mansarddach mit Dachgauben und Biberschwanzdeckung. Eingangsseite zum Postplatz mit zwei im Verhältnis zur Gebäudegröße auffällig kleinen Eingängen im mittigen Bereich, dazwischen 1960 eingelassener Fürstlich Fürstenbergischer Wappenstein. Stuckdecken in einigen Räumen des 1. Obergeschosses. 1970 Einbau eines großen Treppenhauses. |
1189968 | |
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Diana Brunnen | Postplatz 3 (Karte) |
Neobarocke Brunnenanlage, 1907 von Max Egon Fürstenberg zu Ehren eines Besuchs Kaiser Wilhelms II. gestiftet. Metallene Figur der Diana mit erhobenem Bogen und nebenstehendem Hund auf hohem, barock geschwungenem Sockel mit Kartusche und seitlich dem Sockelschwung folgenden Fischen. Davor flaches, geschwungenes Becken mit zum Platz geöffneter umgebender Balustermauer und abschließenden Podesten mit Vasen.
Inschrift in Kartusche: In dankbarer Erinnerung an den Aufenthalt ihrer Majestäten Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria, sowie I. K. H. Prinzessin Viktoria Luise, 6. bis 10. Mai 1904: errichtet von Max Egon Fürst zu Fürstenberg. Der Brunnen entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
102847635 | |
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Altes Kaufhaus | Postplatz 5 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau mit Satteldach, giebelseitig zur Haldenstraße; dort barockes Mittelportal mit kurzer Freitreppe; über dem Sturz Rechteckkartusche mit Waage; errichtet 1783/84. | 102847690 | |
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Alte Post | Poststraße 2 (Karte) |
Ehemaliges Gasthaus und Station des Thurn- und Taxi'schen Postverkehrs der Linien Triberg-Konstanz und Rottweil-Schaffhausen; zwei Fachwerkgeschosse über massivem Erdgeschoss; Satteldach mit Fachwerkgiebel nach Westen zur Brigach; im gleichen Umriss nach Osten erweitert mit zwei Massivgeschossen und einem Fachwerkgeschoss; entstanden vermutlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. | 1189972 | |
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Poststraße 4 (Karte) |
Zweigeschossiges, gestelztes Quereinhaus mit massivem Erdgeschoss, darüber Fachwerk-Obergeschoss; rundbogiges Scheunentor und Keller im Erdgeschoss; vermutlich im 18. Jahrhundert entstanden. | 102847773 | ||
| Ehem. Fürstlich-Fürstenbergisches Elektrizitätswerk | Prinz-Fritzi-Allee 4 (Karte) |
1903 als Pumpenhaus für die Fürstliche Brauerei im Süden des Fürstlichen Parks an einem Kanal zwischen Brigach und Breg errichtet, erstes Elektrizitätswerk in Donaueschingen.
Auf Sandsteinsockel dreigeschossiges, verputztes Gebäude mit Satteldach, an der Süd- und Ostseite eingeschossige Anbauten, der östliche mit unverputztem Ziegelmauerwerk. Sandsteinmauer im Erdgeschossbereich am Kanal. Im Erdgeschoss korbbogige, in den Obergeschosse hochrechteckige Fenster- und Türöffnungen mit Steingewänden, Eingang an der Nordseite, umlaufend ein gestuftes Gesims unterhalb der Traufe, im östlichen Giebelfeld zusätzliche Gliederung mit Rundbögen, Lisenen und zwei Okulus-Fenstern. Im Erdgeschoss waren die technischen Anlagen, eine 25-PS-Turbine und eine 30-PS-Dampfmaschine untergebracht (evtl. noch vorhanden), in den Obergeschossen lagen die Wohnungen für die Maschinisten. Treppe, Fenster und Türen zum Teil erhalten. Das Pumpenhaus wurde für den Energieverbrauch der Fürstlichen Brauerei errichtet, deckte jedoch schon 1912 nicht mehr deren erhöhten Bedarf ab. Das Gebäude entstand im Zuge des Ausbaus Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
108688060 | ||
| Wohnhaus | Prinz-Fritzi-Allee 4 a (Karte) |
Ehemaliges Wohnhaus von Grassellis Gut und Tabakmühle. 2-geschossiger Putzbau mit Walmdach, wohl 1. Hälfte/Mitte 18. Jahrhundert. Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk. Historische Raumaufteilung mit Trennung von Wohnbereich im Südosten, Ökonomiebereich im Nordwesten und leicht aus der Mittelachse verschobenem Querflur zur Erschließung noch ablesbar. Seit dem 19. Jahrhundert in fürstlich Fürstenbergischem Besitz, 1865 Umbauten zu Wohnzwecken fürstlicher Angestellter. Mit Teilen der historischen ortsfesten Ausstattung wie Türen, Wandtäfer, Holztreppen mit Brettbalustergeländer und Kachelofen. | 105423008 | ||
| Eishaus und Eiswiese | Prinz-Fritzi-Allee 7 (Karte) |
Um 1870 Anlage der Eiswiese am Rand des Fürstlichen Parks, als „Eisbahn für die höchsten Herrschaften und das Publikum“, 1905 Bau des Eishauses, aus Holz mit Torfmullschicht auf einem Steinsockel, in den 1930er Jahren als kompletter Neubau anstelle des alten Eishauses errichtet, mit Satteldach und verbretterten Giebeln, Schlackensteinen auf Betonsockel, verstärkende Pfeilervorlagen, Decke aus tönernen Hohlelementen.
