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Livingstonscher Pferdestall

denkmalgeschütztes Gebäude in Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Livingstonsche Pferdestall in Frankfurt am Main, auf dem Eckgrundstück Ulmenstraße 20 / Kettenhofweg, wurde 1880–1882[1] erbaut und steht heute unter Denkmalschutz.

Livingstonsche Pferdestall, heute Bürgerhaus

Geschichte

Das Haus wurde als Remisen- und Stallgebäude mit Bediensteten-Wohnungen inmitten des Villenviertels Westend durch den Frankfurter Bauunternehmer Christian Ludwig Schmidt (1844–1891)[1] für den aus Amerika zurückgekehrten Frankfurter Kaufmann und Unternehmer Marks John Livingston[2] errichtet, der mit seiner Familie in der Villa Bockenheimer Landstraße 33 wohnte.

Nach 1945 waren im Gebäude ein Kabarett und ein Warenlager der ADOX-Fotowerke Dr. C. Schleussner untergebracht. 1971 erwarb die Immobiliengruppe Perel und Miteigentümer das Haus, und nur durch den Einsatz von Bürgerinitiativen konnte das Gebäude vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden. Es dient seit dem Jahr 2019 als Restaurant. Veranstaltungsräume im Obergeschoss nutzt der Frankfurter Presseclub.[3]

Beschreibung

Die zweigeschossige Anlage mit Doppeltor-Arkade wurde im Stil der Neorenaissance erbaut. Die Dachlandschaft mit Pferdebüste, Firstgitter, Skulpturenschmuck und Uhrtürmchen ist architektonisch und baugeschichtlich erwähnenswert. Eine Atlasfigur ziert die Hausecke Ulmenstraße / Kettenhofweg. Im Obergeschoss wurden damals aus Platzmangel ebenfalls Kutschen untergestellt, wofür ein eigens konstruierter Aufzug genutzt wurde.

Literatur

Commons: Livingstonscher Pferdestall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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