Lothar Waehler

deutscher Politiker (AfD), MdL From Wikipedia, the free encyclopedia

Lothar Waehler (* 1959 in Zeitz) ist ein deutscher Politiker (AfD). Er ist seit 2021 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt.

Leben und Wirken

Er besuchte bis 1975 die polytechnische Oberschule. Er wurde 1977 Maschinenanlagen-Monteur/Schweißer, 2000 Heizungs- und Sanitärinstallateur und machte sich 2021 als Heizungs- und Sanitärinstallateur selbstständig. Waehler ist verheiratet und hat zwei Kinder.[1]

Waehler ist seit 2016 AfD-Mitglied[1], noch im selben Jahr scheiterte er bei der Bürgermeisterwahl in Gutenborn deutlich.[2] Mittlerweile ist Waehler Gemeinderat in Gutenborn.[3]

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021 gewann er ohne politische Erfahrung[4] den Wahlkreis Zeitz knapp gegen Arnd Czapek (CDU). Es war der einzige Wahlkreis, bei dem der AfD-Kandidat ein Direktmandat gewinnen konnte.[5][6] Wahler hatte den Wahlkreis von dem aus der Partei ausgeschlossenen André Poggenburg übernommen.

Lothar Waehler scheiterte im Dezember 2022 als sechster AfD-Kandidat für die Wahl des Vizepräsidentenamts des Landtags deutlich.[7]

Im März 2024 wurde bekannt, das Lothar Waehler zusammen mit dem rechtsextremen Hans-Thomas Tillschneider zu einer Demonstration in Bad Bibra aufgerufen hatte. Diese sollte extra mit einem Umweg am Haus des Landrats Götz Ulrich vorbeiführen ,die Route wurde daraufhin geändert.[8][9][10]

Im Zuge der Vorwürfe der Vetternwirtschaft in der AfD wurde medial darauf verwiesen, dass Waehlers Tochter bei Martin Reichardt beschäftigt ist und seine Ehefrau ehemals für Jan Wenzel Schmidt arbeitete, der die Affäre 2026 ausgelöst hatte.[11]

Einzelnachweise

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