Das Eishaus und die Eiswiese entstanden zur Versorgung der Fürstlichen Brauerei und liegen direkt neben dem Fürstlich Fürstenbergischen Park. Sie stehen damit in engem Zusammenhang mit dem Ausbau Donaueschingens als Residenzstadt der Fürsten zu Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert. |
108688228 | ||
| Ehrenmal | Rathausplatz 1 (Karte) |
für die Gefallenen des III. Bataillons 9. Badisches Infanterieregiment Nr. 170, zum Gedenken an 994 im Ersten Weltkrieg Gefallenen des Regimentes. In den Treppenaufgang zum Rathaus integrierter Sockel für monumentale Steinskulptur eines Stahlhelms, am Sockel Inschrift in Eichenlaubkranz, Entwurf und Ausführung durch die Donaueschinger Firma Mall 1925. | 104963835 | ||
| Rathaus Allmendshofen | Riedstraße 18 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau mit Satteldach und Staffelgiebeln; auf der westlichen Traufseite führt eine zentrale Freitreppe zu zwei hohen Spitzbogenarkaden; dahinter eine kleine Vorhalle vor dem eigentlichen Rathauseingang; mitten auf dem First zwiebelbekrönter Dachreiter mit Uhr; entstanden 1925 bis 1926 nach Plänen des Donaueschinger Architekten Josef Wehinger. Mit Vorplatzanlagen und ihren Einfriedungen. (Sachgesamtheit) | 102847967 | ||
| Stahlbrücke | Riedstraße (Karte) |
aus zwei Schwedlerträgern, nach Plänen des Donaueschinger Ingenieurs Hausmann 1897. Abbruchgenehmigung für Bregbrücke, bauwerk-Nr. DS 011, schon 28.11.2009 erteilt, Mitteilung RPF, Ref. 21, vom 28.11.2016 | 104814175 | ||
| Wohnhaus | Scheffelstraße 3 (Karte) |
Zweigeschossiges Wohnhaus mit Anbau | 102848049 | ||
| Haus des Handwerks | Schulstraße 11 (Karte) |
Großes, dreigeschossiges Haus mit Walmdach; dreiachsiger Mittelrisalit mit vertikaler Mittenbetonung durch ein Portal mit flankierenden Säulen und leicht vortretender Wandfläche in den Obergeschossen; darüber kleine Uhrengaupe; 1880 bis 82 als Gymnasium erbaut. | 102848257 | ||
| Sozialgebäude | Schulstraße 13; St. Elisabethenhaus (Karte) |
Zweigeschossiger, zweigliedriger Bau; schmales Gebäude mit Satteldach, giebelständig zur Straße; rechts daran angeschlossen ein breitgestreckter Baukörper mit Walmdach; verputzte Mauerflächen mit Sandstein-Ecklisenen; mittig zwischen den Fenstern des Obergeschosses der Giebelseite Ädikula mit einer Steinfigur der Heiligen Elisabeth; 1885 von Elisabeth, Prinzessin zu Fürstenberg, für die Kinder von Donaueschingen gestiftet. | 102848297 | ||
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Fürstlich Fürstenbergischer Marstall | Fürstenbergstraße 11, 13, 15; Sennhofstraße 1 a (Karte) |
1780 erbaut und später erweitert, drei parallel verlaufende Gebäudetrakte mit verbindenden Gebäuden und drei offenen Innenhöfen, Fassaden durch Lisenen und Steingewände gegliedert.
