Lobsang Rampa

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Tuesday Lobsang Rampa ist das Pseudonym des englischen Schriftstellers Cyril Henry Hoskin (* 8. April 1910 in Plympton, Devonshire, England; † 25. Januar 1981 in Calgary, Alberta, Kanada). Im Jahr 1948 ließ er seinen Namen rechtlich in Carl Kuon Suo ändern.

T. Lobsang Rampa
Autorenfoto (undatiert)

Werk und Wirken

1956 erschien das erfolgreiche Buch The Third Eye (deutscher Titel: Das dritte Auge), in dem sich der Autor Dr. Tuesday Lobsang Rampa nannte und als hochrangiger tibetischer Lama ausgab. Er behauptete, er habe ein „drittes Auge“, das ihm in einer schmerzhaften Operation geöffnet worden sei. Dieses Auge habe ihm nach eigenen Angaben die Fähigkeit verliehen, die Aura von Menschen zu sehen (siehe Abschnitt zum „dritten Auge“).

Im Jahre 1948 hatte der Autor seinen Namen rechtlich in Carl Kuon Suo geändert.[1][2] 1950 erfolgte eine zweite offizielle Namensänderung in Carl Kuan (Rampa selbst verwendete die Schreibung Ku’an).[3] Im Jahr 1963 nahm er schließlich den Namen seines Pseudonyms Tuesday Lobsang Rampa rechtlich an.[4][5][6] Der Vorname Tuesday soll gemäß Rampa daran erinnern, dass er an einem Dienstag geboren wurde.[7]

Kontroverse über die Urheberschaft

Bereits vor der Veröffentlichung von The Third Eye äußerten mehrere Fachleute im Rahmen der Manuskriptprüfung Zweifel an der Authentizität des Buches. Zu ihnen gehörte auch der österreichische Bergsteiger und Tibetkenner Heinrich Harrer,[8] der von der Echtheit des Werkes nicht überzeugt war.[9] Gemeinsam mit dem britischen Tibetforscher und Autor Marco Pallis beauftragte er im Namen einer Gruppe europäischer Tibet-Experten einen Privatdetektiv aus Liverpool namens Clifford Burgess, um Rampas Identität zu untersuchen.[10][11] Burgess fand heraus, dass Rampa in Wirklichkeit Cyril Henry Hoskin war.[12]

Hoskin wurde 1910 in Plympton, Devon, geboren und war der Sohn eines Klempners.[13][14] Er war noch nie in Tibet gewesen und sprach kein Tibetisch. Gemäß Burgess gab es bis zu seinem Umzug nach Dublin keine Beweise dafür, dass Hoskin jemals das Vereinigte Königreich verlassen hatte (Umzug nach Dublin erfolgte nach Fertigstellung von The Third Eye).[15] Die Ergebnisse von Burgess Untersuchung wurden im Februar 1958 in der Zeitung Daily Mail veröffentlicht.[16] Rampa wurde daraufhin von der britischen Presse in Howth (Irland) aufgespürt und mit den Ergebnissen der Ermittlungen konfrontiert.[17]

Rampas Transmigrationsthese

Rampa leugnete nicht, als Cyril Henry Hoskin geboren worden zu sein, erklärte jedoch, dass sein Körper vom Geist des tibetischen Mönchs Lobsang Rampa übernommen worden sei.[18] Nach seinen Angaben war er in seinem Garten in Thames Ditton, Grafschaft Surrey, beim Versuch, eine Eule zu fotografieren, von einer Tanne gefallen. Während er bewusstlos auf dem Boden gelegen habe, sei ihm ein tibetischer Mönch in einer safrangelben Robe erschienen. Dieser habe mit ihm über Lobsang Rampa und die Übernahme seines Körpers gesprochen. Hoskin habe dem Tausch zugestimmt, da er mit seinem Leben unzufrieden gewesen sei.[19]

Rampa schilderte die angebliche Übernahme des Körpers von Cyril Henry Hoskin, eine sogenannte Transmigration (Seelenwanderung), ausführlich in seinen Büchern Die Rampa Story[20] und Wie es war![21]. Seiner Darstellung zufolge sei dieser ungewöhnliche Schritt erforderlich gewesen, da sein ursprünglicher (tibetischer) Körper infolge der Belastungen seines bisherigen Lebens schwer gezeichnet und dem Ende nahe gewesen sei. Um seine Lebensaufgabe dennoch fortsetzen zu können, habe er daher einen anderen Körper übernehmen müssen.[22] Rampas Beschreibung des Körperwechsels ähnelt in vieler Hinsicht dem Phänomen, das im esoterischen Kontext als „Walk-in“ bezeichnet wird.[23][24][25]

Reaktionen der Öffentlichkeit

Während Rampas Darstellung seiner angeblichen Transmigration vor allem unter seinen Lesern und in esoterischen Kreisen Anklang fand, stieß sie in der breiten Öffentlichkeit nahezu ausschließlich auf Skepsis und Ablehnung. Seine Behauptung wurde mit Unglauben und Spott aufgenommen.[26] Aufgrund der als unhaltbar betrachteten Transmigrationsthese wurde Rampa wiederholt bewusste Irreführung und Täuschung vorgeworfen. Als Autor sah er sich daher immer wieder mit Kontroversen über seine Identität und die Echtheit seiner Aussagen konfrontiert, wobei Kritiker argumentierten, dass er kein tibetischer Lama, sondern ein westlicher Schriftsteller sei – ein Vorwurf, der erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Schilderungen der tibetischen Kultur aufwarf.[27][28]

Weitere Publikationen und unveränderte Position

Ungeachtet der Kontroverse um seine Person und der Kritik an The Third Eye (1956) veröffentlichte Rampa 1959 das Buch Doctor from Lhasa[29] und 1960 The Rampa Story.[30] Zusammen mit The Third Eye bildeten diese Werke eine Trilogie, die Rampa als autobiografisch darstellte.

