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Liste der Kulturgüter in Speicher

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Die Liste der Kulturgüter in Speicher enthält alle Objekte in der Gemeinde Speicher im Kanton Appenzell Ausserrhoden, die gemäss der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, dem Bundesgesetz vom 20. Juni 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten[1] sowie der Verordnung vom 29. Oktober 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten[2] unter Schutz stehen.

Objekte der Kategorien A und B sind vollständig in der Liste enthalten, Objekte der Kategorie C fehlen zurzeit (Stand: 1. Januar 2023). Unter übrige Baudenkmäler sind zusätzliche Objekte zu finden, die gemäss Angaben des kantonalen Denkmalschutzes als kommunale Kulturobjekte eingestuft wurden und nicht bereits in der Liste der Kulturgüter enthalten sind.

Kulturgüter

Weitere Informationen Foto, Objekt ...
Foto   Objekt Kat. Typ Standort Beschreibung
Ehemaliges Haus Zuberbühler
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Wikidata zu Ehemaliges Haus Zuberbühler (Q19362444)
Ehemaliges Haus Zuberbühler
KGS-Nr.: 491
A G Oberdorf 2
751103 / 253123
Holzpalast, 1747 von Johannes Grubenmann für Landammann Johann Jakob Zuberbühler, mit stilreinem Régenceportal (Einzelfall in Ausserrhoden), innen Régencestuckaturen mit verschiedenen Allegorien. Umbau 1815.
Reformierte Kirche, davor das Pfarramt
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Wikidata zu Reformierte Kirche Speicher (Q19299004)
Reformierte Kirche
KGS-Nr.: 11425
B G Dorf 1
751239 / 253298
Die Kirche gehört zu den wenigen im Kanton, deren Stil und wertvolle Ausstattung unverändert und unverfälscht erhalten ist. Neu erbaut 1808-1810 von Konrad Langenegger. Unter Walmdach quergestellter klassizistischer Bau mit abgeschrägten Ecken; Haubenturm an rückseitiger Mittelachse. Stuckmarmorarbeiten der Brüder Josef Simon und Josef Anton Moosbrugger. 1875-1876 Gesamtrenovierung von Emil Kessler; 1941 Neuverglasung, Glasgemälde von Carl Roesch; 1966 Innenrenovierung von Max Rohner.[3]
Bauernhaus
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Wikidata zu Bauernhaus (Q29651169)
Bauernhaus
KGS-Nr.: 11429
B G Au 16
750776 / 254887
Sechsgeschossiges Bauernhaus erbaut 1767 mit barock profilierten Pfettenkonsolen. Erneuerung des Fronttäfers 1975 nach dem Vorbild des damals erhaltenen ursprünglichen Zustandes, der in einer gänzlichen Täferung der vollen Wohngeschosse besteht, während Fenster und Luken im Giebelfeld mit Ladenschössen und reichen, durchbrochenen seitlichen Zierbrettern versehen sind. Die nur an der Estrichluke und an zwei Luken noch erhaltenen Originale mit einem Vogelmotiv wurden durch Kopien ersetzt und die übrigen teils kopiert, teils nachgestaltet. Stadel an der Nordostseite und mit einem Schopfanbau rechtwinklig vorspringend.[4]
Bauernhaus
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Wikidata zu Bauernhaus (Q29651186)
Bauernhaus
KGS-Nr.: 11430
B G Birtweg 2
750731 / 253357
Am Sonntag, 5. März 1916, geschah zwischen Birt und Vögelinsegg, im Haus gegenüber dem heutigen Schützenhaus ein Verbrechen, das weit über das Appenzellerland hinaus hohe Wellen warf: Das Ehepaar Bruderer wurde vom Sohn des Landwirts und Gastwirts vom Birt umgebracht. Obwohl die Tat an sich in den damaligen Presseorganen als Kriminalfall grossen Raum einnahm, sind die Hintergründe ebenso bemerkenswert. Wie sich erst später herausstellte, lagen der Tat Vorstellungen von schwarzer Magie, bösem Zauber und Hexerei zugrunde.
