Liz Chicaje
peruanische Naturschützerin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Liz Chicaje Churay ist eine peruanische Naturschützerin.

Leben
Chicaje gehört der Bora-Ethnie aus der Region Loreto an.[1] Sie stammt aus einer Familie, die dem Clan „newat“ angehört, was auf Deutsch Habicht bedeutet.[1] Sie wurde früh in der Gemeinschaftsarbeit aktiv; so war sie von 2012 bis 2014 als Schatzmeisterin im lokalen Milchkomitee tätig und setzte sich für die Ernährung der Kinder in ihrer Gemeinde Pucaurquillo ein.[1] Ebenfalls beteiligte sie sich am nationalen Unterstützungsprogramm für die ärmsten Bevölkerungsschichten.[1]
Wirken
Chicaje machte sich als Verteidigerin der Rechte indigener Völker und des Umweltschutzes einen Namen.[1][2][3] Sie wirkte als Präsidentin der Föderation der Indigenen Gemeinden des Ampiyacu (FECONA) und spielte eine wichtige Rolle bei der Schaffung des Nationalparks Yaguas im Januar 2018.[1][2][4][5] Dieser Park schützt über 868.000 Hektar Regenwald und ist für die Biodiversität in Peru bedeutend.[1][6][4][5] Chicajes Einsatz führte auch zur rechtlichen Anerkennung von über 100.000 Hektar Land für 13 Gemeinden.[1][2]
Auszeichnungen
Ihre Arbeit fand nationale und internationale Anerkennung, darunter 2019 der Deutsch-Französische Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit und der Goldman-Umweltpreis.[1][2][6][4]