Obwohl Rampa bereits 1958 als Cyril Henry Hoskin identifiziert wurde, hielt er bis ans Ende seines Lebens an der Behauptung fest, dass alles, was er geschrieben habe, der Wahrheit entspreche.[31]

Hintergründe von Rampas Bestseller The Third Eye

Nach eigenen Angaben hatte Rampa in den 1950er Jahren in London Schwierigkeiten, eine dauerhafte Beschäftigung zu finden.[32] Er gab an, seinen Lebensunterhalt zeitweise mit Gelegenheitsarbeiten bestritten und sich in finanziell angespannter Lage befunden zu haben.[33][34] Nach Zeitungsberichten und Untersuchungen war Rampa vor seiner schriftstellerischen Tätigkeit vorwiegend im Bereich der Herstellung medizinisch-technischer Hilfsmittel tätig (engl. surgical fitter).[35][36][37]

Buchcover der Erstausgabe von The Third Eye (1956) von Lobsang Rampa, veröffentlicht bei Secker & Warburg.

Nach eigener Darstellung sei er schließlich durch einen Bekannten auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht worden, als „Ghostwriter“ tätig zu werden.[38] Dieser habe ihn anschließend mit dem Literaturagenten Cyrus Brooks von A. M. Heath in London bekannt gemacht.[39] Rampa sei in der Annahme dort erschienen, vielleicht eine Anstellung als technischer Autor zu bekommen, da er in diesem Bereich tätig war und sich zuvor auf solche Stellen beworben hatte.[40][41] Beim ersten Treffen mit Brooks brachte er ein Manuskript über (medizinische) Korsetts mit.[42][43] Als Rampa auf seine vermeintliche Biografie zu sprechen kam und Dokumente aus China vorlegte, zeigte Brooks großes Interesse und bat ihn, seine Geschichte aufzuschreiben.[44][45] Rampa gab an, dass ihm diese Vorstellung zunächst wenig zusagte, da seine finanzielle Lage jedoch nur wenig Spielraum zuließ, stimmte er zu.[46][47][48] Vom literarischen Ergebnis überzeugt, vermittelte Brooks daraufhin einen Vertrag mit dem Verlag Secker & Warburg in London.[49]

Um Rampas Aussagen zu überprüfen, sandte der Verleger Fredric Warburg das Manuskript vor der Veröffentlichung an nahezu zwanzig Gutachter mit besonderen Kenntnissen auf diesem Gebiet.[50] Ihre Beurteilungen fielen teilweise sehr kritisch aus,[51] gleichzeitig waren ihre Einschätzungen häufig nicht einheitlich.[52] Der Umstand, dass Rampa kein Tibetisch sprach, verstärkte die Zweifel Warburgs zusätzlich.[53] Er ließ Rampa zu sich kommen und warf ihm vor, ein Hochstapler zu sein.[54] Rampa wies diesen Vorwurf entschieden zurück, selbst als Warburg anbot, das Buch als Fiktion zu veröffentlichen. Einige Wochen später kündigte Warburg den Vertrag mit Rampa.[55] Nach der Kündigung wandte sich Rampa in einem Brief an seinen Verleger und schrieb:

“I am leaving England today – a very sick man indeed. What any of you think of the book does not matter to me now. I wrote the TRUTH.”

„Ich verlasse England heute – ein sehr kranker Mann. Was irgendjemand von Ihnen über das Buch denken mag, ist mir jetzt egal. Ich habe die WAHRHEIT geschrieben.“

T. Lobsang Rampa: Auszug aus Rampas Brief an seinen Verleger Fredric Warburg.[56]

Warburg überdachte seine Entscheidung schließlich, denn trotz des Misstrauens gegenüber den Angaben des Autors, zeichnete sich das Werk als äußerst vielversprechend ab. Er beschloss, das Buch zu veröffentlichen, ließ ihm jedoch ein Vorwort voranstellen, in dem der Verlag darauf hinwies, dass die Authentizität der geschilderten Erlebnisse nicht bestätigt werden könne.[57] Das Buch wurde 1956 veröffentlicht und verkaufte sich in den ersten achtzehn Monaten über 300.000-mal.[58]

Die frühen Umstände von Rampas schriftstellerischem Wirken warfen jedoch verschiedene ungeklärte Fragen auf. So blieb ungeklärt, auf welcher Grundlage Rampa (damals unter dem rechtlich geänderten Namen Carl Kuon Suo) über Dokumente verfügte, die ihn als Absolvent eines Medizinstudiums an der Universität Chungking in China auswiesen. Ebenso wurde nicht abschließend geklärt, wie er zu Unterlagen gelangte, aus denen hervorging, dass er als Lama des Potala-Klosters in Lhasa galt.[59]

Unabhängig von der späteren Kritik wurde Rampas schriftstellerisches Können als bemerkenswert wahrgenommen, insbesondere vor dem Hintergrund seines bekannten Bildungswegs und seiner zuvor ausgeübten beruflichen Tätigkeiten. Innerhalb kurzer Zeit gelang es ihm, mit The Third Eye ein Werk vorzulegen, das internationale Aufmerksamkeit erlangte und sich zu einem Bestseller entwickelte.[60]

Bekanntheit und Reichweite

Rampa erlangte mit seinem Erstlingswerk The Third Eye (1956) internationale Bekanntheit; das Buch wurde ein Bestseller und in zahlreiche Sprachen übersetzt.[61] Mit seinen Werken popularisierte er Themen wie Aura, Astralreisen, Reinkarnation und Karma und machte sie einem westlichen Lesepublikum zugänglich, lange bevor Esoterik breitere Strömungen erreichte.[62][63] Seine Werke prägten die westliche Wahrnehmung des tibetischen Buddhismus, stießen jedoch auf Kritik, da sie nicht mit traditionellen Lehren übereinstimmen.[64][65]

