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Liste der Kulturdenkmale in Hohenstein-Ernstthal

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In der Liste der Kulturdenkmale in Hohenstein-Ernstthal sind die Kulturdenkmale der sächsischen Stadt Hohenstein-Ernstthal verzeichnet, die bis Mai 2026 vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen erfasst wurden (ohne archäologische Kulturdenkmale). Die Anmerkungen sind zu beachten.

Wappen von Hohenstein-Ernstthal

Diese Aufzählung ist eine Teilmenge der Liste der Kulturdenkmale im Landkreis Zwickau.

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Aufteilung

Hohenstein-Ernstthal

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Denkmalschutzgebiet Stadtkern Ernstthal (Stadtkern Ernstthal)
(Karte)
Denkmalschutzgebiet Stadtkern Ernstthal 09247733
Denkmalschutzgebiet Stadtkern Hohenstein (Stadtkern Hohenstein)
(Karte)
Denkmalschutzgebiet Stadtkern Hohenstein 09247732
 
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Altmarkt mit Heisten, Resten des alten Straßenpflasters, Grünflächen und Resten des ursprünglichen Bergbaus Altmarkt
(Karte)
Ortsgeschichtlich von Bedeutung, regelmäßige Platzanlage mit Bebauung, vorwiegend Wohn- und Geschäftshäuser sowie dem Rathaus in der Mitte des Platzes 09235486

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Brunnen mit Brunnenplastik „Kalte Hedwig“ Altmarkt
(Karte)
1911 Ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Wieder aufgestellt, Neuaufbau 1999. 09235484
 
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Wohnhaus in Ecklage Altmarkt 1
(Karte)
18. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Barockbau mit Segmentbogenportalen. Steiles Mansarddach, Putz erneuert, wichtig aus städtebaulichen Gründen. 09235657
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung und Hintergebäude im Hof Altmarkt 6
(Karte)
18. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, wertvolles Gebäude barocken Ursprungs, im Hof altes Torportal, klassizistisch wirkende Fassade platzbildprägend mit Balkon, repräsentatives Gebäude mit hoher architektonischer Qualität.

Gehörte ursprünglich Kaufmann Rahlenbeck um 1870, Putzquaderung im Erdgeschoss, repräsentatives Gebäude mit hoher architektonischer Qualität, große Toreinfahrt mit Tor, Balkon, Zwerchgiebel, Mittelrisalit, barocke Treppenanlage, Halle, Ziegelmauerwerk, barocken Ursprungs, im Hof altes Torportal und alte Fenstergewände.

09235658
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Altmarkt 7
(Karte)
Um 1780 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, barockes Gebäude mit Segmentbogenportal. Originale Haustür im Hof sowie Tür- und Fenstergewände. 09235659
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Altmarkt 8
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, barockes Gebäude mit klassizistischem Portal. Originale Haustür und Türportal, Mansarddach, Fensterläden. 09235660
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Altmarkt 9
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, barockes Gebäude mit klassizistischem Portal. Originales Türportal und Fenstergewände, Mansarddach. 09235661
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung in Ecklage Altmarkt 10
(Karte)
2. Hälfte 18. Jahrhundert Baugeschichtlich, ortshistorisch und städtebaulich von Bedeutung, barockes Gebäude mit Segmentbogenportalen, ehemaliges Bergamtshaus. Türportal und barocke Haustür, heute altersgerechte Wohnungen, Mansarddach. 09235664
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung und drei Hintergebäude um einen Hof Altmarkt 13
(Karte)
2. Hälfte 18. Jahrhundert, später überformt Baugeschichtlich von Bedeutung, zeittypisches, städtebaulich bedeutsames Wohnhaus mit Dachhäuschen, typische Hinterhofbebauung hausgeschichtlich und heimatgeschichtlich wichtig als Dokument der Lebens- und Wirtschaftsweise des 18. Jahrhunderts.
  • Wohnhaus: zweigeschossig, vier Achsen, Eingang seitlich, Mansardwalmdach, Zwerchhaus mit Satteldach, schlichter Bau, Fenster verändert, im Inneren Kreuzgratgewölbe, gehört zur Altmarktbebauung, daher städtebaulich bedeutsam
  • Hintergebäude: typische spätbarocke Gebäude, Fachwerk-Obergeschoss oder Ziegelmauerwerk, zweigeschossig, Gefache mit Lehmziegeln ausgesetzt, Türen und teilweise auch Fenster original, Mansarddächer mit Schleppgauben, Kronendeckung, Biberschwänze, hausgeschichtlich und heimatgeschichtlich wichtig als typische Hinterhofbebauung, die Lebens- und Wirtschaftsweise des 18. Jahrhunderts von Hohenstein dokumentiert
09236905
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Altmarkt 14
(Karte)
Bezeichnet mit 1676 (Sitznischenportal); bezeichnet mit 1827 (Wohnhaus) Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, großes klassizistisches Gebäude mit markantem Segmentbogenportal und älterem Sitznischenportal aus der Renaissancezeit. Sitznischenportal datiert, Satteldach, verschiedene Bauetappen, beide Datierungen am Haus, als Handelshaus erbaut. 09235478
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Altmarkt 17
(Karte)
18. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Putzbau mit Segmentbogenportal und schönem Haustor. Türportal mit Schlussstein, alte Türbeschläge, Zwerchgiebel, Ladeneinbau, Satteldach. 09235479
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung in Ecklage (Mohrenapotheke) Altmarkt 18
(Karte)
1676 (Wohnhaus); bezeichnet mit 1826 (Türportal der Apotheke) Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, zum Teil in Fachwerk mit geschweiften Andreaskreuzen, sonst klassizistisch anmutende Putzfassade, schönes Türportal. Verschiedene Bauphasen, Datierung 1676 nachträglich, Türportal von 1779, Türportal Apotheke mit kleinem Mohren datiert „1826“ und „1936“, ein Giebel mit Fachwerk-Obergeschoss, zwei geschweifte Andreaskreuze, liegender Dachstuhl, Satteldach, nach Stadtbrand 1676 wieder erbaut, 1789 Umbau, 1885 Treppenaufgang und Anbau. 09235480
 
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Hotel Drei Schwanen in geschlossener Bebauung, Eckhaus Altmarkt 19
(Karte)
Nach 1674 Ortsgeschichtlich, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, im Kern barock, im historistischen Stil überformt. Vorgängerbau erwähnt 1547, Dreiecksgiebel-Fensterverdachung im Obergeschoss, kannelierte Lisenen, Rundbogenfenster im Erdgeschoss, Putzfassade, Diamantschnitt unter Fenstern im Erdgeschoss, falsche Farbgebung, Mezzaningeschoss. 09235488
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Gasthof Zum Braunen Roß (zwei Hausteile) in geschlossener Bebauung Altmarkt 20, 21
(Karte)
1693 (Dendro), später überformt Ortsgeschichtlich, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, schlichter Barockbau mit Segmentbogenportal. Türportal, originale Tür, Satteldach, 1566 erstmals erwähnt, 1674 abgebrannt, Nummer 21 1546 erstmals erwähnt, 1674 abgebrannt, 1699 vermutlich wiederaufgebaut, seit 1864 ein Grundstück, Nummer 20 drei Achsen, Nummer 21 sieben Achsen. 09235487
Wohnhaus in Ecklage in geschlossener Bebauung und drei Hintergebäude um einen Hof, davon ein Seitenflügel an der Friedrich-Engels-Straße, heute Stadthaus Altmarkt 30
(Karte)
Bezeichnet mit 1718 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, prächtiger Barockbau, guter Originalbestand, als Handelshaus erbaut. Innenhof, Putzfassade, Schlusssteine, guter Originalbestand, Bauherr: Johannes Jacob Ebhardt, Stadtrichter, Kauf- und Handelsherr, als Handelshaus erbaut, 1865 Anbau, 1951 und 1965/66 Umbauten.[Ausführlich 1] 09235481
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung, mit Hintergebäuden um einen Hof Altmarkt 31
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18. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, schlichter Barockbau, am Hintergebäude Laubengang. Am Hintergebäude Laubengang und alte Fenstergewände, Kacheln im Erdgeschoss, Putzfassade. 09235483

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Wohnhaus in Ecklage in geschlossener Bebauung, mit drei Hintergebäuden um eine Hof, davon ein Seitenflügel an der Lichtensteiner Straße Altmarkt 32
(Karte)
Um 1750 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, im Kern barockes Gebäude. Mit Laden, Krüppelwalmdach, Seitengebäude: Mansarddach, Fassadengliederung, Fenster und Tür erhalten, Fenstergewände, Ladeneinbauten am Altmarkt nachträglich. 09235496
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung und Hintergebäude (Seitenflügel im Hof) Altmarkt 37
(Karte)
Um 1750 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, barockes Gebäude mit klassizistischem Portal. Tür und Portal um 1800, Vorderhaus Fachwerk-Obergeschoss verputzt, Erdgeschoss massiv, Tür- und Fenstergewände, Hintergebäude Fachwerk-Obergeschoss. 09235649
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung, ehemalige Apotheke Altmarkt 40
(Karte)
1753 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, barockes Gebäude mit Segmentbogenportal. Türportal mit Schlussstein, schöne Haustür, Fenstergewände original, Zwerchgiebel, Bruchsteinmauerwerk, Fensterläden im Erdgeschoss, Kreuzgewölbe im Hausflur, dort originale Türen und Schrankeinbau, im Obergeschoss schadhafte Deckenbalken, gefährdet!, ursprünglich Apotheke, im Erdgeschoss Kreuzgewölbe in einem Raum, später Fleischerei, noch Haken vorhanden. 09235651
 
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Rathaus (ohne rückwärtige Anbauten) Altmarkt 41
(Karte)
1702/1703 Ortsgeschichtlich, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung, an Stelle des einstigen Brauhauses 1702/03 errichtet, 1905 im historistischen Stil umgebaut. Repräsentatives Rathausgebäude, 1702/1703 erbaut, davor Standort des ehemaligen Brauhauses, Anbau an Rathaus war noch bis 1857 Brauhaus, Abriss 1875, neuer Anbau 1905, davor Fleischbänke, 1905 wurden drei Stadtwappen angebracht datiert, Umbau. 09235485
 
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Wegestein Am Bahnhof
(Karte)
Um 1900 Verkehrsgeschichtlich von Bedeutung. Mit Kilometerangaben, vermutlich Wegweiserstein, kein Meilenstein. 09235516 (TD)
 
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Transformatorenhäuschen An der Insel
(Karte)
Um 1910 Technikgeschichtlich und platzbildprägend von Bedeutung 09235613 (TD)
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa mit Garten An der Schwimmhalle 12
(Karte)
1920er Jahre Baugeschichtlich von Bedeutung, Anklänge an den Stil der Neuen Sachlichkeit der 1920er Jahre. Außergewöhnliche Gestaltung, schmales Bauwerk, Erker, Fensterläden, großes Treppenhausfenster, eventuell Bauhauseinfluss, Kunze-Villa, ehemals Förderschule, jetzt privat. 09235578


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Wohn- und Geschäftshaus, Sheddachhalle und Einfriedung (Mechanische Weberei Emil Heidel) Antonstraße 2
(Karte)
1882 (Wohn- und Geschäftshaus sowie Einfriedung); 1890er Jahre (Shedhalle) Bauherr war Fabrikant Emil Heidel, Hauptbau zweigeschossig mit flachem Satteldach und zweiachsigem Mittelrisalit, spätklassizistische Gestaltung, im Inneren außergewöhnliche bauzeitliche Ausstattung, Einfriedung straßenseitig mit Granitpfosten, Granitsockel, eingespannten Feldern in Schmiedeeisen, Eingangspfosten mit originaler Laterne, Sheddachhalle unterkellert, von stadt-, wirtschafts- und baugeschichtlichen Wert.

Zunächst als Geschäftshaus genutzt, dabei im Erdgeschoss Arbeitssaal, Kontor, Raum für den Einkauf und drei Lagerräume. Die Wohnräume im Obergeschoss bezog die Familie Heidel erst einige Jahre später. Emil Heidel ließ zunächst in der Firma Berghänel mechanische Webstühle aufstellen und dort für sich produzieren, Firma Heidel & Bergner, Weberei für Raumtextilien.

09306395
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Fabrik mit Einfriedung (Fabrikantenvilla vor 2010 abgebrochen) Antonstraße 4
(Karte)
1930 Orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, repräsentativer Bau, Anklänge an den Stil der Moderne und den Art-déco-Stil. Falsche Farbfassung, annähernd quadratischer Bau, Loggia im Erdgeschoss und Obergeschoss, Mezzaningeschoss.

Information bei der Erfassung der Industriedenkmale 1994: Möbelstoffwerke Hohenstein-Ernstthal GmbH (i. Liquidation).

