Liste der Kulturdenkmale in Parthenstein

Wikimedia-Liste From Wikipedia, the free encyclopedia

In der Liste der Kulturdenkmale in Parthenstein sind die Kulturdenkmale der sächsischen Gemeinde Parthenstein verzeichnet, die bis Dezember 2025 vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen erfasst wurden (ohne archäologische Kulturdenkmale). Die Anmerkungen sind zu beachten.

Wappen von Parthenstein

Diese Aufzählung ist eine Teilmenge der Liste der Kulturdenkmale im Landkreis Leipzig.

 Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap

Grethen

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

Weitere Bilder
Kilometerstein (Flurstück 527)
(Karte)
Um 1900 Streckenmarkierungsstein Nr. 18 von ehemals 22 Steinen der Straße Leipzig–Grimma, typische Ausführung in Sandstein mit oben abgerundetem Abschluss, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung, Angabe „18000 km“ 08965851 (TD)
Wohnstallhaus eines Mühlenanwesens Am Mühlgraben 17
(Karte)
Bezeichnet mit 1860 Schlichter Putzbau mit Porphyrtuffrahmungen, von ortshistorischer Bedeutung. Das Wohnstallhaus ist zweigeschossig, massiv und verputzt, im Erdgeschoss Fenstergewände aus Porphyrtuff, im Obergeschoss Fenstersohlbänke aus Porphyrtuff, im Giebel befinden sich zwei rundbogige Fenster, alte Fenster, Satteldach, Ziegelsteintraufe, drei Türgewände aus Porphyrtuff, Ladeluke, ein überdachter Eingang, bezeichnet mit „F.G., ein Morgenstern 1860“ (im Türsturz). 08965837

Weitere Bilder
Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofes sowie Torbogen und Pforte zur Gasse und Einfriedung zur Bauernstraße Bauernstraße 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk, ortsbildprägender Fachwerkbau mit markanter Einfriedung. Das Wohnhaus ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss Fachwerk, ein einseitig abgewalmtes Satteldach mit Biberschwanzdeckung, der Eingang mit geradem Türsturz und einer alten Tür. Die Einfriedung ist eine straßenseitige Bruchsteinmauer, verputzt, die Abdeckung mit Ziegelstein und Porphyrplatten, an der Bauernstraße befinden sich drei quadratische Torpfeiler mit pyramidalem Abschluss aus Ziegelstein, altes Holztor, zur Gasse ein großer Torbogen aus Bruchstein, verputzt, gerader oberer Abschluss, rundbogige Leutepforte, durchbrochenes Holztor. 08965980
Wohnhaus und Toranlage eines Bauernhofes Bauernstraße 20
(Karte)
Bezeichnet mit 1904 (Inschrifttafel) Villenartiges Wohngebäude der Gründerzeit, von straßenbildprägender Wirkung, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Das Wohnhaus ist zweigeschossig, massiv und verputzt, ein Walmdach mit Biberschwanzdeckung, straßenseitig ein Mittelrisalit mit Krüppelwalmdach, der Eckrisalit mit hohem Zeltdach, der Kellersockel besteht aus Bruchstein, die Vorhangbogenfenster mit gerader Überdachung und Volutenbekrönung, dazu genutete Ecklisenen, eine profilierte Traufe mit abgerundeten Konsolen, giebelseitig mit einer Inschrifttafel: „Gottes Gnad und Segenhand, beschütze dieses Haus und Land. Erbaut im Jahr 1904“. Die Toranlage besteht aus drei quadratischen Torpfeilern mit Porphyrtuffsockeln und einem massiven Eisentor. 08965979

Weitere Bilder
Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedung, dazu Heiste und Treppe, mit Grabmalen und Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Kirchberg
(Karte)
13. Jahrhundert (Kirche); um 1920 (Kriegerdenkmal) Romanische Chorturmkirche, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung. Die romanische Chorturm-Kirche hat ein Satteldach mit romanischen profilierten Eckkonsolen, und ist ein verputzter Bruchsteinbau, im Schiff befinden sich Rundbogenfenster, profilierte Traufe, an der Südseite ein querschiffartiger gotischer Sakristeianbau, ein rechteckiger Chorturm mit Satteldach, Wetterfahne, runde Apsis, im Giebel spitzbogige Zwillingsfenster mit eingestellter Säule, an der Westfassade ein Rundbogenportal aus Porphyrtuff, mit Schlussstein, im Giebel Porphyrtuffkreuz.
  • Das Kriegerdenkmal ist eine Granitstele, nach oben verjüngend, mit abgerundeten Kanten, Inschrift „Die Gemeinde ihren tapferen Helden 1914, 1918“, Kreuz- und Schwertrelief.
  • Die Einfriedung ist eine Bruchsteinmauer mit quadratischen Torpfeiler aus Ziegelstein, straßenseitig (Am Mühlgraben) eine Bruchsteintreppe mit Eisengeländer.
  • zweiläufige Heiste aus Porphyrbruchstein als Zugang zum Friedhof
  • Grabmale:
    • Erbbegräbnis Sickert: Wandgrab aus Sandstein, Volutengiebel mit Kreuz, konkav geschwungene Seiten, Bossenquaderung, florale Motive
    • Erbbegräbnis Rüdiger: Sandsteinmauer, Karniesbogen-Giebel, rundbogige Nische, mit eingestellten Granitsäulen
    • Erbbegräbnis Dietze: Wandgrab aus Granit, karniesbogenförmiger Abschluss, im Giebel Ährenkranz und lateinisches Kreuz, Pilaster mit Rosenstrauch-Relief, im Kapitell Blüten, Wandfelder Bossenmauerwerk
    • Erbbegräbnis Schindler: ädikulaähnliches Grabmal aus Granit, seitlich Pfeiler mit Blattkapitell, Dreiecksgiebel, im Giebel Relief (Zirkel, Ährenkranz) als Baumeisterinnungszeichen, Einfriedung aus Granitquadern, Wandtafel aus rotem geschliffenem Granit
    • Erbbegräbnis Kaiser (1918): Wandgrab aus Granit mit abgerundetem Giebel, im Giebelfeld Relief (Pickelhaube und Fahne), Granittafeln mit Eisernem Kreuz
    • Erbbegräbnis Wallburger (um 1916): Porphyrtuff-Wandgrab, Mittelgiebel geschwungen, im Giebelfeld Lorbeerkranz, Pickelhaube, Fahne, in den Seitenfeldern Blumenkörbe
    • fünf Sandsteingrabsteine (19. Jahrhundert): zum Teil stark verwittert
08965836
Schließen

