Liste der Kulturdenkmale in Föritztal
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Die Liste der Kulturdenkmale in Föritztal führt die Kulturdenkmale der Gemeinde Föritztal im Landkreis Sonneberg im Freistaat Thüringen gemäß der Denkmalliste des Freistaats Thüringen, Stand: 8. Juni 2026, auf.[1]
Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.
Einzeldenkmale
Eichitz
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Brunnenstube | Gegenüber Eichitzer Straße 23
Flurstück 22/5 |
bezeichnet 1865 |
Gefell
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Gehöft | Am Föritzgrund 4
Flurstück 105/3 |
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Friedhofskapelle | Eichenweg
Flurstück 265/6 |
Massivbau mit Walmdach, bezeichnet 1950 | ||
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Evangelisch-lutherische Kirche St. Nikolaus | Kirchweg 4
Flurstück 83, 84 |
Saalkirche mit Chorturm, 12.–20. Jahrhundert, mit Ausstattung und befestigtem Kirchhof |
Heinersdorf
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Grabstein | Kirchstraße; auf dem Friedhof südlich der Kirche
Flurstück 284/4 |
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Evangelisch-lutherische Kirche St. Marien | Kirchstraße 10
Flurstücke 281/3, 283/4, 284/4, 1331, 1332 |
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Marien steht auf einem Kirchhügel. Sie geht in ihrem Kern auf eine Kapelle zurück, die im hohen Mittelalter eine Filialkirche der Pfarrei Rothenkirchen war. 1493 richtete der Bamberger Bischof Heinrich III. Groß von Trockau die eigenständige Pfarrei St. Marien in Heinersdorf ein. Im selben Jahr entstand ein spätgotischer Kirchenbau als Chorturmkirche. Von 1626 bis 1630 folgte eine Sanierung mit einer Neuerrichtung des Langhauses, das 1748 um ein Fachwerkgeschoss aufgestockt und innen im Stil des Rokoko umgestaltet wurde. 1821 bis 1826 wurden unter anderem die Fenster vergrößert sowie die Decke und Emporenfelder neu gestaltet. 1891/91 kam es zum Anbau eines Treppenhauses und zu einer historistischen Restaurierung, ehe 1963 die spätbarocke Fassung wieder hergestellt wurde. Die Saalkirche hat einen eingezogenen, geraden geschlossenen Chor sowie einen Chorturm mit welscher Haube und Laterne. Die Außenwände sind bereichsweise verschiefert. Der barock geprägte Innenraum wird von einer flachen Decke überspannt. Eine doppelgeschossige Empore steht an drei Wandseiten. | ||
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Pfarrhaus | Tettaustraße 3
Flurstück 295/3 |
Erstmals wurde im 16. Jahrhundert ein Pfarrhaus errichtet. Das wurde 1772/73 durch einen Neubau, nach Plänen von Johann Andreas Brückner aus Gefell, ersetzt. 1849 folgte eine Sanierung und 1910 ein Umbau im Inneren. Bauweise und Raumstruktur entsprechen denen großer bäuerlicher Gehöfte in der Region. Das Gebäude hat ein massives Erdgeschoss über dem ein Obergeschoss mit einer verputzten Fachwerkfassade und ein Mansardwalmdach vorhanden ist. Der Eingang zum Flur mit einem Treppenhaus von 1910 liegt auf der Traufseite. Der tonnengewölbte Mauerwerkskeller wird dem ersten Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert zugeordnet. | ||
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Wohnhaus | Tettaustraße 5
Flurstück 297/6 |