09235575

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Fabrikbau und Textil- und Rennsportmuseum, Brunnen für das Stadtrechts-Jubiläum 1510/1910, Einfriedung, Pflasterung, Bogendurchgang; Fabrik mit Hauptbau und Anbau, enthalten unter anderem Fahrstuhlschacht mit Fahrstuhl, im Hauptbau Dachtragwerk in genieteter Stahlkonstruktion (Mechanische Weberei C. F. Jäckel, heute Textil- und Rennsportmuseum) Antonstraße 6
(Karte)
1899 (Fabrikgebäude); nach 1900 (Textilmaschine); 1910 (Brunnen) Sammlung historischer Maschinen und technischer Unterlagen der Textilindustrie und des Rennsports, industrie-, technik-, regional- und baugeschichtliche Bedeutung. 1992–1995 Präsentation der Ausstellung im Fabrikgebäude August-Bebel-Straße 10, seit 1995 in der ehemaligen Weberei C. F. Jäckel, Antonstraße 6, jetzt (2010) Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal. Aufstellung historischer Maschinen und technischer Unterlagen des Textilmuseums.[Ausführlich 2] 09235615 (TD)
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Pförtnerhäuschen und Einfriedung August-Bebel-Straße 3
(Karte)
Um 1910 Bau vorn an der Einfahrt in den Gewerbehof, baulich mit der Villa August-Bebel-Straße 3a verbunden, architektonisch anspruchsvoll im Stil seiner Zeit gestaltet, wirtschafts- und baugeschichtlich von Bedeutung 09307147
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa und Einfriedung August-Bebel-Straße 3a
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Heimatstil, qualitätvoller Bau mit Fachwerkelementen. Baumeister wahrscheinlich Louis Richter, qualitätvoller Bau mit Fachwerkelementen, verschieferter Dreiecksgiebel, steiles Satteldach, Vorhäuschen, Fensterläden, Fensteroberlichter geteilt durch Sprossen, durch Jugendstil geprägt, sehr qualitätvolle Gestaltung. 09235576
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa mit Einfriedung August-Bebel-Straße 25
(Karte)
Um 1925 Baugeschichtlich von Bedeutung, traditionalistischer Putzbau mit zeittypischer Ornamentik. Farbglasfenster, Dreiecksgiebelchen, annähernd quadratischer Grundriss, überkragendes Dach, Holzüberdachung, zeittypische Ornamentik. 09235577


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Wohnhaus in ehemals geschlossener Bebauung Breite Straße 6
(Karte)
1816 Baugeschichtlich von Bedeutung, Barockbau mit Segmentbogenportal. Originale Haustür, Fenster- und Türgewände, Mansarddach. 09235624
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Breite Straße 11
(Karte)
Um 1890 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude. Große verzierte Haustür, verzierte Gitter, Fensterverdachungen im Obergeschoss, Putzfassade. 09235626
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Breite Straße 17
(Karte)
Um 1890, später überformt Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude, Fassade im Art-déco-Stil. Satteldach, zum Zeitpunkt der Erfassung restauriert. 09235625
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in Ecklage Conrad-Clauß-Straße 1
(Karte)
Um 1890 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Klinkerfassade. Klinkermischbauweise, Dreiecksgiebelverdachung im Obergeschoss, dreigeschossig. 09235499
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus Conrad-Clauß-Straße 1a
(Karte)
Bezeichnet mit 1904 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, im späthistoristischen Stil, repräsentative Eingangsgestaltung. Putzfassade, Erker, Betonfenstergewände, Glasätzung, Laden und Haustür aus Entstehungszeit. 09235523
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa mit Einfriedung Conrad-Clauß-Straße 1c
(Karte)
Um 1925 Baugeschichtlich von Bedeutung, im traditionalistischen Stil der 1920er Jahre. Einfaches Bauwerk, Baubeispiel aus Zeit um 1925, Klinker, Putzfassade. 09235520
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa mit Einfriedung Conrad-Clauß-Straße 2c
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910. Putzfassade, Erker, Putto, einfache Gestaltung. 09235522
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa mit Einfriedung Conrad-Clauß-Straße 2d
(Karte)
1912 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910. Kannelierte Lisenen, einfache Gestaltung. 09235521
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in halboffener Bebauung mit seitlicher Einfriedung, angebaut an benachbarte Fabrik Nr. 11 Conrad-Clauß-Straße 5
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910. Putzfassade, originale Fassadengliederung und Haustür. 09235538
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Fabrik- und Verwaltungsgebäude sowie rückwärtige Shedhalle (ehemals Mechanische Weberei J. G. Böttger, später Amtsgericht) Conrad-Clauß-Straße 11
(Karte)
1910–1913 Repräsentativer Putzbau im Reformstil der Zeit um 1910, Anklänge an den Stil des Neoklassizismus, erbaut durch die Chemnitzer Architekten Zapp & Basarke, baugeschichtlich, kunstgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Ehemalige Möbelstoff- und Plüschwerke, repräsentatives Gebäude, wichtig für Straßenbild, kannelierte Lisenen, originale Haustür, Putzfassade. 09235537 (TD)
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Fabrikantenvilla mit Einfriedung und Garten Conrad-Clauß-Straße 13
(Karte)
Bezeichnet mit 1912 Baugeschichtlich von Bedeutung, repräsentatives Gebäude im Reformstil der Zeit um 1910 von künstlerischem Wert. Sehr guter Originalzustand, ornamentalen Verzierungen, Eckquaderung, ehemalige Fabrikantenvilla Karl Vetter, Treppenhaus mit Bleiglasfenstern. 09235535
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in Ecklage in halboffener Bebauung Conrad-Clauß-Straße 20
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, straßenbildprägender Putzbau, verschiedene Putzstrukturen und Eckerker. Putzfassade, Betonfensterelemente, verschiedene Putzstrukturen, Polygon- und Klinkersockel, Haustür mit Jugendstilornamentik, Eckerker, im Zwerchgiebel Putzverzierungen. 09235536

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Amtsgericht Conrad-Clauß-Straße 22
(Karte)
1904/1905 Heute Polizeigebäude, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Anklänge an Neobarock und Jugendstil.

Gefängnis (Hintergebäude, Anschrift: Schillerstraße 7a), Abbruch des Hintergebäudes durch das Regierungspräsidium Chemnitz im August 2004 genehmigt.

09235534
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Conrad-Clauß-Straße 34
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude mit repräsentativer Klinkerfassade. Fensterverdachungen im Obergeschoss, Klinkermischbauweise, Fenster teilweise original. 09235539
 
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Mietshaus in Ecklage Dr.-Wilhelm-Külz-Platz 1
(Karte)
Bezeichnet mit 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, repräsentativer Gründerzeitbau mit Eckturm, bildet bauliche Einheit mit Nummer 2 und 3. Klinkerfassade, reiche Fassadengliederung, wichtig für Ortsbild, Säulchen, Fensterverdachungen, figurale Ornamente. 09235509
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Dr.-Wilhelm-Külz-Platz 2
(Karte)
Bezeichnet mit 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, repräsentativer Gründerzeitbau, bildet bauliche Einheit mit Nummer 1 und 3. Klinkerfassade, reiche Fassadengliederung, wichtig für Ortsbild. 09235508
 
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Weitere Bilder
Mietshaus in Ecklage Dr.-Wilhelm-Külz-Platz 3
(Karte)
Bezeichnet mit 1901 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, repräsentativer Gründerzeitbau mit Eckturm, bildet bauliche Einheit mit Nummer 1 und 2. Klinkerfassade, reiche Fassadengliederung, wichtig für Platzbild. 09235507
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Bergmannsdenkmal „St. Lambertus' letzte Schicht“ Dresdner Straße
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Ortsgeschichtlich von Bedeutung, erinnert an letzte Schicht in der Grube St. Lambertus im Jahr 1910 09235554

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Heiste mit Eisengeländer und Treppe Dresdner Straße
(Karte)
1896 Geschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung, typisch für diesen Landschaftsraum, erneuert 1992 09235638
 
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Weitere Bilder
Gedenkstätte für die Verfolgten des Naziregimes (VdN) Dresdner Straße
(Karte)
1965 Inschrift „Verschwunden, aber nicht vergessen. Niedergeknüppelt, aber nicht wiederlegt“, geschichtlich und künstlerisch von Bedeutung 09235556
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Dresdner Straße 8
(Karte)
Um 1870 Hübsches Gründerzeithaus mit originaler Fassadengliederung, baugeschichtlich von Bedeutung. Laden ehemalige Drogerie, originale Fassadengliederung in Obergeschossen, ursprünglich ockerfarben, Satteldach, Rundbogenfenster im ersten Obergeschoss, dreigeschossig, Ladenzone verändert, ältere Gebäudereste – Keller. 09235489

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Wohnhaus in Ecklage, mit mehreren Hintergebäuden um zwei Höfe sowie Seitengebäude an der Straße Ziegenberg Dresdner Straße 19
(Karte)
18. Jahrhundert Mächtiger Barockbau mit prächtigem Rokoko-Portal, baugeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Museum, sehr guter Originalbestand, hervorzuheben Haustüren und Wohnungstüren, Innenhof mit geschlossenen Laubengängen, Kellergewölbe, Eisentüren zu Gewölben mit alten Beschlägen, Toreinfahrt an Seitengebäude, große Halle, als Handelshaus erbaut, Rokokotür.[Ausführlich 3] 09235641
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung mit Hintergebäuden um einen Hof Dresdner Straße 34
(Karte)
Nach 1686, später überformt Baugeschichtlich von Bedeutung, im Kern barockes Gebäude, Türportal mit Schlussstein im Hof, ehemals Laubengang am Hintergebäude. Türportal mit Schlussstein im Hof, ehemals Laubengang, heute verbrettert, Tordurchfahrt mit Tor an Hofseite, Straßenseite modernisiert, Kreuzgewölbe im Hausflur, dort alte Türen mit originalen Beschlägen, im Erdgeschoss Informationszentrum und Stadtgalerie, in Galerieräumen ebenfalls Kreuzgewölbe, Haus nachträglich aufgestockt, ehemaliges Handelshaus, nach Stadtbrand 1686 erfolgte Wiederaufbau, Haus hatte Bierbraurechte.[Ausführlich 4] 09235639
 
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Haustür und Türportal eines Wohnhauses Dresdner Straße 40
(Karte)
Anfang 19. Jahrhundert Handwerklich-künstlerisch von Bedeutung, hübsches Korbbogenportal 09303650
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in halboffener Bebauung sowie Garten mit Plastiken und Ausstattung Dresdner Straße 48
(Karte)
Bezeichnet mit 1863 Baugeschichtlich von Bedeutung, Fassade von klassizistischer Wirkung.
  • Wohnhaus: originale Fassadengliederung mit Putzquaderung im Erdgeschoss, Eckquaderung, Fensterverdachungen Obergeschoss, Reste Türgewände, als Mietwohnhaus erbaut, Zusammenhang zu Fabrikant Beck, falsche Farbfassung
  • Im Garten Kleinplastiken: zwei Putten, Porphyr, Höhe 50 cm (Allegorie des Sommers und Herbstes), Skulptur, Porphyr, Höhe 80 cm (Sitzende Frau, Symbol der Ernte), Kannelierte Säule mit Vasenaufsatz, Porphyr, 19. Jahrhundert, Sitzbank mit geschweiften Armlehnen, Sandstein, Anfang 19. Jahrhundert
09235627
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshauszeile, bestehend aus acht Mietshäusern in geschlossener Bebauung („Rote Acht“) Dresdner Straße 73 bis 87 (ungerade)
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, gründerzeitliche Klinkerbauten, Wohnhauszeile mit ähnlicher Gestaltung. Roter Klinker, Teil einer Wohnhauszeile mit ähnlicher Gestaltung, zweigeschossig, Satteldach, Zwerchgiebel, Nummer 85 als einziges Gebäude der „Roten Acht“ nachträglich verputzt und rot gefärbt. 09235628
Huthaus (St. Lampertus-Stolln) Dresdner Straße 109
(Karte)
1846, vielleicht älter Bergbau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09235555

Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus Feldstraße 79
(Karte)
1890/1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Klinkerfassade mit Schwebegiebel. Klinkerfassade, kleiner Erker, Balkon, Klinker-Zierelemente, leichter Schwebegiebel, Einfamilienhaus. 09235552


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Posthalterei mit Nebengebäude (Remise), heute Wohnhaus mit Gaststätte und Volkskunstmuseum Friedrich-Engels-Straße 1
(Karte)
Bezeichnet mit 1691 Bedeutender Fachwerkbau, am Rand des Altmarkts gelegen, Fachwerkobergeschoss mit doppelten Andreaskreuzen in den Brüstungsflächen und geschweiften Kopfstreben. Schlussstein mit Initialen und datiert, wahrscheinlich Johann Großer, Erdgeschoss massiv unterfahren um 1750, Fachwerk-Obergeschoss, mit je zwei Andreaskreuzen in einem Gefach, ursprünglich Tür im Obergeschoss, geschweifte Kopfbänder, geblattet, überkragende Schwelle, Haustür um 1800, Mansarddach, Erdgeschoss verändert, 1860 Eingang verändert. 09235482
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Friedrich-Engels-Straße 5
(Karte)
Bezeichnet mit 1844 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit klassizistischem Portal. Relativ steiles Satteldach, Haus massiv, Erdgeschoss Ladeneinbau, Fenstergewände teilweise original, Haustür original. 09235526
 