bestehend aus dem
Nördlicher Trakt: Reithalle (1850 ergänzt)
Ehemaliger Kranken-Stall: verkachelt, mit gusseisernen Stützen 1780 erbaut von Franz Joseph Salzmann, 1850 Reithalle ergänzt von Theodor Diebold, 1876 Umgestaltung durch Adolf Weinbrenner, 1955 Brand und Wiederaufbau der Reithalle |
102841541 | |
| Sennhof | Sennhofstraße 8, 8 a, 10 a, 10 b, 10 (Karte) |
Die Sachgesamtheit Fürstlich Fürstenbergischer Sennhof besteht aus zwei traufständigen Wohnhäusern (Nr. 8 und 10), dem Molkereigebäude (Nr. 10a) einem Rückgebäude (Nr.8a) und einem Schuppen (10b), 1876 von Adolf Weinbrenner erbaut
(Sachgesamtheit) |
102848409 | ||
| Wohnhaus | Spitalstraße 2 (Karte) |
Steil proportionierter, dreigeschossiger Bau mit Satteldach, traufständig; dreigeschossiger, bündig mit der Straßenfassade an die linke Giebelwand angefügter Standerker mit Helmdach; entstanden wohl kurz nach 1900. | 102848276 | ||
| Lehrer-Fortbildungs-Akademie | Villinger Straße 33 b, 33 (Karte) |
Ehemals Max-Egon-Krankenhaus, mit Erweiterungsbau und mit Nebengebäude; mächtiger, dreigeschossiger, zweiflügeliger Bau inmitten großzügiger Grünflächen; Mansarddächer; der Hauptflügel zur Straße mit Dachreiter und Eckrisaliten, deren nördlicher (rechter) sich als langgestreckter späterer Erweiterungsflügel im rechten Winkel dazu fortsetzt; die das Hauptportal flankierenden Säulen in der Mitte des Hauptflügels stützen einen Balkon, nicht unähnlich dem Huldigungsbalkon im Schlossbau, auf den die ganze Anlage ja ein wenig verweist; als Krankenhaus der Stadt Donaueschingen erbaut 1921 bis 23 mit großzügiger Unterstützung von Max-Egon, Fürst zu Fürstenberg; der Erweiterungsbau von 1939. | 102848548 | ||
| Offizierskasino | Villinger Straße 50 a, 50 b, 50 c, 50 (Karte) |
Erbaut 1937/38 im Zuge der Errichtung der beiden neuen Kasernen (Fürstenberg- und Barbarakaserne) für alle drei Donaueschinger Kasernen (also incl. der alten Hindenburgkaserne). Breitgelagerter, dreiflügeliger Bau mit an der Schauseite vortretendem mittlerem, eingeschossigem Saalbau und hohen Rechteckfenstern; die zurücktretenden Seitenflügel dagegen gleich hoch, jedoch zweigeschossig und mit angefügten, niedrigeren Eckpavillons. Der Saalbau im Innern ein aus mehreren, durch Flügeltüren miteinander verbundenes Raumsystem. Rückwärtig die ehemalige Küche. Im Obergeschoss kleinere Räume. Unter dem gesamten Gebäude ein verzweigtes Kellersystem mit tonnengewölbten Räumen unter dem Saalbau. Zugehörig die historische ortsfeste Ausstattung wie Wandtäfer, Böden, Türen, Treppen, Kamine, Wand- und Bodenfliesen etc. Mit Einfriedung (am Einfahrtstor Adler) und Grünanlage mit Tennisplatz. (Sachgesamtheit)
Das Offizierskasino für die drei Donaueschinger Kasernen ist ein stattliche Repräsentationsbau im Stil der Neuen Sachlichkeit. aus den späten 1930er Jahren. Seit dem Ersten Weltkrieg bestand in Donaueschingen zunächst nur die Hindenburgkaserne. Im Zuge einer umfangreichen Erweiterung der Militärbauten unter der Herrschaft der Nationalsozialisten entstanden neben Barbara- und Fürstenbergkaserne auch das Standortlazarett und das Offizierskasino. Als von den Nationalsozialisten im Zuge der Kriegsvorbereitungen errichteter Militärbau gehört es zu den unbequemen Geschichtszeugnissen aus den Jahren unter der Diktatur des NS-Regimes. |
102848646 | ||
| Wegkreuz 1876 | Villinger Straße 73 (Karte) |
Steinkreuz mit Inschrift, bez. 1876 | 105115945 | ||
| Ehem Standortlazarett | Villinger Straße 97 a, 97, 99, 101, 103, 105, 107, 109, 111, 113, 115 a, 115, 117, 119, 121, 123, 125 a, 125, 127, 129, 131, 133 a, 133, 135, 137 a, 137 b, 137, 139, 141, 143, 145, 147 a, 147 (Karte) |
der Garnisonsstadt Donaueschingen am Buchberg, bestehend aus Hauptgebäude, Nebengebäuden, Gartenanlage und Umgrenzung; Militärkrankenhaus aus mehreren großen, miteinander verbundenen Trakten von riesigen Dimensionen, angeordnet auf Stufenterrassen; nach der Planung des Heeresbauamtes Donaueschingen in enger Zusammenarbeit mit dem dann auch mit der Leitung beauftragten Arzt errichtet 1935 bis 1938 (Richtfestes am 27/28. August 1936, Einweihung am 26. Februar 1938); Umbau zu Wohnzwecken 1998
Das Standortlazarett wurde stilistisch in Formen der konservativen Heimatstilachitektur der 1930er Jahre errichtet. Es wurde für alle drei Donaueschinger Kasernen (Hindenburg-, Fürstenberg- und Barbarakaserne) mit 200-Betten-Abteilungen für Chirurgie, Inneres und Haut errichtet. Es steht in exponierter Lage am Rande des Buchbergplateaus, das gegen das Brigachtal abfällt, mit weiter Fernsicht über die Stadt Donaueschingen, die Baar und zu den Schwarzwaldbergen. Die Disponierung der Anlage in der Landschaft, die räumlichen Beziehungen und Gruppierungen der Baukörper zu einander, die Gestaltung der Architektur in ihrer Proportionierung und Detailgestaltung, mit dem Ruhebezirk im Süden, der Anlieferung an der Nordseite, der nutzungsbedingten Belichtung der Räume sind ästhetisch und funktional bemerkenswert gut durchdacht. Die Ausstattung mit zwei Operationsräumen, eigener Röntgenstation, Laboratorien und einer Bäderabteilung entsprach dem gehobenen Standard eines im Vorfeld der Vorbereitung des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime errichteten Militärkrankenhauses gegenüber anderen zeitgenössischen Krankenhäusern. Als von den Nationalsozialisten im Zuge der Kriegsvorbereitungen errichteter Militärbau des Nationalsozialismus gehört es zu den unbequemen Geschichtszeugnissen aus den Jahren unter der Diktatur des NS-Regimes. |