Das Wohnhaus eines größeren Gehöftes entstand um 1800. 1910 folgte ein Umbau im Inneren und in den 1960er/1970er Jahren eine Sanierung. In der Zeit wurden auch Teile der Nebengebäude abgerissen. Das zweigeschossige Traufseitgebäude hat ein massives Erdgeschoss über dem ein Obergeschoss mit einer Fachwerkkonstruktion und ein Mansardwalmdach angeordnet ist. Das Erdgeschoss war in Bereiche mit einer Gaststätte und einen Stall geteilt. Das Dachgeschoss wurde als Getreidespeicher und Lager genutzt. Ein benachbartes Kellerhaus aus dem 19. Jahrhundert kennzeichnet ein tonnengewölbter Keller, eine Blockbauweise im Obergeschoss und ein Satteldach. |
Heubisch
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Backhaus | Heubischer Ortsstraße, gegenüber Haus 79
Flurstück 94 |
1. Hälfte 19. Jahrhundert | ||
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Wohnstallhaus | Heubischer Ortsstraße 11
Flurstück 506/10 |
Massiv- und Fachwerkbau mit Satteldach 19./20. Jahrhundert | ||
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Nebengebäude eines Gehöftes | Heubischer Ortsstraße 49
Flurstück 39/8 |
Fachwerkbau mit Satteldach, bezeichnet 1826 | ||
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Hauptgebäude der ehemaligen Unteren Mühle | Heubischer Ortsstraße 54
Flurstück 95/27 |
Massiv- und Fachwerkbau, Mansarddach mit Schopf, 18.–20. Jahrhundert | ||
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Dreiseithof | Heubischer Ortsstraße 61
Flurstück 53/9 |
Dreiseithof, 1931, von Gebrüder Halboth | ||
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Gehöft | Vorstadt 16
Flurstück 122/3 |
Gehöft mit Wohnhaus als Massiv- und Fachwerkbau mit Satteldach, 1948, von Richard Marsiske und Hans Malsch |
Judenbach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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evangelisch-lutherische Kirche St. Nikolaus | Alte Handelsstraße
Flurstück 282, 283 |
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Nikolaus geht in ihrem Kern wohl zurück auf eine Kapelle, die im späten Mittelalter an der Handelsstraße stand, die das obere Maintal und das obere Saaletal verband. 1529 war es eine Filialkirche der Pfarrei Oberlind. 1674 wurde es eine eigenständige Pfarrei. Der heutige Kirchenbau entstand 1705. 1888/89 folgten größere Reparaturen und Umbauten. Dabei wurde das Treppenhaus zur Empore erneuert, die Orgel von dem Chorraum an die Westseite versetzt und das Innere neu gefasst. 1966 wurde die nächste umfassende Restaurierung durchgeführt. Die barocke Fassung der Kanzel, des Taufengels, der Emporenmalereien und des Orgelprospektes entstanden wieder, die Ausmalung der Decke, der Wände und des Altarraumes von 1889 wurden weiß gestrichen. Die Saalkirche hat an den Längsseiten jeweils drei einfache Rechteckfenster und darüber angeordnete elliptische Fenster. Am Westgiebel steht im Halbwalmdach ein achteckiger Giebelturm mit welscher Haube. Der Innenraum wird von einer Bogendecke überspannt. Eine doppelgeschossige Empore steht an drei Wandseiten. | ||
| Wohngebäude ehemaliges Gasthaus | Alte Handelsstraße 93
Flurstück 68 |
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Kapelle mit Baumallee und Einfriedung | Friedhofstraße
Flurstück 403/4 |
Die Feierhalle wurde 1927 am Judenbacher Friedhof errichtet. Der Zugang wird durch eine Baumallee eingerahmt. Das Satteldachgebäude hat an den Traufseiten niedrige Anbauten mit Pultdächern und an der östlichen Giebelseite eine polygonale Apsis. Die Westfassade kennzeichnet der Eingang und ein Emporenfenster auf einem Gesims mit der Inschrift „Ob Freund, Ob Feind, im Tod vereint“. Die bauzeitliche Innenausstattung ist noch teilweise vorhanden. | ||