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Wohnhaus in ehemals geschlossener Bebauung Friedrich-Engels-Straße 15
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, mit hübschem Segmentbogenportal. Putzfassade, Fenstergewände verändert, Tür und Türportal original, Satteldach. 09235525
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Friedrich-Engels-Straße 21
(Karte)
1894 Baugeschichtlich von Bedeutung, repräsentatives Gründerzeitgebäude, zwei Seitenrisalite mit Volutengiebeln. Klinkermischbauweise, Polygonmauerwerk als Sockel, reich verzierte Haustür, Sandsteinelemente, gelber Klinker. 09235642
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Friedrich-Engels-Straße 23
(Karte)
1897, später überformt Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeithaus mit später, im Art-Déco-Stil überformter Fassade 09235643
 
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Wohnhaus in halboffener Bebauung Friedrich-Engels-Straße 27
(Karte)
Bezeichnet mit 1927 Baugeschichtlich von Bedeutung, Putzbau mit Art-déco-Fassade, straßenbildprägender Eckerker. Guter Originalbestand, Putzfassade, Putzstuck, halbrunder Erker. 09235646
 
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Wohnhaus Friedrich-Engels-Straße 29
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude. Eventuell auch Villa, Klinkerfassade, Fensterverdachungen: Dreiecksgiebelchen im Erdgeschoss, waagrecht im Obergeschoss, annähernd quadratischer Grundriss, Polygonmauerwerk Sockel. 09235644
 
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Doppelwohnhaus, Fabrikantenvilla Friedrich-Engels-Straße 31, 33
(Karte)
Bezeichnet mit 1900 Heute Seniorenheim, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, im Stil des Historismus, Bauherren Fabrikanten Gebrüder Wilhelm und Adolf Böttcher. Qualitätvolle Gestaltung, guter Originalbestand, Putzfassade, Sockel Polygonmauerwerk, Erker, Satteldächer, Seitenrisalite.

Mit Garten, dieser vor 2010 größtenteils überbaut, daher als Abbruch verzeichnet.

09235645
 
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Wohnhaus in Ecklage Friedrich-Engels-Straße 37
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Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude mit straßenbildprägendem Eckerker. Putzfassade mit Klinkersockel und Polygonmauerwerk, Eckerker mit Kuppel und Zwerchgiebel. 09235532
 
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Doppelwohnhaus Friedrich-Engels-Straße 64, 66
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Bezeichnet mit 1904 Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude, Putzfassade mit Schwebegiebel. Putzfassade mit Schwebegiebel, Sockel Klinker, originale Gauben. 09235540
 
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Wohnhaus (mit zwei Eingängen) in offener Bebauung Friedrich-Engels-Straße 65, 67
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Um 1955 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Stil der Nationalen Bautradition der 1950er Jahre. Putzverzierungen, Beispiel aus Bauphase 1950/1960. 09235573
 
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Villa Friedrich-Engels-Straße 89
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Um 1912 Baugeschichtlich von Bedeutung, schlichter Villenbau im Reformstil der Zeit um 1910. Putzfassade, schlichte Fassadengestaltung. 09235572
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa Goldbachstraße 13b
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Um 1925 Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, schlichte Gestaltung im Reformstil der Zeit nach 1910, ehemals Villa des Strumpffabrikanten Fritz Albanus. Putzfassade, Werksteinsockel, originale Haustür und Fenster, schlichte Gestaltung, Freitreppe, Wintergarten, Terrasse, Innenausstattung einfach, Holzbalkendecke im Flur, originale Haustür, Obergeschoss einfach, schlichte Stuckdecken. 09235474

Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Textilfabrik mit Pförtnerhaus und Einfriedung (ehemals Mechanische Weberei Herbert Reichel und VEB Malitex) Heinrich-Heine-Straße 1a
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1946 Bemerkenswerte, durch das Bauhaus geprägter Fabrikanlage, Klinkerbauten, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung. Pforte: Klinker, Gebäude mit Sheddach. 09235548 (TD)

Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Heiste mit Treppen und Brunnen Herrmannstraße
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19. Jahrhundert Geschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung, typisch für diesen Landschaftsraum. Gebäudebedingt erhöht gebauter Fußweg, typisch für diesen Landschaftsraum, Böschung neuer Bruchstein, Eisengeländer. Brunnen vor Nummer 59. 09236668
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in geschlossener Bebauung Herrmannstraße 27
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Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Putzfassade. Putzfassade, Lisenen, Fensterverdachungen im ersten und zweiten Obergeschoss, Putzstuck, Haustür original, Fensteroberlichter farbiges Glas, Jugendstileinfluss, moderner Garageneinbau Fassade entstellend. 09235611
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Pestalozzischule Herrmannstraße 38
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Um 1900 Orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, zwischen Neobarock und Jugendstil 09235608
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Verwaltungsgebäude, später Poliklinik Herrmannstraße 39
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1927 Orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, guter Originalbestand, traditionalistischer Bau zum Teil mit Spitzbogenfenstern. Guter Originalbestand, Putzfärbung, erbaut von Ortskrankenkasse, figürlicher Schmuck, Inschrift, Badeeinrichtungen, alte Fliesen, Geländer, Treppenaufgang. 09235609
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in Ecklage Herrmannstraße 42
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1898 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, repräsentative Eckgestaltung, im Stil der Neorenaissance. Roter Klinker, Erdgeschoss Putz, Laden aus Entstehungszeit, originale sehr schöne Haustür und Fenster, Betonfenstergewände. 09235607
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Herrmannstraße 57
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2. Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern älter Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Putzfassade. Originale Fenstergewände und Haustür, Obergeschoss verändert, eventuell erweitert, Putzfassade, Bauklempnerei. 09235606


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Kirche St. Christophori mit Ausstattung Hinrich-Wichern-Straße
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1756/1757 (Kirche); 1762 (jetzt im Pfarrhaus); 1888/1889 (Taufe und Kanzel); 1925 (Orgel) Baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung, barocke Saalkirche, Neubau von 1756/57 nach Plänen Ratsbaumeister Johann Gottlieb Ohndorff aus Freiberg.

1536 von Bergbauleuten erbaute Kapelle aus Holz und Lehm, 1565/1567 einfaches Kirchengebäude geweiht St. Christophorus, Schutzpatron der Bergleute, auf Umfassungsmauern der alten Kirche Neubau von 1756/57, nach Plänen Ratsbaumeister Johann Gottlieb Ohndorff aus Freiberg, 1792/1793 Westturm, Saalbau mit halbkreisförmiger Apsis, 1889 Außen und Innen verändert, Taufe: Marmor von Michael Hegewald 1610, Orgelprospekt Mitte 18. Jahrhundert, Veränderungen 1889 nach Plänen Gotthilf Ludwig Möckel, Ausstattung: Tauf- und Orgelprospekt.

09235529
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladen[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:50.803602,12.70188!/D:St. Christophori-Friedhof mit Aussegnungshalle, Grabstätten (unter anderem Grabstätte Familie Karl Vetter), 20 Soldatengräber (Holzkreuze für gefallene deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges) sowie Gedenkstein für Gefallene im deutsch-deutschen Krieg von 1866!/|BW]] St. Christophori-Friedhof mit Aussegnungshalle, Grabstätten (unter anderem Grabstätte Familie Karl Vetter), 20 Soldatengräber (Holzkreuze für gefallene deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges) sowie Gedenkstein für Gefallene im deutsch-deutschen Krieg von 1866 Hinrich-Wichern-Straße
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Nach 1866 (Kriegerdenkmal); um 1910 (Aufbahrungshalle); nach 1945 (Soldatengräber) Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Aussegnungshalle im Reformstil der Zeit um 1910 09235563

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Wohnhaus und Gedenktafel für Gotthilf Heinrich Schubert Hinrich-Wichern-Straße 1
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1718 (Wohnhaus); 19. Jahrhundert (Gedenktafel) Geschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung, schlichter Barockbau mit Segmentbogenportal, wichtige Lage zwischen Altmarkt und Kirchplatz, Geburtshaus von Gotthilf Heinrich von Schubert (1780–1860), Naturforscher und Romantiker. Tür- und Fenstergewände, Mansardwalmdach. 09235652
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Landhaus Layritz: Villa (Nr. 5) mit Garten und Einfriedung sowie Garage mit Bedienstetenwohnung (Nr. 3) Hinrich-Wichern-Straße 3, 5
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1928–1930 Als Musterhaus vom Kölner Architekten Hans Heinz Lüttgen erbaut, Anklänge an den Stil der Neuen Sachlichkeit, künstlerisch und baugeschichtlich von Bedeutung. Kratzputz, Fenster mit Bruchsteinumrahmung, Balkone, Bauhauseinfluss, im Inneren Originalbestand gut erhalten, zum Beispiel Einbauschränke und Holzvertäfelung, als Naturstein eingesetzt, als Landhaus erbaut, Hans Heinz Lüttgen Architekt aus Köln, Gartengestaltung Bernhard Dannenberg, Köln, Bauleitung Friedrich Hähnlein. 09235655

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Pfarrhaus (Pfarramt St. Christophori) Hinrich-Wichern-Straße 4
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18. Jahrhundert Im Kern Barockbau, im Stil der Neorenaissance um 1900 überformt, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung. Putzfassade, Zwerchgiebel, ältere Reste. 09235654
 
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Denkmal für Gotthilf Heinrich von Schubert Hinrich-Wichern-Straße 4 (vor)
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1880 Ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung, zu Ehren von Gotthilf Heinrich von Schubert (1780–1860), Naturforscher und Romantiker. Zum Gedenken an Naturforscher und volkstümlichen Schriftsteller errichtet, Bronzebüste auf Steinsockel (vor der Stadtkirche). 09235653
 
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Sowjetischer Ehrenfriedhof (Sachgesamtheit) Hüttengrund
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1946–1948 Sachgesamtheit Sowjetischer Ehrenfriedhof, mit Ehrenmal und Soldatengräbern (als Sachgesamtheitsteile); geschichtlich von Bedeutung. Material: Beton, Höhe zirka 350 cm, errichtet: 1946/48.

Hier ruhen 299 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, gestaltet unter Mitwirkung der ehemaligen Stadtkommandantur und SDAG Wismut. In vier Gemeinschaftsgräbern ruhen 96 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Auf den Gräbern je ein Gedenkstein mit den Namen und Daten der hier ruhenden Toten (nicht alle bekannt), darüber Sowjetstern. Errichtet: 1950.
In Reihengräbern ruhen hier 299 Sowjetbürger, hauptsächlich Kriegsgefangene, die in einem so genannten „Lazarett“, welches im Bethlehemstift eingerichtet war, verstorben sind. Außerdem erfolgten 1946 Umbettungen von Sowjetbürgern aus dem Kreisgebiet Glauchau hierher. Die Angehörigen anderer Nationen, die ebenfalls hier beigesetzt waren, wurden nach 1945 in ihre Heimatländer überführt. Heute ruhen neben den Sowjetbürgern noch italienische Staatsbürger hier.
Auf zwölf großen Granitsteinen sind 299 Namen und Daten von Sowjetbürgern, auf zwei großen Grabsteinen die Namen von 138 weiteren Toten anderer Länder, hauptsächlich Italiener, genannt. Im Vordergrund der Anlage: Auf einer dreistufigen Plattform ein Kubus, im oberen Drittel an allen Seiten Sowjetstern, darunter vorgesetzte Tafel mit ehrender Inschrift. Die Anlage wird durch ein Gedenktor betreten, welches im oberen Gesimsbalken ebenfalls ehrende Inschrift trägt.

09235670
 
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Villa, später zum Bethlehemstift (Blockhaus Bethlehemstift) Hüttengrund 44
(Karte)
1904 In Holzblockbauweise, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung. Erbaut für Frau Minna Zwingenberger, Holzblockbauweise, Eiche, Innenwände Gipswände mit Luftschicht, damit Innenwände feuerfest seien, Kellergeschoss Ziegelmauerwerk mit Luftschicht, Dachdeckung rote Ziegelpfannen, in Wohnräumen doppelte Decken, guter Originalzustand, weit überkragendes Dach, Holzverzierungen an Veranden, 1911 Ankauf Blockhaus Hüttengrund durch Bethlehemstift. 09235567
 
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Kinderheim mit drei Gebäuden (Bethlehemstift) Hüttengrund 49
(Karte)
1891 (Kinderheim); 1900 (Liegehalle) Als Kinderheim für Knaben und Mädchen erbaut, Gründerzeitgebäude im Fachwerkstil, Architekt: Paul Lange aus Leipzig, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Als Kinderheim für Knaben und Mädchen erbaut, drei Gebäude: Waldhaus, Kinderheilstätte Bethlehemstift und Frauengenesungsheim, verschiedene Erweiterungen 1893, 1895, 1900 Liegehalle, 1911 Ankauf Blockhaus Hüttengrund 44, während des Zweiten Weltkrieges Lazarett, nach Krieg wieder Kinderheim, seit 1959 Altersheim, Erstes Haus Klinker und Fachwerk von 1891, Erdgeschoss massiv, Putz, Fenstergewände Klinker, Maurerarbeiten für Stift übernahm Baumeister Reichenbach aus Grumbach, Zimmerarbeiten von Zimmermann Schneeweiß aus Hohenstein-Ernstthal, Architekt Lange, Leipzig.[Ausführlich 5] 09235568
 
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Mineralbad mit Bergmannsheim (Nr. 1b), altem Hauptgebäude (Nr. 1a) und Badepark (Oberwaldschänke) Im Viertel 1a, 1b
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1829/1830, später überformt Im Park alter Baumbestand, Gondelteich und Mineralquelle, Bergmannsheim als Erholungsheim für Bergleute, Hauptgebäude mit Kursaal, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Starke Bauveränderungen und Vereinfachungen, 1765 Quelle entdeckt, 1783 kaufte Fürst Otto Karl Friedrich von Schönburg-Waldenburg den Brunnen, Graf Karl Heinrich ließ neues Bassin bauen, 1830 Badehaus gebaut, Hohensteiner Apotheker Beckert ließ Wohn- und Wirtschaftsgebäude bauen, 1861 erwarb Glauchauer Fabrikant Heinrich Beck Anwesen, richtete Teppichweberei ein, um 1930 Umwandlung in Heim, Gaststätte „Oberwaldschänke“.

1765 wurde die Hohensteiner Quelle entdeckt. 1783 kaufte Fürst Otto Karl Friedrich von Schönburg-Waldenburg den Brunnen. Graf Karl Heinrich ließ ein neues Bassin bauen. 1830 folgte der Bau des Badehauses. Der Hohensteiner Apotheker Beckert ließ Wohn- und Wirtschaftsgebäude erbauen. 1862 verkauft Beckert das Bad an den Glauchauer Fabrikanten Heinrich Beck, der darin eine Teppichweberei einrichtete. 1884 wurde das Bad von 1.200 Badegästen besucht. Bis 1913 konnte der Badebetrieb mit Unterbrechungen aufrechterhalten werden. Danach folgte die Zwangsvollstreckung. Um 1930 wurden die Baderäume in ein Heim umgewandelt. Die Gaststätte erhielt den Namen „Oberwaldschänke“. Aus zwei Gebäuden bestehender Gebäudekomplex, welcher heute durch die zahlreichen Besitzerwechsel und Nutzungsänderungen baulich überformt ist, allerdings unter Beibehaltung der Gebäudekubaturen. Das einstige Bergmannsheim weist einen besseren Originalzustand aus. Der Denkmalwert des Gebäudekomplexes ergibt sich vor allem aus dessen sozial- und ortsgeschichtlicher Bedeutung auf Grund der beschriebenen Nutzungsgeschichte.

09235473
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in Ecklage mit Einfriedung Immanuel-Kant-Straße 7
(Karte)
1888 Baugeschichtlich von Bedeutung, repräsentativ im Stil der Neorenaissance. Klinkerfassade, Fensterverdachungen, zweigeschossig, Lisenen, Erdgeschoss Bossenquaderung, Polygonsockel, zwei Seitenrisalite mit Pyramidendächern, gelber Klinker, errichtet für Hohensteiner Kaufmann Hempel, sehr guter Originalzustand, gute architektonische Qualität, wichtig für Ortsbild. 09235524
Bankgebäude Immanuel-Kant-Straße 7a
(Karte)
Bezeichnet mit 1927 Einst Darmstädter und Nationalbank (DANAT-Bank), ein Bau des Chemnitzer Architekten Erich Basarke, qualitätvolle Gestaltung in Klinker, sehr guter Originalzustand, bau-, orts- und kunstgeschichtlich von Bedeutung 09235519
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Einfriedung des Vorgartens Immanuel-Kant-Straße 9
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Klinkerfassade mit straßenbildprägendem Giebel. Zwerchgiebel, Polygonsockel, roter Klinker. 09235518
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in geschlossener Bebauung Immanuel-Kant-Straße 10
(Karte)
Um 1896 Historisierendes Gebäude mit roter Klinkerfassade und Stuckornamenten, von baugeschichtlichem Wert 09305667
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in halboffener Bebauung mit Einfriedung des Vorgartens Immanuel-Kant-Straße 11
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Klinkerfassade mit straßenbildprägendem Giebel. Klinkerfassade, Sockel Bossenquaderung und Polygonmauerwerk. 09235517
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus mit Restauration, Eckhaus in geschlossener Bebauung (Gewerbehaus) Immanuel-Kant-Straße 16
(Karte)
1898/1900 Eck-Hauptteil dreigeschossig mit ausgebautem Satteldach, die Ecke selbst mit ihren beiden breiten Seitenachsen und der abgeschrägten Mittelachse um ein Geschoss mit steilem Dach erhöht, an der Conrad-Clauß-Straße schließt sich der Saal mit darüber liegendem Bodenraum mit flachem Dach an, Erdgeschoß verputzt, Obergeschosse verklinkert, Fassadengestaltung historistisch, auch im Inneren authentisch erhalten, Haupttreppe in einer reich verzierten Eisenkonstruktion, orts- und baugeschichtliche Bedeutung 09307454

Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Karl-May-Straße 11
(Karte)
Um 1830 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit klassizistischem Portal. Satteldach, Fenster- und Türgewände original. 09235588
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Gesamtheit der bestehenden Wohn-, Kontor- und Fabrikbauten und Fabrikpark (Mechanische Weberei Robert Pfefferkorn) Karl-May-Straße 12, 14
(Karte)
Um 1875 (Nr. 12, Wohn- und Kontorhaus); um 1880 (Nr. 14); 1881 (Hofflügel); um 1890 (Hofflügel); 1899 (Kessel- und Maschinenhaus und Schornstein); 1899, später überformt (Fabrik- und Nebengebäude) Bei Nummer 12 Wohn- und Kontorgebäude, zweigeschossiges Hintergebäude, Bau in zwei Flügeln mit Aufstockung in den 1920er Jahren, mit Kesselhaus und Schornstein, dies alles Klinker, Karl-May-Straße 14 als zweigeschossiges Wohnhaus um 1870 und angebauter Hofflügel, wirtschafts-, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung. Klinkerfassade, roter Klinker und orangeroter, Ornamente im Dachbereich, vermutlich ehemals Textilfabrik, Vorderhaus: vermutlich ehemals Wohn- und Kontorgebäude, Bleiglasfenster im Treppenhaus, Putzfassade, älter als Fabrikanbau, um 1890. 09235587 (TD)
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Karl-May-Straße 33
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Segmentbogenportal. Satteldach, originale Tür- und Fenstergewände, leer stehend, schlechter Bauzustand, vermutlich nicht erhaltbar. 09235590
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohn- und Bürogebäude in geschlossener Bebauung Karl-May-Straße 36
(Karte)
Um 1925 Baugeschichtlich von Bedeutung, Putzfassade mit Putzstuckornamentik im Art-déco-Stil. Repräsentatives Gebäude mit rundbogigem Tor und rundbogigen Fenstern, Putzfassade mit Putzstuckornamentik über der Tür, zweiflüglige Haustür mit Oberlicht, originale Gitter im Erdgeschoss vor Fenstern, dreigeschossig, originaler Putz, Fenster, wichtig durch architektonische Qualität und guten Originalzustand, Fassade möglicherweise um 1925 überformt, oder Gebäude um diese Zeit errichtet. 09235591
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Karl-May-Straße 38
(Karte)
1834 Orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, einst Sitz des Gesangsvereins Lyra, schlichter Putzbau, prächtiges Korbbogenportal mit originaler Haustür. Am Türportal datiert, originale Haustür, Schlussstein. 09235592
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in ehemals geschlossener Bebauung Karl-May-Straße 48
(Karte)
1724 Dendro Baugeschichtlich von Bedeutung, schlichter Barockbau mit Segmentbogenportal und hübschem Schlussstein. Altes Porphyrfenster- und -türgewände, Haustür um 1800, Bruchsteinmauerwerk, Mansarddach. 09235593

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Wohnhaus in geschlossener Bebauung, Geburtshaus von Karl May Karl-May-Straße 54
(Karte)
1688 Geschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung, schlichter Putzbau mit Segmentbogenportal, Geburtshaus des Abenteuerschriftstellers Karl May (1842–1912), einer der meistgelesenen Autoren. Massiv, dreigeschossig, Satteldach. 09235594
 
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Heiste mit Eisengeländer Karlstraße
(Karte)
19. Jahrhundert Geschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung, landschaftstypischer, gebäudebedingt erhöht liegender Fußweg. Landschaftstypischer, gebäudebedingt erhöht liegender Fußweg mit Eisengeländer. 09236667
 
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Haustür und Türportal eines Wohnhauses Karlstraße 2
(Karte)
2. Hälfte 18. Jahrhundert Handwerklich-künstlerisch von Bedeutung, hübsches barockes Segmentbogenportal 09235663
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Karlstraße 7
(Karte)
Um 1830 Baugeschichtlich von Bedeutung, klassizistisches Türportal mit originaler Haustür 09303652

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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Karlstraße 15
(Karte)
2. Hälfte 18. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, schlichter Barockbau mit Segmentbogenportal. Originale Tür- und Fenstergewände, Fensterläden, Mansarddach. 09235662
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Kegelbahn Karlstraße 42
(Karte)
19. Jahrhundert Ortsgeschichtlich von Bedeutung, in dieser Kegelbahn stellte der Schriftsteller Karl May als Junge lange Zeit die Kegel wieder auf, gehört damit zu den an Karl May erinnernden Gebäuden in Hohenstein-Ernstthal 09235476


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Eisenbahnbrücke (Hüttengrundviadukt) Klausmühle
(Karte)
1858 mehrbogige Natursteinbrücke der Bahnstrecke Dresden–Werdau (6258; sä. DW; 6257; sä. DWCh), bau- und verkehrsgeschichtlich von Bedeutung, fünfjochige Bogenbrücke 09235570 (TD)
 
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Mühle (Klausmühle im Hüttengrund) Klausmühle 1
(Karte)
2. Hälfte 18. Jahrhundert Heute Wohnhaus mit Gaststätte, bau-, orts- und technikgeschichtlich von Bedeutung, Fachwerkbau 09235571 (TD)
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Gaststätte Windmühle Langenberger Straße 1
(Karte)
Um 1870 Bauteil mit verputztem Erdgeschoss und Obergeschoss in Fachwerk mit Ziegel-Ausfachung, am alten Langenberger Marktsteig in der Nähe der einstigen Windmühle, von stadt- und baugeschichtlichem Wert. Bau schon auf Plan 1874 eingezeichnet. 09306555

Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Start- und Zielturm der Rennstrecke Sachsenring (wurde vor 2000 umgesetzt in die Lerchenstraße) Lerchenstraße 16
(Karte)
1960er Jahre Ortsgeschichtlich und verkehrsgeschichtlich von Bedeutung 09235569

Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in halboffener Bebauung Lichtensteiner Straße 13
(Karte)
Um 1830 Baugeschichtlich von Bedeutung, klassizistisches Türportal mit originaler Haustür. Interessante Gestaltung. 09235648
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Lichtensteiner Straße 18
(Karte)
Um 1780 Baugeschichtlich von Bedeutung, schlichter Barockbau mit schönem Korbbogenportal und originaler Haustür. Mittelflur mit Kreuzgewölbe, barockes Wohnhaus, dreigeschossig, sechs Achsen, Türportal mit Stichbogen mit Schlussstein, zweiflüglige originale Haustür mit Oberlicht, gute handwerkliche Arbeit, Mansarddach mit zwei Schleppluken, Fenster erneuert, gute architektonische Qualität, guter Originalzustand, wichtig für Kulturlandschaft und Ortsbild. 09235647


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Mietshaus, Eckhaus Logenstraße 1
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910. Putzfassade mit Fachwerkelementen, wichtig für Straßenbild, Beispiel aus Bauzeit. 09235580
 
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Mietshaus, nach rechts in geschlossener Bebauung Logenstraße 5
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910, mit Fachwerkelementen. Fachwerkelemente, Giebeldreieck verschiefert, Klinkersockel. 09235581
 
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Doppelmietshaus in geschlossener Bebauung Logenstraße 7, 9
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910, mit Fachwerkgiebeln. Fachwerkzwerchgiebel, Putzfassade, Erdgeschoss Klinker, Haustür und Fenster erneuert, kleiner Balkon, Erker. 09235582
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Logenstraße 11
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, deutsche Neurenaissance mit Schweifgiebel. Klinkerfassade, roter und gelber Klinker, originale Haustür, Erdgeschoss Putz mit Stuckornamenten, Zwerchgiebel. 09235583
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohn- und Verwaltungsgebäude F. Oskar Zwingenberger (später Kreisgericht) mit Einfriedung Lungwitzer Straße 2
(Karte)
Ab 1875 Ohne Hintergebäude und Garagen, Bau dreigeschossig, die Fenster der drei einstigen Mittelachsen im ersten Obergeschoss mit runden Bögen und umfassendem Bauschmuck, Einfriedung mit Hofeinfahrt mit gemauerten Pfeilern sowie Stützmauer in Schiefergestein, wirtschafts-, orts- und baugeschichtliche Bedeutung 09307010

