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Liste der Kulturdenkmale in Nadelwitz

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In der Liste der Kulturdenkmale in Nadelwitz sind die Kulturdenkmale des Bautzener Ortsteils Nadelwitz verzeichnet, die bis März 2025 vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen erfasst wurden (ohne archäologische Kulturdenkmale). Die Anmerkungen sind zu beachten.

 Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap
Lage des Ortsteils Nadelwitz in Bautzen

Liste der Kulturdenkmale in Nadelwitz

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus, in der Mitte Werkstatt Löbauer Straße 59
(Karte)
1927 Straßenbildprägend von Bedeutung 09250449
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Verwaltungsgebäude und Internat einer Schule (Berufsbildungszentrum) Löbauer Straße 77 (Schafbergstraße)
(Karte)
Um 1950 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, heute Berufsbildungszentrum für Technik, alle Gebäude außer Verwaltungsbau mit steinernem Treppenaufgang und Figur sowie Internat wurden 2007 aus der Denkmalliste wegen gravierender Veränderungen gestrichen 09250440
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Kapelle und Toranlage des Katholischen St. Marienfriedhofs Muskauer Straße 50
(Karte)
1912/1913 Eingeschossiger Gebäudekomplex bestehend aus südlichem Querbau, östlichem Eingang und nach Norden ausgerichteten Längsbau, typisches und weitgehend einheitlich bauzeitlich erhaltenes bauliches Zeugnis seiner Entstehungszeit, baugeschichtlicher Wert, als Bestandteil des katholischen Friedhofs St. Marien auch ortsgeschichtliche und ortsbildprägende Bedeutung 09307400
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus mit Scheunenanbau Nadelwitzer Straße 14
(Karte)
Bezeichnet mit 1818 Kleines ländliches Haus, baugeschichtlich von Bedeutung, bezeichnet mit „P. S. 1818“, teilweise mit originalen kleinen Fenstern; Scheunenanbau und möglicherweise auch Wohnhaus abgerissen[1] 09250442
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Rittergut mit Herrenhaus, Remise und Stall- und Speichergebäude Nadelwitzer Straße 45
(Karte)
Um 1870 (Rittergutsbestandteil); um 1890 (Remisengebäude) Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich Bedeutung.
  • Herrenhaus: Mittelbetonung, zwei Seitenanbauten, originales Oberlicht, teilweise originale Fenster
  • Dienstbotengebäude: teilweise verputzt, gestrichen; ursprünglich erfasst unter Nadelwitzer Straße 22; das dazugehörende Dienstbotengebäude (zeitweise Kuhstall) sowie die Scheune und Scheunenruine wurden nach 1993 und 1999 abgebrochen

Eingeschossiges Herrenhaus mit flachem Walmdach und je einem Zwerchhaus an den Längsseiten, um 1870. Rundbogenfenster, gartenseitig eine großzügige Freitreppe. Hiervon abgegrenzt durch Park mit Teich eine vierseitige Hofanlage mit verschiedenen Stall- und Wirtschaftsgebäuden.[2]

09250444
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Streichungen von der Denkmalliste

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Wohnhaus mit Anbau Nadelwitzer Straße 20
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung; nach 2014 von der Denkmalliste gestrichen[3] 09250443
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Tabellenlegende

  • Bild: Bild des Kulturdenkmals, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Kulturdenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden: Datei hochladen
  • Bezeichnung: Denkmalgeschützte Objekte und ggf. Bauwerksname des Kulturdenkmals
  • Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. Fehlt dieser Link, wurden die Koordinaten noch nicht eingetragen. Sind diese bekannt, können sie über ein Tool mit einer Kartenansicht einfach nachgetragen werden. In dieser Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können durch Verschieben auf die richtige Position in der Karte mit Koordinaten versehen werden. Kulturdenkmale ohne Bild sind an einem blauen bzw. roten Marker erkennbar.
  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der sächsischen Denkmaldatenbank
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals entsprechend dem Eintrag in der sächsischen Denkmaldatenbank, ggf. ergänzt durch die dort nur selten veröffentlichten Erfassungstexte oder zusätzliche Informationen
  • ID: Vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergebene, das Kulturdenkmal eindeutig identifizierende Objekt-Nummer. Der Link führt zum PDF-Denkmaldokument des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen. Bei ehemaligen Kulturdenkmalen können die Objektnummern unbekannt sein und deshalb fehlen bzw. die Links von aus der Datenbank entfernten Objektnummern ins Leere führen. Ein der Nummer nachgestelltes „(TD)“ kennzeichnet, dass das Objekt mit Stand 2016 in der Denkmaldatenbank des Landesamtes für Denkmalpflege als Technisches Denkmal klassifiziert war (siehe Quellen). Ein ggf. vorhandenes Icon führt zu den Angaben des Kulturdenkmals bei Wikidata.
  • Die Seite Wikipedia:WikiProjekt Denkmalpflege/Deutschland/Sachsen gibt einen ausführlichen Überblick über die sächsischen Daten zu Kulturdenkmalen sowie deren Verarbeitung und Darstellung in der Wikipedia und in den Schwesterprojekten Wikimedia Commons und Wikidata.

Anmerkungen

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten. Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist nicht sichergestellt, wodurch sich Abweichungen ergeben können.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Quellen

  • Denkmalschutzliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, Stand: 15. April 2014
  • Denkmalkarte Sachsen: Die Denkmalliste kann durch Anklicken des Feldes „Zur Kenntnis genommen“ am Ende der Seite aufgerufen werden, anschließend kann man die Denkmalkarte öffnen. In der Wikipedialiste können in der Spalte „Beschreibung“ die sogenannten „Erfassungstexte“ eingetragen sein, die in den offiziellen Quellen größtenteils nicht mehr lesbar sind. Diese waren bei der Freischaltung der Datenbank vorübergehend für die Öffentlichkeit komplett abrufbar und wurden für viele Listen automatisiert ausgelesen.
  • Antwort auf die Große Anfrage „Technische Denkmale in Sachsen“ der AfD-Fraktion vom 23. August 2016; Anhang zur Großen Anfrage Drs. 6/5471, abgerufen am 1. März 2025

Einzelnachweise

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