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ehemaliger Flößteich | Am Bocksbach, nördlich des Ortes
Flurstück 1344/1, 1338/2, 1359 |
Der ehemalige Flößteich entstand 1728 im Rahmen einer intensiven Waldnutzung für die Scheitholz- und Blöcherflößerei. Dazu wurde ein Quellbach des Bocksbaches, ein Zufluss der Engnitz, die in die Steinach mündet, durch einen Erddamm mit Lehmabdichtung aufgestaut. Für die Flößerei wurde der Teich bis Mitte des 19. Jahrhunderts genutzt. |
Lindenberg
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wappenstein | Brunnenweg 7
Flurstück 26/3 |
Zweite Hälfte 16. Jahrhundert | Wappenstein über der Haustür | ||
| Wohnhaus | Neuhäuser Straße 9
Flurstück 61/10 |
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| Gutshaus | Rotheule Straße 24
Flurstück 1/4 |
18. Jahrhundert und um 1900 | Zwei Wappensteine |
Mogger
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Ehemaliges Gutshaus und Jagdhaus mit Park | Moggerer Ortsstraße 20 und 22
Flurstück 12/6 |
18./19, Jahrhundert |
Mupperg
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Grabstätte Familie Gumpert | An der Steinach; Friedhof
Flurstück 469/3 |
19./20. Jahrhundert | ||
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Backhaus | An der Steinach; gegenüber Haus 14
Flurstück 174/16 |
bezeichnet 1924 | ||
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Ehemaliges Gasthaus „Zum Roten Ochsen“ | An der Steinach 26
Flurstück 10/3, 61/12 |
Massiv- und Fachwerkbau mit Satteldach, 18.–20. Jahrhundert | ||
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Schloss Mupperg | An der Steinach 29
Flurstück 74/12, 74/13 |
Massiv- und Fachwerkbau mit Mansardwalmdach, bezeichnet 1750, mit Anbau, 1924 | ||
| Gumpertsmühle | An der Steinach 34
Flurstück 14/9 |
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Wohnhaus | An der Steinach 35
Flurstück 16/4 |
Massiv- und Fachwerkbau mit Satteldach, 1894/95 | ||
| Backhaus | Oerlsdorfer Straße; gegenüber Haus 14
Flurstück 86 |
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Evangelisch-lutherische Heilig-Geist-Kirche | Oerlsdorfer Straße 1
Flurstück 1, 2, 3/3 |
Saalkirche mit eingezogenem Chor und Chorturm, 12./13.–20. Jahrhundert; mit Ausstattung, Kirchhof, Kriegerdenkmal und Einfriedung | ||
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Pfarrhaus | Oerlsdorfer Straße 2
Flurstück 6/4 |
18. Jahrhundert | Massiv- und Fachwerkbau mit Mansardwalmdach; mit Nebengebäude |
Neuenbau
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Grenzturm und Kfz-Deckung | Bergluftstraße; an der Rückseite der Häuserreihe Bergluftstraße 16, 18, 20, 22
Flurstück 599 |
Die Grenzsicherungsanlagen auf der Hammerleite bei Neuenbau wurden ab 1952 systematisch ausgebaut und zwischen 1978 und 1980 mit einem Grenzsicherungszaun ausgestattet. Zusätzlich entstand eine Führungsstelle zur Koordinierung der Grenzsicherung in dem Grenzabschnitt. Das zugehörige turmartige Gebäude besteht aus Betonfertigteilen und hatte einen Aufenthaltsraum für eine Alarmgruppe, eine Beobachtungskanzel und ein begehbares Dach mit einem Scheinwerfer. Inzwischen ist es zur privaten Nutzung umgebaut. |
Neuhaus