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Mietshaus in Ecklage in geschlossener Bebauung Lungwitzer Straße 23
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, ortsbildprägender Eckbau zwischen Späthistorismus und Jugendstil, Eckbetonung. Ursprünglich mit Laden, Klinkerfassade, gelber Klinker, Erdgeschoss mit Putz und Putznutung, reich verziert, ortsbildprägend. 09235612
 
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Villa in halboffener Bebauung, mit Einfriedung Lungwitzer Straße 30
(Karte)
Um 1910 Prächtiger, villenartiger Gründerzeitbau mit aufwendiger Fassadengliederung, baugeschichtlich von Bedeutung. Schöne Oberlichter der Fenster, aufwendige Fassadengliederung, Putzfassade, Sockel Werkstein, Tür aus Entstehungszeit, Laternen, Oberlicht, Bleiglasfenster im Treppenhaus. 09235614
 
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Webermeisterhaus Lungwitzer Straße 39
(Karte)
19. Jahrhundert, später überformt Später Amtsgericht, heute Wohnhaus, Eckhaus, ortsgeschichtlich von Bedeutung, stark vereinfacht 09235475
 
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Weitere Bilder
Fabrikantenvilla mit Einfriedung (Villa Pfefferkorn) Lungwitzer Straße 41
(Karte)
Um 1905 Mächtige Jugendstilvilla, für den Textilfabrikanten Robert Pfefferkorn errichtet, orts- und baugeschichtlich sowie kunstgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Putzfassade, ehemalige Fabrikantenvilla. 09235585
 
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Landratsamt Lungwitzer Straße 45
(Karte)
Um 1880 Orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, ein dreigeschossiger Neorenaissancebau. Polygonsockel, Klinkerfassade, sollte zwischen 2009 und 2011 abgebrochen werden. 09235584
 
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Weitere Bilder
Häuserzeile, bestehend aus drei Mietshäusern in geschlossener Bebauung Lutherstraße 3, 5, 7
(Karte)
1914 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910, mit prächtiger Fassadengestaltung und Erkern. Häuserzeile, falsche Farbgebung, guter Originalbestand 09235541
 
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Wohnhaus mit drei Eingängen Lutherstraße 4a, 4b, 4c
(Karte)
1927 Baugeschichtlich von Bedeutung, Anklänge an den Stil des Expressionismus. Teilweise originale Farbfassung erhalten, Erker. 09235542
 
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Wohn- und Geschäftshaus mit Einfriedung zur Straße Lutherstraße 6
(Karte)
1925/1926 Bauherr war der ortsansässige Baumeister Max Selbmann, Bau zweigeschossig mit Satteldach, kräftig ausgebildetes Hauptgesims und Ortgang, Architekturdetails in Art déco, auch im Inneren original erhalten, von stadt- und baugeschichtlichem Wert 09306549
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Turnhalle mit angebautem Wohnteil Meinsdorfer Weg 13
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im frühen Heimatstil, prachtvolles Bauwerk in gutem Originalzustand. Angebauter Wohnteil, Putzfassade, prachtvolles Bauwerk in gutem Originalzustand, Innenausstattung Turnhalle sehr gut erhalten, tonnengewölbt, Obergeschoss verschiefert, dominante Lage. 09235558


Weitere Bilder
Trinitatiskirche des alten Ortsteils Ernstthal, mit Ausstattung und umgebenden Kirchplatz Neumarkt
(Karte)
1687 (Kirche); 1717 (Chorgestühl und Empore); 1904 Gehäuse (Orgel); 1981 (Orgel) Baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung, barocke Saalkirche 1904/05 im neoromanischen Stil umgebaut. Stadtkirche von Ernstthal, 1701/1702 Pflasterung Kirche, 1717 Erweiterung, Anbau Sakristei, Emporen, 1766 Anbau Vorhalle an Westseite, 1838 Abtragen Kirchhalle und westliche Giebelmauer, Anbau neuer Turm 1842, 1859/1860 umfassende Erneuerung im Inneren und Äußeren, 1904 durchgreifende Erneuerung im Inneren und Äußeren, neues Dach. 09235528
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus mit Seitenflügel zur Bergstraße Neumarkt 2
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Um 1700 Baugeschichtlich von Bedeutung, wertvoller Fachwerkbau mit profilierter Schwelle und K-Streben. Fachwerk-Obergeschoss mit K-Streben, Obergeschoss vorkragend, halbrunde Füllhölzer, Erdgeschoss massiv unterfahren um 1830 mit Tür- und Fenstergewänden, Fenster verändert, Satteldach, Giebel massiv. 09235605
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung, mit Gemeindesaal Neumarkt 18
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Um 1900 Orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Fassade mit neogotischen Elementen. Falsche Farbfassung, originale Fassadengliederung, neogotische Elemente, Haustür original. 09235602
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Kantorat in geschlossener Bebauung Neumarkt 19
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Nachträglich bezeichnet mit 1695 War wohl auch Schulhaus, zweigeschossig mit hohem Satteldach und Segmentbogenportal, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, mit Segmentbogenportal. Originale Fenster- und Türgewände, Satteldach, wichtig für Ortsbild. 09235603
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Pfarrhaus (Pfarramt St. Trinitatis) Neumarkt 20
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1784 Orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, Barockbau mit schöner Haustür, Geburtshaus des Leipziger Historikers und Staatswissenschaftlers Ludwig Pölitz (1772–1838). Originale Fenster- und Türgewände, Haustür, Mansarddach, rückwärtige Traufseite Fachwerk-Obergeschoss verbrettert. 09235604

Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Verwaltungsgebäude (zwei Hausteile) in Ecklage (ehemals AOK) Oststraße 23, 23a
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1897 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Stil des späten Historismus. Verwaltungsgebäude der AOK (ehemals), 2010 Arbeitslosentreff HALT, originale Fassadengliederung, Neorenaissance und Neogotik, Eckquaderung, Betonfenstergewände, Mittelrisalit, Zwerchgiebel, Mansardwalmdach. 09235595
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus Oststraße 53
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Um 1880 Villenartig mit prächtiger historistischer Klinkerfassade, Betonzierelemente und Betonfenstergewände, rückwärtig zwei Türme, Eckquaderung, baugeschichtlich von Bedeutung. Gebäude und Grundstück 2009 versteigert. 2016 wieder neuer Eigentümer. 09235550
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Turnhalle Oststraße 70
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Um 1910 Ortsgeschichtlich von Bedeutung, Putzfassade 09235549


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Gedenkstein (Wilhelmstein) und Bank in einer Grünfläche Paul-Greifzu-Straße
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Um 1900 Ortsgeschichtlich von Bedeutung. Eventuell vom Geschichtsverein gestiftet. 09235531
 
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Villa Paul-Greifzu-Straße 8
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Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude mit Fachwerkelementen und Schwebegiebel. Mit Fachwerkelementen im Obergeschoss, Holzbalkon, Putzfassade. 09235530
 
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Sachgesamtheit Königlich-Sächsische Triangulierung („Europäische Gradmessung im Königreich Sachsen“); Station 16, Pfaffenberg Pfaffenberg
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Bezeichnet mit 1865 Triangulationssäule, Station 1. Ordnung; wissenschafts- und technikgeschichtlich von Bedeutung. Vermessungsstein aus Niederherwigsdorfer Granit, Königlich-Sächsische Station Pfaffenberg der mitteleuropäischen Gradmessung, Station I. Ordnung, Kön. Sächs./ Station/PFAFFENBERG der/Mitteleurop./Gradmessung/1865, Vermarkungsloch an Oberseite.

Der Punkt Pfaffenberg wurde von Christian August Nagel bereits 1859 bei der Triangulation des Erzgebirgischen Kohlenbassins benutzt. Er war, wie dort üblich, mit einem Granitstein mit 8 cm weitem Loch für die Aufnahme einer Signalstange vermarkt (siehe auch Stationen 122, 123 und 126). Der Auftrag hierzu war 1858 vom Königlich Sächsischen Ministerium des Innern erteilt worden, um für die markscheiderischen Vermessungen ein einheitliches Bezugssystem zu schaffen. Der Punkt wurde 1865 in die Europäische Gradmessung einbezogen. Dabei wurde der alte Granitstein durch die noch jetzt vorhandene Säule mit den zugehörigen Versicherungen ersetzt. Die benötigte Fläche von 37 m² wurde durch Verträge vom 29. November 1867 und vom 20. September 1869 von den Grundeigentümern, Webermeister J. J. Oberländer in Ernstthal und Gutsbesitzer J. G. Schraps in Nutzung-Oberlungwitz, für den sächsischen Staatsfiscus erworben. Die Lage des Pfaffenberges am nördlichen Rand des Erzgebirgischen Kohlenbassins ließ Sichten bis zum Erzgebirgskamm zu. Die Station steht am ursprünglichen Ort auf leicht erhöhter Stelle – eventuell eine Anschüttung vom Bau. Der Pfeiler ist schwarz verwittert und ohne Abdeckplatte. Die Säule ist aus Niederherwigsdorfer Granit gefertigt und trägt die nach Süden gerichtete Inschrift Kön. Sächs./ Station/PFAFFENBERG/der/Mitteleurop./Gradmessung/1865. Der Standort ist relativ sicher – abseits von größeren Straßen unmittelbar neben dem Holzzaun zu einem Wasserhochbehälter. Das aktuelle Zentrum liegt ca. 25 m östlich. Ein Höhenbolzen ist nicht angebracht. Es besteht keine Rundumsicht – einzelne Richtungen sind nur durch Büsche oder einzelne Bäume verwachsen. Bei der Neutriangulierung 1962 wurde 22,5 m östlich der Nagelschen Säule ein neues Zentrum als Bodenpunkt bestimmt.

09235562 (TD)
 
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Berggasthaus Pfaffenberg mit Gartenanlage Pfaffenberg 1
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1911 Ortsgeschichtlich, baugeschichtlich und gartenkünstlerisch von Bedeutung, Gasthaus im Heimatstil, erbaut vom Erzgebirgsverein, Wahrzeichen der Stadt in landschaftsbildprägender Lage. Bruchstein im Erdgeschoss, Obergeschoss verputzt mit Fachwerkelementen, teilweise verbrettert, erbaut vom Erzgebirgsverein, Traditionslokal des Erzgebirgsvereins, dominante Lage, Pergola. 09235557
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa mit Garten Pfaffenberg 2
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Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im frühen Heimatstil 09235560
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Villa mit Garten Pfaffenberg 3
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1929 Orts-, bau- und kunsthistorischen Bedeutung, im traditionalistischen Stil der 1920er Jahre, Wohnhaus des Fabrikanten Erich Haase. Heute Pension, Putzfassade, sachlich gestaltete Baukörper, Farbglasfenster, Gitter. 09235559
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Pfarrhain 8
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Um 1810 Baugeschichtlich von Bedeutung, originale Haustür und Fenstergewände, Satteldach 09235666
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung Pfarrhain 26
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Um 1830 Baugeschichtlich von Bedeutung, klassizistisches Türportal. Wahrscheinlich Fachwerk-Obergeschoss, verputzt, Satteldach, originale Fenster- und Türgewände. 09235667
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Pölitzstraße 4
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Bezeichnet mit 1752 Baugeschichtlich von Bedeutung, Massivbau mit Mansarddach und barockem Segmentbogenportal. Originales Türportal mit Schlussstein, Erdgeschoss verändert durch Ladeneinbauten, Obergeschoss vermutlich Fachwerk verputzt, Mansarddach. 09235601
 
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Gasthaus „Stadt Chemnitz“ mit Saalanbau Pölitzstraße 16
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Um 1800 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, schlichter Barockbau mit Fassaden-Neugestaltung der Zeit nach 1900, gründerzeitlicher Saalanbau. Putzstuck über Fenster und Türen, Mansarddach, teilweise mit Walm. 09235599
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in ehemals geschlossener Bebauung Pölitzstraße 20
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Bezeichnet mit 1771 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Segmentbogenportal. Originale Tür- und Fenstergewände im Erdgeschoss erhalten, Fachwerk-Obergeschoss verputzt, steiles Satteldach, nachträglicher Schaufenstereinbau. 09235597
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in Ecklage Pölitzstraße 29
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Bezeichnet mit 1903 Baugeschichtlich von Bedeutung, historistischer Bau mit Klinkerfassade und betonter Ecklage. Gelber Klinker, Sockel Werkstein, Betonfenstergewände. 09235598
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus in Ecklage Pölitzstraße 67
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Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude mit Klinkerfassade. Putzquaderung im Sockelgeschoss, Eckquaderung, Betonfenstergewände. 09235596
 