Trotz der umstrittenen Authentizität seiner Lebensgeschichte beeinflussten seine Schriften die Esoterik- und New-Age-Bewegung nachhaltig.[66][67] Viele Leser gaben an, durch seine Werke erstmals mit Spiritualität, Meditation und östlichen Philosophien in Kontakt gekommen zu sein.[68] Auch verschiedene Tibetologen und Buddhologen berichteten, dass die Lektüre von Rampas Büchern erstmals ihr Interesse an Tibet geweckt habe und dieses in einigen Fällen zu einer vertieften Beschäftigung mit dem Thema führte.[69][70][71]

Seine in vergleichsweise einfacher Sprache verfassten Bücher trugen dazu bei, spirituelle Konzepte einem breiten Publikum verständlich zu machen. Keines seiner späteren Bücher erreichte jedoch den großen Erfolg seines ersten Buches The Third Eye, das bis heute zu Rampas bekanntesten und meistdiskutierten Veröffentlichungen zählt.[72]

Der Erfolg Rampas und die anhaltende Wirkung seiner Bücher trotz vielfacher Widerlegung werden häufig mit zeitgenössischen Strömungen erklärt, insbesondere mit dem starken westlichen Interesse an „östlicher Weisheit“ sowie der Suche nach alternativen Weltbildern.[73] Rampa griff diese Strömungen auf, indem er seine Werke als eine Mischung aus autobiografisch dargestellten Erlebnissen und spirituellen Lehren präsentierte.

Haltung des 14. Dalai Lama zu Lobsang Rampa

Lobsang Rampa stellte sich in seinen Veröffentlichungen stets als Tibeter dar und setzte sich trotz der Zweifel an seiner Identität und der Kritik an seinen Büchern für die tibetische Sache ein, wobei er wiederholt seine Sympathie für das tibetische Volk und dessen geistige Tradition bekundete.[74][75][76]

1972 schrieb sein französischer Literaturagent Alain Stanké an den Dalai Lama und bat um eine Einschätzung zu Rampas Identität. Er erhielt eine Antwort von Lobsang Wangchuk, dem stellvertretenden Sekretär des Dalai Lama, in der es hieß:

“I wish to inform you that we do not place credence in the books written by the so-called Dr. T. Lobsang Rampa. His works are highly imaginative and fictional in nature.”

„Ich möchte Sie darüber informieren, dass wir den Büchern des sogenannten Dr. T. Lobsang Rampa keinen Glauben schenken. Seine Werke sind in hohem Masse phantasievoll und ihrem Wesen nach fiktional.“

Lobsang Wangchuk: Stv. Sekretär des Dalai Lama, Central Tibetan Administration, Dharamsala, Brief vom 13. Oktober 1972.[77][78][79]

Der Dalai Lama hatte zuvor eingeräumt, dass die Bücher zwar erfunden seien, jedoch dazu beigetragen hätten, Tibet größere Aufmerksamkeit zu verschaffen.[80][81] In einem späteren Bericht wird ihm die scherzhafte Bemerkung zugeschrieben, man müsse Lobsang Rampa „beinahe danken, er habe viel Publicity für Tibet gemacht.“[82]

Rezeption

Zeitgenössische Rezeption

Die Reaktionen auf die esoterischen Inhalte in den Werken von Lobsang Rampa fielen zum Zeitpunkt ihres Erscheinens überwiegend kritisch aus. Insbesondere nach der Veröffentlichung von The Third Eye (1956) stießen seine Darstellungen im westlichen Kulturkreis auf scharfe Ablehnung, da sie Themen behandelten, die außerhalb der etablierten religiösen, wissenschaftlichen und philosophischen Diskurse lagen.[83]

Nach der späteren Aufdeckung Rampas als Pseudonymautor (1958) verschob sich der Schwerpunkt der Rezeption zusätzlich, da der Wahrheitsgehalt seiner autobiografischen Darstellungen von vielen Zeitgenossen grundsätzlich infrage gestellt wurde, sodass nicht mehr der Inhalt seiner Werke, sondern die als Täuschung bewertete Autorschaft in den Vordergrund trat.[84]

Spätere Bewertung

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte, vor allem in der Hochphase der New-Age-Bewegung (1970er- und 1980er-Jahre), ließ die anfänglich starke Polarisierung Rampas deutlich nach.[85] Esoterische und spirituelle Themen fanden zunehmend Eingang in populärkulturelle, psychologische und interdisziplinäre Diskurse, auch wenn sie weiterhin nicht empirisch belegt sind. Zahlreiche Autoren griffen vergleichbare Themen auf und veröffentlichten entsprechende Werke, wodurch diese Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich wurden.[86][87]

Konzepte wie Astralreisen oder außerkörperliche Erfahrung, wie sie Rampa beschrieb, waren im westlichen Denken zur Zeit seiner frühen Veröffentlichungen wenig verbreitet und fanden weder in den etablierten westlichen Religionen eine nennenswerte Entsprechung noch in der akademischen Forschung Anerkennung als eigenständige Phänomene. Heute wird solchen Erfahrungen zwar weiterhin kein gesicherter wissenschaftlicher Status zugesprochen, sie finden jedoch im Zusammenhang mit subjektiven Berichten, insbesondere zu Nahtoderfahrungen, eine offenere und differenziertere Betrachtung.[88][89][90]

Insgesamt ist festzustellen, dass Fragen des Bewusstseins und die damit verbundenen Phänomene heute deutlich stärker im öffentlichen und wissenschaftsnahen Diskurs präsent sind als zur Zeit von Rampas frühen Veröffentlichungen. Auch kontroverse Positionen finden heute eher Raum für Diskussion, während sie zum Zeitpunkt des Erscheinens von The Third Eye weitgehend tabuisiert oder pauschal zurückgewiesen wurden.

Ungeachtet dieser Entwicklung setzte sich die Kontroverse um Rampa selbst fort. Seine Behauptung, in Wirklichkeit ein tibetischer Lama zu sein, der durch Transmigration den Körper des Engländers Cyril Henry Hoskin übernommen habe, gilt weiterhin als zentraler Kritikpunkt an seiner Person und seinen Werken.

