Llúcia Garcia

spanische Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Llúcia Garcia Torras (* 2006 in Barcelona) ist eine spanische Schauspielerin, die mit der Hauptrolle in Carla Simóns Romería – Das Tagebuch meiner Mutter bekannt wurde.[1]

Llúcia Garcia (2025)

Leben

Garcia stammt aus Barcelona.[2][3] Im Frühjahr 2024 wurde sie auf der Plaça de la Vila de Gràcia von einem Filmteam angesprochen, als sie von Ferienlagern zurückkehrte und als Betreuerin arbeitete.[4][2][3] Zu diesem Zeitpunkt hatte sie keine professionelle Schauspielerfahrung.[3][1] Während der Vorbereitungen auf Romería legte sie die Hochschulzugangsprüfung ab, begann ein Philosophiestudium und wechselte später zur Anthropologie; daneben arbeitete sie weiterhin gelegentlich als Assistenzbetreuerin.[2][4][3]

Wirken

Ihr Leinwanddebüt gab Garcia in Carla Simóns Romería – Das Tagebuch meiner Mutter, in dem sie die junge Marina und zugleich deren Mutter verkörpert.[1][2][3] Der Film schließt nach Estiu 1993 und Alcarràs Simóns Familien-Trilogie ab und erzählt von einer jungen Katalanin, die in Vigo nach Spuren ihrer an Aids verstorbenen Eltern sucht.[5][6][7] Die Rolle entstand in einem von Improvisationen und langen Proben geprägten Arbeitsprozess.[4][2] Romería lief 2025 im Wettbewerb um die Goldene Palme in Cannes, wurde im September desselben Jahres einer von drei spanischen Vorauswahlfilmen für den Oscar als bester internationaler Film und startete am 5. September 2025 in den spanischen Kinos.[7][6][8] Für ihre Leistung in Romería gewann sie 2026 bei den Premis Gaudí den Preis für die beste Nachwuchsinterpretation; überdies war sie bei den Premios Goya 2026 als beste Nachwuchsdarstellerin nominiert.[9][10]

Commons: Llúcia Garcia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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