Bauernhaus
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Wikidata zu Bauernhaus (Q29651195)
Bauernhaus
KGS-Nr.: 11431
B G Gern 3
751954 / 253364
Bauernhaus 1736 erbaut mit Reihenfenstern auch im sandsteingequaderten Erdgeschoss. Mit vorspringender Stadel an der Nordostseite. Der Stall wurde 1915 neu erstellt.[5]
Weberhaus
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Wikidata zu Weberhaus (Q29651245)
Weberhaus
KGS-Nr.: 11434
B G Haldenstrasse 25
751763 / 254924
Sonnengebräuntes Weberhaus aus dem 18. Jahrhundert. SSO-Stellung. Steiles Satteldach, dass bis zu einem vollen Wohngeschoss hinabreicht. Vollständige Täferung nur am ersten Wohngeschoss, darüber sind Brusttäfer mit Ladenschössen und seitlichen Zierbrettern. Barock geschweifte Pfettenkonsolen.[6]
Wohnhaus
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Wikidata zu Wohnhaus (Q29651247)
Wohnhaus
KGS-Nr.: 11437
B G Kohlhalden 60
751831 / 254220
Bauernhaus
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Wikidata zu Bauernhaus (Q29651191)
Bauernhaus
KGS-Nr.: 11438
B G Neppenegg 21
751649 / 251162
Bauernhaus
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Wikidata zu Bauernhaus (Q29651192)
Bauernhaus
KGS-Nr.: 11441
B G Sonnhalden 467
750813 / 251370
Sonnengebräuntes Bauernhaus in Südsüdost-Stellung. In die Balkenwand des Giebelfeldes eingeschnitzt die Antiquabuchstaben «BHH E BBMHIHIH / CMV» und die Jahreszahl «1671». Reihenfenster. Täferung nur am ersten Wohngeschoß, darüber die bloße Strickwand, die unter der Firstkammer mit einem Zahnschnittfries verziert ist. Barock geschweifte Pfettenkonsolen (falls nicht später angebracht, für das 17. Jahrhundert im Außerrhoder Inventar eine seltene Ausnahme). An den Fenstern der Firstkammer und an den vorhangbogigen seitlichen Luken Mondglasscheiben. Im Inneren der Firstkammer mit roter Farbe auf einen Balken gemalt die Jahreszahl «1676».[6]
Weberhaus
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Wikidata zu Weberhaus (Q29651223)
Weberhaus
KGS-Nr.: 11442
B G Sumpf 1
751312 / 255331
Bauernhaus
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Wikidata zu Bauernhaus (Q29651166)
Bauernhaus
KGS-Nr.: 11444
B G Unter Bendlehn 55
752088 / 252849
Bauernhaus in der heutigen Gestalt mit barocken Pfettenkonsolen. Es kann sich aber 1738 nur um einen teilweisen Neubau gehandelt haben unter Verwendung von Teilen eines älteren Hauses. Wieder verwendet wurde die Nordostwand mit dem rustikalen Türgericht.[7]
Bauernhaus
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Wikidata zu Bauernhaus (Q29651188)
Bauernhaus
KGS-Nr.: 14890
B G Gern 19
752516 / 253811
Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert mit barock geschweiften Pfettenkonsolen. An der Hauptseite vollständige Täferung nur bis an die Fensterbrüstungen des zweiten Obergeschosses, darüber auf der blossen Balkenwand Brusttäfer und geschweifte seitliche Zierbretter. Mit Reihenfenster und Wetterschirme. Stadel an der Nordostseite zurückgesetzt.[7]
Ehemaliges Kurhaus
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Wikidata zu Ehemaliges Kurhaus (Q29651213)
Ehemaliges Kurhaus
KGS-Nr.: 14891
B G Birt 519
750504 / 253147
Das ehemalige Gasthaus Birt, erbaut 1807, liegt auf der Hügelkette oberhalb von Speicher.
Schützenhaus
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Wikidata zu Schützenhaus (Q29651218)
Schützenhaus
KGS-Nr.: 14892
B G Birtweg 522
750736 / 253328
Zur Erinnerung an die Schlacht bei Vögelinsegg, findet seit 1935 jährlich das Vögelinseggschiessen statt.