Großsteinberg

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

Weitere Bilder
Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof (mit Erweiterung) mit Grabmalen, Einfriedungsmauer und Kirchhofstor (Toranlage mit Torbogen und Pforte, westlich von Nr. 13) Alte Dorfstraße
(Karte)
Im Kern 13. Jahrhundert, spätere Umbauten (Kirche); bezeichnet mit 1717 (Kirchhofstor) Im Kern romanische Chorturmkirche, neogotisch überformt, von ortsgeschichtlicher, ortsbildprägender und bauhistorischer Bedeutung.
  • Die Kirche ist ein verputzter Massivbau, eine Chorturmkirche mit eingezogenem Chor und Saal, Satteldach, der Turm mit gekuppelten Fenstern und Dachreiter, Anbauten, am Saal Giebelkreuze, Fenstersohlbänke der Spitzbogenfenster in Sandstein, Portal zum Teil in Sandstein (bezeichnet mit 1717).

Auf dem Kirchhof:

  • Erbbegräbnis Dusi: Otto Dusi Baumeister, gest. 1931, Fritz Dusi gef. 1915
  • Grabmal Wilhelm Schneider: gest. 1906 und Frau Christiane
  • Kirchhofstor (westlich an Nummer 13 angebaut): im Tor Ziegelstein mit Inschrift „CHRISTIAMO(M?) KAVNRT ANNO 1717“
08965847
Wohnhaus eines Bauernhofes Alte Dorfstraße 6
(Karte)
Bezeichnet mit 1789 (Schlussstein) Obergeschoss Fachwerk verputzt, Zeugnis bäuerlicher Lebensweise des 18. Jahrhunderts, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss Fachwerk, insgesamt verputzt, das Satteldach mit Gaube, einseitig abgeschleppt, eine profilierte Holztraufe, die Türgewände in Porphyrtuff mit Schlussstein (bezeichnet mit 1789). 08965849

Weitere Bilder
Seitengebäude und Hofpflaster eines Vierseithofes Alte Dorfstraße 11
(Karte)
Ende 18. Jahrhundert Zeugnis bäuerlicher Wirtschaftsweise des 18. Jahrhunderts in Fachwerkbauweise, das Obergeschoss hofseitig weit vorkragend, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss Fachwerk, die Giebel verputzt, zum Hof das Obergeschoss vorkragend, die Türstürze in Holz, die Fenstergewände im Erdgeschoss in Holz, Holztraufe, das Satteldach ist einseitig abgewalmt. 08965848

Weitere Bilder
Ehemalige Schule Alte Dorfstraße 13
(Karte)
1822 Schlichter Putzbau mit Krüppelwalmdach, von ortshistorischer Bedeutung. Das Gebäude ist ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau, die Fenster- und Türgewände in Porphyrtuff, mit Krüppelwalmdach, vermutlich das ehemalige Pfarrhaus. 08965845

Weitere Bilder
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Alte Dorfstraße 13 (neben)
(Karte)
Um 1920 Von ortshistorischer Bedeutung. Betonsäule mit reichgestaltetem Aufsatz, Inschrift „Unseren (abgeschlagen, vermutlich „Helden“) 1914 1918“ und Namen der Toten, die rückwärtige Inschrift ist verwittert, umlaufende Inschrift am Aufsatz „Den Toten zur Ehre, den Lebenden zur Lehre“. 08965846

Weitere Bilder
Taubenturm eines Dreiseithofes Alte Dorfstraße 21
(Karte)
19. Jahrhundert Verputzter Bruchsteinpfeiler und holzverkleideter Fachwerkaufbau, das Satteldach mit Biberschwanzdeckung, aufwändig gestalteter Wirtschaftsbau des 19. Jahrhunderts, wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung 08965844
Garage, Einfriedung und Toranlage eines Villengrundstückes Am See 5
(Karte)
Um 1925 Aufwändig gestaltete Eingangssituation einer Landhausanlage, von bauhistorischer Bedeutung. Verputzte Mauer, Pfeiler und Abdeckungen sowie Löwin im porphyrtufffarbenen Kunststein, originale Garagentore, das Tor: Porphyrtuffpfeiler sowie Kugeln in Kunststein, Pergola und originale Türen. 08965833
Wochenendhaus (mit zwei Hausnummern) Am See 43, 45
(Karte)
1920er/1930er Jahre Holzhaus in Bohlenblockbauweise, von bauhistorischer Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, der Sockel in Ziegelstein, verputzt, der Bohlenbau besitzt vier originale Fenster, originale Fensterläden, ein weit vorkragendes Satteldach, gestaffelte Eckverkämmung, einen Balkon zur Gartenseite. 08965832