Rampas Bücher gelten heute als Teil der esoterischen Literatur – weniger als historische Darstellungen des tibetischen Buddhismus oder des tibetischen Lebens, sondern vielmehr als Ausdruck seiner spirituellen Sichtweise und persönlichen, nicht verifizierbaren Erfahrungen.

Leben

Frühe Jahre und Werdegang

Cyril Henry Hoskin wurde am 8. April 1910 in Plympton St. Maurice, Devon, geboren, wo er auch aufwuchs.[91] Im Alter von fünfzehn Jahren verließ Hoskin die Schule und absolvierte anschließend eine Lehre bei einem Kraftfahrzeugbetrieb in Plymouth.[92] Danach arbeitete er im väterlichen Klempnerbetrieb; später wurde das Geschäft um den Handel mit Fahrrädern und Elektrogeräten erweitert.[93] Gemäß zeitgenössischen Berichten war er bereits in jungen Jahren gesundheitlich angeschlagen.[94]

In den folgenden Jahren versuchte Hoskin, seine beruflichen Perspektiven durch Fernkurse zu verbessern. Er absolvierte unter anderem eine Ausbildung zum Funker[95] und besuchte Kurse am Royal Sanitary Institute in London, wo er ein Zertifikat als Rauchinspektor erwarb.[96] Später war er unter anderem bei einem Hersteller medizinisch-technischer Instrumente in Middlesex beschäftigt und soll dort auch im Bereich Werbung und Anpassung medizinisch-technischer Hilfsmittel tätig gewesen sein (engl. surgical fitter).[97][98]

1940 heiratete er Sarah Anne Pattinson und zog mit ihr nach London.[99] Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Hoskin zeitweise als Brandwächter im Luftschutz.[100] Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen wurde er als untauglich für den Militärdienst eingestuft.[101] Nach Kriegszerstörungen verlor das Ehepaar sowohl seine Wohnung in London als auch seinen Arbeitsplatz[102] und zog später nach Weybridge, wo Hoskin für eine Fernschule arbeitete.[103] Nach seiner Kündigung kehrten Hoskin und seine Frau zunächst nach London zurück und zogen anschließend nach Thames Ditton in der Grafschaft Surrey[104] (wo nach seinen Angaben die Transmigration von Lobsang Rampa in den Körper von Cyril Henry Hoskin stattgefunden haben soll).[20][21] In der Folge zogen sie nach Bayswater, einem Stadtteil im Westen Londons.[105]

Schriftstellerische Tätigkeit

Während Rampa sein erstes Buch The Third Eye schrieb, lebte er mit seiner Frau in London. Da sich seine angeschlagene Gesundheit durch das dortige Klima verschlechterte, verließen sie die Stadt nach Fertigstellung des Buches und zogen nach Irland, zunächst nach Dublin und später nach Howth.[106][107] Doch angesichts der in Irland erhobenen hohen Steuern sowie wiederholter, aufdringlicher Besuche von Pressevertretern und Anhängern an seinem Wohnsitz zog Rampa 1959 mit seiner Frau Sarah (San Ra’ab) und seiner Adoptivtochter Sheelagh Rouse („Butterblume“) nach Kanada.[108][109][110]

T. Lobsang Rampa (1969), aufgenommen auf der Halbinsel Cité du Havre in Montréal, Kanada; im Hintergrund die Victoria Bridge.[111]

Seine schriftstellerische Zeit war von zahlreichen Umzügen innerhalb Kanadas geprägt, unter anderem nach Windsor, Tecumseh, Prescott, Saint John, Montréal, Vancouver und Calgary.[112][113] Rampa lebte zudem mit der Familie etwas mehr als zwei Jahre in Uruguay, bevor er gegen Ende der 1960er Jahre wieder nach Kanada zurückkehrte.[114] Dort erhielten er und seine Frau im Jahr 1973 die kanadische Staatsbürgerschaft.[115]

Nebst seiner schriftstellerischen Tätigkeit beantwortete Rampa nach eigenen Angaben den Großteil der an ihn gerichteten Leserbriefe. Er erklärte, täglich hätten ihn mehrere Dutzend Zuschriften erreicht.[116] Häufig wiederkehrende Fragen nahm er in seine Bücher auf und behandelte sie dort ausführlich. Einige seiner Werke sind in Form von Antworten auf Leserfragen gestaltet.[117][118][119]

Der kommerzielle Erfolg seines Erstlingswerks The Third Eye ermöglichte Rampa anfänglich einen komfortablen Lebensstandard.[120][121] Da jedoch keines seiner späteren Bücher an den Erfolg des Debüts anknüpfte, gingen seine Einnahmen in den folgenden Jahren deutlich zurück, zusätzlich belastet durch hohe Kosten für medizinische Behandlungen.[122] Seine zahlreichen Umzüge innerhalb Kanadas ließen ebenfalls keinen wohlhabenden Lebensstil zu, wie er ihm häufig nachgesagt wurde. Zeitzeugen schildern ihn überwiegend als einfachen, zurückgezogen lebenden Schriftsteller,[123] während zeitgenössische Presseberichte seine Öffentlichkeitsscheu als Versuch deuteten, unangenehmen Fragen auszuweichen.[124][125]

Mit zunehmendem Alter verschlechterte sich Rampas Gesundheitszustand.[126] In seinen letzten Jahren war er auf einen Rollstuhl angewiesen und verbrachte die meiste Zeit im Bett.[127][128][129] Seine Frau, eine frühere Krankenschwester, übernahm die Pflege;[99] seine Adoptivtochter trat in die Rolle der Sekretärin und tippte die meisten seiner Manuskripte für ihn.[130]

Lobsang Rampa starb am 25. Januar 1981 im Alter von 70 Jahren in der Notaufnahme des Foothills Hospital in Calgary, Kanada.[131][132]

Inhaltliche Schwerpunkte seiner Werke

Die insgesamt 19 Bücher von T. Lobsang Rampa behandeln vor allem Themen aus dem Bereich der Spiritualität, Esoterik, Mystik, Metaphysik und des Okkultismus. Sie sind geprägt von Schilderungen über tibetische Weisheit, Astralreisen und metaphysische Konzepte, die Rampa als authentische Erfahrungen darstellt.