Tätschdachhaus
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Wikidata zu Tätschdachhaus (Q29651219)
Tätschdachhaus
KGS-Nr.: 14893
B G Birtweg 1
750786 / 253432
Dieses Tätschdachhaus soll im Jahr 1576 im Dorfkern erbaut worden sein. Es wurde 1804 demontiert und an erhöhter Lage wieder aufgebaut. In gleicher Flucht angebauter Stadel (Gadenhaus), charakteristische, weither sichtbare Silhouette, Wetterbaum (Nordwestlich der Hauptstrasse).[8]
Weberhaus
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Wikidata zu Weberhaus (Q29651244)
Weberhaus
KGS-Nr.: 14894
B G Gern 21
752524 / 253769
Weberhaus aus dem 18. Jahrhundert. In SSO-Stellung. Mit Bauernhaus KGS-Nr. 14890 zusammen in einer Waldlichtung. Mit barock geschweiften Pfettenkonsolen und vollständiger Täferung nur am ersten Wohngeschoß. Darüber blosse Balkenwand. An der Rückseite Abwürfe mit geschweiften Seitenbrettern.[7]
Gedeckte Holzbrücke
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Wikidata zu Gedeckte Holzbrücke - Teil Speicher (Q131107143)
Gedeckte Holzbrücke
KGS-Nr.: 17224
B G Achmühlestrasse
751903 / 255293
Objekt liegt zur Hälfte auf dem Gemeindegebiet von Speicher und Rehetobel ( KGS-Nr. 00470).
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Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

KGS-Nr:Nummer des Kulturgutes, zu finden in den KGS-Listen des Bundes und der Kantone. KGS ist das Akronym für Kulturgüterschutz
Foto:Fotografie des Kulturgutes. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrösserte Ansicht. Daneben finden sich drei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia CommonsHier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladenLink zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Direkt zum Wikidata DatensetLink zu den Objekt-Daten auf Wikidata.
Objekt:Name des Objekts. In Einzelfällen kann auch ein allgemein bekannterer Name angegeben sein.
Kat:Kategorie des Kulturgutes: A = nationale Bedeutung; B = regionale/kantonale Bedeutung; C = lokale Bedeutung
Typ:Art des Kulturgutes: G = Gebäude oder sonstiges Bauobjekt; S = Sammlung (Archive, Bibliotheken, Museen); F = Archäologische Fundstelle; K = Kleines Kulturobjekt (z. B. Brunnen, Wegkreuze, Denkmäler); X = Spezialfall
Adresse:Strasse und Hausnummer des Kulturgutes (falls bekannt), ggf. Ort / Ortsteil
Koordinaten:Standort des Kulturgutes gemäss Schweizer Landeskoordinaten (CH1903).

Der Inhalt der Tabelle ist absteigend nach der Kulturgüterkategorie und innerhalb dieser numerisch aufsteigend sortiert.

Durch Klicken von «Karte mit allen Koordinaten» (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Kulturgüter im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Übrige Baudenkmäler

Weitere Informationen ID, Foto ...
ID Foto   Objekt Typ Standort Beschreibung
3
Pfarramt
Datei hochladen Pfarrhaus G Dorf 44
751212 / 253294
1614 wurde das erste Pfarrhaus mit vier Geschossen südwestlich des heutigen Standorts erbaut. Es erhielt 1729 einen Anbau mit grosser Ratsstube, die 1782 ersetzt wurde. Nach Errichtung des neuen Pfarrhauses 1830/31 diente das alte Gebäude bis 1844 als Schulhaus und wurde anschliessend abgebrochen. Zuvor stand dort ein 1686 erbautes Haus («Wirtschaft zum Hirschen»), das 1828 verkauft und ebenfalls abgerissen wurde.[9]
4
Der Kindergarten Dorf, erbaut 1843
Datei hochladen Kindergarten Dorf G Dorf 46
751187 / 253291
Das Dorfschulhaus in Speicher ist ein Schulgebäude, das in den Jahren 1843/44 im klassizistischen Stil errichtet wurde und im Verlauf des 19. Jahrhunderts verschiedene bauliche Veränderungen erfuhr.[9]
5
Ehemaliges Gasthaus Ochsen
Datei hochladen Ehemaliges Gasthaus Ochsen G Bogenweg 2
751224 / 253333
Das ehemalige Gasthaus «Ochsen» am Bogenweg 2 (alt Dorf 19) wurde 1789 von Bartholome Meier als Fabrikantenhaus erbaut. 1806 wurde es zum Gasthaus erweitert. Ab 1803 leitete Johann Heinrich Tobler die Instrumentalgesellschaft zum Ochsen, ein Vorläufer des Musikvereins Speicher. Das Gebäude wird im historischen Roman Der Weg zum Richtplatz als Geburtshaus des hingerichteten Raubmörders Schläpfer erwähnt und in den Kunstdenkmälern des Kantons Appenzell Ausserrhoden beschrieben, besonders das Büfett aus Kirschbaumholz.