Weitere Bilder
Empfangsgebäude (Bahnhofstraße 1) und Stellwerk (neben Grethener Straße 20) Bahnhofstraße 1 (neben Grethener Straße 20)
(Karte)
1880 Bahnbauten der Bahnstrecke Borsdorf–Coswig (6386; sä. BC), bau- und verkehrsgeschichtlich von Bedeutung. Das Empfangsgebäude, ein Typenbau, ist ein verputzter Massivbau, zweigeschossig mit originaler Putzgliederung, älteren Fenster und Türen, Satteldach, die Fenstersohlbänke in Sandstein (Anbau verputzter Ziegelstein), das Stellwerk Go wurde um 1940 erbaut, ein Klinkerbau mit weit vorkragendem Dach, aufwändig gestaltet, am 15. Juli 2012 außer Betrieb genommen. 1866 als Haltestelle der Strecke Borsdorf–Coswig am km 13,20 errichtet, seit 1902 Bahnhof. 08965839 (TD)
Wohnhaus (Haus Ramdohr) Bergstraße 21
(Karte)
1933 laut Auskunft Zeugnis der baulichen Entwicklung im Ort, im Bauhausstil der 1920er Jahre, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau (Putz in den 1980er Jahren erneuert), eine zum Teil erneuerte Südseite mit breiter Loggia, seitlich begrenzt von rundem Eckrisalit, ein Flachdach mit Attikawand, im Sockelbereich mit Klinkerelementen, originale Holztüren und originale Treppengeländer, originale Fensterläden, das Obergeschoss mit Terrasse und zurückgesetztem Eingang mit Eckpfeiler. 08965842
Wohnhaus Bergstraße 23
(Karte)
Um 1937 In gutem Originalzustand erhaltenes Zeugnis für die Bauweise im Heimatstil der 1930er Jahre, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist eingeschossig, massiv, verputzt (originaler Putz), Bruchsteinsockel, rustizierte Eckquaderung, ein giebelseitiger Holzbalkon, originale Fenster, zum Teil mit Fensterläden, eine originale Tür, ein steiles Satteldach mit Biberschwanzdeckung, Schleppgauben, rückwärtig befindet sich eine Terrasse mit Flachdach. 08965841

Weitere Bilder
Wohnhaus mit Nebengebäude Grethener Straße 7
(Karte)
Um 1915 Villenartiges Landhaus im Reformstil der Zeit um 1910, von bauhistorischem Interesse. Das Wohnhaus ist eingeschossig auf einem Bruchsteinsockel ein verputzter Massivbau, die Putzgliederung erneuert, der Eingangsbereich mit Granitsäule und gewölbtem Gang, originale Tür, das Mansarddach mit Gauben, ein Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, ursprünglich befanden sich Fensterläden an den Erdgeschossfenstern. Das Nebengebäude ist eingeschossig auf einem Bruchsteinsockel ein verputzter Massivbau mit Mansarddach und originalen Tore. 08965840
Sitzbank (Rote Bank, Curts Wald) Großsteinberger Straße
(Karte)
Um 1920, vielleicht älter, angeblich 1880 Sogenannte Curts Wald, Sitzbank aus Rochlitzer Porphyrtuff, ortsgeschichtlich bedeutsam, Seltenheitswert 08966605
Wohnhaus eines Vierseithofes Naunhofer Straße 14
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk, Zeugnis der bäuerlichen Bau- und Lebensweise des 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss Fachwerk, insgesamt verputzt, das Satteldach an einer Seite abgeschleppt, die Giebel verschiefert, Fenster- und Türgewände als Fasche. 08965843
Wohnhaus eines ehemaligen Dreiseithofes Werner-Seelenbinder-Straße 1a
(Karte)
Bezeichnet mit 1792 (Schlussstein) Putzbau (wohl mit Fachwerk-Obergeschoss) mit Segmentbogenportal und Krüppelwalmdach, Zeugnis bäuerlicher Lebensweise des 18. Jahrhunderts, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, im Erdgeschoss massiv, das Obergeschoss ehemals Fachwerk (massiv erneuert), insgesamt verputzt, die Türgewände in Porphyrtuff mit Schlussstein, bezeichnet mit 1792, die Fenstergewände im Erdgeschoss in Porphyrtuff. 08965850
Schließen

Klinga

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Am Inselteich 2
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert In der alten Ortslage Staudnitz, Zeugnis bäuerlicher Bau- und Wirtschaftsweise des 19. Jahrhunderts in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Nebengebäude ist zweigeschossig, im Erdgeschoss Lehm, im Obergeschoss Fachwerk ausgefacht mit Lehmsteinen, ein Satteldach mit Biberschwanzdeckung, alte Schiebefenster. Die Scheune ist eingeschossig, massiv und verputzt, das Satteldach mit Biberschwanzdeckung, die Tordurchfahrt mit Kopfstreben und Lehmausfachung. 08965831

Weitere Bilder
Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedung, Kirchhofstor, Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und Grabmal Dorfstraße
(Karte)
13. Jahrhundert (Kirche); um 1910 (Erbbegräbnis Nebe); nach 1918 (Kriegerdenkmal) Die bemerkenswerte romanische Kirche ist ein Saalbau mit eingezogenem Chor und Apsis sowie breitem Westturm, ortsgeschichtlich, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.
  • romanische Saalkirche: aus verputztem Bruchstein, einem riegelartiger Querwestturm auf rechteckigem Grundriss, die Westfassade mit Rundbogenportal, der Glockenstuhl mit rundbogigen Zwillingsfenstern und eingestellter Säule, ein steiles Walmdach, Wetterfahne, der einschiffige Saal mit Satteldach, Korbbogenfenster, eingezogenem Chor mit halbrunder Apsis (romanisches Rundbogenfenster)
  • Erbbegräbnis Nebe (Wandgrab) (um 1910): kannelierte Säulen aus Porphyrtuff, Mauerwand mit volutenartigem Aufsatz aus Sandstein
  • Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges: an Westfassade der Kirche, rechteckige Porphyrtuff-Tafel mit gezackter Überdachung, Inschriften „1914-1918“ und „Zum Ehrengedächtnis für die Kriegsopfer unserer Kirchgemeinde in Dankbarkeit gewidmet“, Eisernes Kreuz
  • Die Einfriedung ist eine Bruchsteinmauer mit Ziegelsteinabdeckung, quadratischer Torpfeiler mit Sandsteinabdeckplatten (scharriert), Pfeiler mit Stuckfeldern.
08965827

Weitere Bilder
Transformatorenturm Krankenhausstraße
(Karte)
Um 1920 Zeugnis der regionalen Elektrifizierung, mit technischer Ausstattung, versorgungs- und technikgeschichtlich von Bedeutung. Der Turm ist eingeschossig, Klinkersockel, massiv, verputzt, auf quadratischem Grundriss, Laterne verschiefert, ein Zeltdach mit profilierter Holztraufe und Knauf, Biberschwanzdeckung, originale Isolatoren, die Türgewände in Ziegelstein, das Vordach mit verputzter Holztraufe, originaler Putz, originale Tür. 08965829 (TD)