Rampas Schilderungen zum „dritten Auge“ und zur Wahrnehmung der Aura

Chakpori-Lamakloster in Lhasa, Tibet (1938). Nach Rampas eigenen Aussagen sei ihm dort in jungen Jahren sein „drittes Auge“ chirurgisch geöffnet worden. Zudem soll er dort ausgebildet worden sein, bevor er später angeblich den Körper des Engländers Cyril Henry Hoskin mittels Transmigration und mit dessen Einverständnis übernommen haben soll.

Der Titel seines Bestsellers Das dritte Auge bezieht sich auf das im Buch beschriebene Öffnen des sogenannten „dritten Auges“ an der Stirn. Rampa behauptete, dieses sei ihm als junger Mönch im Lamakloster Chakpori (Kloster für Medizin und Heilkunst) in Lhasa durch einen chirurgischen Eingriff geöffnet worden.[133] Das „dritte Auge“ habe ihm die Fähigkeit verliehen, die Aura von Menschen zu sehen. Nach seinen eigenen Angaben sei er bereits von Natur aus hellsichtig gewesen, doch die Öffnung des „dritten Auges“ habe diese Fähigkeit zusätzlich verstärkt.[134]

Nach der Öffnung des „dritten Auges“ soll Rampas tibetischer Lehrer und Mentor zu ihm gesagt haben:

„Du bist jetzt einer von uns, Lobsang. Für den Rest deines Lebens wirst du die Menschen so sehen, wie sie sind, und nicht wie sie zu sein vorgeben.“

Passage aus Rampas vermeintlicher Autobiographie; Das dritte Auge (1957)[135]

Rampa beschreibt die Aura als eine reale Lebenskraft, die aus einer brillantfarbenen Ausstrahlung besteht und sich von den verschiedenen Energiezentren des physischen Körpers zu anderen Zentren hin erstreckt.[136][137] Dabei nehme die Aura eine eiförmige Form an, die sich nach unten hin verjünge. Die unterschiedlichen Farben, die man seiner Auffassung nach in der Aura sehen könne, deutet er als verschiedene Frequenzen eines besonderen Teils des Spektrums.[138] Anhand dieser Farben, so Rampa, lasse sich sowohl der Gesundheitszustand einzelner Organe als auch die Charaktereigenschaften und die spirituelle Entwicklung einer Person erkennen. Außerdem, schreibt er, zeigen sich in der äußeren Hülle der Aura Bilder von Gedanken, die von Hellsichtigen wahrgenommen werden können.[139]

Rampa behauptete, in Tibet im Sehen von Auren unterrichtet worden zu sein, und beschrieb, welche Möglichkeiten sich durch die Öffnung des „dritten Auges“ ergeben hätten. So berichtete er, als junger Mönch im Auftrag des 13. Dalai Lama die Aura ausländischer Besucher bei Audienzen beobachtet und diesem anschließend ihre Gedanken und wahren Absichten mitgeteilt zu haben.[140]

Da sich Rampas Schilderungen über die Aura, das „dritte Auge“ und die Ausbildung in einem tibetischen Kloster weder wissenschaftlich belegen noch mit den nachweisbaren Lebensdaten von Cyril Henry Hoskin in Einklang bringen lassen, gelten seine Ausführungen als literarische Fiktion und reine Erfindung.

Die Darstellung Tibets in Rampas Werken

Die Erzählungen von Lobsang Rampa finden überwiegend in Tibet statt. In seinen Büchern berichtet er neben Schilderungen des Klosterlebens unter anderem von angeblichen Sichtungen von Yetis im Norden Tibets sowie von Flügen in einem manntragenden Flugdrachen im Himalaya-Gebiet.[141][142] Zudem schildert er Expeditionen in verborgene Höhlen des tibetischen Gebirges, in denen sich seinen Berichten zufolge ein intaktes Raumschiff[143] und Artefakte einer längst vergangenen Zivilisation befunden haben sollen.[144] Eine weitere Expedition soll ihn in das Hochland von Chang Tang geführt haben, das er mit dem sagenhaften Shambhala in Verbindung brachte, wo er nach eigenen Angaben eine verborgene Stadt betreten habe, die seit der Sintflut nahezu unversehrt in einem abgeschlossenen Talkessel existiere.[145] Rampa betonte dabei stets, dass es sich bei all diesen Schilderungen um eigene Erlebnisse handle.[146]

Kritiker bewerten die von Rampa geschilderten Ereignisse als unhaltbar und ordnen sie der literarischen Freiheit zu, was zu dem Vorwurf führte, Tibet zu mystifizieren und ein romantisiertes sowie verzerrtes Bild des Landes zu zeichnen.[147][148] In der Kritik wird darauf hingewiesen, dass seine Darstellungen stark von esoterischen Motiven geprägt seien und auf seinen persönlichen spirituellen Sichtweisen beruhen.[149] In diesem Zusammenhang verwendeten Kritiker gelegentlich den aus seinem Namen abgeleiteten Begriff Rampaismus.[150]

Rampas Ansichten über Wiedergeburt und Lebensplanung

Rampa vertrat die Auffassung, dass der Mensch im Innersten ein geistiges Wesen sei, das einen physischen Körper besitzt, um in der materiellen Welt Erfahrungen zu sammeln.[151][152] Dieses Wesen plane das Erdenleben in der geistigen Welt so, dass möglichst viele Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen werden können; dazu werden auch Leid, Mühen und schwierige Prüfungen eingeplant.[153] Die Erde bezeichnete Rampa daher als „Hölle“, als Welt der Mühsale und als Prüfungsort, an dem der Geist durch Leiden geläutert werde.[154][155][156]

