Lost in Fuseta – Weiße Fracht

deutscher Kriminalfilm (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Lost in Fuseta – Weiße Fracht ist ein zweiteiliger deutscher Kriminalfilm aus dem Jahr 2026 mit Jan Krauter in der Titelrolle des autistischen Kommissars Leander Lost. Regie führte Felix Herzogenrath.[1][2] Die Geschichte, auf der die Story aufbaut, sowie die Romanreihe und die Drehbücher stammen von Holger Karsten Schmidt, der den gleichnamigen Roman unter dem Pseudonym Gil Ribeiro verfasste.[3] Es handelt sich bei dem Zweiteiler um die Fortsetzung der zweiteiligen Verfilmungen Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal von 2022 sowie Lost in Fuseta – Spur der Schatten von 2024, die auf dem ersten und zweiten Roman der Buchreihe basieren.

TitelLost in Fuseta – Weiße Fracht
ProduktionslandPortugal
OriginalspracheDeutsch
Länge90 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 5 + 6 oder Staffel 3 der Reihe Lost in Fuseta
Titel Lost in Fuseta – Weiße Fracht
Produktionsland Portugal
Originalsprache Deutsch
Länge 90 Minuten
Produktions­unternehmen 307 Production
Regie Felix Herzogenrath
Drehbuch Holger Karsten Schmidt
Produktion Simone Höller,
Anemone Krüzner
Musik Sven Rossenbach
Kamera Dominik Berg
Schnitt Vincent Assmann
Premiere 24. Apr. 2026 auf ARD Mediathek
Besetzung
  • Jan Krauter: Leander Lost
  • Eva Meckbach: Graciana Rosado
  • Daniel Christensen: Carlos Esteves
  • Anton Weil: Miguel Duarte
  • Bianca Nawrath: Zara
  • Filipa Areosa: Soraia Rosado
  • Paulo Pinto: Pepe
  • André Leitão: Toninho
  • João Arrais: Chico
  • Maya Booth: Cristina Sobral
  • Ana Bustorff: Isamara Alves
  • Paulo Calatré: Jairo Montoya
  • Konstantin Lindhorst: Alexander Manz
  • André Gago: Pablo Delgado
  • Iris Cayatte: Isadora Jordão
  • Maria d'Aires: Ida Santos
  • João Craveiro: Luís Dias
  • Nuna: Flores Yola
  • Eric da Silva: Artur Pedroto
  • Luís Esparteiro: António Rosado
  • João Estima: Raul, Gefängniswärter
  • Luís Filipe Eusébio: Tobias Faria
  • Diogo Fernandes: Salvadore Delgado
  • Almeno Gonçalves: Bruno Calvo
  • Jaime Freitas: Krankenpfleger
  • Catarina Furtado: TV-Moderatorin
Episodenliste
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Länge90 Minuten
Premiere24. Apr. 2026 auf ARD Mediathek
Schnelle Fakten Länge, Premiere ...
Folge 6 der Reihe Lost in Fuseta
Länge 90 Minuten
Premiere 24. Apr. 2026 auf ARD Mediathek
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Handlung

Teil 1

Das Europol-Austauschprogramm, mit dem der Hamburger Kriminalpolizist Leander Lost nach Portugal versetzt wurde, endet bald. Lost will aber in Portugal bleiben, um bei seiner Ziehtochter Zara und seiner Freundin Soraia zu bleiben. Daher kämpft er erfolglos mit der deutschen Bürokratie.

Zara schreibt gerade ihr Bachillerato und will danach mit ihrem Freund Toninho durch die Gegend reisen. Soraia stellt Lost nicht die richtigen Fragen und schließt daraus falsch, er würde sie ohne Reue zurücklassen.

Wegen eines Einbruchs alarmiert, finden die Polizisten eine Leiche, der eine Feder durch das Einschussloch im Auge gezogen wurde. Ein Nachbarskind berichtet von einem Mann im braunen Anzug, der das Haus des Tischlers Ronneberg durch das Fenster verlassen habe, und einem roten Motorrad sowie später auch vom Lieferwagen eines Kurierdienstes. Der eitle Kollege Duarte erkennt Parallelen zu zwei Morden in seiner Heimatstadt Sevilla und wird dorthin geschickt, um vor Ort zu ermitteln.