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Joseph-Meyer-Schule | An der Schule 4
Flurstück 311/15 |
Schulgebäude, Massivbau über winkelförmigem Grundriss, 1954–1956, von Arno Freß, Rolf Langhammer und Gustav Schmidt | ||
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Pförtnergebäude | Industriestraße 19
Flurstück 618/38 |
Massivbau mit Walmdach, 1942 von Franz Trapper | ||
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Verwaltungsgebäude | Industriestraße 26
Flurstück 618/73 |
Massivbau mit Walmdach, 1937 von Franz Trapper | ||
| Wohnhaus mit Nebengebäude | Minnastraße 5
Flurstück 179/4 |
Ehemalige Gastwirtschaft Kloß | |||
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Wohnhaus mit Nebengebäude | Schierschnitzer Straße 8
Flurstück 226/5 |
Fachwerkbau mit Satteldach, 18.–20. Jahrhundert | ||
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Feuerwehrhaus | Schierschnitzer Straße 9a
Flurstück 314/41, 311/19 |
Massivbau mit Satteldach und Schlauchturm 1933/34, von Max Boxberger und Ernst Herbart | ||
| Marstall; Wohngebäude | Schießhausstraße 1
Flurstück 461/7 |
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Burg Neuhaus | Schloßbergring 1, 1a, 4
Flurstück 1/6, 1/7 |
13.–20. Jahrhundert | Burg und Schloss mit Gärtnerhaus, Park und Einfriedung | |
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Evangelisch-lutherische Dreifaltigkeitskirche | Schloßbergring 2
Flurstück 65, 75/2, 79 |
1593 | Saalkirche mit polygonalem Chor und Turm, 16.–20. Jahrhundert | |
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Wohngebäude; Amtshaus; Alte Schule | Schloßbergring 3
Flurstück 65, 75/2, 79 |
18.–20. Jahrhundert | verschieferter Massiv- und Fachwerkbau mit Mansardwalmdach | |
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Hofanlage | Sonneberger Straße 2
Flurstücke 249/3, 194/14 |
18.–20. Jahrhundert | ||
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Zweiseithof | Sonneberger Straße 6
Flurstück 245/18 |
18.–20. Jahrhundert | ||
| Marterstein | Auf dem Altenberg |
Oerlsdorf
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnhaus | Am Lindenbach 27 (Karte) |
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Wirtschaftsgebäude | Am Lindenbach 30
Flurstück 14/2 |
Fachwerkbau mit Satteldach, bezeichnet 1949, von Heinz Liebermann |
Rotheul
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Hofanlage | Obere Dorfstraße 21, 21b (zuvor Ortsstraße 9)
Flurstück 36/2 |
Massiv- und Fachwerkbau, Mansarddach mit Schopf, bezeichnet 1803, von Egidius Needer | ||
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Friedhofskapelle | Obere Dorfstraße
Flurstück 363/2 |
Massivbau mit Satteldach und Dachreiter, bezeichnet 1956 |
Rottmar
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Wohnhaus | Föritzer Straße 8
Flurstück 12/2 |
Fachwerkbau mit Satteldach, 1950, von Richard Marsiske und Hans Malsch |
Schierschnitz
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnhaus mit Garage und Grundstück | Burgweg 13
Flurstück 165/14 |
Massivbau mit Satteldach, 1946/47 von Arthur Naumann | |||
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Evangelisch-lutherische Auferstehungskirche | Sichelreuther Straße 4
Flurstücke 109, 110/3 |
Saalkirche mit Walmdach und Dachreiter, 12./13.–20. Jahrhundert | ||
| Hofanlage / Eckardshof | Schierschnitzer Straße 45, 47
Flurstücke 62/6, 62/7, 62/8 |
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| Gedenkstein | im Pfarrholz
