Liste tödlich verunglückter Formel-1-Fahrer

Wikimedia-Liste From Wikipedia, the free encyclopedia

Die unten aufgeführten Listen tödlich verunglückter Formel-1-Fahrer bieten einen Überblick über alle tödlichen Unfälle von Formel-1-Fahrern, die sich während offizieller Grand-Prix-Wochenenden, bei Testfahrten oder im Rahmen anderer Motorsportveranstaltungen ereignet haben.

Das Grab von Ayrton Senna in Morumbi

Nicht aufgeführt sind Fahrer, die infolge von anderweitigen Unfällen starben (so kamen beispielsweise der frühere Weltmeister und Teamchef Graham Hill sowie sein Fahrer Tony Brise 1975 bei einem Flugzeugabsturz nach Testfahrten ums Leben).

Hintergrund

Das Risiko von schweren Unfällen gilt als untrennbar mit der Formel 1 verbunden. Ihre Folgen haben sich allerdings seit Gründung der sogenannten „Königsklasse“ im Jahr 1950 drastisch verändert. Bis in die 1970er Jahre hinein waren tödliche Unfälle häufig. Sie wurden betrauert, aber auch als unvermeidbares Risiko akzeptiert. Doch die immer schneller werdenden Formel-1-Autos veranlassten die Piloten bald zu Protesten. Sie wollten nicht länger Spielbälle der Veranstalter und Teams sein und engagierten sich für mehr Sicherheit. Seit vielen Jahren schon verhindern immer schärfere Sicherheitsbestimmungen für Fahrzeuge und Strecken schlimme Unfallfolgen.

Seit 1994 starben Formel-1-Piloten nur an den Spätfolgen von Kollisionen durch besonders ungünstige Umstände. María de Villota stieß 2012 bei Testfahrten mit geringer Geschwindigkeit gegen die Ladefläche eines Lkw, erlitt einen Schädelbruch und verlor ein Auge, und starb überraschend ein Jahr später. Jules Bianchi fuhr 2014 beim Großen Preis von Japan in einen Radlader, der ein anderes Unfallfahrzeug barg; er erlitt dabei ein Schädel-Hirn-Trauma, an dem er 2015 starb.[1]

Liste tödlich verunglückter Formel-1-Fahrer

Bei Formel-1-Rennen und -Trainings

Unmittelbar tödlich verunglückte Fahrer

Dieser Abschnitt führt die Fahrer auf, die unmittelbar bei einem Formel-1-Rennen oder -Training tödlich verunglückt sind oder innerhalb von 30 Tagen an den Folgen des Unfalls verstorben sind. Die „30-Tage-Frist“ ist an die Festlegungen für die statistische Erfassung der Verkehrstoten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der FIA angelehnt.[2][3][4][5]

Später an den Unfallfolgen verstorbene Rennfahrer sind weiter unten aufgeführt.