8
Die ehemalige Wirtschaft Harmonie ist heute ein Wohnhaus.
Datei hochladen Ehemalige Wirtschaft Harmonie G Dorf 36
751247 / 253263
Die ehemalige Wirtschaft und Bäckerei Harmonie (1862–1957) ist heute ein Wohnhaus (Dorf 36). Zuvor als Wirtschaft Rössli (seit 1662) bekannt, war es ursprünglich ein Tätschdachhaus, das bereits vor dem Kirchenbau von 1614 existierte. Es wurde mehrfach umgebaut: 1738 kam eine Wirtsstube hinzu, 1742 folgte eine Erweiterung und Bemalung. Nach einem Brand 1910 wurde der Dachstuhl erneuert, und 1834 wurde die Front vertäfelt.
10
Das Tätschdachhaus ist einseitig angebaut.
Datei hochladen Tätschdachhaus G Dorf 40
751262 / 253277
Das Tätschdachhaus wurde im Jahr 1614 erbaut.[9]
16
Haus
Datei hochladen Einseitig angebautes Haus G Dorf 14
751280 / 253224
Um das Jahr 1614 wurde das Doppelhaus erbaut. In den 1740er Jahren erhöht und stark verändert. Heute besteht es aus zwei aneinandergebauten Giebelhäusern. Im Inneren ist die historische Ausstattung weitgehend erhalten, darunter getäfelte Stuben mit Türen und Wandschränken aus dem 17. bis frühen 19. Jahrhundert, verziert mit Rokoko- und Barockelementen sowie originalen Beschlägen.[9]
17
Haus
Datei hochladen Einseitig angebautes Haus G Dorf 12
751271 / 253221
Um das Jahr 1614 wurde das Doppelhaus erbaut. In den 1740er Jahren erhöht und stark verändert. Heute besteht es aus zwei aneinandergebauten Giebelhäusern. Im Inneren ist die historische Ausstattung weitgehend erhalten, darunter getäfelte Stuben mit Türen und Wandschränken aus dem 17. bis frühen 19. Jahrhundert, verziert mit Rokoko- und Barockelementen sowie originalen Beschlägen.[9]
18
Gemeindehaus
Datei hochladen Gemeindehaus G Dorf 10
751253 / 253209
Das Doppelhaus wurde 1807/08 für den Kaufmann Johann Ulrich Rüsch errichtet. Es ersetzte ein älteres Gebäude mit der Jahreszahl 1686, das ursprünglich von der Bühler Wißegg stammte und 1806 auf die Brugg versetzt wurde. Seit 1879 befindet sich das Haus im Gemeindebesitz, seit 1909 dient es als Gemeindehaus.[9]
28
Haus
Datei hochladen Doppelhaus G Dorf 8
751233 / 253194
Das sechsgeschossige Giebelhaus von 1686 wurde durch Anbauten in den Jahren 1756 und 1771 zu einem Doppelwohnhaus erweitert. Zwischen 1844 und 1846 wurde das Mansardgiebeldach des nordöstlichen Anbaus in das bestehende traufständige Satteldach umgewandelt. Die Fassade ist mit unbemalter Täfelung und Reihenfenstern ausgestattet, auch im Erdgeschoss. Der rückseitige Eingang hat eine verzierte Nussbaumtüre, im Inneren finden sich Türen mit granatähnlichen Mustern aus dem 18. Jahrhundert.[9]
35
Haus
Datei hochladen Doppelhaus G Dorf 6
751222 / 253186
Das sechsgeschossige Giebelhaus aus den Jahren 1756/57 wurde 1813 und 1832 umfassend renoviert. Es hat einen Quergiebel an der Südwestflanke über dem Eingang mit einem karniesbogigen Gewände. Die Front ist mit geschmiedeten Gittern im barocken Stil verziert. Im Erdgeschoss gibt es Türen aus Tannenholz mit profilierten Füllungen, während im ersten Obergeschoss Nussholztüren und ein dreiachsiger Wandschrank zu finden sind. Die Hauptstube ist mit teils aus Nussholz gefertigten Täfelungen ausgestattet.[9]
36
Haus
Datei hochladen Haus G Dorf 4
751208 / 253180
Das fünfeinhalbgeschossige Mansardgiebelhaus von 1782 wurde von Hans Jörg Altherr für Johann Bartholome Rechsteiner erbaut und 1969/70 renoviert. Die axialsymmetrische Front ist mit einem Rokoko-Sandsteinportal, Reihenfenstern und toskanischen Pilastern gestaltet. Es hat ein getäfertes Giebelfeld, Rundschindeln an den Seiten und eine barock geschweifte Rückseite. Im Inneren sind spätbarocke Elemente wie ein kunstvolles Treppengeländer und Türen mit Granatmustern erhalten. Der Keller besitzt ein Tonnengewölbe und vergitterte Fenster.[9]
38
Das Oberes Kaufhaus wurde von Johannes Schläpfer im Jahr 1771 erbaut.
