Louis Oppenheim
deutscher Gebrauchsgraphiker und Künstler
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Wirken
Anschließend zog er nach Berlin und begann 1910 seine Karriere als Gebrauchsgraphiker. 1917 erhielt er für seine Arbeiten an den Kriegsanleihekampagnen eine Auszeichnung. Er signierte seine Werke mit „LO“. Seine Arbeitgeber waren: AEG, Reichsbahn, Persil, Kaffee HAG und Adrema. Er prägte den „Berliner Poster Stil“. Oppenheim entwarf auch zahlreiche Schriften wie zum Beispiel die LoType (1914) für die Schriftgießerei H. Berthold AG und die Fanfare (1927). Mit beteiligt war er unter anderem an der erfolgreichen Berthold-Schrift Berthold Block, für die er die Mager-Variante zeichnete. Für die Weimarer Republik schuf er den Entwurf der ersten Münze 1919.[2]
- Weimarer Republik. Vorderseite der 50-Pfennig-Münze nach dem Design von Louis Oppenheim.
- Weimarer Republik. Rückseite der Münze
Weblinks
Commons: Louis Oppenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Grafische Arbeiten von Louis Oppenheim
- Klingspor-Museum (PDF; 821 kB)
- Linotype
Literatur
- Werner Suhr: Louis Oppenheim. In: Gebrauchsgraphik, Jg. 9 (1932), Heft 8, S. 40–51 (Digitalisat).
- Friedrich Friedl, Nicolaus Ott, Bernard Stein: Typografie. Wann, Wer, Wie. Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-473-5, S. 418.
- Jens Müller, Julius Wiedemann (Hrsg.): The History of Graphic Design, Taschen, Köln 2017, Band 1, ISBN 978-3-8365-6307-9.