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Mühle mit Mühleneinrichtung (Rote Mühle) Rote Mühle 1
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Um 1700 Bau- und technikgeschichtlich von Bedeutung, errichtet als Pochwerk mit Schmelzhütte von Johann Simon, noch vorhandene Mühleneinrichtung von 1885. Jahrelang dem Verfall preisgegeben, restauriert, Verlust originaler Bausubstanz durch schlechten Bauzustand, auch 1710 als Entstehungszeit angegeben, errichtet als Pochwerk mit Schmelzhütte von Johann Simon, noch vorhandene Mühleneinrichtung von 1885.[Ausführlich 6] 09235527 (TD)
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Mietshaus Schillerstraße 1
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Ende 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude. Guter Originalbestand: Fassadengliederung, Haustür, Wohnungstüren, Treppenaufgang, Putzquaderung an Ecken, Zahnschnittfries unter Dach, Fensterverdachungen im ersten Obergeschoss, dreigeschossig. 09235544
 
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Mietshaus in halboffener Bebauung Schillerstraße 8
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Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Klinkerfassade. Klinkermischbauweise, Erdgeschoss Putz, Obergeschoss roter Putz mit Betonfenstergewänden und Ornamenten, Dachaufbauten original, Satteldach. 09235533
 
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Ehemaliges Kaiserliches Postamt Schubertstraße 25
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1887 Wirtschafts-, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, prächtiges Gründerzeitgebäude im Stil der Neorenaissance. Repräsentatives Bauwerk, Klinkerfassade, rot, Gliederungen aus Sandstein, zusätzlich Dekor aus Terrakotta. 09235545
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Turnhalle des Lessing-Gymnasiums Schulstraße 9
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1902 Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Fassade mit gelbem und rotem Klinker. Gelber und roter Klinker, Zwerchgiebel. 09235637
 
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Wohnhaus in geschlossener Bebauung (ehemalige Lederhandlung Bernhard Anger Nachf.) Schulstraße 26
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Bezeichnet mit 1876 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, hübsche Putzfassade der frühen Gründerzeit, von einer noch klassizistischen Wirkung. Ursprünglich Lederhandlung Bernhard Anger Nachfolger, Inhaber Julius Herrmann Schuhmacherartikel, gegründet 1876, Fassadengliederung, Laden aus Entstehungszeit, Putzquaderung im Erdgeschoss. 09235619
 
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Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Silbergäßchen
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Nach 1918 Ortsgeschichtlich von Bedeutung. Bei Silbergäßchen, Ehrenhain mit geschwungener Mauer mit Schrifttafeln, Doppelplastik. 09235495
 
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Alte Hüttenmühle, heute Wohnhaus Talstraße 39
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Um 1750 Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Fachwerkbau mit profilierter Schwelle und strebenreicher Konstruktion 09235564

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Schule (Sachsenring-Schule, ehemalige Hüttengrundschule) Talstraße 86
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Um 1890 Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude mit Türmchen auf dem Dach. Türmchen, Fassade stark vereinfacht, rückwärtiger Anbau, zu DDR-Zeiten Clara-Zetkin-Schule. 09235566
 
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Torbogen zwischen zwei Wohnhäusern Weinkellerstraße 17
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Ende 19. Jahrhundert Handwerklich-künstlerisch von Bedeutung, prächtiges Portal im Stil der Gründerzeit. Reich verziert mit Kartusche, Tor. 09235498
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Laden Weinkellerstraße 18
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Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, schlichter Putzbau mit Fachwerkgiebel, zeittypischer Fassadenschmuck, Ladeneinbau aus Entstehungszeit. Betonfenstergewänden, zeittypischer Fassadenschmuck, Ladeneinbau aus Entstehungszeit, Fensteroberlichter mit Sprossenteilung, Fachwerk Zwerchgiebel. 09235500
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Weinkellerstraße 20
(Karte)
Bezeichnet mit 1907 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, mittenbetonte Fassade im Stil des Späthistorismus, mit geschweiftem Giebel. Putzfassade, Putzstuck, Zwerchgiebel, Laden aus Entstehungszeit, Tür rekonstruiert nach altem Befund. 09235504
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Weinkellerstraße 22
(Karte)
Um 1910 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, schlichte Fassade mit Erker, ungewöhnliche Erdgeschoss-Gestaltung. Erker, Laden aus Entstehungszeit, Holzelemente am Erker, originale Haustür, Fenster verändert. 09235505
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert Weinkellerstraße 24
(Karte)
Bezeichnet mit 1907 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910. Putzfassade, Erdgeschoss Werkstein, Haustür mit Jugendstilornamentik. 09235506
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Weinkellerstraße 25
(Karte)
Um 1910 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, im Reformstil der Zeit um 1910, mit Erker und Giebel. Fassade im oberen Bereich stark vereinfacht. 09235477
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Weinkellerstraße 27
(Karte)
Bezeichnet mit 1907 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, mit Erker und geschweiftem Giebel, Jugendstilanklänge. Putzfassade mit Initiale im Giebeldreieck, Ladeneinbau modernisiert. 09235501
 
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Wohnhaus in halboffener Bebauung Weinkellerstraße 28
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2. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, villenartiges Gründerzeitgebäude mit prächtiger Fassade im Stil der Neorenaissance. Quadratischer Grundriss, Fensterverdachungen, Mittelrisalit, Dreiecksgiebel-Fensterverdachungen, Zahnschnittfries, Mezzaningeschoß, Putzquaderung im Erdgeschoss, originale Haustür, ehemalige Fabrikantenvilla. 09235510
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Weinkellerstraße 29
(Karte)
Um 1907 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, mit Erker und Giebel, Jugendstilanklänge. Im Dachbereich aufgestockt. 09235502
 
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Mietshaus in geschlossener Bebauung Weinkellerstraße 31
(Karte)
Bezeichnet mit 1907 Mit Laden, baugeschichtlich von Bedeutung, mit Erker und Giebel, Jugendstilanklänge. Putzfassade, sehr schöne Haustür, Jugendstilornamentik. 09235503
 
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Mietshaus Weinkellerstraße 36
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliche Klinkerfassade mit Balkon, palastartige Architektur im Stil der Neorenaissance. Klinkerfassade, Fensterverdachungen, Dreiecksgiebelchen in Obergeschoss, halbrunder Balkon mit Eisengitter, Erdgeschoss Putzfassade mit Nutung, gelber Klinker. 09235512
 
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Villa Meisch Weinkellerstraße 37
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Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, interessant gestaltete gründerzeitliche Klinkerfassade im Stil der Neorenaissance. Klinkerfassade, roter Klinker, große Freitreppe, Erker, im ersten Obergeschoss originale Fenster, Klinkerornamentik, Zahnschnittfries, originale Haustür.

Als Denkmal dazugehörende Einfriedung und Seitengebäude (Abbruchgenehmigung vom 5. April 1995, vor 2000 abgebrochene): Garagen und Bedienstetenwohnung, kleines Türmchen, Klinkerfassade.

09235511
 
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Hotel „Schweizerhaus“ Weinkellerstraße 38
(Karte)
Um 1925 Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Hotel in Bahnhofsnähe, im Heimatstil. Gefärbter Putz (rot), Edelputz. 09235513
 
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Wohnhaus mit zwei Eingängen Weststraße 12, 14
(Karte)
Um 1925 Baugeschichtlich von Bedeutung, traditionalistisch gestaltetes Gebäude mit expressionistischen Anklängen. Guter Originalbestand: Farbfassung, Fenster, Putzgliederung, ockerfarben, Siedlungsbebauung, Walmdach, dreigeschossig. 09235543
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung, mit Seitenflügel zum Hof Wiesenstraße 2
(Karte)
1744 Baugeschichtlich von Bedeutung, Barockbau mit Segmentbogenportal. Originale Tür- und Fenstergewände, Mansarddach. 09235600
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Ziegenberg 2
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, mit klassizistischem Portal. Tür- und Fenstergewände, Haustür original, Satteldach, Baugenehmigung erteilt zur Komplettsanierung des Wohnhauses vom 23. Oktober 1998 (denkmalschutzrechtliche Stellungnahme), Umbau 1999, Grundrisse erhalten. 09235493
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Ziegenberg 4
(Karte)
Um 1750 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Korbbogenportal. Originale Türportale, einfache Baugestaltung, Satteldach, eventuell Fachwerk im Obergeschoss. 09235491
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Ziegenberg 5
(Karte)
Um 1750 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Korbbogenportal 09235490
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in geschlossener Bebauung Ziegenberg 14
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, im Kern barockes Gebäude, mit klassizistischem Portal. Originale Tür- und Fenstergewände, Fensterläden im Erdgeschoss, Obergeschoss Fenstergewände. 09235492
 
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Ehemalige Denkmäler (Hohenstein-Ernstthal)

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in halboffener Bebauung Am Bahnhof 2
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude. Ehemals Rößel & Vetter, Putznutung im Erdgeschoss, Putzquaderung im Sockelbereich, Balkon Eisen, Mezzaningeschoss, Bleiglasfenster im Treppenhaus.

Zwischen 2016 und 2018 abgerissen.

09235514
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Nadel- und Platinenfabrik Anton Haase, im Tordurchgang Gedenktafel für die gefallenen Mitarbeiter des Werkes im Ersten Weltkrieg Antonstraße 1
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert (Fabrikgebäude); nach 1918 (Gedenktafel) Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitlicher Klinkerbau

2015 abgerissen.

09235574 (TD)
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Dresdner Straße 36
(Karte)
Nachträglich bezeichnet mit 1761 Baugeschichtlich von Bedeutung, barockes Korbbogenportal mit verziertem Schlussstein.

2025 abgerissen.[1]

09235640
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus in Ecklage, ehemals mit Gaststätte Herrmannstraße 37
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, Gründerzeitgebäude, Balkon mit schmiedeeisernem Gitter. Mittelrisalit, Zwerchgiebel, Gastsaal vermutlich angebaut, Fensterverdachungen im Obergeschoss.

Zwischen 2018 und 2020 abgerissen.

09235610
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Gasthaus mit Saalanbau Talstraße 37
(Karte)
1889 Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, gründerzeitliches Gebäude in Fachwerkbauweise, historischer Vergnügungsort mit großer Ausstrahlung. Am 27. August 1889 feierlich geweiht, Vergnügungsort mit großer Ausstrahlung, Reihe großer Konzerte unter Leitung des Chemnitzer Kapellmeisters Pohle, Klinker mit Fachwerk, überstrichen. Die Gaststätte wurde zum Anziehungspunkt der näheren Umgebung. Hier fanden zum Beispiel eine Reihe großer Konzerte unter Leitung des Chemnitzer Kapellmeisters Pohle statt. 1907 erwarb Otto Pochert aus Biebenstein die Gaststätte, die sich langjährig im Besitz der Familie befand. Eingeschossiger Fachwerkbau mit Ziegelausfachung. In gleicher Bauweise der rechtwinklig anschließende Saalanbau. Die Gaststätte mit Krüppelwalmdach abschließend, der Saalanbau mit Satteldachabschluss. Gut erhaltener Gebäudekomplex von großer orts- und baugeschichtlicher Bedeutung.

Zwischen 2009 und 2016 abgerissen.

09235565
 
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Wüstenbrand

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Villa mit Einfriedung Bahnhofstraße 5
(Karte)
Um 1925 Baugeschichtlich von Bedeutung, Putzbau mit Anklängen an den Art-déco-Stil. Guter Originalzustand. 09235464
 
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Ehemaliges Postamt Bahnhofstraße 10
(Karte)
Um 1900 Heute Wohnhaus, gründerzeitlicher Klinkerbau in gutem Originalzustand, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Zweigeschossig, roter Klinker mit gelben Klinkerlisenen, Bänder ebenfalls gelber Klinker, Zahnschnittfries im Bereich des Gurtgesimses, Segmentbogenfenster, zweiachsiger Dacherker, zwei Gaupen, Satteldach, in Mitte der Traufseite historische Bezeichnung „Postamt“. 09235497
 
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Empfangsgebäude des Bahnhofs Bahnhofstraße 18
(Karte)
1899 Bahnhofsgebäude in Klinkerbauweise an der Bahnstrecke Dresden–Werdau (6258; sä. DW; 6257; sä. DWCh), bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Bestehend aus zwei zweigeschossigen Seitenbauten mit Satteldach, verbunden durch eingeschossigen Mittelbau, Klinkerfassade, leicht vorkragende Schwebegiebel, roter Klinker. 09235462
 
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Turnhalle mit Gaststätte Jahnweg 4
(Karte)
Um 1930 Baugeschichtlich von Bedeutung, Klinkerfassade, spitzbogiges Türportal. Klinkerfassade, spitzbogiges Türportal mit Klinkerumrahmung, Walmdach, Turnhallentrakt und Wohn- und Sozialtrakt als Einheit. 09235469
 
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Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus und Seitengebäude eines ehemaligen Dreiseithofes Käthe-Kollwitz-Straße 5
(Karte)
1855 Bau- und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, beide Häuser mit Fachwerk im Obergeschoss, Wohnhaus am Türsturz bezeichnet mit 1855.
  • Wohnhaus: verschiefert oder verkleidet, Fachwerk-Obergeschoss, Erdgeschoss massiv, traufseitiger Anbau, Fenstergewände und alte Fachwerkgliederung erhalten
  • Seitengebäude: Fachwerk, strebenreich, Erdgeschoss massiv, entstellt durch Werbung
09235465

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Kirche mit Ausstattung Kirchweg
(Karte)
1850–1851 (Kirche); 1898 (Westturm); 1511/1512 (Altarflügel); 1698 (Kruzifix); 1738 (Skulptur des Salvators) Baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung, Saalkirche im historistischen Stil der Kirchenbaumeister Gebrüder Uhlig, der später erbaute Turm im Stil der Neoromanik. Zeit- und landschaftstypische Dorfkirche von bau- und ortsgeschichtlicher Bedeutung (Quelle: Dehio Sachsen, Bd II, S. 1047).