Datei hochladen Oberes Kaufhaus G Hauptstrasse 24
751212 / 253149
Das «Obere Kaufhaus» in Speicher, ursprünglich Standort einer Herberge ab 1570, entwickelte sich durch mehrere Bauphasen: 1706 entstand das Gasthaus Hirschen, das ab 1771 durch Johannes Schläpfer zum Handelshaus umgebaut wurde. Dieses diente als Firmensitz mit einer Niederlassung in Genua und war für den florierenden Textilhandel bekannt. Umgestaltungen im 19. und 20. Jahrhundert prägten das Erscheinungsbild weiter. 2022 wurde das Gebäude umfassend renoviert und in ein Wohnhaus umgewandelt, wobei historische Tapetenreste entdeckt wurden, die Einblicke in frühere Zeiten boten.
48
Das Haus Dorf 2 wurde 1813/14 für Johann Bartholome Rechsteiner erbaut
Datei hochladen Bürgerhaus G Dorf 2
751184 / 253171
Das Gebäude an der Dorf 2 gehört zu einer Reihe eleganter Bürgerhäuser, die um Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Es wurde 1813/14 für Johann Bartholome Rechsteiner errichtet und ersetzte das 1654 versetzte erste „Herbrig“, das zuvor an der Stelle der heutigen Raiffeisenbank stand.
49
Haus
Datei hochladen Wohn- und Gewerbehaus G Hauptstrasse 26
751169 / 253168
Das Gebäude wurde 1733 als fünfgeschossiges Doppelgiebelhaus errichtet und Mitte des 18. Jahrhunderts als Wirtschaft zur Sonne genutzt. In den 1830er Jahren wurde es zur Wirtschaft zum Storchen umgewandelt. Bei der Renovation von 1834 erhielt es seine heutige Form mit Walmdach und gestelztem Quergiebel.[9]
50
Haus
Datei hochladen Spycher-Stöbli G Hauptstrasse 28
751152 / 253166
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert erbaut und 1745/46 an seinen heutigen Standort versetzt. Bis 1841 diente es als Gasthaus «zum Löwen» und «zur Sonne» und war Schauplatz der Gründung der Sonnengesellschaft. Anschliessend war es über 100 Jahre lang eine Bäckerei, bevor es 1950 zum Café «Spycher-Stöbli» wurde, das 2022 geschlossen wurde. Seitdem wird das Haus als Wohnhaus genutzt.
51
Wohn- und Gewerbehaus
Datei hochladen Wohn- und Gewerbehaus G Hauptstrasse 30
751139 / 253163
Das sechsgeschossige Giebelhaus von 1737 besitzt ein steiles, symmetrisches Satteldach mit seitlichen Wetterschirmen. Die Front ist durch Lisenen gegliedert, die an den Vollgeschossen monumental, darüber geschosshoch gestaltet sind. Innen gibt es einen tonnengewölbten Keller mit Sandstein-Türgewände sowie barocke Ausstattung aus Nussholz. Dazu zählen ein Lavaboschrank mit verzierten Türen und ein zweigeschossiger Wandschrank im Obergeschoss mit Granatmustermotiven.
57
Gasthaus Krone, erbaut 1690 als Wirtshaus und Bäckerei zum Adler.
Datei hochladen Haus G Hauptstrasse 34
751118 / 253162
Krone, 1690 als traufständiges Giebelhaus erbaut, 1828-1830 zu klassizistischem Walmdachhaus umgestaltet. 1995 Sockelpartie und Eingangsbereich original wiederhergestellt, Fassade und Gaststube sanft renoviert.
