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Liste der Naturdenkmäler in Ingolstadt

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Die Liste der Naturdenkmäler in Ingolstadt listet die Naturdenkmäler in der kreisfreien Stadt Ingolstadt in Bayern auf. In Ingolstadt gibt es diese nach § 28 BNatSchG geschützten Naturdenkmäler.

Schild Naturdenkmal
Schild Naturdenkmal

Naturdenkmäler Bäume

In Ingolstadt sind diese Bäume oder Baumgruppen als Naturdenkmal verordnet:[1][2]

Weitere Informationen Bild, Nummer ...
Bild Nummer Bezeichnung Koordinaten Flurstück Schutzgrund, Beschreibung
1, ND-00024 Eiche (Quercus robor) am südlichen Ortsrand von Dünzlau im Feld[3] 48° 46′ 33,1″ N, 11° 19′ 29,4″ O Dünzlau 12 Landschaftsbildprägende Eiche in Alleinstellung am Ortsrand, dorfbildprägend
2, ND-00024 Eiche (Quercus robor) am südlichen Ortsrand von Dünzlau Nähe Gabelholzstraße[4] 48° 46′ 36,7″ N, 11° 19′ 28,9″ O Dünzlau 12 Alte Eiche, die den Ortsrand von Dünzlau prägt und den dörflichen Charakter mitbestimmt
3, ND-00029 Zwei Linden (Tilia platyphyllos) an der Ostumgehung Etting[5] 48° 47′ 45,8″ N, 11° 24′ 18,3″ O Etting 416/2 Die zwei Linden umrahmen ein Feldkreuz und sind mit ihrer Größe im Norden der Stadt selten
4 Hybrid-Pappel (Populus x euramericana) nördlich der TE am Retzgraben[6] 48° 47′ 54,9″ N, 11° 24′ 55,8″ O Etting 568 Die Schwarzpappel ist als Auwaldrelikt im sonst strukturarmen Retzgrabental einzigartig
5 Kastanie (Aesculus hippocastanum) am östlichen Ortseingang von Gerolfing[7] 48° 45′ 25,6″ N, 11° 21′ 14,6″ O Gerolfing 1674/1 Die Rosskastanie prägt von der Stadt her kommend die Einfahrt von Gerolfing
6 Tausendjährige Eiche (Quercus robor) zwischen Gerolfing und Irgertsheim[8] 48° 45′ 29,5″ N, 11° 18′ 30,1″ O Gerolfing 2874 Als "Tausendjährige Eiche" oder "Holzmutter" ist der Baum landesweit als eine der ältesten Eichen bekannt.[1] Etwa 400 Jahre alte Eiche, Höhe 23 m, Kronendurchmesser je nach Quelle 20 m[9] oder 28 m. Im Juli 2015 von Sturm geschädigt.[10]
7 Linde (Tilia cordata) in Hagau an der Kirche[11] 48° 42′ 58,2″ N, 11° 22′ 20,8″ O Hagau 12 Schönes Ensemble mit der Dorfkirche; markante Linde im Dorfkern
8 Linde (Tilia cordata) in Hagau gegenüber Gastwirtschaft Natzer[12] 48° 42′ 54,1″ N, 11° 22′ 21,6″ O Hagau 25/5 Die Linde ist als Wirtshausbaum in der Dorfmitte ein mittlerweile seltenes landeskulturelles Zeugnis
9 Eiche (Quercus robor) südlich der Gerolfinger Straße und westlich der Ludl[13] 48° 45′ 39,8″ N, 11° 23′ 3,6″ O Ingolstadt 1426 Mächtige Eiche im Alleinstand, landschaftsbildprägend
11 Blutbuche (Fagus sylvatica 'Atropurpurea') am Kassenhäuschen der Schloss-Tiefgarage[14] 48° 45′ 57,8″ N, 11° 25′ 50,6″ O Ingolstadt 3096/283 Seltene Blutbuche vor der Stadtmauer, die das Ortsbild prägt
12 Eiche (Quercus robur) am Bootsanlegesteg Auwaldsee[15] 48° 45′ 12,2″ N, 11° 27′ 48,5″ O Ingolstadt 4210/3 Die Eiche am Ufer des Auwaldsees beeindruckt durch ihre Größe und den typischen Habitus
13 Eiche (Quercus robur) am südlichen Ende der Straße Mailinger Spitz[16] 48° 45′ 30,2″ N, 11° 27′ 31,6″ O Ingolstadt 5057/2 Große Eiche am durch die Autobahn unterbrochenen Grünzug
14 Zwei Eichen (Quercus robur) an der Fußgängerunterführung westlich des Auwaldsees[17] 48° 45′ 20,2″ N, 11° 27′ 30,1″ O[18] Ingolstadt 5110/3 Die Eichen markieren das alte Donauufer
Eiche am Grünzug Pommernweg 15 Eiche (Quercus robur) am Grünzug Pommernweg südwestlich der Bundeswehr-Sportanlage[19] 48° 45′ 32,7″ N, 11° 27′ 8,3″ O Ingolstadt 5111/13 Mächtige Eiche am Rande des alten Donauverlaufs, landschaftsbildprägend
16 Eiche (Quercus robur) in den südlichen Donauauen am Buschlettenweg, Abzweig nach Samholz[20] 48° 44′ 1,4″ N, 11° 22′ 40,6″ O Ingolstadt 5299 Beeindruckende Eiche, die den Abzweig des Verbindungswegs nach Samholz markiert
17 Eiche (Quercus robur) in den südlichen Donauauen am Buschlettenweg, Abzweig nach Hagau[21] 48° 43′ 47,6″ N, 11° 21′ 57,4″ O Ingolstadt 5299/140 Beeindruckende Eiche, die den Abzweig des Verbindungswegs nach Hagau markiert
18 Drei Platanen (Platanus x acerifolia) am Kriegerdenkmal vor dem Reduit Tilly[22] 48° 45′ 51,3″ N, 11° 25′ 50,7″ O Ingolstadt 5356/41 Die 3 Platanen bilden zusammen mit dem Kriegerdenkmal ein historisches Ensemble
19 Eiche (Quercus robur) auf der östlichen Fohlenweide Nähe Ludlgraben[23] 48° 45′ 28,3″ N, 11° 24′ 52,9″ O[24] Ingolstadt 6157 Landschaftsbildprägende alte Eiche, die den Rand des Auwaldrestes an der Ludl markiert
20 Eiche (Quercus robur) auf der Fohlenweide westlich der MTV-Tennisplätze[25] 48° 45′ 17,9″ N, 11° 24′ 20,2″ O Ingolstadt 6157/2 Mächtige Eiche im Alleinstand, landschaftsbildprägend
21 Eiche (Quercus robur) am Baggersee westlich des Fischerheims[26] 48° 45′ 6,7″ N, 11° 23′ 54,9″ O Ingolstadt 6171 Die Eiche ist ein Relikt des einstmaligen Auwaldes und steht an prominenter Stelle am Fischerheim
22, ND-00023 Zwei Eichen (Quercus robur) auf dem Hohenloheberg bei Irgertsheim[27] 48° 45′ 57,1″ N, 11° 18′ 14,4″ O Irgertsheim 409 Die zwei mächtigen Eichen an der Hangkante des Hohenlohebergs sind markante Orientierungspunkte in der Landschaft
23 Zwei Linden (Tilia spec.) an der Kirche Mühlhausen[28] 48° 46′ 42,1″ N, 11° 18′ 21,9″ O Mühlhausen 38/2 Die zwei Dorflinden an der Mühlhausener Kirche sind ortsbildprägend
24 Drei Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) in der Flur westlich der Autobahn[29] 48° 48′ 6,6″ N, 11° 25′ 54,1″ O Oberhaunstadt 595/2 Die drei Bergahorne sind in dieser Landschaft sehr selten und prägen das Landschaftsbild
25 Zwei Eschen (Fraxinus excelsior) an der Deschinger Straße westlich der Autobahn[30] 48° 47′ 17,8″ N, 11° 27′ 31,6″ O Oberhaunstadt 1051/4 Zwischen Ackerflur und Autobahn sind die beiden Eschen landschaftsbildprägend
26 Linde am Fußweg zur Kirche Mariä Namen[31] 48° 46′ 34,2″ N, 11° 17′ 3,4″ O[32] Pettenhofen 48 Die beiden Linden an der Wallfahrtskirche Pettenhofen prägen das Ortsbild und das Erscheinungsbild der Kirche
27 Linde (Tilia cordata) in Pettenhofen am Friedhofseingang[33] 48° 46′ 34″ N, 11° 17′ 2,4″ O[32] Pettenhofen 48/3 Die beiden Linden an der Wallfahrtskirche Pettenhofen prägen das Ortsbild und das Erscheinungsbild der Kirche
28 Eiche (Quercus robur) am nordwestlichen Rand von Unsernherrn[34] 48° 43′ 50,1″ N, 11° 26′ 8,2″ O Unsernherrn 268/2 Die mächtige Eiche erinnert an die einstige Auenlandschaft des Lohengürtels
29 Linde (Tilia cordata) in Winden an der Kirche[35] 48° 42′ 5,9″ N, 11° 23′ 17,6″ O Winden 15 Zusammen mit der Kirche ein ortsbildprägendes Ensemble
30 Drei Linden (Tilia spec.) östlich der Karlskroner Straße am Ortsrand von Zuchering[36] 48° 42′ 24,4″ N, 11° 24′ 20,4″ O Zuchering 390/1 Drei Linden, die den Ortseingang Zuchering markieren und den Ortsrand prägen
31 Eiche (Quercus robur) in den südlichen Donauauen westlich der Herrenschwaige[37] 48° 43′ 43″ N, 11° 22′ 40,9″ O Ingolstadt 6983 Alte Eiche mit hohem Totholzanteil als wertvoller Lebensraum für holzbewohnende Arten
32 Eiche an der Pfarrer-Warganz-Straße in Gerolfing[38] 48° 45′ 8,7″ N, 11° 21′ 8,7″ O Gerolfing 1933/0 Eiche prägt aufgrund von markanter Größe den gerolfinger Ortsrand und ist ein Relikt aus einem einst verbreitetem Eichenwaldbestand
33 Eiche (Quercus robur) auf dem Schulhof "Gnadenthal"[39] 48° 45′ 55,5″ N, 11° 25′ 18,1″ O Ingolstadt 104 Eiche ist ortsprägend für den Schulhof und steht für das Thema Naturschutz im Schulalltag
34 Platane (Platanus x acerifolia) im Schulhof "Auf der Schanz"[40] 48° 46′ 0,8″ N, 11° 25′ 6,1″ O Ingolstadt 3096/22 Eiche mit Höhe von 30 m, Kronendurchmesser von 25 m und Stammumfang von mehr als 4 m
Zwei Flatterulmen im Luitpoldpark 35 Zwei Flatterulmen (Ulmus laevis) im Luitpoldpark[41] 48° 45′ 10,8″ N, 11° 25′ 30,9″ O Ingolstadt 5356/151 Große Ulmen besonders herausragend, da aufgrund Ulmensterben Bestände weitgehend abgestorben
36 Rotbuche (Fagus sylvatica) im Luitpoldpark nahe Straßenübergang[42] 48° 45′ 19″ N, 11° 25′ 35,5″ O Ingolstadt 5356/151 Sehr stabile und vitale Rotbuche mit 4 m Stammumfang auf Brusthöhe
37 Graupappel (Populus x canescens) südlich der Lagerschanze[43] 48° 43′ 53″ N, 11° 25′ 45,4″ O Unsernherrn 79/0


Zweigeteilte, große und vitale Graupappel mit 3 m und 2 m Stammumfang
38 Graupappel (Populus x canescens) am Südufer des Auwaldsees[44] 48° 45′ 0,7″ N, 11° 27′ 59,3″ O Ingolstadt 4207 Markanter Baum am Wegesrand; mächtigstes bekanntes Exemplar im Stadtgebiet
39 Feld-Ulme (Ulmus minor) an der Esplanade[45] 48° 46′ 1,7″ N, 11° 25′ 52,2″ O Ingolstadt 3096/182 In dieser Größe äußerst seltenes Exemplar der durch eine Pilzkrankheit bedrohten Art
40 Zwei Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) im zweiten Grünring[46] 48° 44′ 4,2″ N, 11° 24′ 19,5″ O Unserenherrn 1557/2, 1585 Landeskundliche Bedeutung als Baumgruppe mit Feldkreuz
41 Zwei Feld-Ulmen (Ulmus minor) in der Parkstraße[47] 48° 45′ 30,2″ N, 11° 25′ 41,4″ O Ingolstadt 5355/6 In dieser Größe äußerst seltene Exemplare der durch eine Pilzkrankheit bedrohten Art; Restbestand einer Ulmen-Allee
42 Ginkgo (Ginkgo biloba) am Christoph-Scheiner-Gymnasium[48] 48° 45′ 34,8″ N, 11° 25′ 31,9″ O Ingolstadt 3098/3 Mächtigstes bekanntes Exemplar im Stadtgebiet
43 Zwei Platanen (Platanus x acerifolia) im Park an der Tränktorstraße[49] 48° 45′ 40,4″ N, 11° 25′ 38,8″ O Ingolstadt 628 Alte Anpflanzungen mit landeskundlicher Bedeutung
44 Platane (Platanus x acerifolia) am Turm Baur[50] 48° 45′ 27,4″ N, 11° 25′ 43,6″ O Ingolstadt 5356/39, 5356/137 Nach Stammumfang mächtigste Platane im Stadtgebiet. Anpflanzung mit landeskundlicher Bedeutung
45 Platane (Platanus x acerifolia) im Innenhof des Franziskanerklosters[51] 48° 45′ 58,8″ N, 11° 25′ 28,6″ O Ingolstadt 1045 Außergewöhnlich schönes, vollbekrontes Exemplar
46 Stiel-Eiche (Quercus robur) am Jacklgraben[52] 48° 43′ 44,9″ N, 11° 21′ 58,2″ O Ingolstadt 6965/5 Altes, mächtiges Exemplar mit hohem ökologischen Wert
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Naturdenkmäler Flächen

Die neun, alle am 26. August 1982 verordneten, flächenhaften Naturdenkmäler in Ingolstadt haben eine Gesamtfläche von 20,7 ha.

Weitere Informationen Bild, Nummer ...
Bild Nummer[53] Bezeichnung Koordinaten Fläche Beschreibung
1, ND-00044 Altwasser „Am Schergweg“ in Oberbrunnenreuth[54] 48° 43′ 21,2″ N, 11° 24′ 12,6″ O 0,9 ha
2, ND-00041 Altwasser „Hopfenwehrl“ westlich vom Baggersee[54] 48° 44′ 46,1″ N, 11° 22′ 34,5″ O 2,9 ha
3, ND-00040 Altwasser „Jackl“ im südlichen Auwald bei Samholz[55] 48° 43′ 55,5″ N, 11° 22′ 36,2″ O 2,3 ha
4, ND-00053 Brenne „Siegwurz“ im südlichen Auwald an der Stadtgrenze[56] 48° 43′ 32,3″ N, 11° 19′ 36,3″ O 3,1 ha
5, ND-00037 Brenne „Stangletten“ im südlichen Auwald, Abteilung Stanglettenschütt[56] 48° 44′ 8,3″ N, 11° 21′ 53,9″ O 2,4 ha
6, ND-00052 Brenne „Südlicher Eichenwald“ an der Stadtgrenze nahe der Donau[57] 48° 44′ 35,7″ N, 11° 18′ 28,7″ O 3,2 ha
7, ND-00043 „Franziskanerwasser“ am Auwald[58] 48° 45′ 24,4″ N, 11° 28′ 31,7″ O 2,9 ha
8, ND-00042 Donautalarm nordwestlich Baggersee und östlich Feldschütt[58] 48° 45′ 2,8″ N, 11° 22′ 57,8″ O 0,9 ha
9, ND-00039 Fünf Vogelschutzinseln der Donau westlich der Staustufe Ingolstadt[59] 48° 44′ 31,6″ N, 11° 22′ 51,3″ O 2,1 ha
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Siehe auch

Commons: Naturdenkmäler in Ingolstadt – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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