„Dies ist eine Welt der Leiden. Sie ist eine Ausbildungsstätte. Sie ist in gewisser Weise eine Besserungsanstalt.“

T. Lobsang Rampa: Für immer – Du (Originaltitel; You – Forever 1965)[157]

Zwar sei Leiden nach Rampa nicht unbedingt notwendig, um Erkenntnisse zu gewinnen, doch betrachtete er es als Tatsache, dass die Not den Menschen weit schneller und dauerhafter lehre als die Freundlichkeit.[158][159] Ziel sei es, sich mit jedem Erdenleben weiterzuentwickeln, bis man das gelernt hat, was man sich vorgenommen hat, um schließlich nicht mehr auf die Erde zurückkehren zu müssen.[160][161] Obwohl Rampa dies nicht ausdrücklich formulierte, lässt sich daraus ein gewisses Verständnis vom Sinn des Lebens ableiten.

Rampa betonte in diesem Zusammenhang stets, dass Suizid nie Teil eines Lebensplans sei. Ein Suizid stelle aus seiner Sicht immer den Abbruch dessen dar, was man sich für das betreffende Erdenleben vorgenommen habe.[162] Nach Rampas Darstellung kommt ein Mensch, der sein Leben eigenmächtig beendet, ausnahmslos auf eine niedere Astralebene.[163] Von dort habe er unweigerlich eine neue Inkarnation zu planen, um die ursprünglich vorgesehenen, aber nicht gelebten Lebensjahre nachzuholen – dies jedoch unter ungünstigeren Bedingungen.[164]

Vorstellungen von Astralwelt, Astralkörper und Astralreisen bei Rampa

Ein zentrales Thema in Rampas Werken ist die Darstellung der Astralwelt sowie die Beschreibung des Astralkörpers[165] und der Möglichkeit des Astralreisens. Die Astralwelt beschreibt er als eine nichtmaterielle Daseinsebene, die zwischen der physischen Welt und den höheren geistigen Ebenen liegt. Zudem schilderte er in mehreren Büchern die Vorstellung eines feinstofflichen Körpers, des sogenannten Astralkörpers, der sich gewöhnlich innerhalb des physischen Körpers befindet und durch eine „Silberschnur“ mit diesem verbunden sei.[166]

Nach Rampas Angaben sei es mit Übung möglich, die Loslösung des Astralkörpers bewusst herbeizuführen und sich dadurch frei im Raum zu bewegen oder auf andere astrale Ebenen zu gelangen. Die „Silberschnur“, welche beide Körper verbindet, könne sich dabei unbegrenzt ausdehnen.[167] Im Astralkörper seien alle Sinne vorhanden, wenn auch nicht physisch. Wahrnehmungen wie Hören, Sehen, Riechen und Fühlen erfolgten unmittelbarer und mit besonderer Klarheit.[168] Rampas Schilderungen weisen dabei Parallelen zum allgemein bekannten Phänomen der Außerkörperlichen Erfahrung auf.[169]

Nach Rampas Auffassung sei das sogenannte Astralreisen ein natürlicher Vorgang und ungefährlich, solange man dabei keine Angst habe.[170][171] Er unterschied dabei zwischen bewussten und unbewussten Astralreisen: Bewusste Astralreisen erlaubten nach seiner Darstellung eine gezielte Bewegung und vollständige Erinnerung an die gemachten Erfahrungen, während unbewusste Astralreisen entweder gar nicht in Erinnerung blieben oder nur verzerrt, bruchstückhaft beziehungsweise in Form von Träumen wahrgenommen würden.[172]

Rampa behauptete von sich selbst, bewusste Astralreisen unternehmen zu können, und schilderte entsprechende Erfahrungen in seinen Werken.[173][174] Zudem ermutigte er seine Leser, das Astralreisen zu üben, und bot dazu praktische Hinweise und Übungen an.[175][176][177]

Rampas Konzept des Über-Ichs

In seinen Büchern spricht Rampa häufig vom sogenannten Über-Ich[178] (nicht zu verwechseln mit dem freudschen Über-Ich). Nach seiner Darstellung handelt es sich dabei um das wahre „Ich“[179][180] (im englischen Original: the real „I“[181][182]), um die Seele – jenes höhere Wesen, das uns von einer fernen Existenzebene aus lenkt.[183] Rampa beschreibt es als ein geistiges Wesen, das unseren physischen Körper benutzt, um auf der Erde Dinge zu lernen, die in der Seelen- oder Geisteswelt nicht gelernt werden können.[184][185] Gemäß Rampa sind wir berechtigt, uns selbst als Erweiterungen des Über-Ichs zu betrachten – eines Wesens, das so hoch vergeistigt, so weit jenseitig und so hoch entwickelt ist, dass es auf uns angewiesen ist, um Eindrücke von dem zu sammeln, was auf dieser Erde geschieht.[186] Rampa legte sich jedoch in Bezug auf die Bezeichnung Über-Ich nicht eindeutig fest.[187][188][189]

„Die Menschen begeben sich auf die Erde, um bestimmte Dinge zu erreichen, um zu lernen und um gewisse Mühsale zu erfahren, damit der Geist oder die Seele oder das Über-Ich – nennen Sie es, wie Sie wollen – dadurch geläutert und gestärkt werden kann.“

T. Lobsang Rampa: Ich Glaube (Originaltitel; I Believe 1976)[190]

Im englischen Original verwendet er den Begriff Overself, den er mit Ausdrücken wie Super-Ego, Super-Being, Overseer, Adhyatma, Soul, the real „I“[191], Higher Self[192] und Spirit[193] gleichsetzt. Diese Gleichsetzungen beruhen auf seiner eigenen Interpretation und entsprechen keiner etablierten Definition. Die offene Begriffsauswahl deutet darauf hin, dass Overself eher als ein konzeptioneller Ausdruck zu verstehen ist.