61 BW Datei hochladen Nebengebäude G Oberdorf 2
751085 / 253116
Waschhaus, 1815 erbauter massiver Steinbau mit Walmdach, Kreuzgewölbe, Eisentüre und -läden an rechteckigen Sandsteingewänden sowie Rautengittern an den Fenstern.
68 BW Datei hochladen Haus G Oberdorf 6
751093 / 253053
Das Mansardgiebelhaus, 1782 von Zimmermeister Johannes Klee aus Speicher erbaut, zeichnet sich durch seitliche Quergiebel, vergipste Traufhohlkehlen und Reihenfenster aus. Die Front wird durch toskanische Pilaster gegliedert, die über beide Vollgeschosse reichen. Im Inneren finden sich zweigeschossige Lavaboschränke aus Nussbaumholz mit granatmusterartigen Türfüllungen von 1782 sowie klassizistische Stubentüren und ein Wandschrank mit Messingbeschlägen aus dem frühen 19. Jahrhundert.
68 BW Datei hochladen Waschhaus G Oberdorf 6
751080 / 253050
Waschhaus, 1843 erbauter gequaderter Steinbau mit Walmdach und rechteckigen Tür- und Fenstergewänden aus Sandstein.
127
Haus
Datei hochladen Bauernhaus G Kalabinth 13
750977 / 253392
Erbaut 1763 für Johannes Sonderegger, 1776 umgebaut. Initialen des Bauherrn und Werkmeisters: «BH • JC S = E.★M.IH K.» und Jahreszahl «1763». Bäuerliches Fabrikantenhaus oder ehemalige Wirtschaft (Typ B 1b) mit barocken Pfettenkonsolen, traufständigem Wohnanbau und «Stadel». Täferung der Front, sonnengebräunte Patina, weiß bemalte Fensterrahmen. Stube mit zweifeldrigen Türen und Wandschrank aus Nussbaumholz, von 1763 oder 1776.[9]
136
Haus
Datei hochladen Haus G Ilgenstrasse 5
750907 / 253320
Das Gebäude wurde ursprünglich 1696 errichtet, jedoch erst 1724 vom Tobel (Schwendi) an seinen heutigen Standort versetzt und 1843 renoviert. Seit 1757 wurde es zeitweise als Wirtschaft «Zur Krone» genutzt. Es handelt sich um ein Giebelhaus.[9]
155
Haus
Datei hochladen Altes Bauernhaus G Kirchrain 3
751446 / 253246
Das fünfeinhalbgeschossige Bauernhaus (Typ A 4) wurde vor 1614 errichtet und 1760 renoviert. Seine geschindelte Front wird durch ionische Pilaster gegliedert, die mit Rauten und klassizistischen Schilden aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschmückt sind.[9]
156
Haus
Datei hochladen Haus G Herbrig 35
751428 / 253240
Das Wohnhaus wurde im Jahr 1703, in einem Barockstil erbaut.[9]
157
Haus
Datei hochladen Haus G Herbrig 33
751415 / 253235
Das Wohnhaus wurde im Jahr 1759 erbaut.[9]
158
Haus
Datei hochladen Haus G Herbrig 31
751401 / 253229
Das Wohnhaus wurde im Jahr 1760 erbaut.[9]
161
Liegenschaft Herbrig 21, rechts das alte Wohnhaus.
Datei hochladen Haus mit altem Wohnhaus G Herbrig 21
751341 / 253128
Das Gebäude wurde ursprünglich 1654 errichtet und 1705 auf Walzen an seinen heutigen Standort verschoben, wo bereits 1704 ein Mauersockel vorbereitet worden war. 1791 erfolgte eine Erhöhung des Firstes, wodurch das Haus sein heutiges, steiles Satteldach erhielt. Das stattliche, fast nach Osten gerichtete Gebäude besitzt ein rundbogiges Sandsteinportal am Erdgeschoss mit den eingemeisselten Jahreszahlen 1704 (Erdgeschoss) und 1654 (Ursprungsbau).[9]
185
Fabrikantenhaus zur Blume, im Jahr 1827 von Zimmermeister Johannes Klee erbaut.
Datei hochladen Fabrikantenhaus zur Blume G Hauptstrasse 11
751339 / 252929
Das jüngste Gebäude, das Haus zur Blume, wurde 1827 erbaut und trägt den Hausnamen und die Jahrzahl im Portalschlussstein.