Das auffällige Motorrad wird immer wieder an einem Platz gesehen, weshalb das Team diesen überwacht. Toninho holt damit ein Päckchen ab, er führt Botenfahrten für den Kleinkriminellen Fernando durch, um für Zara und sich ein Haus zu kaufen. Lost und Carlos Esteves stellen ihn. Obwohl das Päckchen ein weißes Pulver enthält, will niemand Toninho verhaften. Lost ist unfähig, darüber hinwegzusehen, und nimmt, da er die Tricks seiner Kollegen kennt, etwas von dem Pulver zu sich. So könne es in seinen Haaren nachgewiesen werden, auch wenn es ausgetauscht würde. Nach seinen Angaben spürt er keine Wirkung, was bei der andersartigen Gehirnchemie von Autisten durchaus vorkommen kann,[4] hält aber noch nervigere Monologe als sonst.

In Zwischenszenen ist immer wieder ein älterer Mann zu sehen, der in einem Gefängnis in Sevilla Hof hält wie ein Mafiaboss.

Ein Mann im braunen Anzug bricht ins Haus einer älteren Frau ein und erdrosselt diese bei ihrer Rückkehr. Die Ermittler finden Zeugen, welche den Lieferwagen gesehen haben. Laut Kurierunternehmen standen aber beide Tatorte nicht auf der Liste der anzufahrenden Ziele.

Da der ermordete Tischler der Bruder des stellvertretenden Hamburger Polizeipräsidenten ist, schickt dieser Alexander Manz, einen ehemaligen Kollegen von Lost, nach Portugal zur Unterstützung der Ermittlergruppe.

Lost fallen Ungereimtheiten an den Fällen auf und er vermutet, dass diese als Ablenkung inszeniert wurden, um vom wahren Mörder abzulenken. Sie finden einen Zusammenhang zu einem alten Fall, bei dem Pablo Delgado 1,4 t Kokain ins Land schmuggeln wollte und dabei erwischt wurde. Nun scheint er sich an den Zeugen zu rächen.

Toninho fährt zu Fernando, um mehr über eine große Lieferung zu erfahren. Er soll sich verstecken, als drei zwielichtige Männer bei Fernando ankommen, um Leuchtbojen für den Flugzeugabwurf abzuholen. Sie wollen Fernando mitnehmen, der in einem der Männer Delgados Sohn Salvador erkennt. Daher vermutet er, dass er beseitigt werden soll und zieht seine Waffe. Sie versprechen, dass ein Flugzeug ihn außer Landes bringen werde. was ihn überzeugt. Fernando legt die Waffe nieder und wird damit erschossen.

Toninho beobachtet alles und drückt den Alarmknopf, den ihm Esteves gegeben hat. Dadurch muss Esteves die Sache mit Toninho als Spitzel seinen Kollegen erklären. Toninho flieht und wird verfolgt. Als die Polizei ankommt, gibt es eine Schießerei. Toninho wird getroffen und ins Krankenhaus gebracht.

Teil 2

Delgado erfährt, dass Toninho überlebt hat und im Krankenhaus ist. Er ordnet seine Tötung an, aber der Killer wird erwartet. Bei Lost taucht der Verbrecher Montoya auf und macht ihm mit einem Handyvideo klar, dass Zara entführt wurde. Um sie lebend wieder zu sehen, soll Lost dafür sorgen, dass sich Toninho, Zeuge in einem der Mordfälle aus Teil 1, am Mittag alleine bei einer der Salinen einfindet. Und natürlich darf Lost keinesfalls seine Kollegen informieren. Lost besucht Toninho im Krankenhaus und wird von diesem nach Zara gefragt. Daher kommt Lost nicht umhin, ihm von der Entführung und dem Ultimatum zu erzählen. Lost informiert nun – unter Beachtung beinahe paranoider Sicherheitsvorkehrungen – Graciana und Esteves. Zuerst starten Lost und seine Kollegen ein Täuschungsmanöver und teilen der Presse mit, Toninho sei seinen Verletzungen erlegen. Anschließend gelingt es ihnen, herauszufinden, wo das Video aufgenommen wurde. Doch dort ist Zara nicht mehr.