Weitere Informationen Fahrer, Nation ...
Fahrer Nation Datum Fahrzeug/Team Details
Charles de Tornaco Belgien 18. Sep. 1953 Ferrari (Ecurie Francorchamps) Gran Premio di Modena (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Onofre Marimón Argentinien 31. Juli 1954 Maserati Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Training)
Mario Alborghetti ItalienItalien 11. Apr. 1955 Maserati Grand Prix Automobile de Pau (Rennen zählte nicht zur WM)
Luigi Musso ItalienItalien 6. Juli 1958 Ferrari Großer Preis von Frankreich/Reims (Rennen)
Peter Collins Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 3. Aug. 1958 Ferrari Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Rennen)
Stuart Lewis-Evans Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 25. Okt. 1958 Vanwall Großer Preis von Marokko/Casablanca (Rennen) – 6 Tage später (Verbrennungen)
Harry Schell Vereinigte Staaten 49 13. Mai 1960 Ecurie Bleue BRDC International Trophy, Silverstone (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Chris Bristow Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 19. Juni 1960 Cooper-Climax Großer Preis von Belgien/Spa-Francorchamps (Rennen)
Alan Stacey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 19. Juni 1960 Lotus-Climax Großer Preis von Belgien/Spa-Francorchamps (Rennen)
Shane Summers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 1. Juni 1961 Cooper-Climax Silver City Trophy/Brands Hatch (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Wolfgang Graf Berghe von Trips Deutschland Bundesrepublik 10. Sep. 1961 Ferrari Großer Preis von Italien/Monza (Rennen); postum Vizeweltmeister
Ricardo Rodríguez Mexiko 1934 1. Nov. 1962 Lotus-Climax (Rob Walker Racing Team) Mexiko/Mexiko-Stadt (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Gary Hocking Rhodesien und Njassaland 21. Dez. 1962 Lotus-Climax (Rob Walker Racing Team) Natal Grand Prix/Südafrika (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Carel Godin de Beaufort NiederlandeNiederlande 2. Aug. 1964 Porsche Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Training)
Lorenzo Bandini ItalienItalien 10. Mai 1967 Ferrari Großer Preis von Monaco/Monte Carlo (Rennen) – 3 Tage später (Verbrennungen)
Jo Schlesser FrankreichFrankreich 7. Juli 1968 Honda Großer Preis von Frankreich/Rouen (Rennen)
Gerhard Mitter Deutschland Bundesrepublik 1. Aug. 1969 BMW (F2) Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Training)
Piers Courage Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 21. Juni 1970 De Tomaso-Ford für Frank Williams Racing Cars Großer Preis der Niederlande/Zandvoort (Rennen)
Jochen Rindt OsterreichÖsterreich 5. Sep. 1970 Lotus-Ford Großer Preis von Italien/Monza (Training); postum Weltmeister
Jo Siffert Schweiz 24. Okt. 1971 B.R.M. England/Brands Hatch – „World Championship Race“ (Rennen; Rennen zählte nicht zur WM)
Roger Williamson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 29. Juli 1973 March-Ford Großer Preis der Niederlande/Zandvoort (Rennen)
François Cevert FrankreichFrankreich 6. Okt. 1973 Tyrrell-Ford Großer Preis der USA/Watkins Glen (Training)
Helmut Koinigg OsterreichÖsterreich 6. Okt. 1974 Surtees-Ford Großer Preis der USA/Watkins Glen (Rennen)
Mark Donohue Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 19. Aug. 1975 March-Ford Großer Preis von Österreich/Spielberg (Warm Up) – 2 Tage später (Hirn-Thrombus)
Tom Pryce Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 5. März 1977 Shadow-Ford Großer Preis von Südafrika/Kyalami (Rennen)
Ronnie Peterson SchwedenSchweden 11. Sep. 1978 Lotus-Ford Großer Preis von Italien/Monza (Rennen) – 1 Tag später (Embolie); postum Vizeweltmeister
Gilles Villeneuve Kanada 8. Mai 1982 Ferrari Großer Preis von Belgien/Zolder (Training)
Riccardo Paletti ItalienItalien 13. Juni 1982 Osella-Ford Großer Preis von Kanada/Montréal (Rennen)
Roland Ratzenberger OsterreichÖsterreich 30. Apr. 1994 Simtek-Ford Großer Preis von San Marino/Imola (Qualifying)
Ayrton Senna Brasilien 1. Mai 1994 Williams-Renault Großer Preis von San Marino/Imola (Rennen)
Schließen
Fahrer, die an den Spätfolgen verstorben sind

Dieser Abschnitt führt die Fahrer auf, die nach mehr als 30 Tagen an den Spätfolgen eines Unfalls bei einem Formel-1-Rennen oder -Training verstorben sind. Die „30-Tage-Frist“ ist an die Festlegungen für die statistische Erfassung der Verkehrstoten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der FIA angelehnt.[2][3][4][5]

Weitere Informationen Fahrer, Nation ...
Fahrer Nation Datum Fahrzeug/Team Details
John Taylor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 8. Sep. 1966 Brabham-B.R.M. Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Rennen) – 4½ Wochen später (Brandwundeninfektion)
Jules Bianchi FrankreichFrankreich 17. Juli 2015 Marussia-Ferrari Großer Preis von Japan/Suzuka (Rennen) – 9 Monate später an den Folgen des erlittenen Schädel-Hirn-Traumas
Schließen