1850 Grundsteinlegung für die heutige Kirche, nachdem der Vorgängerbau wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde. Einweihung des neuen Gotteshauses im Dezember 1851. Bereits 1898 musste der Turm erneut abgetragen werden. Er wurde durch einen neuen ersetzt. Restaurierung der Kirche 1971.
Verputzter Ziegelbau mit geradem Chorabschluss, im Westen Turm mit Uhren. Saal durch Walmdach und Turm durch Faltdach abschließend. Im Inneren barockisierender Saal mit schmalen Rechteckfenster, flachgedeckt, zweigeschossige Emporen, diese im Altarraum zu Betstuben ausgebaut.
Wertvolle Ausstattung im klassizistischen Stil, zum Beispiel Kanzelaltar mit Dreieckgiebel. Weiterhin erhalten zwei Flügel eines spätgotischen Flügelaltars mit Relieffiguren des Meister HW (zugeschrieben) um 1511/1512, überlebensgroßer Kruzifix von 1698, Kreutzbach-Orgel von 1850/51 (durch Jehmlich mehrfach verändert). Flügel eines spätgotischen Altars, (um 1511/1512) Flügelaltar: mit Schnitzfiguren der Katharina und Ursula, Werkstatt von Hans Witten, Westturm Kirche von 1898.

09235457

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Mausoleum Palmer Kirchweg
(Karte)
1928 Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, eigenwilliger, im Stil eines antiken Grabmals errichtetes Mausoleum, runder Bruchsteinbau, der aus Wüstenbrand stammende Alwin Balduin Palmer (1863–1929) ließ Mausoleum errichten, war Plantagenbesitzer und wohnte in Sea Cliff (USA). Bleiglasfenster, Kupferabdeckung, Bruchsteinmauerwerk, sichtbar. 09235458

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Pfarrhaus Kirchweg 6
(Karte)
1901 Zeittypischer schlichter Putzbau mit gut erhaltener Innenausstattung von baugeschichtlichem, ortsgeschichtlichem und städtebaulichem Wert. Zweigeschossiger Putzbau mit wenigen Putzdekorationen (durch Bewuchs kaum zu beurteilen), im Inneren originale Zimmertüren und Treppe sowie Raumstrukturen erhalten, bestimmend für den Denkmalwert ist vorrangig die gut erhaltene Innenausstattung, deren Verlust würde auch zum Verlust des Denkmalwertes führen! 09301155
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus Oberlungwitzer Straße 5
(Karte)
Um 1850 Bestandteil eines kleinen Hofes, bauzeitliche Tür- und Fenstergewände und Ausstattung, eine der letzten erhaltenen Anlagen aus der wirtschaftlichen Blütezeit Wüstenbrands, baugeschichtlich von Bedeutung 09305865
Wohnstallhaus eines Vierseithofes Oberlungwitzer Straße 8
(Karte)
Um 1800 Baugeschichtlich von Bedeutung. Fachwerkbau Stall (um 1750): mit Durchfahrt, Fachwerk-Obergeschoss, strebenreiches Fachwerk, steiles Satteldach, Schiebefenster, holzverbretterter Giebel und traufseitig, Erdgeschoss massiv.

Stallgebäude 2000 abgebrochen (?).

09235463
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Ehemaliges Wohnstallhaus (Nr. 4) und Seitengebäude (Nr. 6) eines Bauernhofes Straße der Einheit 4, 6
(Karte)
Um 1800 (Seitengebäude); bezeichnet mit 1831 (Wohnstallhaus) Ortsgeschichtlicher und wissenschaftlicher Wert beider Gebäude, charakteristische Bauernhäuser aus dem beginnenden 19. Jahrhundert, Fachwerkbauten in städtebaulich dominanter Lage.
  • Nummer 4: Fenstergewände teilweise erhalten, Türportal erhalten, Fachwerk-Obergeschoss, Krüppelwalmdach, wichtige, städtebaulich dominante Lage, großes, repräsentatives Gebäude mit gutem Originalzustand
  • Nummer 6: Fachwerk-Obergeschoss, Krüppelwalmdach, Erdgeschoss massiv, Türportal, Haustür mit schönem, schmiedeeisernem Gitter, Fachwerk-Obergeschoss verbrettert, bildet eine Seite des eventuell ehemaligen Bauerngutes, guter Originalbestand
09235466

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Rathaus Straße der Einheit 14
(Karte)
Um 1925 Gemeindeamtsgebäude von bau- und ortsgeschichtlicher Bedeutung, repräsentatives Bauwerk in städtebaulich dominanter Lage, im Heimatstil. Repräsentatives Bauwerk in städtebaulich dominanter Lage, guter Originalbestand, halbrunder Erker, Treppe, Laterne, originale Fenster, Putz usw., im Rathaus ehemals auch die Spar- und Girokasse. 09235468
Wohnhaus Straße der Einheit 35
(Karte)
Um 1850 Baugeschichtlich von Bedeutung, klassizistischer Putzbau, originale Tür- und Fenstergewände. Massiv, originale Tür- und Fenstergewände, Krüppelwalmdach. 09235456
 
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Diesterwegschule Wüstenbrander Schulstraße 5
(Karte)
Bezeichnet mit 1904 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Stil des Historismus mit Volutengiebel. Freitreppe, Polygonmauerwerk im Sockelbereich, falscher Putz, waagrechte Fensterverdachungen, Mittelachse, Zwerchgiebel, zweigeschossig, sieben Achsen. 09235461
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Tabellenlegende

  • Bild: Bild des Kulturdenkmals, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Kulturdenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden: Datei hochladen
  • Bezeichnung: Denkmalgeschützte Objekte und ggf. Bauwerksname des Kulturdenkmals
  • Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. Fehlt dieser Link, wurden die Koordinaten noch nicht eingetragen. Sind diese bekannt, können sie über ein Tool mit einer Kartenansicht einfach nachgetragen werden. In dieser Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können durch Verschieben auf die richtige Position in der Karte mit Koordinaten versehen werden. Kulturdenkmale ohne Bild sind an einem blauen bzw. roten Marker erkennbar.
  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der sächsischen Denkmaldatenbank
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals entsprechend dem Eintrag in der sächsischen Denkmaldatenbank, ggf. ergänzt durch die dort nur selten veröffentlichten Erfassungstexte oder zusätzliche Informationen
  • ID: Vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergebene, das Kulturdenkmal eindeutig identifizierende Objekt-Nummer. Der Link führt zum PDF-Denkmaldokument des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen. Bei ehemaligen Kulturdenkmalen können die Objektnummern unbekannt sein und deshalb fehlen bzw. die Links von aus der Datenbank entfernten Objektnummern ins Leere führen. Ein der Nummer nachgestelltes „(TD)“ kennzeichnet, dass das Objekt mit Stand 2016 in der Denkmaldatenbank des Landesamtes für Denkmalpflege als Technisches Denkmal klassifiziert war (siehe Quellen). Ein ggf. vorhandenes Icon führt zu den Angaben des Kulturdenkmals bei Wikidata.
  • Die Seite Wikipedia:WikiProjekt Denkmalpflege/Deutschland/Sachsen gibt einen ausführlichen Überblick über die sächsischen Daten zu Kulturdenkmalen sowie deren Verarbeitung und Darstellung in der Wikipedia und in den Schwesterprojekten Wikimedia Commons und Wikidata.

Anmerkungen

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten. Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist nicht sichergestellt, wodurch sich Abweichungen ergeben können.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Ausführliche Denkmaltexte