Flurstück 367/4 |
Grenzstein um 1850 |
Schwärzdorf
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Kellerhaus | Talstraße 16
Flurstück 72/7 |
19. Jahrhundert | Massiv- und Fachwerkbau | |
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Ehemalige Eisenbahnbrücke | Wiesenstraße
Flurstücke 197/3, 197/4, 197/5, 197/6 (alle teilweise) |
1900/01 | Ziegelsteinbrücke der Bahnstrecke Sonneberg–Stockheim (1900–1970) |
Sichelreuth
Weidhausen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Wohnhaus mit Anbau | Lindenstraße 32
Flurstück 379/10 |
Massiv- und Fachwerkbau mit Satteldach, 1950 | ||
| Jagdgrenzstein | Flurteil Lindenbach |
1728 |
Bodendenkmal
Judenbach
Denkmalensemble
Heinersdorf
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Grenzbefestigungsanlage | Welitscher Straße
Flurstück 1629/23, 448/1, 437/9, 452/4, 445/1, 453/2 |
Heinersdorf lag direkt an der innerdeutschen Grenze. 1952 wurde zur Grenzsicherung ein erster Stacheldrahtzaun errichtet. Zwischen 1970 und 1972 folgte ein doppelter Metallgitterzaun, der schließlich 1982 durch eine Mauer aus Betonfertigteilen mit einer Erdbeobachtungsstelle ersetzt wurde. Fragmente der DDR-Grenzsicherungsanlagen sind noch vorhanden. Dazu gehört auch eine Bachsperre in der Tettau, die in den 1970er Jahren errichtet und Anfang der 1980er Jahre mit einer Regulierung gemäß dem Wasserstand erneuert wurde. |
Rotheul
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
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Ensemble Rotheuler Wustungsdistrikt | Am Krögel 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10; Am Vogelberg 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7; Obere Dorfstraße 32, 34; Untere Dorfstraße 14, 16, 21, 23, 25, 27, 29, 33, 35, 35a, 37, 39, 41, 43, 45, 47, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 57, 59, 61, 63, 65, 67, 67a, 69, 71, 73
Flurstücke 868/34, 868/35, 868/37, 868/39, 868/40, 868/45, 868/46, 868/47, 868/48, 868/49, 868/5, 868/50, 868/51, 868/52, 868/53, 868/54, 868/55, 868/56,868/57, 868/58, 868/59, 868/60, 868/61, 868/62, 868/63, 868/64, 868/65, 868/66, 868/67; 824/30, 824/31, 824/32, 824/33, 824/34, 824/35, 824/38, 824/39, 824/41, 824/42, 824/43, 824/44, 824/45, 824/46, 824/48, 824/49, 824/50, 824/51, 824/52, 824/53, 824/54, 824/55, 824/56, 824/57, 824/59, 824/61, 824/62, 824/63, 829, 840/1, 840/2, 842/2, 843/5, 843/6, 843/7, 851/5, 851/6, 854/7, 854/8, 861/3, 862/1, 862/2, 863, 864/1, 864/2, 865/3, 865/4, 865/6, 865/8, 865/10, 865/11, 868/8, 868/9, 868/10, 868/11, 868/14, 868/17, 868/26, 868/27, 868/29, 868/30, 868/31, 868/32, 868/33; 91, 171, 172, 175, 177, 183/3, 185/3, 185/5, 185/6, 185/7, 185/9, 185/10, 185/11, 185/12, 185/13, 185/14, 185/15, 185/16, 190/3 (teilweise), 445/4, 445/6, 445/7, 447/3, 447/4, 451/3, 451/4, 451/5, 451/6, 460/3, 464/2, 475/6, 475/7, 488/6, 488/7, 489/8, 489/9, 489/10, 493/3, 494/2, 497/3, 497/4, 499/3, 500/12, 500/13, 500/14, 500/15, 500/16, 500/17, 501/2, 501/3, 502/3, 502/6, 502/7, 503, 512/8, 512/10, 512/11, 512/12, 512/14, 512/15, 512/16, 524, 525, 526, 527, 528, 531/5, 531/6, 532/2, 535/2, 536/2, 543/4, 543/5, 543/6, 544, 546/2, 547/3, 549/2, 550/9, 550/13, 551, 554/3, 556/2; 559/3, 559/6, 559/7, 562/4, 562/5, 566/6, 566/8, 566/9, 566/10, 571/3, 571/5, 571/6, 573/5, 574/8, 574/9, 574/10, 574/11, 574/12, 577/5, 577/6, 579/2, 582/2, 585/5, 585/6, 