Weitere Bilder
Villa Bleichert, Nebengebäude, Einfriedung, zwei Toreinfahrten, Kellerbunker sowie Parkanlage mit Lindenallee und Gartenparterre, Bassin, historischem Gehölzbestand und fünf Parkbauten („Louis-Trencker-Forsthaus“, „Urnenhaus“, Tennishaus, Pavillon und Teehaus) Krankenhausstraße 7
(Karte)
Bezeichnet mit 1922–1923 (Villa); 1920–1925 (Garten) Hochherrschaftliche Villa der Leipziger Fabrikantenfamilie Bleichert, im traditionalistischen Stil der 1920er Jahre, Architekt war Richard Welz, ab 1929 Kinderkurheim der Stadt Leipzig, später Krankenhaus, von baugeschichtlicher, ortshistorischer, gartengeschichtlicher und landschaftsprägender Bedeutung. Die Villa steht auf einem Kellersockel aus Quadermauerwerk (Granit), und ist ein verputzter, dreigeschossiger Massivbau, an der Rückseite befindet sich ein eingeschossiger Vorbau mit Balkon, originale Türen und Fenster, traufseitig neun Fensterachsen, giebelseitig drei Fensterachsen, Walmdach, überdachter Eingang (Walmdach) von Pfeilern flankiert. Der Eingang besteht aus Stahltür und Sandsteintürgewänden, eine Kartusche im Art-déco-Stil, ein gerader Türsturz mit Inschrift „B.u.P.v.B.“ (Berthe und Paul von Bleichert) und „1922, 1923“. Das Nebengebäude (Wirtschaftsgebäude) ist eingeschossig, massiv und verputzt, der Kellersockel aus Polygonalmauerwerk (Granit), giebelseitig ein Holzanbau (Holzveranda mit originaler Verglasung und Holzverstrebung), traufseitig ein zweigeschossiger Mittelrisalit mit Walmdach, sonst Mansarddach, traufseitig ein rundbogiges Stufenportal zur Villa, Dachausbau, im hinteren Teil Stall. Die Einfriedung besteht zum Teil aus einem Klinkersockel mit Granitabdeckung und Eisenzaun und zum Teil aus einer Ziegelsteinmauer mit Lisenengliederung und Pfeilern, der Hauptzugang erfolgt über eine gepflasterte Lindenallee mit Toreinfahrt: Rechteckpfeiler aus Beuchaer Granit, Bossenquader und konkav geschwungener Aufsatz, Leutepforte als Rundbogenportal mit bossiertem Rundbogen und Eisentür, eine zweite Toreinfahrt befindet sich nördlich des Nebengebäudes Klinkerpfosten mit Decksteinen in Granit. Der Park mit Gartenparterre, bestehend aus Bassin und Rabatten, als seitliche Einfassung ursprünglich Hecken, alter Baumbestand.

Im Parkgelände fünf verschiedenen Parkbauten:

  • Urnenhaus, heute Kapelle: tempelartiger Putzbau, Eingangsfront mit Pilasterrahmung und Dreieckgiebel
  • Gartenpavillon: Achteckbau, verputzt, Schweifhaube
  • Forsthaus: Holzbau im Schweizerstil
  • Tennishaus: Putzbau mit Klinkersockel und Walmdach
  • Teehaus: Putzbau
08965828

Weitere Bilder
Paltrockmühle Staudnitz mit technischer Ausstattung Mühlenweg
(Karte)
1947 In der alten Ortslage Staudnitz, orts- und technikgeschichtlich von Bedeutung. Verbretterter Mühlenkasten, die Mühlenflügel entfernt, dreigeschossig, originale Fenster, erbaut 1947. Die technische Ausstattung bestehend aus Walzenstuhl 400 × 600, (französischer) Mahlgang, Schrotgang, Haferquetsche, zwei Getreidesilos. Die Mühle mahlte elektrisch und besaß keine Flügel (nur eine Windrose – Angaben vom Besitzer, 2014, siehe Ortsakte).

Seit 1554 Bockwindmühle am selben Standort, 1953 Abriss.

08965830 (TD)
Seitengebäude eines Dreiseithofes Staudnitzstraße 21
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert In der alten Ortslage Staudnitz, Zeugnis bäuerlicher Bau- und Wirtschaftsweise vergangener Zeiten, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv (Lehm), im Obergeschoss Fachwerk, ein Krüppelwalmdach mit Holztraufe, die Giebel massiv erneuert. 08965838
Seitengebäude eines Dreiseithofes Südstraße 6
(Karte)
Mitte 19. Jahrhundert Straßenbildprägender Fachwerkbau, baugeschichtlich von Bedeutung. Der Stall ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, verputzt, im Obergeschoss Fachwerk, zum Teil aufgebrettert, ein Satteldach mit Biberschwanzdeckung, im Erdgeschoss Holzfenstergewände, zum Teil alte Fenster, im Obergeschoss eine Ladeluke. 08965825
Schließen

Pomßen

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

Weitere Bilder
Kilometerstein (Flurstück 453/1)
(Karte)
19. Jahrhundert Streckenmarkierungsstein Nummer 14 von ehemals 22 Steinen der Straße Leipzig–Grimma, typische Ausführung in Sandstein mit oben abgerundetem Abschluss, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung. Der Sandstein ist oben abgerundet, Inschrift „14.000 km“. 08965878 (TD)
 
Wikidata-Objekt anzeigen
Direkt Bild zu diesem Denkmal hochladenBW Zwei Kilometersteine (Flurstücke 4544, 230)
(Karte)
Um 1900 Streckenmarkierungssteine Nr. 16 und 17 von ehemals 22 Steinen der Straße Leipzig–Grimma, typische Ausführung in Sandstein mit oben abgerundetem Abschluss, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung 08965852 (TD)