Darstellung des Lebens nach dem Tod in Rampas Werken

In Rampas späteren Werken nimmt das Thema Leben nach dem Tod einen zentralen und wiederkehrenden Stellenwert ein und entsprach offenbar einem starken Interesse seiner Leserschaft.[194][195] Rampa schildert den Prozess des Sterbens sowie den Übergang auf die andere Seite ausführlich.[196] Dabei vertritt er die Auffassung, dass die individuellen Glaubensvorstellungen eines Menschen dessen Erleben nach dem Tod maßgeblich beeinflussen.

Nach Rampas Darstellung begegnet der Verstorbene im Jenseits zunächst genau dem, woran er zu Lebzeiten geglaubt hat. Abhängig von diesen Überzeugungen gelange er in eine individuell geprägte (astrale) Welt, die durch die eigenen Erwartungen und Glaubensbilder hervorgebracht werde.[197][198] Diese Scheinwelt bestehe so lange, bis sie als solche erkannt werde.[199] Erst mit dieser Erkenntnis löse sie sich auf und gebe den Blick frei auf eine astrale Welt, die Rampa als außergewöhnlich schön beschreibt und die dem individuellen Wesen vollständig entspreche.[200] Gemäß Rampa könne man auf dieser Daseinsebene nur auf jene treffen, mit denen man verträglich sei; Begegnungen mit Personen, zu denen keine harmonische Beziehung bestehe oder bestanden habe, seien ausgeschlossen, da dies eine Disharmonie darstelle, die auf dieser Ebene nicht möglich sei.[201]

Oft nähmen geliebte Personen den Neuankömmling in Empfang und gewährten ihm eine angemessene Zeit, um sich von dem Übergang zu erholen.[202] Anschließend werde er in die sogenannte „Halle der Erinnerung“ geführt, die Rampa mit dem Fegefeuer in Verbindung bringt.[203][204] Dort erhalte er eine Rückschau auf seine vergangenen Leben und sehe alles, was er getan habe, alles, was er zu tun versucht habe, und alles, was er habe tun wollen.[205][206] Nach Rampas Darstellung richte allein der Betroffene selbst über sein Leben – es erfolge weder ein göttliches Gericht noch eine teuflische Bestrafung.[207] Nach dieser Rückschau bleibe ihm die Wahl, in der Astralwelt zu verbleiben oder erneut auf der Erde zu inkarnieren, um noch nicht gelernte Lektionen nachzuholen.[208]

Werke

Bücher (Originaltitel)

  • The Third Eye. Secker & Warburg, London 1956
  • Doctor from Lhasa. Souvenir Press, London 1959
  • The Rampa Story. Souvenir Press, London 1960
  • Cave of the Ancients. Ballantine Books, New York City 1963
  • Living with the Lama. Corgi Books, London 1964
  • You Forever. Corgi Books 1965
  • Wisdom of the Ancients. Corgi Books, London 1965
  • The Saffron Robe. Corgi Books, London 1966
  • Chapters of Life. Corgi Books, London 1967
  • Beyond The Tenth. Corgi Books, London 1969
  • Feeding the Flame. Corgi Books, London 1971
  • The Hermit. Corgi Books, London 1971
  • The Thirteenth Candle. Corgi Books, London 1972
  • Candlelight. Corgi Books, London 1973
  • Twilight. Corgi Books, London 1975
  • As It Was! Corgi Books, London 1976
  • I Believe. Corgi Books, London 1976
  • Three Lives. Corgi Books, London 1977
  • Tibetan Sage. Corgi Books, London 1980

Bücher (deutschsprachige Titel)

  • Das dritte Auge, Ein tibetanischer Lama erzählt sein Leben. Piper Verlag, München 1957
  • Die Rampa-Story, Reise einer Seele. Udo Polzer-Verlag / Reidar Verlag 1987
  • Ein Arzt aus Lhasa. Betzel Verlag, Nienburg 1999
  • Der Einsiedler. BookRix, München 2023
  • Für immer – Du. Bookrix, München 2023
  • Die Weisheit der Ahnen. BookRix, München 2023
  • Die Höhle der Ahnen. BookRix, München 2023
  • Ich Glaube. BookRix, München 2023
  • Drei Leben. BookRix, München 2023
  • Die safrangelbe Robe. BookRix, München 2023
  • Der Tibetische Weise. BookRix, München 2024
  • Jenseits des Zehntels. BookRix, München 2024
  • Wie es war! BookRix, München 2024
  • Leben mit dem Lama. BookRix, München 2024
  • Die dreizehnte Kerze. BookRix, München 2025
  • Die Flamme bewahren. BookRix, München 2026