587/2, 594/2, 598/3, 598/4, 599/5, 599/6, 602/2, 603/3, 603/5, 604/2, 609/5, 609/6, 610/6, 610/7, 611, 612/6, 612/7, 613/1, 613/2, 614, 615, 616, 617/5, 617/6, 617/7, 617/9, 617/10, 620/4, 621/2, 637/3, 640/4, 640/6, 640/7, 641/5, 641/6, 645/6, 645/7, 645/8, 645/9, 647/3, 656/4, 656/5, 658/8, 658/9, 658/10, 659/2, 660/8, 661/2, 664/4, 665, 666, 667, 668, 669, 669/3, 669/4, 670, 677, 679/3, 679/4, 680/3, 680/4, 682/11, 682/12, 682/9, 687/2, 699/6, 699/8, 699/10, 699/11; 704/2, 709/2, 717/2, 718/2, 722/3, 726, 728, 729/8, 729/9, 729/10, 729/11, 731/2, 733/2, 734/4, 734/5, 735/2, 739/5, 739/6, 740/4, 740/5, 741/2, 743/5, 743/6, 748/8, 748/10, 749/6, 749/7, 750, 751/2, 752/3, 754/3, 755/4, 756/3, 758/3, 758/4, 765/4, 765/6, 765/7, 765/8, 765/10, 765/11, 767/2, 770/2, 773/3, 780/2, 787/2, 791/3, 791/5, 791/7, 792/2, 794, 795/4, 797, 798, 801/3, 801/4, 803/2, 803/4, 805, 806, 807, 808, 809, 810/2, 812/2, 821/3, 821/4, 822/2, 822/4, 822/5, 823, 824/8, 824/9, 824/10, 824/13, 824/14, 824/15, 824/16, 824/19, 824/20, 824/22, 824/23, 824/24, 824/25, 824/26, 824/27, 824/28, 824/29 |
Südlich und westlich von Rotheul ist ein größerer Wustungsdistrikt (Einödhöfe) mit ehemals 36 Wustungen vorhanden, die aus dem 16. bis 20. Jahrhundert stammen. |
Ehemalige Kulturdenkmale
In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die in dem Buch Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland – Kulturdenkmale in Thüringen / Landkreis Sonneberg von Thomas Schwämmlein gelistet sind.
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern von 1840 | Buch, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Fürstentums Sachsen-Coburg und des Rittergutes Stockheim | Buch, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern von 1840 | Gessendorf, Landesgrenze |
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Dreiherrenstein | Heinersdorf, Landesgrenze (Karte) |
Der sogenannte Dreiherrenstein wurde am Grenzpunkt der Territorien des Fürstentums Sachsen-Coburg, des Fürstentums Bamberg und des Markgraftums Brandenburg-Kulmbach gesetzt. Es ist ein stark verwitterter dreieckiger Wappenstein mit der Bezeichnung 1729. | ||
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Dreiherrenstein | Heinersdorf, Landesgrenze (Karte) |
Der Stein am Sperbersbach markierte ab 1821 als neuer Dreiherrenstein die Grenze zwischen den Territorien des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern. Er zeigt auf der thüringischen Seite die sächsische Raute mit Herzogskrone und den Buchstaben SM für Sachsen-Meiningen und AS für Amt Sonneberg. Die beiden anderen Seiten haben die bayerische Raute mit Königskrone und Herzschild sowie die Buchstaben KB für Königreich Bayern und LL für Landgericht Lauenstein beziehungsweise LT für Landgericht Teuschnitz. | ||
| Landesgrenzstein des Hochstifts Bamberg und des Fürstentums Sachsen-Coburg, Landesgrenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern | Heinersdorf, Landesgrenze |
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ehemaliger Gasthof „Weiß“ | Heinersdorf, Marktstraße 2 (Karte) |
Das ehemalige Gasthof „Weiß“ wurde Anfang des 19. Jahrhunderts an markanter Stelle am nördlichen Ende des Angers gebaut. 1885 folgte eine Erweiterung. 1958 wurden im Obergeschoss Saal und Vereinszimmer zu einer Wohnung umgebaut. Das Traufseithaus hat ein massives Erdgeschoss über dem ein Obergeschoss mit einer verschieferten Fachwerkfassade und ein Satteldach vorhanden ist. Die Erdgeschossfassade hatte ursprünglich eine Putzquadrierung. | ||
