Liz Wheeler
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Elizabeth Theresa „Liz“ Wheeler (* 12. Juli 1989) ist eine US-amerikanische ultrakonservative politische Aktivistin, Autorin und Podcast-Moderatorin.

Von 2015 bis 2020 moderierte sie die Sendung „Tipping Point with Liz Wheeler“ auf dem rechten TV-Sender One America News Network (OANN). 2019 veröffentlichte Wheeler ein Buch „Tipping Points: How to Topple the Left's House of Cards“. Im September 2020 verließ Wheeler OANN und moderiert seither ihren eigenen Podcast „The Liz Wheeler Show“.
Leben
Im Jahr 2013 veröffentlichte die damals 24-jährige Wheeler zusammen mit 13 anderen jungen Konservativen das Buch „Young, Conservative, & Why It's Smart to Be Like Us“ (Jung, konservativ und warum es klug ist, so zu sein wie wir).
Am 26. Oktober 2015 wurde Wheeler als Moderatorin der Primetime-Talkshow „Tipping Point with Liz Wheeler“ vorgestellt, die wochentags um 21:00 Uhr ET/18:00 Uhr PT auf One America News Network (OANN) ausgestrahlt wurde. 2023 kündigte sie bei OANN. Robert Herring, Gründer und CEO von One America News (OAN), setzte Wheeler daraufhin in einem Tweet herab und schrieb, dass sie wenig Zuschauer gehabt hätte.[1]
Seit dem moderiert sie ihren eigenen Podcast.
Politische Positionen
Wheeler hat sich dem Kampf gegen progressive Haltungen, die sie als „Marxismus“ bezeichnet in kulturellen Institutionen verschrieben. Sie argumentiert, dass „marxistische Ideologien“ in amerikanische Institutionen wie dem Bildungswesen, Medien und bei Konzerne eingedrungen sei und die Gesellschaft verändert wöllte.
Weiteres Dauerthema Wheelers ist der Schutz von Kindern gegen sexuelle Aufklärung, was sie als „Gender-Idiologie“ bezeichnet. 2023 veröffentlichte Wheeler ein Buch mit dem Titel „Hide Your Children: Exposing the Marxists Behind the Attack on America’s Kids“.
Obwohl das Hyde Amendment als bundesgesetzliche Regelung, bis auf wenige Ausnahmen untersagt, für Schwangerschaftsabbrüche staatliche Mittel bereitzustellen, behauptet Wheeler wiederholt, griff sie immer wieder die gemeinnützige Organisation Planned Parenthood (US-Pendant zu pro Familia) an. Die NGO sei Mitglied der sogenannten „Abtreibungslobby“, die „politisch nur das Ziel verfolgt, Steuergelder für Abtreibungen zu erhalten“ und dass ihre Gewinne „Blutgeld“ seien.[2]
Wheeler positioniert sich stark gegen eine von ihr gesehen „Cancel Culture“ und verteidigt die Meinungsfreiheit, insbesondere in Bezug auf konservative Ansichten in den US Universiäten und Hochschulen.
Wheeler polemisierte 2021 gegen die Critical Race Theory. Sie ist eine Sammlung von Theorieansätzen, insbesondere aus der US-amerikanischen Rechtswissenschaft, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Rasse (race), Rassismus und dessen Verankerung in – insbesondere rechtlichen – Strukturen befasst und diese kritisiert. In der amerikanischen Öffentlichkeit und Politik wurde CRT bei zum Politischen Kampfbegriff Konservativer, die die Feststellung, dass es in den USA weiterhin zu strukturellem Rassismus kommt, ablehnen und sie verunglimpfen. Wheeler schrieb 2021 in Newsweek einen Beitrag mit der Überschrift „Die kritische Rassentheorie ist neu verpackter Marxismus“.[3]
Wie andere konservative und der MAGA Bewegung angehörige Protagonisten bezeichnet sie die illegale Einwanderung als „existenzielle Bedrohung für die USA“.
Liz Wheeler ist mit Daniel Moyer verheiratet und hat zwei Kinder.