102848686 | ||
| Wohnhaus | Werderstraße 3 (Karte) |
1912. Vorstädtisches Landhaus im Heimatstil angelehnt an Formen der Zeit um 1800.
Eingeschossiger, giebelständiger verputzter Bau mit Mansardsatteldach und Zwerchhaus sowie seitlichen, symmetrisch vorgezogenen polygonalen Erkern. Mit bauzeitlicher Binnenstruktur und bauzeitlicher Ortsfester Ausstattung wie Treppenhaus, Türgewände, Türblätter samt Drücker, Fenster. Zugehörig der Garten mit Einfriedung. |
102848760 | ||
| Heinrich-Feuerstein-Schule | Werderstraße 16 (Karte) |
Mächtiges, dreigeschossiges Gebäude auf rechteckigem Grundriss; hoher, rustizierter Sockel, gebändertes Erdgeschoss mit Rundbogenfenstern, die beiden Obergeschosse mit großen, kleinteilig gegliederten Rechteckfenstern; Eckrisalite; in der Mittelachse Dachhaus mit geschweiftem Volutengiebel, darüber auf dem First achteckiges Türmchen mit Tambour, Zwiebelhaube und Laterne; erbaut um1909. Mit den den Schulhof seitlich einfassenden Nebengebäuden und Schulhofeinfriedung. (Sachgesamtheit) | 102848774 | ||
| Bregwehr bei Allmendshofen | Wuhrweg 12 (Karte) |
1918/19. Eisenbeton-Konstruktion mit Pfeilern und Stegen aus Stahlbeton. Zweifeldriges Schützenwehr mit hölzernen Schütztafeln zwischen drei Wehrpfeilern in der Mitte der Breg und seitlichen Überfallwehren. | 109999290 |
Grüningen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Scheune | Am Platz 10 (Karte) |
Freistehendes Ökonomiegebäude mit Satteldach und Sichtfachwerk-Giebelö; entstanden wohl zu Anfang des 19. Jahrhunderts. | 102851995 | ||
Weitere Bilder |
Dreifaltigkeitskapelle | Hochstraße (Karte) |
Kleine Flurkapelle mit Satteldach; datiert 1707. | 102852235 | |
| Meßnerhaus | Kirchberg 3 (Karte) |
Staffelgiebelhaus, im Kern vermutlich zu Ende des 16. Jahrhunderts entstanden. | 102852183 | ||
Weitere Bilder |
Katholische Pfarrkirche St. Mauritius | Kirchberg 5 (Karte) |
Einschiffiger Saalbau mit (heute) gleich breitem Chor; im Kern vermutlich 12./13. Jahrhundert; bedeutende Reste hochmittelalterlicher Wandmalereien sowie alte Ausstattungsstücke; Schwarz-Orgel von 1893; mehrfach umgebaut und restauriert. | 102852213 ( |
Heidenhofen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
Weitere Bilder |
Katholische Pfarrkirche St. Hilarius und Friedhof | Kreuzstraße 2 (Karte) |
Inmitten des ummauerten Friedhofs Saalkirche mit Westturm und eingezogenem Chor; Turm und der Chor mit Vorchorjoch und 3/8-Schluss mittelalterlich. Das Kirchenschiff das Ergebnis barocker Umbauten; verschiedene Ausstattungsstücke der Barockzeit erhalten; auf alter, im 18. Jahrhundert erweiterter Orgelempore älteste erhaltene Orgel der Baar von 1733 und Prospekt von 1749. (Sachgesamtheit) | 102852389 ( | |
| Waschhaus | Kreuzstraße 3 (Karte) |
Kleines, einstöckiges Gebäude aus verputztem Mauerwerk mit Satteldach. | 102852409 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Vogtstraße 1 (Karte) |
Quergeteiltes Eindach-Gehöft mit zweigeschossigem Wohnteil; Satteldach; am Ökonomieteil Fachwerkgiebel: entstanden wohl im 17. Jahrhundert; mehrfach umgebaut. | 102852445 | ||
| Eintachhof | Vogtstraße 3 (Karte) |
Um 1800. | 102852456 |
Hubertshofen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Mistelbrunner Straße 14 (Karte) |
Kleiner, quergeteilter Eindachhof mit zweigeschossigem Wohnteil; traufständig, mit Satteldach; entstanden wohl zu Anfang des 19. Jahrhunderts; rechte Hälfte einer Doppelhof-Anlage. | 102852496 | ||
| Quergeteilter Eindachhof | Mistelbrunner Straße 24 (Karte) |
mit Vollwalm über dem zweigeschossigen Wohnteil (Hs.-Nr. 24), der sich im Westen mit seinem historischen Hausgerüst bis in die Ökonomie der Hs.-Nr. 26 erstreckt; hier die historische Zimmermannskonstruktion und der Ansatz eines zweiten Vollwalms erhalten. Dieser Kernbau vermutlich 18. Jahrhundert; Bei Erweiterung zum Doppelhofgebäude durch einen zweiten Wohnteil im Westen im 19. oder Anfang des 20. Jh. für diesen in der älteren Ökonomie eine separate Scheuneneinfahrt geschaffen. | 102852507 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Mistelbrunner Straße 32 (Karte) |
Großer, quergeteilter Eindachhof mit zweigeschossigem Wohnteil; Halbwalmdach; im Kern wohl noch 17. Jahrhundert. | 102852525 | ||
| Hofkreuz 1899 | Peter-Maier-Straße 2 (Karte) |
Mit Sandsteinsockelinschrift und Bez. 1899. | 104956697 | ||
| Speichergebäude des Hansenhofes | Peter-Maier-Straße (Karte) |
Typischer frühneuzeitlicher Speicher eines Schwarzwaldhofes in Blockbauweise mit profilierter Eingangstür; bemerkenswerte Zimmermannsarbeit bez. 1575. | 104955240 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Peter-Maier-Straße 13 (Karte) |
Quergeteilter Eindachhof mit zweigeschossigem Wohnteil; Halbwalmdach; verändert; entstanden wohl in der Mitte des 19. Jahrhunderts. | 102852551 | ||
| Hofkreuz (1861) des Hansenhofes | Peter-Maier-Straße 13 (Karte) |
Gusseisernes Kruzifix mit Corpus auf Sandsteinsockel, bez. 1861. | 104956378 | ||
Weitere Bilder |
Katholische Pfarrkirche St. Sebastian | Rimsenweg 1 (Karte) |
Einschiffige Saalkirche, nach Westen ausgerichtet, der Eingang durch den Turm im Osten; die 5/8-Chorabside als Sakristei genutzt und vom Kirchenraum durch geraden Mauerschluss abgetrennt. Entstanden 1885. Einige ältere Ausstattungsstücke erhalten. Mit Brunnen, Gefallenendenkmal und Friedhofskreuz auf dem Kirchhof. (Sachgesamtheit) | 102852601 ( | |
| Grabkapelle | Rimsenweg (Karte) |
Grabstätte der Familie Maier auf dem Friedhof, kleine Kapelle mit rundbogiger, großer Öffnung; im Inneren Pietà auf hohem Sockel; um 1900. | 102852652 | ||
| Lagergebäude | Rimsenweg 1/1 (Karte) |
Langgestrecktes, flaches Holzgebäude mit Satteldach; ornamentierter Schwebegiebel über dem zweiflügligen Holztor; Lagerschuppen der Badischen Landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft: entstanden wohl kurz nach 1900. | 102852670 |
Neudingen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnhaus | Am Gansweg 1 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau; traufständig, mit großem Krüppelwalmdach; erbaut wohl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. | 102854932 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Am Ring 4 (Karte) |
Gestelztes, traufständiges Querhaus, teils verputzter Massivbau, teils mit ausgemauertem und verputztem Holzfachwerk, ein Giebel mit Sichtbarem Fachwerk; Satteldach, wohl um 1900, umgebaut 1932. | 102852927 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Am Ring 8 (Karte) |
Zweigeschossiges, traufständiges Quereinhaus, teils verputzter Massivbau, teils mit ausgemauertem und verputztem Holzfachwerk; Satteldach; entstanden um 1820. | 102852972 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Auf Bindt 5 a (Karte) |
Kleines, traufständiges Querhaus; eingeschossig, mit erhöhtem Scheunenteil; teils verputzter Massivbau, teils mit ausgemauertem und verputztem Holzfachwerk; Satteldach; erbaut wohl um 1830, spätere Erweiterung durch einen zweiten, ähnlichen Stall- und Scheunenteil. | 102852999 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Auf dem Espel 15 (Karte) |
Zweigeschossiges, traufständiges Quereinhaus, teils verputzter Massivbau, teils mit ausgemauertem und verputztem Holzfachwerk; Satteldach; entstanden um 1835. | 102854903 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Breschnekweg 8 (Karte) |
Zweigeschossiges Quereinhaus, teils verputzter Massivbau, teils mit ausgemauertem und verputztem Holzfachwerk; Satteldach; entstanden um 1860. | 102854919 | ||
Weitere Bilder |
Gnadentalkapelle | Gnadental 76 (Karte) |
Wallfahrtskirche St. Maria, Blasius und Veit „Im Gnadental“, verputzter Massivbau; Saalkirche mit Satteldach und gleich hohem 3/6-Chor; Außenkanzel mit Schalldeckel; entstanden 1619, erneuert um 1676, vor der Kapelle hohes Holzkreuz von 1768. Sachgesamtheit | 102854994 ( | |
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Gnadentalstraße 7 (Karte) |
Zweigeschossiges, giebelständiges Quereinhaus teils verputzter Massivbau, teils mit ausgemauertem und verputztem Holzfachwerk; Satteldach; entstanden um 1860. | 102854957 | ||
Weitere Bilder |
Ehemaligen Klosterbereichs Maria-Hof | Gutmadinger Straße 13, 15; Mariahof (Karte) |
Bestehend aus
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102855867 ( | |
| Gasthaus „Sonne“ | Längestraße 22 (Karte) |
Dreigeschossiger verputzter Massivbau auf annähernd quadratischem Grundriss; Pyramidendach entstanden vermutlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts, umgebaut 1804 und 1926. | 102855959 | ||
Weitere Bilder |
Katholische Pfarrkirche St. Andreas | Längestraße 25 (Karte) |
Einschiffige Chorturmkirche; verputzter Massivbau mit Satteldach; im Kern wohl noch frühmittelalterlich, nach verschiedenen Umbauten im 11., 16. und 17. Jahrhundert ist das Erscheinungsbild heute wesentlich durch die Barockisierung 1776 (Einbringen der Stichkappenscheingewölbe im Innern bis 1792 (Aufsetzen der Turmkuppel)) geprägt; aus dieser Zeit auch noch große Teile der ortsfesten Ausstattung, wie Ausmalung durch den Hüfinger Fassmaler Xaver Schelble, Altarretabel mit Altarblättern des Fürstl. Fürstenbergischen Hofmalers Franz Joseph Weis und Skulpturen von Johann Michael Winterhalder, Kanzel, Nebenaltäre etc., die später ergänzte ortsfeste Ausstattung wie etwa Orgel und Kirchenbänke der Mitte des 19. Jh. sowie Kreuzweg und die 1919 datierten Farbglasfenster wurden stilistisch angepasst. - Zugehörig Kirchhofkreuz bez. 1903 und gusseiserne Kirchhofeinfriedung, letztes Viertel 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 102855971 ( | |
| Wohnhaus mit ehemaliger Ökonomie | Längestraße 26 (Karte) |
Gestelzter, zweigeschossiger, verputzter Massivbau; traufständig, mit großem Satteldach; „Burg“ oder „Gritzerburg“ genannt, früher auch das (alte) Gasthaus Rößle; erbaut wohl bereits im 17. Jahrhundert. | 102858778 | ||
| Pfarrhaus | Pfarrgasse 1 (Karte) |
mit Pfarrscheune und Brückensteg, Sachgesamtheit, Pfarrhaus: Zweigeschossiger verputzter Massivbau auf hohem Kellersockel; Satteldach; erbaut um 1730; mit gründerzeitlichem Eisensteg als Verbindungsbrücke zum Kirchenhügel. Pfarrscheune: Rechteckbau; teils verputztes Mauerwerk, teils ausgemauertes und verputztes Holzfachwerk; Satteldach, entstanden 1853. | 102858829 | ||
| Quereinhaus | Sumpfohrener Straße 12 (Karte) |
Traufständig mit zweigeschossigem Wohnteil, rückwärtig am Ökonomieteil Widerkehr mit Göpelwerk im Inneren, teils massiv verputzt, teils mit ausgemauertem und verputztem Holzfachwerk, Satteldach, mit historischer Binnenaufteilung und ortsfester Ausstattung; entstanden um 1830. | 102858932 |
Pfohren
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Baarstraße 5 (Karte) |
Quergeteiltes Einhaus mit zweigeschossigem Wohnteil; Satteldach; entstanden wohl zu Anfang des 18. Jahrhunderts. | 102859048 | ||
| Johanniterhof | Donaustraße 2 (Karte) |
Zweigeschossiges Staffelgiebelhaus in Hanglage; Satteldach; im Kern vermutlich bereits aus dem 16. Jahrhundert; zu ihm gehört das im rechten Winkel dazu freistehende große Wirtschaftsgebäude mit Krüppelwalmdach. Sachgesamtheit | 102859328 | ||
| Ökonomiegebäude | Entenburgweg (Karte) |
Scheune und Viehstall der alten Schule; Gebäude mit verputztem Massivmauerwerk und Satteldach, die vordere Giebelseite zwei große Rundbogentore; teilunterkellert mit Gewölbekeller; entstanden wohl in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. | 102859398 | ||
Weitere Bilder |
Entenburg | Entenburg; Entenburgweg 5 (Karte) |
Ehemaliges Fürstlich-Fürstenbergisches Jagdschloss, hoher Bruchsteinbau auf rechteckigem Grundriss mit dreiviertelrunden Türmen an den Ecken; ehemals von Wasser umgeben; heute mit einem den Bau und die gekürzten Türme gemeinsam überdeckenden Satteldach überfangen; erbaut in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. | 99777174 ( | |
| Wohnhaus | Geisinger Straße 1 (Karte) |
Zweigeschossiges Staffelgiebelhaus mit Satteldach, verputztes Massivmauerwerk; entstanden wohl Ende 17., Anfang 18. Jahrhundert.
Das Haus Geisinger Straße 1 ist ein an markanter Stelle am südöstlichen Eckpunkt des historischen Ortskerns errichtetes Wohngebäude eines Bauernhofes eines reichen Vollbauern Mit den Staffelgiebeln und einem in die Straßenkreuzung hinein geschobenen angeböschte Pfeiler drückt sich ein hoher Repräsentationsanspruch im bauzeitlichen Gesellschaftsgefüge Pfohrens aus. Insbesondere das dreigeschossige Dachwerk ist ein bedeutsames Exemplar der Kunst des Zimmermannshandwerks des 17./18. Jahrhunderts. Es handelt sich um einen bedeutenden Bautyp der Profanbaukunst auf der Baar und damit für die Entwicklung der regionalen Baukultur innerhalb dieser Kulturlandschaft. |
102859494 | ||
| Wohnhaus und Ökonomiegebäude | Geisinger Straße 10 (Karte) |
Sachgesamtheit. Zweigeschossiges, verputztes Wohnhaus mit Satteldach; traufständig; vermutlich zu Ende des 18. Jahrhunderts entstanden; dazugehörig das giebelständige Ökonomiegebäude mit massivem Erdgeschoss, darüber ausgemauertes Holzfachwerk, im Giebel zur Straße mit Andreaskreuzen und Rautenfeldern; kann bereits Ende des 17. Jahrhunderts erbaut sein; im Stall- und Scheunentor-Bereich verändert. | 102859518 | ||
| Doppelhof | Geisinger Straße 19 b, 19 (Karte) |
Zweigeschossiges, quergeteiltes Einhaus, 1565 (d), traufständig mit Satteldach, Wohnteil massiv, Ökonomieteil überwiegend in Fachwerk. Nachträgliche Veränderungen, u. a. rückwärtig eine Widerkehr angefügt. Hofgebäude: zweigeschossiges, quergeteiltes Einhaus, traufständig, mit Satteldach; entstanden in der Mitte des 18. Jahrhunderts. (Sachgesamtheit) | 102861198 | ||
| Wohnhaus | Hüfinger Straße 9 (Karte) |
Kleines, zweigeschossiges Wohnhaus, traufständig, mit Satteldach; verklinkerte Wände mit farblich abgesetzten Gliederungselementen; entstanden um die Wende zum 20. Jahrhundert. | 102861265 | ||
Weitere Bilder |
Kirchturm | Kirchstraße 7 (Karte) |
Chor und Turmuntergeschoss. Beides sind Reste der vermutlich im 13. Jahrhundert errichteten Kirche, die nach 1704 und 1961 erneuert wurde; im Inneren Stücke der barocken Ausstattung erhalten. | 102861313 ( | |
| Wohnhaus | Kirchstraße 11 (Karte) |
2-geschossiges Quereinhaus mit Staffelgiebel, Satteldach mit Aufschiebling, neuere Fenstereinbauten im 1. OG, im Erdgeschoss noch mit Holzrahmung. Neue Tür- und Stalltüten, zusätzlicher Stall- bzw. Scheunenanbau auf der Seite. Keine Datierung am Haus, wohl 17. Jahrhundert. | 105246596 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Kirchstraße 16 (Karte) |
„Grafenhaus“
Quergeteiltes Einhaus mit zweigeschossigem Wohnteil; quadratischer Kellerraum mit Mittelsäule und Kreuzgratgewölben; in der heutigen Form aus der Zeit kurz nach dem Ortsbrand von 1704; im Kern wahrscheinlich wesentlich älter; spätere Umbauten. |
98419263 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Obergasse 13 (Karte) |
Quergeteiltes Einhaus mit zweigeschossigem Wohnteil; Satteldach; entstanden wohl zu Anfang des 18. Jahrhunderts. | 102861395 | ||
| Friedhofskreuz | Wiesenstraße 13 (Karte) |
Holzkreuz mit gefasstem Corpus, darüber halbrundes eisernes Schutzdach, 19. Jahrhundert. | 107248175 | ||
| Friedhofskapelle | Wiesenstraße (Karte) |
Friedhofskapelle von 1877 in historistischem Stil, heute mit und als Gefallenen-Ehrenmal. | 102861419 |
Wolterdingen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Ehemalige Wagnerei | Allmendgässle 3 (Karte) |
2. Hälfte 17. Jh. Zweigeschossiger Bau mit Vollwalmdach; teils in Ständer-Bohlen-Konstruktion, im Innern ein gewölbter ebenerdiger Kellerraum, bemerkenswert vollständig erhaltenes bauzeitliches Dachwerk. | 102861441 | ||
| Wegkreuz 1896 | Am Berg 9 (Karte) |
am Ortsausgang nach Zindelstein. Sandsteinkreuz mit Inschriftsockel. Die Kreuzbalkenenden als Kleeblattbogen gebildet. Am Kreuzfuß Figurennische. | 104842345 | ||
| Wohn- und Ökonomiegebäude | Auf der Burg 2 (Karte) |
Quergeteiltes, zweigeschossiges Eindachgehöft mit Satteldach; liegt oberhalb der Burgruine Zindelstein; im Kern wohl 18. Jahrhundert. | 102861463 | ||
| Wohnhaus | Bregtalstraße 1 (Karte) |
Eingeschossiges Wohngebäude mit Mansard-Halbwalmdach und überdachter, offener Veranda; entstanden vermutlich in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. | 102861475 | ||
| Jöchenhof | Bregtalstraße 34 (Karte) |
Zweigeschossiges Wohn- und Ökonomiegebäude mit steilem Satteldach; in Ständer-Bohlen-Bauweise errichtet, teilweise verändert; im Kern vermutlich 18. Jahrhundert. | 102861501 | ||
| Hofgebäude | Bregtalstraße 42 (Karte) |
Zweigeschossiges Wohn- und Ökonomiegebäude mit steilem Halbwalmdach; auf verputztem Bruchsteinmauer-Erdgeschoss; entstanden wohl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. | 102861513 | ||
Weitere Bilder |
Bildstock beim Schwarzbuben | Bregtalstraße (Karte) |
Steinerne Stele mit Figurennische; entstanden 1616, mit späterer Veränderung. | 102861544 | |
| Brücke | Bregtalstraße (Karte) |
über die Breg bei Zindelstein.
Balkenbrücke aus Eisenbeton mit versenkter Fahrbahn; die Wangenträger sind durchbrochen, sie bilden zugleich das Geländer; 1910 durch die Firma Brenzinger aus Freiburg erbaut; Verbindung über die Breg zwischen Landstraße und ehemaliger Bregtalbahn, Haltepunkt Zindelstein. |
102861573 | ||
| Sog. Rückenwehkreuz | Bregtalstraße (Karte) |
Gefasster Holzcorpus, angeblich 1616 im Kontext einer Wallfahrt für Rückenwehleidende entstanden. Kreuzstamm mit Schutzdach jünger. | 104842142 | ||
| Mühlengebäude | Donaueschinger Straße 4 (Karte) |
Zweigeschossiges Wohn- und Betriebsgebäude; ehemalige, wassergetriebene Mühle an der Breg; verputztes Mauerwerk, annähernd quadratischer Grundriss und Vollwalmdach; entstanden etwa zu Ende des 18. Jahrhunderts, das Wasserrad wohl um 1900. | 102861592 | ||
| Wohnhaus | Haldenweg 5 (Karte) |
Zweigeschossiges, quergeteiltes Eindachhaus mit Vollwalmdach, Holzbau 1609 (d). Schopfanbau 1789 (d), Kellergebälk 1827 (d). | 102861612 | ||
| Rathaus | Hauptstraße 1 (Karte) |
Zweigeschossiger, zweiflügeliger Bau auf L-förmigem Grundriss; Fachwerk-Eckerker; im Kern 1776 entstanden; mehrfach erweitert; ehemals Gasthaus „Kreuz“; 1901 abgebrannt und wieder aufgebaut, 1919 als Rathaus eingerichtet; jetzt Ortsverwaltung. Mit Nebengebäude. Erdgeschossiger Walmdachbau mit großen Rundbogentoren, 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 102861629 | ||
Weitere Bilder |
Katholische Pfarrkirche St. Kilian | Hauptstraße 6 (Karte) |
Stufenhallenkirche in historistischen Formen mit Turm und eingezogenem Chor, mit gleicher Firsthöhe wie das Langhaus. Ein nach Brand 1901 errichteter Neubau bei Fliegerangriff 1945 stark beschädigt und 1948 in historisierenden Formen wiederaufgebaut; mit Ausstattung spätes 17. bis Anfang 20. Jahrhundert. | 102861648 ( | |
| Kreuz | Hubertshofener Straße 17 a (Karte) |
Eisernes Wegkreuz, gegenüber der Einmündung von „Am Burgwald“ in die Hubertushofener Straße, datiert 1831. | 102861927 | ||
| Lourdesgrotte | Am Burgwald (Karte) |
Nachbildung der Höhle von Massabielle bei Lourdes Figur der knienden heiligen Bernadette, vor der Erscheinung der heiligen Maria kniend, um 1900. | 104842181 | ||
| Brücke beim Rathaus | Insel Nr. (Karte) |
Zur Landstraße nach Bräunlingen und Hubertshofen
Ausleger-Konstruktion mit vier Pylonen auf mittlerem Strompfeiler; Eisenbeton mit Monier-Spanneisen; erbaut 1906 durch die Firma Brenzinger aus Freiburg; spätere, außenliegende Erweiterungsstreifen für Fußgänger. |
102861848 |
Einzelnachweise
Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.