Lorenz Otto
deutscher Fußballspieler
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Lorenz Otto (* 24. Januar 2001 in Fulda) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Torwart steht seit 2024 beim FC Rot-Weiß Erfurt unter Vertrag.
| Lorenz Otto | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 24. Januar 2001 | |
| Geburtsort | Fulda, Deutschland | |
| Größe | 192 cm | |
| Position | Torwart | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| SKG Gersfeld | ||
| TSV Lehnerz | ||
| –2016 | JFV Viktoria Fulda | |
| 2016–2017 | FC Rot-Weiß Erfurt | |
| 2017–2020 | 1. FC Kaiserslautern | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2019–2022 | 1. FC Kaiserslautern II | 27 (0) |
| 2020–2022 | 1. FC Kaiserslautern | 0 (0) |
| 2022–2024 | SSV Ulm 1846 | 2 (0) |
| 2024– | FC Rot-Weiß Erfurt | 65 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 21. Mai 2026 | ||
Sportlicher Werdegang
Otto spielte in der Jugend bei SKG Gersfeld, TSV Lehnerz und JFV Viktoria Fulda, ehe er 2016 in die Nachwuchsabteilung des FC Rot-Weiß Erfurt wechselte. Nach einem Jahr zog er zum 1. FC Kaiserslautern weiter. Dort durchlief er zunächst die Jugendmannschaften, ehe er 2020 hinter Matheo Raab und Avdo Spahić als dritter Torhüter zur Wettkampfmannschaft aufstieg. Parallel hütete er zeitweise für die U23-Mannschaft des Klubs in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar das Tor. Dort hatte er noch als A-Jugendlicher im März 2019 debütiert, als Raab bei einem Spiel gegen Hassia Bingen verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.
Im Sommer 2022 schloss sich Otto nach Ablaufen seines Vertrages in der Pfalz dem Südwest-Regionalligisten SSV Ulm 1846 an.[1] Hier war er hinter Stammtorhüter Christian Ortag zweiter Torhüter, beim mit dem Aufstieg in die 3. Liga verbundenen Meistertitel in der Regionalliga-Spielzeit 2022/23 kam er nach Feststehen des ersten Tabellenplatzes am letzten Spieltag bei der 1:3-Niederlage beim Vizemeister TSV Steinbach Haiger zu seinem Ligadebüt. In der Drittligasaison 2023/24 gewann er mit den Spatzen als Ersatzspieler erneut den Meistertitel und kam nach vorzeitigem Erreichen des direkten Durchmarschs in die 2. Bundesliga am 11. Mai 2024 zu seinem Profidebüt, als er den kurz zuvor Vater gewordenen Ortag beim 2:1-Auswärtserfolg bei Borussia Dortmund II zwischen den Pfosten vertrat. Im Sommer 2024 wurde sein Vertrag nicht verlängert.[2]
Mit Ablauf seines Vertrags in Ulm unterschrieb Otto im Mai 2024 einen Zweijahresvertrag beim FC Rot-Weiß Erfurt, bei dem er bereits in seiner Jugend gespielt hatte.[3] Unter Cheftrainer Fabian Gerber war er auf Anhieb Stammspieler und etablierte sich mit dem Klub hinter der Tabellenspitze, beim Erreichen des dritten Tabellenplatzes hinter dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem Halleschen FC am Ende der Regionalliga-Nordost-Spielzeit 2024/25 kassierte er 41 Gegentore in 33 Saisonspielen. Auch in der folgenden Spielzeit war er Stammspieler, als der Klub im September 2025 die Tabellenspitze eroberte. Im November 2025 verlängerte Otto seinen Vertrag in Erfurt bis 2027.[4] Unterdessen gewann die Mannschaft auch aufgrund diverser verletzungsbedingter Ausfälle jedoch zwischen dem neunten und 24. Spieltag nur vier ihrer Meisterschaftsspiele und rutschte auf den vierten Tabellenplatz ab. Nach einer 1:2-Auswärtsniederlage am 28. Spieltag beim Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig inklusive anschließender Kritik am Torhüter[5] rotierte Fabian Gerber die halbe Mannschaft, auf der Torwartposition musste Otto Jaden Rodtnick Platz machen. Nachdem die Verletztenmisere weiter um sich griff, gab Otto am 19. April 2026 beim 3:0-Auswärtssieg beim ZFC Meuselwitz als Einwechselspieler für Lucas Falcão sein Debüt als Feldspieler.[6][7]
Weblinks
- Lorenz Otto in der Datenbank von transfermarkt.de