Nicht autorisierte Veröffentlichungen

Verlagsanzeige einer späteren Ausgabe von My Visit to Venus (erstmals 1966 erschienen), einem von Gray Barker (Saucerian Books) zusammengestellten Buch, das ohne Rampas Zustimmung veröffentlicht wurde und nur in geringem Umfang auf früheren Artikeln Rampas beruht.
  • My Visit to Venus. Saucerian Books, Clarksburg, West Virginia 1966 (englisch):[209] My Visit to Venus wurde von Lobsang Rampa nicht autorisiert. Zwar stammen einige der darin enthaltenen Texte von ihm, die daraus entstandene Buchfassung jedoch nicht.[210] Sie wurde von Gray Barker (Saucerian Books) zusammengestellt, der Rampas Namen und Artikel ohne dessen Zustimmung verwendete, während Rampa in Uruguay lebte.[211] Auch der Titel des Buches geht auf Barker zurück.[212] Nach Rampas eigenen Angaben umfassten die ursprünglichen Artikel nur wenige Seiten[213], die zuvor in verschiedenen UFO-Magazinen veröffentlicht worden waren.[214] Die im Buch enthaltenen Illustrationen sollen ebenfalls nicht von ihm stammen.[215] Aus finanziellen wie auch aus gesundheitlichen Gründen konnte Rampa nicht gegen dieses Plagiat vorgehen.[216] Rampa sprach sich entschieden gegen dieses Buch aus und empfahl es ausdrücklich nicht.[217] Er widersetzte sich zudem der Veröffentlichung, musste sie jedoch schließlich hinnehmen und bat Barker, die Tantiemen wenigstens zu spenden.[218] Inwieweit die veröffentlichte Fassung tatsächlich authentisches Material Rampas enthält, lässt sich heute nicht mehr eindeutig feststellen. In späteren Verlagstexten wurde die Entstehung des Buches damit erklärt, Barker habe das Manuskript „aus dem Papierkorb gerettet“.[219]
  • My Visit to Agharta: The Long Lost Books of Rampa. New Brunswick, NJ: Inner Light – Global Communications 2003, ISBN 978-1-892062-34-5 (englisch):[220] My Visit to Agharta soll aus dem Nachlass von James („Jim“) Sylvester Rigberg stammen, dem Herausgeber des Flying Saucer News Newsletters und Betreiber des Flying Saucer News Bookstore im Stadtteil Spanish Harlem in New York City. Laut dem Vorwort von My Visit to Agharta habe sich Rampa mit Rigberg angefreundet und ihm aus Gefälligkeit abgelehnte Texte zugesandt. Einer dieser Umschläge habe die Geschichte über seine angebliche Reise ins Innere der Erde enthalten.[221] Da My Visit to Agharta erst lange nach Rampas Tod veröffentlicht wurde, lässt sich die Urheberschaft nicht zweifelsfrei belegen.
  • Cosmic Telepathy: A How-To Study Guide to Mental Telepathy. Inner Light - Global Communications, New Brunswick 2012, ISBN 978-1-892062-62-8 (englisch): Dieses Buch entstand nicht in Zusammenarbeit mit T. Lobsang Rampa. Es stammt ausschließlich von einer Autorin namens Tuella, die behauptet, die Informationen telepathisch von Lobsang Rampa erhalten zu haben. Rampa distanzierte sich bereits zu Lebzeiten von entsprechenden Behauptungen über telepathische Mitwirkung.[222]

Diskografie

LP / Vinyl

  • Meditation. A Touchstones Ltd. 1969, AR 887, UK (englisch, Monolog / Spoken Word)
  • The Power Of Prayer. Saucerian Records, USA 1967, NO 169 (englisch, Monolog / Spoken Word). Nach Rampas eigenen Angaben war diese Aufnahme nie zur Veröffentlichung bestimmt; er distanzierte sich deutlich von ihr. Sie wurde von Gray Barker (Saucerian Records) ohne seine Erlaubnis und gegen seinen Willen veröffentlicht, während Rampa in Uruguay lebte.[223]

Literatur

Von Sarah (Mama San Ra’ab) Rampa, seiner Ehefrau

  • Mama San Ra’ab Rampa: Pussywillow. Corgi Books, London 1976, ISBN 978-0-552-10261-2 (englisch)
  • Mama San Ra’ab Rampa: Tigerlily. Corgi Books, London 1978, ISBN 978-0-552-10735-8 (englisch)
  • Mama San Ra’ab Rampa: Autumn Lady. Corgi Books, London 1980, ISBN 978-0-552-11283-3 (englisch)
  • Mama San Ra’ab Rampa: Rampa Lumière et sagesse. Stanké 1982, ISBN 978-2-7604-0174-7 (französisch, Originaltitel Wild Briar)
  • Mama San Ra’ab Rampa: THE TESTAMENT OF RAMPA. 1984, (englisch, PDF)

Von Sheelagh Rouse, seiner Adoptivtochter

  • Sheelagh Rouse: Twenty-Five Years with T. Lobsang Rampa. Lulu Press Inc. Morrisville (NC) 2006, ISBN 978-1-4116-7432-5 (englisch)
  • Sheelagh Rouse: GRACE The World of Rampa. Lulu Press Inc. Morrisville (NC) 2007 (englisch, E-Book)

Weitere Literatur

  • Fredric Warburg: All Authors are Equal. Hutchinson of London, London 1973, ISBN 978-0-09-117610-5 (englisch, Hrsg. von The Third Eye)
  • Alain Stanké: Rampa imposteur ou initié? Éditions Stanké, Montréal 1980, ISBN 978-2-7604-0185-3 (Rampas frz. Literaturagent)
  • Ruth Montgomery: Strangers among us: enlightened beings from a world to come. Ballantine Books, New York 1982, ISBN 978-0-449-20801-4 (englisch, erwähnt Rampa als „Walk-in“)
  • Karen Mutton: Lobsang Rampa: New Age Trailblazer. TGS Publishing, Frankston (TX) 2006, ISBN 978-0-9713166-0-7 (englisch)
  • Pierre Baribeau: Les chandelles de Lobsang Rampa. Éditions Lulu.com 2014, ISBN 978-1-304-78213-7 (französisch)
  • Karl-Stephan Bouthillette: Relire T. LOBSANG RAMPA. Analyse d'un mythe moderne. Éditions Universitaires Européennes 2016, ISBN 978-3-639-50242-8 (französisch)
  • Dana Howard: The Strange Case of Dr. T. Lobsang Rampa. CreateSpace Independent Publishing Platform, Scotts Valley, Kalifornien, USA 2017, ISBN 978-1-5424-0855-4 (englisch)
  • Daniela Mattes: Geheimnisvolles Tibet: Der mysteriöse Fall des Lobsang Rampa. Ancient Mail 2021, ISBN 978-3-95652-309-0
  • R.B. Russell: T. Lobsang Rampa And Other Characters of Questionable Faith. Tartarus Press 2025, ISBN 978-1-912586-67-7 (englisch)
  • Ricardo Motta, Swami Kadakrshna: Lobsang Rampa: A Tibetan Lama in London?. Motta 2025 (englisch, E-Book)[224]
Commons: Lobsang Rampa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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