186
Haus
Datei hochladen Fabrikantenhaus Rose G Reutenenstrasse 2
751335 / 252903
Das älteste Haus in der Reihe stammt von 1787 und wurde 1804 gelb und später weiss gestrichen. Ein besonderes Detail ist das geschmiedete Oberlichtgitter im Portal. Der zugehörige Brunnen trägt die Jahreszahl 1903.
189
Fabrikantenhaus aus dem Jahr 1817
Datei hochladen Fabrikantenhaus G Reutenenstrasse 4
751324 / 252886
Dieses Haus wurde zwischen 1815 und 1817 erbaut und erfuhr kurz darauf umfangreiche Umbauten. Das Mittelportal im klassizistischen Stil und die zweiflügelige Eichentür stammen aus späteren Renovierungen. Das Haus diente einst als Wirtshaus.
191
Fabrikantenhaus aus dem Jahr 1812. Der Balkon wurde allerdings erst nach 1900 angefügt.
Datei hochladen Fabrikantenhaus Traube G Reutenenstrasse 6
751315 / 252875
Das 1812 erbaute Haus an der Reutenenstrasse 6 wurde 1844 und 1851 umgestaltet und erhielt nach 1900 auffällige Balkone.
192
Haus
Datei hochladen Nebengebäude Fabrikantenhaus Traube G Reutenenstrasse 6a
751292 / 252877
Remise, ein zweigeschossiger, geschindelter Riegelbau mit Walmdach.
194
Das Fabrikantenhaus „Zum Anker“ wurde 1808 vom Baumeister Konrad Langenegger erbaut.
Datei hochladen Fabrikantenhaus zum Anker G Reutenenstrasse 8
751303 / 252855
Das Haus «Zum Anker» wurde 1808 von Konrad Langenegger für Anna Barbara Tobler-Zellweger erbaut. Es fällt durch das kielbogige Satteldach und die modernen Einzelfenster statt der traditionellen Reihenfenster auf. Die Täferung soll einen weissen Steinhausputz nachahmen und wird durch toskanische Pilaster verstärkt. Die Rückseite ist mit barocken «Ohrenklappen» geschmückt.
208
Haus
Datei hochladen Haus G Hauptstrasse 7
751381 / 252842
Das klassizistische Walmdachhaus wurde zwischen 1801 und 1803 erbaut und 1812 bemalt. Die Fassade ist durch toskanische Pilaster gegliedert und täuschend ähnlich einem Verputz bemalt. Es besitzt ein rechteckiges Mittelportal, zwei Türen aus Nussbaumholz sowie ein kunstvoll gestaltetes Oberlichtgitter mit dem Monogramm «HM» des Bauherrn Hans Heinrich Meier. Im Inneren sind Sandstein-Türgewände, ein bemaltes klassizistisches Treppengeländer und Nussbaumholztüren im ersten Obergeschoss erhalten. Der Keller ist mit einem Kreuzgewölbe ausgestattet, dessen Schlussstein die Jahreszahl 1801 trägt.[9]
210
Ehemalige Schmitte in Speicher AR, aufgenommen im September 2018. Geplant ist ein Mehrfamilienhaus als Ersatzneubau.
Datei hochladen Haus G Teufenerstrasse 1
751447 / 252769
Das charakteristische Wohn- und Gewerbegebäude entstand nach 1854 an der Strassenkreuzung Teufenerstrasse/Trogenerstrasse. Ursprünglich diente es bis ca. 1970 als Schmiede-Handwerksbetrieb. Die Liegenschaft wurde durch den Bau der Trogenerbahn stark beeinträchtigt, und mangels Renovationen verlor sie an Wert. 2019 wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude abgebrochen, um Platz für einen Neubau mit drei Wohneinheiten zu schaffen.
211
Nebengebäude
Datei hochladen Nebengebäude G Teufenerstrasse 1
751437 / 252759
2019 abgegangenes/abgebrochenes Gebäude
290
Wohnhaus Nr. 19 ist das jüngste Gebäude
Datei hochladen Wohnhaus G Bogenweg 19
751261 / 253596
291
Heidenhaus am Bogenweg 17, in 9042 Speicher AR
Datei hochladen Heidenhaus G Bogenweg 17
751250 / 253589
Das Heidenhaus aus dem 16. Jahrhundert mit fünfeinhalb Geschoss.[9]
292
Haus
Datei hochladen Bauernhaus G Bogenweg 15
751241 / 253577
Das Giebelhaus wurde 1760 erbaut und besticht durch barock geschweifte Pfetten Konsolen, Wetterschirme sowie eine klassizistische Tür aus Nussbaumholz. Im dritten Obergeschoss befindet sich ein kunstvoller Kastenofen aus grünen Kacheln, die mit floralen Mustern in Schwarz verziert sind, sowie eine dazu passende Ofenwand. Am Kranzgesims sind Jahreszahl und Initialen eines nicht eindeutig identifizierbaren Hafners angebracht.[9]
294
Bauernhaus Bogenweg 12, von der Buchenstrasse aus betrachtet.