Weitere Bilder
Scheune (Einzeldenkmal der Sachgesamtheit 08965857) Am Rittergut 4 (neben)
(Karte)
19. Jahrhundert Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Pomßen; als Teil des ehemaligen Rittergutes von ortshistorischer Bedeutung, eingeschossiger, verputzter Bruchsteinbau, Krüppelwalmdach, Torgewände zum Teil in Porphyrtuff 08965858
Gutsarbeiterhaus Am Rittergut 8
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert, spätere Umbauten Eingeschossiger Putzbau, von sozialhistorischer Bedeutung. Verputzter Massivbau (vermutlich aus Lehm), Fensterfaschen, Holztraufe, das Satteldach mit Gaube, eine alte Tür. 08965860

Weitere Bilder
Wegestein Großsteinberger Straße
(Karte)
1. Hälfte 20. Jahrhundert Granit, Inschriften, von verkehrshistorischer Bedeutung. Quadratische Granitsäule mit Inschriften aus dem 20. Jahrhundert. Wegestein als Zeugnis der verkehrstechnischen Erschließung des ländlichen Raumes von verkehrsgeschichtlicher Bedeutung. Der Granitstein trägt die Inschrifen „Naunhof“ und „Großbardau“. 08965866 (TD)
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Vierseithof mit Wohnhaus, Seitengebäude über winkelförmigen Grundriss und Scheune sowie Einfriedung mit Toreinfahrt (Hof Straube) Großsteinberger Straße 25
(Karte)
Wohl 1927 (Bauernhaus); bezeichnet mit 1927 (Scheune) In der alten Ortslage Kleinpomßen, Putzbauten des 20. Jahrhunderts, mit Anklängen an den Art- déco-Stil, von baugeschichtlicher und ortshistorischer Bedeutung. Das Wohnhaus ist ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau, am Giebel ein Erker mit Altan, Krüppelwalmdach, Klinkersockel, originale Putzgliederung, die Türgewände in Art-déco-Stil, eine originale Tür, zum Teil originale Fenster. Das Seitengebäude ist ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit originalen Fenster und Walmdach. Die Scheune ist eingeschossig mit Segmentbogentor (Ziegelsteinbogen), Schlussstein (vermutlich Beton) bezeichnet mit 1927 und Satteldach. Die Einfriedung besteht aus einer verputzten Ziegelsteinmauer auf einem Klinkersockel. 08965862

Weitere Bilder
Speicherbau einer Mühle Großsteinberger Straße 27 (neben)
(Karte)
Anfang 20. Jahrhundert In der alten Ortslage Kleinpomßen, der Getreidespeicher der Wassermühle ist ein verbretterter Fachwerkbau, orts- und baugeschichtliche Bedeutung 08965861 (TD)
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Kilometerstein Hauptstraße
(Karte)
Um 1900 Streckenmarkierungsstein Nr. 15 von ehemals 22 Steinen der Straße Leipzig–Grimma, typische Ausführung in Sandstein mit oben abgerundetem Abschluss, weitere Kilometerangaben, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung 08965875 (TD)
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Kilometerstein Hauptstraße
(Karte)
19. Jahrhundert Streckenmarkierungsstein Nr. 1 der Straße Pomßen–Bad Lausick, typische Ausführung in Sandstein mit oben abgerundetem Abschluss, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung 08966017 (TD)
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Wohnstallhaus eines Dreiseithofes und Toranlage Hauptstraße 12
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert (Bauernhaus); um 1900 (Toreinfahrt) Zeugnis bäuerlicher Bau- und Lebensweise vergangener Zeiten, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Das Wohnstallhaus ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss vermutlich Fachwerk, insgesamt verputzt, Satteldach, Holztraufe. Die Torpfeiler bestehen aus gelben Ziegelsteinen mit grünglasierten Ziegeln, Kunststeinabdeckungsplatten mit Kugelaufsatz. 08965874
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Postmeilensäule Hauptstraße 13 (bei)
(Karte)
Bezeichnet mit 1722 Kursächsische Postmeilensäulen (Sachgesamtheit), Viertelmeilenstein, Markierungsstein der Poststraße von Leipzig nach Grimma, verkehrshistorische Bedeutung. Kursächsischer Viertelmeilenstein aus Rochlitzer Porphyrtuff, mit den verschiedenen Inschriften „1722“, „AR“ und der Reihennummer „41“, stand an der Poststraße von Leipzig nach Grimma. Der Originalstandort des Steins ist nicht bekannt, wird von der „Forschungsgruppe Postmeilensäulen“ aber in unmittelbarer Nachbarschaft vermutet. Der Stein wurde wahrscheinlich vom Rochlitzer Steinmetzmeister Heßler angefertigt. 1976 wurde der bis dahin verschollene Stein wiederentdeckt und mit neuem Kopfstück 1978 aufgestellt. Nachfolgend wurde der Stein zerstört und durch Steinmetz Lothar Franz (Leipzig) erneut restauriert und wieder aufgestellt. 08965873 (TD)
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Ehemaliger Gasthof Zum Alten Haferkorn (über winkelförmigem Grundriss), Seitengebäude, Taubenhaus im Hof sowie Hofmauer mit Toreinfahrt Hauptstraße 20
(Karte)
Bezeichnet mit 17(42), später überformt Das Gasthaus ist ein zweigeschossiger Putzbau mit Segmentbogenportal, die Seitengebäude mit verputztem Fachwerk-Obergeschoss, der Taubenturm zum Teil in Fachwerk, von baugeschichtlicher und ortshistorischer Bedeutung, straßenbildprägende Gebäude. Im Erdgeschoss des Gasthofs befinden sich Fenstergewände in Porphyrtuff mit Schlussstein, Treppenstufen und -wangen in Porphyrtuff, der Dachaufbau um 1900 (Zwerchgiebel mit Krüppelwalmdach und vermutlich Kunststeinfenstergewände), profilierte Holztraufe, ein rückwärtiger zweigeschossiger Anbau mit Krüppelwalmdach. Der Taubenturm ist zweigeschossig, im Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss Fachwerk, Mansarddach mit profilierter Holztraufe. Die Einfriedung ist eine verputzte Bruchsteinmauer mit Porphyrtuffplattenabdeckung. Der Stall ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss vermutlich Fachwerk, Krüppelwalmdach, rückseitig eine Hoftür mit Porphyrtuffgewände, im Obergeschoss der ehemalige Saal des Gasthauses. 08965872
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedung, mehreren Grabmalen und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Hauptstraße 29
(Karte)
13. Jahrhundert, später überformt (Kirche); bezeichnet mit 1668 im Innern (Kirche); 1671 (Orgel); um 1920 (Kriegerdenkmal); 20. Jahrhundert (Soldatengrab) Reizvolle romanische Kirche als Saalbau mit eingezogenem Chor und Apsis sowie breitem Westturm, im Originalzustand erhaltener, frühbarock umgebauter Kircheninnenraum, von besonderer kunsthistorischer Bedeutung, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung. Die Kirche ist eine Westturmkirche mit einem querrechteckigen Turm mit Walmdach und oktogonalem und verschiefertem Dachreiter mit welscher Haube, Kugelaufsatz, Wetterfahne, dazu ein eingezogener Chor mit Apsis, Schieferdeckung, einem apsisähnlichen und seitenschiffartigen Sakristeianbau an der Südseite des Saales. Im Innern das südliche Seitenschiff mit Holztonnengewölbe, die Emporen mit barocker Grisaillemalerei (Arabesken), marmoriert, im Chor eine Kassettendecke (Engel mit Marterwerkzeugen), zweigeschossige Patronatsloge mit Kreuzgratgewölbe, stuckiert mit figürlichen Motiven, im Obergeschoss Plafondgemälde mit Christusdarstellung, Altar für H. von Ponickau (farbig gefasst, aus Sandstein) von Andreas Lorentz – Werkstatt (von 1560), reich geschnitzte Kanzel mit Bildnissen der Evangelisten (um 1660), der Saal mit Kassettenfelderdecke (53 Bildnisse aus Altem und Neuen Testament, u. a. Propheten und Evangelisten), doppelte Orgelempore, die Flügeltüren des Orgelprospekts mit barocker Grisaillemalerei, im Chor schwebender Taufengel, Renaissance- und Barockgrabdenkmäler der Familie Ponickau und Sandsteinsarkopharg für Johann Christoph II von Ponickau.

Auf dem Kirchhof:

  • vier Soldatengräber aus dem Zweiten Weltkrieg (aus Granit) mit Relief (Eisernes Kreuz)
  • Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges: blockartiger Gedenkstein aus Beuchaer Granit mit Dreiecksgiebel, Inschrift „1914–1918 Unseren unvergessenen Helden. Die Gemeinde Pomßen“ und Eisernes Kreuz, Efeubepflanzung und Eiche
  • Erbbegräbnis Kießling und Schanze, Wandgrab (um 1904) aus Sandstein mit kannelierten Säulen und gesprengtem Giebel
  • Sandstein-Wandgrabmal mit korinthischen Säulen und Dreiecksgiebel, Sandsteingrab der Familie Plätzer (um 1903)
  • Erbbegräbnis der Fam. Wildenhain (um 1927): Wandgrab aus Sandstein mit kannelierten ionischen Pfeilern und flachem Dreiecksgiebel
  • klassizistische quadratische Grabstele aus rötlichem Sandstein mit Inschrift im Dreiecksgiebel: „Erlöser Jesus Christus“, „Johann Ehrenfried Stechhans(?)“, Sandsteingrab der Marianne Walter (um 1924)
  • klassizistisches Grabmal aus Säulenpaar mit Medaillon, Sandstein, im Sockel Inschrift, Deckplatte mit Resten einer Urnenskulptur
  • barockes Grabmal auf rustiziertem Sockel aus Sandstein, figurales Relief mit Heimholungsdarstellung
  • spätklassizistisches Grabmal der Fam. Colditz (um 1871): aus schwarzem schwedischen Granit
08965869
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Pfarrhaus, zwei Seitengebäude, Einfriedung und Toranlage eines Pfarrhofes Hauptstraße 31
(Karte)
Ende 18. Jahrhundert, im Kern vielleicht älter Pfarrhaus mit Segmentbogenportal, Fachwerk-Obergeschoss und hohem Walmdach, eingeschossige Seitengebäude massiv, bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Es ist zweigeschossig, hat einen tonnengewölbten Keller, das Erdgeschoss ist massiv aus Bruchstein errichtet und verputzt, im Obergeschoss Fachwerk zum Teil verputzt und rückwärtig aufgebrettert, im Erdgeschoss sind Porphyrtufffenstergewände und ein Segmentbogenportal mit Schlussstein aus Porphyrtuff, Fensterläden, im Obergeschoss zum Teil Winterfenster, das hohes Walmdach mit Biberschwanzdeckung, Holzfenstergewände. Die zwei Seitengebäude sind eingeschossige Lehm- und Bruchsteinbauten mit Satteldach und Fachwerkgiebeln. Die Einfriedung ist eine Bruchsteinmauer mit drei quadratischen Torpfeiler aus Bruchstein, verputzt, pyramidalem Abschluss und Kugelaufsatz, die Garteneinfriedung des Vorgartens besteht aus kleinen quadratischen Einfriedungspfeilern mit Kugelaufsatz, einem Bruchsteinmauersockel und Holzzaun. 08965868

Weitere Bilder
Wohnhaus Hauptstraße 32
(Karte)
Um 1800 Zeugnis der früheren bäuerlichen Bau- und Lebensweise, vermutlich ein ehemaliges Tagelöhnerhaus, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv (Lehm), im Obergeschoss Fachwerk, die Fenstersohlbänke im Erdgeschoss zum Teil in Sandstein, Fensterfaschen, ältere Tür, Krüppelwalmdach, heute Gemeindehaus mit Heimatstube. 08965864
Scheune eines Bauernhofes Hauptstraße 37
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Die Fachwerk-Scheune ist ein Zeugnis bäuerlicher Wirtschaftsweise vergangener Zeiten, baugeschichtlich von Bedeutung. Sie ist eingeschossig auf einem Bruchsteinsockel, Fachwerkwände, Satteldach, die Giebel verbrettert, ein originales Tor. 08965863

Weitere Bilder
Neubauernhaus Hauptstraße 39
(Karte)
Um 1948 Der Bruchsteinbau in gutem Originalzustand ist von ortsgeschichtlicher und sozialhistorischer Bedeutung. Eingeschossiger, zum Teil verputzter Massivbau aus Bruchstein, Bruchsteinsockel, der Scheunenteil ist verbrettert, zum Teil originale Fenster, die Giebel verbrettert, im Eingangsbereich ein Windfang in Holz, das Satteldach mit Schleppgauben. 08965865
Wohnhaus eines Bauernhofes Kurze Straße 3
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Obergeschoss Fachwerk, Zeugnis bäuerlicher Bau- und Lebensweise des 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich von Bedeutung. Das Gebäude ist zweigeschossig, das Erdgeschoss massiv, einseitiges Krüppelwalmdach, rückseitig abgeschleppt, Holztraufe. 08965870

Weitere Bilder
Kilometerstein Otterwischer Straße
(Karte)
Um 1900 Streckenmarkierungsstein, Ausgangsstein Nr. 0 der Straße Pomßen–Bad Lausick, typische Ausführung in Sandstein mit oben abgerundetem Abschluss, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung 08965876 (TD)
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Häuslerhaus Otterwischer Straße 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Eingeschossiger Lehmbau, von sozialgeschichtlicher und bauhistorischer Bedeutung. Der eingeschossige, verputzte Massivbau ist ein Lehmbau auf Bruchsteinsockel, die Fenstersohlbänke in Sandstein, Fensterfaschen, ein Giebel verbrettert und verschiefert, ein Giebel mit Lehmsteinen, Satteldach, ältere Tür, die Ziegelgewände verputzt, der Türsturz als Holzbalken. 08965877
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Scheune eines Bauernhofes Parkstraße 7
(Karte)
Um 1800 Original erhaltenes Zeugnis der ländlichen Bauweise, baugeschichtlich von Bedeutung. Der eingeschossige Lehmbau ist verputzt, hat ein steiles Satteldach mit Biberschwanzdeckung, die Ladeluken mit Holzgewände. 08965867

Weitere Bilder
Schloss und Rittergut Pomßen (Sachgesamtheit) Schloßstraße 1, 2, 3, 4, 4a, 5, 6, 7, 8 (Am Rittergut 4, 6)
(Karte)
Im Innern bezeichnet mit 1545, Umbau 1848 (Schloss); 19. Jahrhundert (Wirtschaftsgebäude) Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Pomßen, mit den Einzeldenkmalen: Schloss, Gutspark, Einfriedungsmauern des Parks sowie Kavalierhaus im Park (08965859, Schloßstraße 2), Inspektorenhaus (08965853, Schloßstraße 1), Wohn- und Wirtschaftsgebäude (08965854, Schloßstraße 3), zwei Scheunen (08965855, Schloßstraße 4 und Schloßstraße 6/8), weitere Scheune (08965858, neben Am Rittergut 4) und Torhaus mit Einfriedungsmauer (08965856, Schloßstraße 7), sowie mit den Sachgesamtheitsteilen: Wirtschaftshof mit weiteren Wirtschaftsgebäude (darunter ehemalige Brennerei, Am Rittergut 4, eine Scheune Schloßstraße 5/Am Rittergut 6 und der Anbau an eine Scheune, Schloßstraße 4a) sowie ehemaliger Küchengarten; ortsbildprägendes neogotisches Schloss mit Turm, älterer Kern eines Renaissance-Gebäudes, großer Gutspark, von kunst- und ortshistorischer Bedeutung 08965857
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Inspektorenhaus (Einzeldenkmal der Sachgesamtheit 08965857) Schloßstraße 1
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern wohl älter Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Pomßen; Putzbau mit Mansarddach, von ortshistorischer Bedeutung als ehemaliger Teil des Rittergutes. Zweigeschossiger, verputzter Bruchsteinbau, Porphyrtufffenstergewände und Porphyrtufftürgewände, mit verputzter profilierte Traufe und Mansarddach. 08965853
 
Wikidata-Objekt anzeigen

Weitere Bilder
Schloss, Einfriedungsmauern des Parks sowie Kavalierhaus im Park (Einzeldenkmale der Sachgesamtheit 08965857) Schloßstraße 2
(Karte)
Im Innern bezeichnet mit 1545 Im Kern Renaissance-Bau, heutiges Erscheinungsbild des Gebäudes durch neugotischen Umbau geprägt, im Innern wenig historische Ausstattungselemente erhalten, bedeutend vor allem barockes Deckengemälde auf Leinwand mit der Darstellung des Götterrates, ortsgeschichtliche, baugeschichtliche, kunstgeschichtliche und städtebauliche (ortsbildprägende) Bedeutung.
  • Das Schloss ist ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit oktogonalem Treppenturm mit Zinnenbekrönung und Balkon (Balkon in Porphyrtuff), ein steiles Satteldach mit Gauben, Treppengiebel, Portal und Fenstergewände im Tudorstil (zumeist in Porphyrtuff), die Fassade vereinfacht bei Renovierung, zum Garten Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, an den Giebelecken zum Teil Reste kleiner Ecktürmchen, der Park mit altem Baumbestand und Teich.
  • Das Kavalierhaus ist zweigeschossig und ein verputzter Massivbau mit Walmdach mit Satteldachgauben und Biberschwanzdeckung.
  • Die Einfriedung ist eine Bruchsteinmauer, zum Teil auch bestehend aus verputzten Ziegelsteinen.
08965859