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Wohnstallhaus | Heinersdorf, Bahnhofstraße 6 (Karte) |
Das Wohnstallhaus wird im Kern auf 1709 datiert. Der eingeschossige Satteldachbau ist durch eine Blockbauweise mit Hakenblattverbindungen und verzierten Balkenköpfen gekennzeichnet. Das Gebäude ist in einen Wohn- und Stallbereich geteilt. Der Eingang zum verschieferten Wohnbereich mit Stube und mehreren Kammern liegt auf der Traufseite. Mittig ist der Flur angeordnet. | ||
| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Herzogtums Sachsen-Coburg von 1845 | Heubisch, Landesgrenze |
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Missionsesche | Judenbach |
Esche, die vom Missionar Peter Martin Metzler vor seiner ersten Missionsreise nach Afrika im Garten seines Elternhauses im Jahr 1850 gepflanzt wurde. | ||
| Landesgrenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern | Judenbach, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern von 1840 | Gemarkung/Wüstung Liebau, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Herzogtums Sachsen-Coburg von 1845 | Gemarkung/Wüstung Liebau, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Herzogtums Sachsen-Coburg von 1845 | Mogger, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Herzogtums Sachsen-Coburg von 1845 | Mupperg, Landesgrenze |
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Sattelpass | Neuenbau |
Über die Sattelpassstraße führte im Mittelalter die sächsische Geleitstraße, die Nürnberg und Leipzig verband. Der Sattelpass war die Grenze zwischen dem Fürstentum Sachsen-Coburg-Saalfeld und dem Markgraftums Brandenburg-Kulmbach mit seiner Herrschaft Lauenstein. Dementsprechend zeigt der teilweise stark verwitterte Grenz- und Geleitstein von 1720 auf der thüringischen Seite mit dem Rautenkranz das sächsische Wappen und auf der bayerischen Seite den gevierten Hohenzollern-Schild. Zwei ältere Landesgrenzsteine, die unter Geleitstein von 1720 beim Straßenausbau gefunden wurden, wurden dort neu eingemessen und gesetzt. | ||
| Landesgrenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern sowie des Amtes Gräfenthal und des Amtes Lauenstein | Neuenbau, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern von 1840 | Neuhaus, Landesgrenze |
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| Jagdgrenzstein | Neuhaus, Landesgrenze |
1734 | |||
| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern von 1840 | Rotheul, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreichs Bayern von 1840 | Schwärzdorf, Landesgrenze |
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| Grenzsteine des Herzogtums Sachsen-Meiningen und des Königreich Bayern von 1840 | Sichelreuth, Landesgrenze |
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| Zentgrenzsteine 1620 | Sichelreuth, Landesgrenze |
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| Goldbergbau | Weidhausen |
Bei Weidhausen gab es in den Flurteilen Gehren und Zigeunergraben im Spätmittelalter Goldbergbau. Ein breiter Schürfgraben und kleine Pingenfelder sind noch erkennbar. |
Literatur
- Thomas Schwämmlein: Landkreis Sonneberg (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Thüringen. Bd. 1). E. Reinhold, Altenburg 2005, ISBN 3-937940-09-X.