Die erwartete große Drogenlieferung beschäftigt alle Polizeieinheiten. Manz beobachtet, da er vor Ort unbekannt ist, als Tourist getarnt den Hafen. Als er erfährt, dass Lost Asperger-Autist ist und daher nicht lügen kann, erkundigt er sich penetrant nach Losts sexuellen Erlebnissen. Als Esteves dies bemerkt, schlägt er Manz nieder und muss sich vor seiner Chefin verantworten. Diese weist ihn an, künftig in solchen Fällen sofort sie hinzuzuziehen. Falls dies nicht möglich sei, solle er dort zuschlagen, wo keine Spuren zu sehen sind.

Der mutmaßliche Drogenschmuggler schlägt seine Zeit in einer Hafenkneipe tot, die vermeintlichen Drogenbehälter entpuppen sich als harmlos.

Inzwischen hat Toninho unbemerkt das Krankenhaus verlassen und schleppt sich zur Saline. Die Polizisten lokalisieren schließlich Zara und ihre Entführer im Haus des Tischlers und können sie befreien, wobei Graciana nur dank ihrer Schutzweste unverletzt bleibt. Auch Toninho an der Saline kann gerade noch rechtzeitig aus der Schusslinie gebracht werden.

Lost erinnert sich an Konstruktionszeichnungen des Tischlers und erkennt schließlich, dass die Drogen bereits, versteckt in den Fuß-Klötzen von 333 Europaletten, auf dem Seeweg ins Land gekommen und nun per LKW auf dem Weg nach Spanien sind. Der Flugzeugabwurf war nur ein Ablenkungsmanöver von Delgado. So kommt Duarte auf dem Rückweg von Sevilla doch noch zum Einsatz. Er blockiert mit seinem Auto die Grenzbrücke, um zu verhindern, dass der Lkw mit den Paletten Portugal verlässt. Eigenmächtig sucht er den LKW und bekommt die Fahrzeugtür „auf die Nase“, als seine Kollegen eintreffen und die Fahrer stellen. Sie kippen Ladung auf die Straße und die Pakete fallen aus den Füßen. Lost nimmt wieder eine Probe des Pulvers zu sich und sagt daraufhin das Hamburger Telefonbuch auf.

Unterdessen bekommt Gracianas Mutter, die auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, Besuch von einem angeblichen Freund ihres Mannes. Tatsächlich ist es der vorzeitig aus der Haft entlassene Delgado, der sich an ihrem Mann für die Verhaftung rächen will. Sie kann jedoch bei einem Telefonat Graciana durch eine Täuschung informieren, die wiederum ihren Vater warnt. Dieser kann schließlich mit Esteves’ Waffe Delgado in dem Moment erschießen, als Lost und Graciana, über das Dach kommend, ebenfalls in der Küche eintreffen. Damit Lost in Fuseta bleiben darf und Manz sich nicht wegen seiner Misshandlung beschwert, schieben seine Kollegen Manz zwei der Klötze voll Rauschgift unter und lassen ihn bei der inszenierten Gepäckkontrolle auffliegen. Damit bewegen sie diesen zur Zustimmung, dass Lost in Portugal eine Planstelle bekommt. Lost fühlt sich, als könne er schweben, als er erfährt, dass er bleiben kann...

Produktion

Der Fernseh-Zweiteiler Lost in Fuseta – Weiße Fracht wurde vom 25. März bis zum 24. Mai 2025 an der Algarve in Portugal an Schauplätzen in Fuseta, Faro und Olhão sowie in Lissabon, Setúbal und Alcochete gedreht.[5] Es handelt sich um eine Produktion der 307 production GmbH; Produzentin Simone Höller und Producerin Anemone Krüzner, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD.[2]

Rezeption

Einzelnachweise

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