Bei Formel-1-Testfahrten

Weitere Informationen Fahrer, Nation ...
Fahrer Nation Datum Fahrzeug/Team Details
Cameron C. Earl Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 18. Juni 1952 ERA (MIRA) Testfahrten in Nuneaton (GB)
Eugenio Castellotti ItalienItalien 14. März 1957 Ferrari Testfahrten in Modena (I)
Giulio Cabianca ItalienItalien 15. Juni 1961 Cooper (Scuderia Castellotti) Testfahrten in Modena (I)
Bob Anderson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 14. Aug. 1967 Brabham-Climax (DW Racing Enterprises) Testfahrten in Silverstone (GB)
Peter Revson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 22. März 1974 Shadow-Ford Testfahrten in Kyalami (ZA)
Brian McGuire AustralienAustralien 29. Aug. 1977 McGuire Testfahrten in Brands Hatch (GB)
Patrick Depailler FrankreichFrankreich 1. Aug. 1980 Alfa Romeo Testfahrten in Hockenheim (D)
Elio de Angelis ItalienItalien 15. Mai 1986 Brabham BMW Turbo Testfahrten in Le Castellet (F) am 14. Mai 1986
María de Villota SpanienSpanien 11. Okt. 2013 Marussia Testfahrten bei Duxford (GB) am 3. Juli 2012 – Spätfolgen des Unfalls (Schädelbruch)
Schließen