  1. Wohnhaus und drei Hintergebäude (Altmarkt 30):
    1718 auf einer Brandstätte durch den ehemaligen Stadtrichter und Kauf- und Handelsherren Jacob Ebhardt als Wohn- und Handelshaus erbaut. Das Haus besaß zwei Zufahrten, durch die man mit Pferdefuhrwerken in den Innenhof gelangen konnte. Nach dem Tod von Jacob Ebhardt übernahmen dessen Söhne das Haus, die es dann 1763 an den Kaufmann Johann Friedrich Reichel verkauften. Er richtete sich im Vorderhaus eine „vornehme“ Wohnung mit barocken Stuckdecken ein. In den Hinterhäusern und anderen Räumen lagerte er Leinwandwaren, mit denen er handelte. Nach dessen Tod 1802 erwarb Johann Nicolaus Hagen das Haus und nutzte dieses als Handelshaus für Web- und Strumpfwaren. Es wurde zu einem weithin bekannten Handelshaus. Der neue Eigentümer nahm mehrere bauliche Veränderungen vor, die den Wert des Gebäudes steigerten. Sein Sohn Anton Hagen übernahm nach dem Tod des Vaters das Anwesen. Wegen des Rückgangs des Handels mit Web- und Strumpfwaren wandelte er dieses in einen Gasthof um. Der Gasthof wurde als „Deutsches Haus“ bezeichnet und wurde über lange Zeit zu einem beliebten Lokal. Der nachfolgende Besitzer, Gottlob Friedrich Beck, richtete nach 1865 Fabrikationsräume ein. Im Gebäude waren eine Decken- und Strumpfabteilung, ab 1880 eine Seiden- und ab 1897 eine Chenilleabteilung untergebracht. 1919 erwarb die Stadtgemeinde das Haus und brachte darin das Standesamt, die Bibliothek und die Sparkasse unter. Im Saal fand medizinisches Turnen statt und weiterhin wurden Gerätschaften der Feuerwehr gelagert. Zeitweise befand sich auch das Heimatmuseum im Haus. 1991 gehörte das Haus der Stadtverwaltung. Die beschriebenen Besitzerwechsel und Nutzungsänderungen waren immer mit baulichen Maßnahmen am Gebäudekomplex verbunden. Das äußere historische Erscheinungsbild wurde jedoch immer beibehalten. Auf Grund seiner Lage an der Ecke des Altmarkts ist das Haus städtebaulich bedeutsam. Die Nutzungsgeschichte und die Eigentümer des Hauses begründen den orts- und personengeschichtlichen Wert. Bemerkenswert ist die barocke, repräsentative Putzfassade mit Mittelrisalit und großer Toreinfahrt. Zarte Putzstuckdekorationen beleben das Fassadenbild. Abgeschlossen wird das Gebäude durch ein hohes Mansarddach mit großem, im Halbbogen abschließendem Dacherker. Die qualitätvolle und zeittypische Ausprägung des Gebäudes begründet dessen baugeschichtliche Bedeutung.
  2. Bestand des Fördervereins Textil- und Heimatmuseum, Stand Februar 1994:
    • Kartenschlagmaschine ohne Leviereinrichtung französischer Feinstich 1320 und 880 Platinen (Fa. Große Greiz 1935)
    • Kartenkopiermaschine für Verdolmasch. (um 1900)
    • Kartenbindemaschine (um 1920)
    • Handwebstuhl mit Kontermarsch (1912)
    • Handwebstuhl mit 400er Chemnitzer Grobstich-Jacquardmaschine (um 1900)
    • Handwebstuhl mit Schaftmaschine (um 1920)
    • Kanettenspulmaschine (Sächsische Webstuhlfabrik L. Schönherr Chemnitz 1925)
    • Schussspulmaschine (Maschinenfabrik Schweiter 1920)
    • Schlitztrommel-Kreuzspulmaschine (Fa. R. Voigt Chemnitz 1920)
    • Lattenrost-Konusschärmaschine (Sächsische Webstuhlfabrik L. Schönherr Chemnitz 1940)
    • Holzschärgatter für 200 Spulen (um 1900)
    • Doppelbreiter Webstuhl mit 1760er französischer Feinstich-JM (Webstuhlfabrik L. Schönherr 1932)
    • Jacquardwebstuhl mit 1760er französischer Feinstichmaschine für Decken (L. Schönherr Chemnitz 1917)
    • Jacquardwebstuhl für Möbelbrokate (L. Schönherr Chemnitz 1932)
    • Mokettwebstuhl für Doppelplüsch (L. Schönherr Chemnitz 1928)
    • Jacquardwebstuhl für Möbelgobelins (Webstuhlbau TEXTIMA 1962)
    • Jacquardwebstuhl für schwere Wandbilder (Webstuhlbau TEXTIMA 1960)
    • Jacquardwebstuhl für Seidendecken (Webstuhlbau TEXTIMA 1959)
    • Jacquardwebstuhl für leichte Wandbilder (Webstuhlbau TEXTIMA 1957)
    • verschiedene Jacquardmaschinen für Verdolstich, Chemnitzer Grobstich, Wiener Feinstich (1915–1957)
    • Stickautomat (Fa. Würker, Dresden 1935)
    • Großrundstrickmaschine für Trikotagen (frz. Hersteller 1932)
    • Kleinrundstrickmaschine für Feinstrümpfe (Wirkbau Karl-Marx-Stadt 1961)
    • Spezialnähmaschine für Strumpfhosen
    • Doppelzylinder-Kleinrundstrickmaschine (TEXTIMA Limbach-Oberfr., Fa. Hilscher Chemnitz 1935)
    • Kettenwirkmaschine
    • Nähwirkmaschine
    • Sammlung alter Strick- und Nähmaschinen (um 1900)
    • Musterbücher und Gewebemuster als Archivbestand (ab 1900)
  3. Wohnhaus, mit mehreren Hintergebäuden sowie Seitengebäude (Dresdner Straße 19):
    Erste Erwähnung bereits 1605 im „Strellerschen Hausbuch“. Darin steht geschrieben, dass das Haus durch Frau Euphenia – Andreas Großers Witwe – für 500 Gulden von ihren Kindern erworben wurde. Damals lag auf dem Haus bereits das Braurecht. Aus der Stadtgeschichte kann man schließen, dass das Haus vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Es waren seitdem mehrfache Stadtbrände zu verzeichnen, so dass davon ausgegangen werden muss, dass von der Ursprungssubstanz wenig übrig geblieben sein wird.
    1621 erwarb der Sohn der Euphenia Großer, Heinrich Großer, das Grundstück. Bereits 1667 erfolgte der Weiterverkauf an Gabriel Poetz, Bürger, Sattler und Ratsverwandter, für 350 Gulden. Für den gleichen Preis wurde das Haus bereits ein Jahr später an Christian Steiner, einen Schwiegersohn Heinrich Großers, verkauft. Es ist davon auszugehen, dass das Haus beim Stadtbrand von 1674 zerstört wurde. Weitere Besitzerwechsel folgten 1698, 1732, 1768, 1791, 1800, 1833, 1845, 1856, 1873, 1881, 1899, 1919, 1952, 1956, 1991 und 1992. Prägend für das Haus dürften die Jahrzehnte nach dem großen Stadtbrand gewesen sein, in denen es sich im Besitz von Kauf- und Handelsherren befand. Hierauf deuten auch die zahlreichen großen Keller, teils mit Eisentüren und überhaupt die großzügige Hausanlage hin. Bemerkenswert ist der geschlossene Laubengang im Innenhof.
    Im Jahr 1820 erfolgte ein grundlegender Umbau, durch den das Haus wesentlich geprägt wurde. Im gleichen Jahr könnte auch der Anbau und die Aufstockung des Hinterhauses erfolgt sein. Zum Zeitpunkt der Denkmalerfassung (1993) befand sich das Haus in einem herausragend guten Originalzustand, wovon sich die große baugeschichtliche Bedeutung ableitet. Gleichzeitig erlangt das Haus bedingt durch seine Nutzungsgeschichte eine große ortsgeschichtliche Bedeutung.
  4. Wohnhaus mit Hintergebäuden (Dresdner Straße 34):
    Im Häuserbuch der Stadt Hohenstein-Ernstthal ist der Kauf eines Hauses 1582 auf diesem Grundstück durch Paul Schubert verzeichnet. Mehrere Besitzerwechsel sind urkundlich belegt. 1674 kam es zum großen Stadtbrand, bei dem 85 Häuser abbrannten. Im Hausbuch ist vermerkt, dass das Gebäude Dresdner Str. 34 vor 1686 erbaut wurde. Es dürfte also nach dem Stadtbrand und vor 1686 errichtet worden sein. Auch der Baustil des Hauses und die Bauelemente im Inneren des barocken Bürgerhauses bestätigen die Vermutung der Erbauungszeit im 17. Jahrhundert. Neben der repräsentativen Ausprägung des Hauses ist es auch das Braurecht, welches auf dem Haus lag, das darauf schließen lässt, das die Eigentümer stets angesehene Bürger, zumeist Kaufleute gewesen waren. Direkt nachweisbar ist der Hauskauf im Jahr 1847 durch den Kaufmann Georg Saling, der das Haus 1857 weiterverkaufte an den Kaufmann Johann August Voss. Voss hat sich Verdienste erworben durch die Einführung der Seidenweberei in Hohenstein-Ernstthal. Das Gebäude nutzte er als Handelshaus zum Verkauf seiner Waren. Im Haus wurde Erich Wolf Degner geboren, der unter anderem Rektor der Weimarer Musikhochschule gewesen war. Durch die Verbindung zu zwei bedeutsamen Persönlichkeiten erlangt das Haus auch eine große personengeschichtliche sowie auch ortsgeschichtliche Bedeutung.
    Urkundlich belegt sind grundlegende Umbaumaßnahmen am Neben- und Hintergebäude durch den Kaufmann Johann August Voss im Jahr 1864. Ein Seitengebäude des Hauskomplexes hat laut Häuserbuch bereits 1820 oder früher existiert. Dieses Gebäude wurde nachträglich aufgestockt. 1908 erfolgte ein Schaufenstereinbau am Vorderhaus. Der Umbau von 1969 führte zu gravierenden Veränderungen des Erscheinungsbildes, so wurden beispielsweise die Schmuckelemente an der Fassade abgeschlagen, die Erdgeschosszone wurde grundlegend verändert. Auch das barocke Eingangsportal entfernte man. Erhalten blieb trotzdem ein reicher barocker Baubestand im Inneren – ein barockes Hoftor, Kreuzgratgewölbe, ein verbretterter Laubengang im Innenhof (zum Zeitpunkt der Denkmalausweisung erhalten).
    Heute befinden sich im Gebäude ein Informationszentrum und die Stadtgalerie. Trotz baulicher Veränderungen gehört dieser Gebäudekomplex zu den wertvollen barocken Bürgerhäusern der Innenstadt, die durch ihren reichen Baubestand und ihre typische Ausprägung baugeschichtlich von Bedeutung sind.
  5. Kinderheim (Hüttengrund 49):
    Im Jahr 1874, ehe es eine staatliche und kommunale Wohlfahrtspflege gab. gründete die Innere Mission in Augustusbad bei Radeberg ein Heim für erholungsbedürftige Kinder. Das Heim wurde als Bethlehemstift bezeichnet. Dem Beispiel folgend, entstanden in vielen Orten Sachsens Bethlehemstifte. Aber der Bedarf konnte nicht gedeckt werden, so fehlte beispielsweise im Erzgebirge eine vergleichbare Einrichtung. Es gab viele Bemühungen, so die der Niedererzgebirgischen Pastorenkonferenz, mit wenigen Mitteln anzufangen, solche Einrichtungen zu schaffen. Mit dem Besitzer der Gaststätte „Heiterer Blick“, Herrn Otto, fanden sie einen guten Partner, der in seiner Gaststätte „Heiterer Blick“ entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Allerdings genügte der Platz zur Unterbringung erholungsbedürftiger Kinder nicht, so dass man sich entschloss, neue Räumlichkeiten zu schaffen.
    1891 wurde dann das erste Haus nach Plänen des in Leipzig-Reudnitz wohnenden Architekten Paul Lange erbaut. Dieser Flügel wurde als Kinderhaus genutzt, später war er Altersheim. Das Haus wurde von einer Genossenschaft übernommen, die dann auch 1893 beschloss, ein weiteres Haus zu bauen. Es wurde der dem Kinderhaus gegenüberliegende Flügel erbaut. Beide Flügel wurden durch eine Liegehalle verbunden, die dann später wieder abgebrochen wurde. Das erste Haus wurde nun zum Mädchen- und das zweite zum Knabenhaus. 1895 wurde mit dem Bau des Frauengenesungsheimes begonnen, welches 1897 seiner Nutzung übergeben werden konnte. Auch dieses Haus entstand nach Entwürfen des vorgenannten Architekten. Die Maurerarbeiten übernahm der Baumeister Reichenbach aus Grumbach und die Zimmerarbeiten der Zimmermann Schneeweiß aus Hohenstein.
    Im Jahr 1900 wurde an Stelle der Liegehalle ein mehrgeschossiger Mittelbau errichtet. Schließlich folgte 1906 das „Waldhaus“. Mit dem Ankauf des „Blockhauses“ der Familie Zwingenberg wurde 1911 das letzte Gebäude des Bethlehemstiftes erworben. Während des Zweiten Weltkrieges erfolgte die Nutzung als Lazarett, nach dem Krieg wieder als Kinderheim, seit 1959 wurde die Anlage als Altersheim genutzt. Es entstand in kurzer Zeit eine aus mehreren Häusern bestehende Anlage mit geschlossenem Erscheinungsbild. Es handelt sich um Gebäude in Klinkermischbauweise mit Fachwerk im Obergeschoss, welches durch Klinker ausgesetzt wurde. Die Satteldächer werden teilweise durch Türmchen bekrönt. Die Anlage ist beispielgebend für die Gesundheitsfürsorge der Zeit um 1900, woraus sich die große sozialgeschichtliche Bedeutung dieser ableitet. Zugleich erlangt der Baukomplex auch baugeschichtliche Bedeutung als typische Sozialbauten ihrer Entstehungszeit. Außerdem ist die Mehrteiligkeit derartiger Anlagen charakteristisch für ihre Entstehungszeit.
    Durch die Authentizität dieser Wohlfahrtseinrichtung ist diese auch denkmalwürdig.
  6. Rote Mühle:
    Erstmals erwähnt nach Sekundärliteratur Mitte des 14. Jahrhunderts. Es wird vermutet, dass die „Rote Mühle“ durch böhmische Siedler um 1365 erbaut wurde. Damals schürften die Siedler am Goldbach nach Erzen und Mineralien. Weiterhin nahm man an, dass die „Rote Mühle“ 1697 als Getreidemühle erbaut wurde. In der Ortschronik von Oberlungwitz von 1935 vermerkte der Oberlehrer Richard Hommel, dass die Mühle über einen Mahlgang verfügte und um 1710 von Johann Christian Gottschaldt, dem Gutsbesitzer des Grundstückes erbaut wurde. Zeitgleich sei auch der Mühlgraben angelegt worden. Es gibt hierzu widersprüchliche Auffassungen. Gerichtstsakten belegen, dass die „Rote Mühle“ vermutlich vor 1708 als Pochwerk mit Schmelzhütte erbaut wurde. Die Prozessakten lassen die Vermutung zu, dass tatsächlich Gottschaldt der „Rote Müller“ und damit der Erbauer der Mühle gewesen sei. Danach wechselten in den nächsten annähernd hundert Jahren zehn Mal die Besitzer der Mühle. Da die Bergbautätigkeit schon bald erlahmte, wurde die Mühle möglicherweise schon um 1710 in eine Mahlmühle umgewandelt. Seit 1927 gehört die Mühle nach Hohenstein-Ernstthal. Die Anfang der 1990er Jahre noch vorhandene Mühleneinrichtung stammt größtenteils aus dem Jahr 1885. Bis 1986 betrieb der damalige Besitzer Karl Otto Uhlig die Mühle. Seitdem stand sie leer und verfiel zusehends.
    Das Gebäude fällt durch seine ungewöhnlichen Proportionen und seine landschaftsuntypische Dachform auf. Der zweigeschossige Bau hat ein Erdgeschoss aus Ziegelmauerwerk, was eindeutig belegt, dass dieses Erdgeschoss nicht bauzeitlich ist. Das Fachwerk im Obergeschoss weist eine regelmäßige Konstruktion mit zwei Riegeln und zahlreichen Streben auf, alle Holzverbindungen sind gezapft. Es könnte möglicherweise aus der Bauzeit stammen. Abgeschlossen wird das Gebäude durch ein steiles und sehr hohes Walmdach, welches mit großer Wahrscheinlichkeit im frühen 18. Jahrhundert aufgerichtet wurde. Die Mühle erlangt auf Grund ihrer singulären Bauweise und der Authentizität eine große hausgeschichtliche Bedeutung.

Quellen

  • Denkmalkarte Sachsen, abgerufen am 3. Mai 2026.: Die Denkmalliste kann durch Anklicken des Feldes „Zur Kenntnis genommen“ am Ende der Seite aufgerufen werden, anschließend kann man die Denkmalkarte öffnen. In der Wikipedialiste können in der Spalte „Beschreibung“ die sogenannten „Erfassungstexte“ eingetragen sein, die in den offiziellen Quellen größtenteils nicht mehr lesbar sind. Diese waren bei der Freischaltung der Datenbank vorübergehend für die Öffentlichkeit komplett abrufbar und wurden für viele Listen automatisiert ausgelesen.
  • Antwort auf die Große Anfrage „Technische Denkmale in Sachsen“ der AfD-Fraktion vom 23. August 2016; Anhang zur Großen Anfrage Drs. 6/5471

Einzelnachweise

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