Datei hochladen Bauernhaus G Bogenweg 12
751235 / 253524
Das Gebäude wurde im Jahr 1756 errichtet, im Jahr 1770 erweitert, 1800 mit einem neuen «Stadel» ergänzt und nach einem Blitzeinschlag in den Jahren 1837/38 umfassend restauriert.[9]
297
Bauernhaus
Datei hochladen Bauernhaus G Brand 17
750956 / 253501
Das Bauernhaus wurde 1771 an der Stelle eines Tätschdachhauses errichtet, das zuvor in die Buchen hinunter versetzt worden war. 1853 wurde es um einen «Anstoss» erweitert. Es handelt sich um ein sechsgeschossiges Giebelhaus (Typ A 4) mit einem umgebauten Webkeller, einem sandsteingequaderten Sockel, einem traufständigen Wohnanbau sowie einem «Stadel» an der Südwestflanke. Die Fenster sind in Reihen angeordnet (5 + 3 + 5/3 + 3 + 3/7/3/1).[9]
298 BW Datei hochladen Haus G Brand 15
750948 / 253474
Eine freistehende Mosterei, errichtet in Riegelkonstruktion.[9]
353
Haus
Datei hochladen Haus G Erlen 3
751579 / 252720
Das Gebäude wurde in den Jahren 1827/28 von Zimmermeister Johannes Rechsteiner errichtet und ist auch an der Giebelfront mit Schindeln verkleidet.[9]
392 BW Datei hochladen Haus G Ober Bendlehn 7
751781 / 252644
Ein schlichtes klassizistisches Walmdachhaus aus den Jahren 1837/38, ergänzt durch einen «Stadel» mit Walmdach aus dem Jahr 1841. Das rechteckige Mittelportal aus Sandstein trägt die Jahreszahl «1837», umgeben von Tulpen und Rosetten. Die Haustüre aus Eichenholz zeigt Elemente der Neurenaissance, während Beschläge, Briefeinwurf und Klingel im Jugendstil gehalten sind.
530
Haus der Industriellenfamilie Zürcher
Datei hochladen Haus G Vögelinsegg 3
750862 / 253588
579 BW Datei hochladen Haus G Holderschwendi 16
751447 / 254089
579 BW Datei hochladen Waschhaus G Holderschwendi 16
751429 / 254100
702 BW Datei hochladen Haus G Au 17
750757 / 254868
722 BW Datei hochladen Haus G Achmühlestrasse 3
751160 / 254893
1763 erbautes Giebelhaus mit einem sechsteiligen Fensterwagen an der Südwestflanke, der zur ebenerdigen Schulstube gehörte.
1187 BW Datei hochladen Katholische Kirche G Bruggmoos 29
751724 / 252584
Die Katholiken in Ausserrhoden erhielten erst 1848 durch die Bundesverfassung Glaubensfreiheit. 1892 wurde eine erste kleine Kirche im Bendlehn gebaut. 1963 erkannte der Kanton die Katholiken als gleichberechtigte Glaubensgemeinschaft an. Aufgrund des Wachstums der Kirchgemeinde entstand 1974 die moderne Paulus-Kirche, die feierlich eingeweiht wurde.
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Legende: Siehe Legende der Liste der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung. Anstelle der KGS-Nummer wird als Objekt-Identifikator (ID) die Gebäudenummer der kantonalen Denkmalpflege angegeben.

Literatur

  • Heidi Eisenhut: Kantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden. In: Kunstführer durch die Schweiz. Bd. 1. Bern 2005, S. 203–205.
  • Eugen Steinmann: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Band 2: Der Bezirk Mittelland. Birkhäuser, Basel 1980. (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 70). Digitalisat
  • WikiSpeicher. URL: https://wikispeicher.ch, abgerufen am 25. März 2025.
Commons: Liste der Kulturgüter in Speicher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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