Bei anderen Motorsportrennen oder Testfahrten

Weitere Informationen Fahrer, Nation ...
Fahrer Nation Datum Details
Joe Fry Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 29. Juli 1950 Bergrennen im Blandford Military Camp in Dorset
Raymond Sommer FrankreichFrankreich 10. Sep. 1950 Rennen in Cadours, Südfrankreich
Cecil Green Vereinigte Staaten 48 29. Juli 1951 Rennen der AAA auf dem Winchester Speedway, USA
Luigi Fagioli ItalienItalien 20. Juni 1952 Sportwagenrennen in Monte Carlo, Training – starb drei Wochen später
Felice Bonetto ItalienItalien 21. Nov. 1953 Carrera Panamericana in Silao/Mexiko
Guy Mairesse FrankreichFrankreich 24. Apr. 1954 Montlhéry/Frankreich
Alberto Ascari ItalienItalien 26. Mai 1955 Private Sportwagen-Testfahrt in Monza
Pierre Levegh FrankreichFrankreich 11. Juni 1955 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Don Beauman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 7. Sep. 1955 Sportwagen-Rennen in Wicklow/Irland
Louis Rosier FrankreichFrankreich 29. Okt. 1956 Rennen Coup de Salon in Paris
Ken Wharton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 12. Jan. 1957 Sportwagen-Rennen in Ardmore/Neuseeland
Alfonso de Portago Spanien 1945 12. Mai 1957 Mille Miglia von Brescia
Piero Carini ItalienItalien 30. Mai 1957 Sportwagenrennen bei St. Etienne
Herbert MacKay-Fraser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 14. Juli 1957 Coupe de Vitesse, F2-Rennen in Reims
William Whitehouse Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 14. Juli 1957 Formel-2-GP von Reims
Archie Scott-Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 19. Mai 1958 Sportwagen-Rennen in Spa-Francorchamps
Erwin Bauer Deutschland Bundesrepublik 2. Juni 1958 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring
Peter Whitehead Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 21. Sep. 1958 Tour de France für Automobile
Jean Behra FrankreichFrankreich 1. Aug. 1959 Sportwagenrennen Berlin-AVUS
Ivor Bueb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 1. Aug. 1959 Trophée Auvergne in Clermont-Ferrand
Harry Blanchard Vereinigte Staaten 48 31. Jan. 1960 1000-km-Rennen in Buenos Aires
Ettore Chimeri Venezuela 1954 27. Feb. 1960 Grand Prix für Sportwagen in Kuba
Peter Ryan Kanada 1957 2. Juli 1962 Coupe de Vitesse des Juniors in Reims
Tim Mayer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 28. Feb. 1964 Tasman-Serie/Australien/Longford
Walt Hansgen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 7. Apr. 1966 Testfahrten für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Giacomo Russo ItalienItalien 18. Juni 1967 Formel-3-Rennen in Caserta, Italien
Georges Berger Belgien 23. Aug. 1967 Marathon de la Route auf dem Nürburgring
Ian Raby Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 7. Nov. 1967 Formel-2-EM-Lauf in Zandvoort
Jim Clark Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 7. Apr. 1968 Formel-2-EM-Lauf in Hockenheim
Mike Spence Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 7. Mai 1968 500 Meilen von Indianapolis, Training
Ludovico Scarfiotti ItalienItalien 8. Juni 1968 Berg-EM-Lauf in Rossfeld bei Berchtesgaden
Lucien Bianchi Belgien 30. März 1969 24-Stunden-Rennen von Le Mans, Vortraining
Paul Hawkins AustralienAustralien 26. Mai 1969 Tourist-Trophy-Rennen im Oulton Park
Moisés Solana Mexiko 27. Juli 1969 Bergrennen von Valle de Bravo-Bosencheve in Mexiko
Bruce McLaren Neuseeland 2. Juni 1970 CanAm-Testfahrten in Goodwood
Ignazio Giunti ItalienItalien 10. Jan. 1971 1000-km-Rennen in Buenos Aires
Pedro Rodríguez Mexiko 11. Juli 1971 Interserie-Rennen auf dem Norisring
Joakim Bonnier SchwedenSchweden 11. Juni 1972 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Nasif Estéfano Argentinien 21. Okt. 1973 Langstreckenrennen in Aimogasta
Silvio Moser Schweiz 26. Mai 1974 1000-km-Rennen von Monza
Herbert Müller Schweiz 24. Mai 1981 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring
Rolf Stommelen Deutschland Bundesrepublik 24. Apr. 1983 Sportwagenrennen in Riverside/USA
Manfred Winkelhock Deutschland Bundesrepublik 12. Aug. 1985 Sportwagen-WM, 1000 km von Mosport/Kanada
Stefan Bellof Deutschland Bundesrepublik 1. Sep. 1985 Sportwagen-WM, 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps
Jo Gartner OsterreichÖsterreich 1. Juni 1986 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Didier Pironi FrankreichFrankreich 23. Aug. 1987 Powerboat-Unfall bei der Isle of Wight/England
Denis Hulme Neuseeland 4. Okt. 1992 Herzinfarkt während eines Tourenwagenrennens auf dem Mount Panorama Circuit
Michele Alboreto ItalienItalien 25. Apr. 2001 Sportwagen-Testfahrten auf dem Lausitzring im Audi R8 LM
Justin Wilson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 24. Aug. 2015 Lauf der IndyCar Series auf dem Pocono Raceway
Chet Miller [A 1] Vereinigte Staaten 48 15. Mai 1953 500 Meilen von Indianapolis, Training
Carl Scarborough [A 1] Vereinigte Staaten 48 30. Mai 1953 500 Meilen von Indianapolis, Rennen
Manuel Ayulo [A 1] Vereinigte Staaten 48 16. Mai 1955 500 Meilen von Indianapolis, Training
Bill Vukovich [A 1] Vereinigte Staaten 48 30. Mai 1955 500 Meilen von Indianapolis
Keith Andrews [A 1] Vereinigte Staaten 48 15. Mai 1957 500 Meilen von Indianapolis, Training
Pat O’Connor [A 1] Vereinigte Staaten 48 30. Mai 1958 500 Meilen von Indianapolis
Jerry Unser [A 1] Vereinigte Staaten 48 17. Mai 1959 500 Meilen von Indianapolis, Training
Bob Cortner [A 1] Vereinigte Staaten 48 19. Mai 1959 500 Meilen von Indianapolis, Training
Tony Bettenhausen [A 1] Vereinigte Staaten 48 12. Mai 1961 500 Meilen von Indianapolis, Training
Eddie Sachs [A 1] Vereinigte Staaten 48 30. Mai 1964 500 Meilen von Indianapolis
Schließen
  1. Diese Piloten nahmen an der Formel-1-Weltmeisterschaft nur im Rahmen des Indianapolis 500 teil, das von 1950 bis 1960 offizieller Wertungslauf der F1-WM war. Sie werden aber allgemein nicht als Formel-1-Fahrer angesehen.