Weitere Bilder
Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Einzeldenkmal der Sachgesamtheit 08965857) Schloßstraße 3
(Karte)
Im Kern 17. Jahrhundert Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Schloss und Rittergut. Der Putzbau mit Krüppelwalmdach ist eines der ältesten Bauwerke im Ort, als Teil des ehemaligen Rittergutes von ortshistorischer Bedeutung. Das Gebäude ist ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau (Bruch- und Ziegelsteinmischbauweise), die Fenstergewände in Porphyrtuff, zum Teil mit Stabwerk, zum Teil abgefast, ein mächtiges Krüppelwalmdach, im Inneren Gewölbe und Pfeiler, dazu die Ruinen weiterer Wirtschaftsgebäude mit Porphyrtufftürgewände. 08965854

Weitere Bilder
Zwei Scheunen (Einzeldenkmale der Sachgesamtheit 08965857) Schloßstraße 4, 6, 8
(Karte)
18. Jahrhundert (Scheune, Nr. 4); bezeichnet mit 1832, im Kern älter (Scheune, Nr. 6/8) Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Pomßen; als Teil des ehemaligen Rittergutes von ortshistorischer Bedeutung. Ein eingeschossiger, verputzter Massivbau mit originalen Tore und Krüppelwalmdach und ein eingeschossiger, verputzter Massivbau, Krüppelwalmdach, Überfangbögen in Ziegelstein mit Porphyrtuffschlussstein, mehrere Wappensteine (einer bezeichnet mit 1832) in Porphyrtuff und Sandstein. 08965855

Weitere Bilder
Torhaus und Einfriedungsmauer (Einzeldenkmal der Sachgesamtheit 08965857,) Schloßstraße 7
(Karte)
18. Jahrhundert, späterer Umbau Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Pomßen; als Teil des ehemaligen Rittergutes von ortshistorischer Bedeutung. Zweigeschossiger, verputzter Massivbau (Bruch-/Ziegelsteinmischbauweise), verputzte Ziegelsteintraufe, zum Teil auch Holztraufe, Walmdach. 08965856

Weitere Bilder
Ehemalige Schule mit Einfriedung Schulstraße 6
(Karte)
Mitte 19. Jahrhundert, später erweitert Schlichter Putzbau mit Dachreiter, von ortshistorischer Bedeutung. Die Schule ist ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau, die Türgewände mit Verdachung und Fenstergewände, am rechten Teil in Porphyrtuff, am Giebel und zur Hofseite im Obergeschoss Fenstersohlbänke in Porphyrtuff, auch Treppenstufen vor Eingangstür und Gesims in Porphyrtuff, die Fenstersohlbänke und Türgewände mit Verdachung des linken Teils in Sandstein, im mittleren Teil Fenstersohlbänke in Kunststein, Putztraufe, Satteldach, mittlerer Giebel mit Dachreiter, Wetterfahne bezeichnet mit 1994 (Erneuerung), Dachreiter verschiefert, zur Hofseite Gaube, Putz der 1930er Jahre, zur Hofseite älterer Putz mit Fensterfaschen im Obergeschoss, heute (2015) Soziokulturelles Zentrum Pomßen. 08965871
 
Wikidata-Objekt anzeigen
Schließen

Tabellenlegende

  • Bild: Bild des Kulturdenkmals, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Kulturdenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden: Datei hochladen
  • Bezeichnung: Denkmalgeschützte Objekte und ggf. Bauwerksname des Kulturdenkmals
  • Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. Fehlt dieser Link, wurden die Koordinaten noch nicht eingetragen. Sind diese bekannt, können sie über ein Tool mit einer Kartenansicht einfach nachgetragen werden. In dieser Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können durch Verschieben auf die richtige Position in der Karte mit Koordinaten versehen werden. Kulturdenkmale ohne Bild sind an einem blauen bzw. roten Marker erkennbar.
  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der sächsischen Denkmaldatenbank
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals entsprechend dem Eintrag in der sächsischen Denkmaldatenbank, ggf. ergänzt durch die dort nur selten veröffentlichten Erfassungstexte oder zusätzliche Informationen
  • ID: Vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergebene, das Kulturdenkmal eindeutig identifizierende Objekt-Nummer. Der Link führt zum PDF-Denkmaldokument des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen. Bei ehemaligen Kulturdenkmalen können die Objektnummern unbekannt sein und deshalb fehlen bzw. die Links von aus der Datenbank entfernten Objektnummern ins Leere führen. Ein der Nummer nachgestelltes „(TD)“ kennzeichnet, dass das Objekt mit Stand 2016 in der Denkmaldatenbank des Landesamtes für Denkmalpflege als Technisches Denkmal klassifiziert war (siehe Quellen). Ein ggf. vorhandenes Icon führt zu den Angaben des Kulturdenkmals bei Wikidata.
  • Die Seite Wikipedia:WikiProjekt Denkmalpflege/Deutschland/Sachsen gibt einen ausführlichen Überblick über die sächsischen Daten zu Kulturdenkmalen sowie deren Verarbeitung und Darstellung in der Wikipedia und in den Schwesterprojekten Wikimedia Commons und Wikidata.

Anmerkungen

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten. Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist nicht sichergestellt, wodurch sich Abweichungen ergeben können.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Quellen

  • Denkmalkarte Sachsen, abgerufen am 1. Dezember 2025.: Die Denkmalliste kann durch Anklicken des Feldes „Zur Kenntnis genommen“ am Ende der Seite aufgerufen werden, anschließend kann man die Denkmalkarte öffnen. In der Wikipedialiste können in der Spalte „Beschreibung“ die sogenannten „Erfassungstexte“ eingetragen sein, die in den offiziellen Quellen größtenteils nicht mehr lesbar sind. Diese waren bei der Freischaltung der Datenbank vorübergehend für die Öffentlichkeit komplett abrufbar und wurden für viele Listen automatisiert ausgelesen.
  • Antwort auf die Große Anfrage „Technische Denkmale in Sachsen“ der AfD-Fraktion vom 23. August 2016; Anhang zur Großen Anfrage Drs. 6/5471
Commons: Kulturdenkmale in Parthenstein – Sammlung von Bildern

Related Articles

Wikiwand AI