Tödlich verunglückte ehemalige oder amtierende F1-Weltmeister oder WM-Führende

Weitere Informationen Fahrer, Nation ...
Fahrer Nation Datum Fahrzeug Unfall WM-Erfolge bzw. WM-Situation
Alberto Ascari ItalienItalien 26. Mai 1955 Ferrari 750 Monza Private Sportwagen-Testfahrt in Monza zweifacher Automobil-Weltmeister (1952, 1953, beide WM ausgeschrieben nach Formel-2-Reglement)
Wolfgang Graf Berghe von Trips Deutschland Bundesrepublik 10. Sep. 1961 Ferrari 156 Großer Preis von Italien/Monza (Rennen) starb als F1-WM-Führender; wurde mit Ende des Unglücksrennens von Phil Hill von Rang 1 um nur einen Punkt verdrängt
Jim Clark Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 7. Apr. 1968 Lotus 48 Formel-2-EM-Lauf in Hockenheim zweifacher Formel-1-Weltmeister (1963, 1965)
Jochen Rindt OsterreichÖsterreich 5. Sep. 1970 Lotus-Ford Großer Preis von Italien/Monza (Training) starb als F1-WM-Führender und wurde zu Saisonende mit einem verbleibenden Vorsprung von fünf Punkten vor Jacky Ickx postum Weltmeister
Stefan Bellof [B 1] Deutschland Bundesrepublik 1. Sep. 1985 Porsche 956 Sportwagen-WM, 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps starb als amtierender Sportwagen-Weltmeister (1984 auf Porsche)
Denis Hulme Neuseeland 4. Okt. 1992 BMW M3 Herzinfarkt während eines Tourenwagenrennens
auf dem Mount Panorama Circuit
ehemaliger Formel-1-Weltmeister (1967)
Ayrton Senna Brasilien 1. Mai 1994 Williams FW16 Großer Preis von San Marino/Imola (Rennen) dreifacher Formel-1-Weltmeister (1988, 1990, 1991)
Schließen
  1. Dieser Pilot war nie Formel-1-Weltmeister, aber zum Zeitpunkt des Unfalls amtierender Weltmeister einer FIA-WM und bei einem Formel-1-Rennstall unter Vertrag.

Nach Fahrernationen

Weitere Informationen Rang, Nation ...
Rang Nation Anzahl
F1-Rennen F1-Tests Andere Gesamt
01 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich92718
02 Italien Italien43714
03 Frankreich Frankreich3159
04 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten2158 [C 1]
05 Deutschland Deutschland2-46
06 Osterreich Österreich3-14
07 Belgien Belgien-123
Schweiz Schweiz1-2
09 Mexiko Mexiko1-12
Schweden Schweden1-1
Australien Australien-11
Neuseeland Neuseeland--2
13 Argentinien Argentinien1--1
Brasilien Brasilien1--
Kanada Kanada1--
Niederlande Niederlande1--
Rhodesien und Njassaland Föderation von Rhodesien und Njassaland1--
Spanien Spanien--1
Venezuela Venezuela--1
Schließen
  1. Piloten, die in der Zeit von 1950 bis 1960 beim Indianapolis 500 ums Leben kamen, wurden nicht mitgezählt.

Nach Strecken

Bei oder nach Unfällen auf der alten Nordschleife des Nürburgrings verloren fünf F1-Piloten ihr Leben
Im italienischen Monza starben drei Fahrer bei F1-Rennen
Auf dem Indianapolis Motor Speedway in den USA ereigneten sich die meisten tödlichen Unfälle
Weitere Informationen Rang, Strecke ...
Rang Strecke Nation Unfälle
Gesamt Erster Letzter
1 NordschleifeDeutschland Deutschland519541969
2 MonzaItalien Italien319611978
3 Brands HatchVereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich219611971
Spa-FrancorchampsBelgien Belgien19601960
ZandvoortNiederlande Niederlande19701973
Watkins GlenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten19731974
ImolaItalien Italien19941994
8 PauFrankreich Frankreich11954
ReimsFrankreich Frankreich1958
Ain-DiabMarokko Marokko1958
Mexiko-StadtMexiko Mexiko1962
NatalSudafrika 1961 Südafrika1962
Monte CarloMonaco Monaco1967
RouenFrankreich Frankreich1968
SpielbergOsterreich Österreich1975
KyalamiSudafrika 1961 Südafrika1977
ZolderBelgien Belgien1982
MontréalKanada Kanada1982
SuzukaJapan Japan2014
IndianapolisVereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten8 [D 1]19531959
Schließen
  1. Das Indianapolis 500 gehörte von 1950 bis 1960 offiziell zur Formel-1-Weltmeisterschaft, d. h. es waren auch F1-Fahrzeuge zugelassen. Die Fahrer, die dort verunglückten, kamen allerdings nicht in F1-Autos ums Leben. Zudem wurde das Indy 500 trotz seiner vorübergehenden Zugehörigkeit zur F1-WM nicht als klassisches Formel-1-Rennen betrachtet, da es sich um ein Rennen auf einem Ovalkurs handelt.

Siehe auch

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI