Wikiwand AI

Louise Aitken-Walker

britische Rennfahrerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Louise Dunn Aitken-Walker MBE (* 21. Januar 1960) ist eine ehemalige britische Rallyefahrerin.

Schnelle Fakten Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), Rallyes ...
Louise Aitken-Walker
Nation: Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)
Erste Rallye: Rallye Großbritannien 1979
Letzte Rallye: Rallye Großbritannien 1991
Beifahrer:Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jan Williamson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ellen Morgan
SchwedenSchweden Tina Thörner
Team: Ford
Nissan
Opel
Vauxhall
Fahrzeug: Ford Fiesta
Ford Escort
Alfa Romeo Alfasud TIbr />Peugeot 205 GTI
Nissan 240RS
Vauxhall Astra GTE
Ford Sierra RS Cosworth
Rallyes Siege Podien WP
22 — — —
Meistertitel:
Punkte: 1
Stand: Karriereende
Schließen

Karriere

Aitken-Walker interessierte sich bereits in ihrer Jugend für Motorsport und fuhr bereits in jungen Jahren auf dem Bauernhof ihrer Familie. Sie begann ihre Karriere als ihre beiden Brüder sie, ohne ihr Wissen, an einem Wettbewerb für Damen anmeldeten.[1]

Nach zwei Jahren, in denen sie kleinere Rennen fuhr, nahm sie erstmals an der Lombard RAC Rally teil, welche sie auf dem 19. Platz beendete. Im Folgejahr gewann sie die Gruppe-1-Kategorie der National British Championship, 1983 holte sie die Coupe des Dames bei der Rallye Monte Carlo.[2] Sie wurde im selben Jahr die erste Frau, welche einen nationalen Meisterschaftslauf auf Anhieb gewann.

1984 unterschrieb sie einen Vertrag bei Peugeot, trat in den Folgejahren weiterhin bei nationalen Meisterschaften an und fuhr bei der RAC Rallye mit. In der British Open gewann sie 1987 alle fünf Rennen und fuhr bei der RAC Rally gute Zeiten, musste diese jedoch aufgeben. Das Magazin Autosport wählte sie zum Driver of the Year.

1989 trat sie im British Touring Car Championship an und gewann in der Rallye-Europameisterschaft die Damenwertung.[3] Mit ihrer Beifahrerin Tina Thörner bekam sie im Folgejahr die Möglichkeit Vollzeit in der Rallye-Weltmeisterschaft anzutreten. Erneut gewann sie die Coupe des Dames in Monte-Carlo, sowie weitere Damenwertungen in Neuseeland, Australien und Italien. Bei der Rallye Portugal verunfallte sie schwer und landete in einem See, konnte jedoch bei der nächsten Rallyes antreten.[1]

Mit ihren Erfolgen wurden ihr verschiedene Ehrungen zuteil, wie den Good Sport Prize, welche ihr von der BBC verliehen wurde, oder die Jim Clark Memorial Trophy. 1992 trat sie zum letzten Mal an der Rallye Großbritannien teil, welche sie auf dem zehnten Platz beendete. Im selben Jahr bekam sie ebenfalls einen Order of the British Empire, bevor sie 1993 ihre Karriere beendete.

Statistik

Rallye-Weltmeisterschaft

Bis einschließlich 1978 wurde im Rallyesport keine Fahrerweltmeisterschaft ausgetragen.

Weitere Informationen Jahr, Team ...
Jahr Team Fahrzeug 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Punkte Rang
1979 Louise Aitken Ford Fiesta Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENGriechenland GRENeuseeland NZLFinnland FINItalien ITAKanada CANFrankreich FRAVereinigtes Konigreich GBRElfenbeinküste CIV – –
DNF
1980 Mogil Motors Ford Fiesta Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENGriechenland GREArgentinien ARGFinnland FINNeuseeland NZLItalien ITAFrankreich FRAVereinigtes Konigreich GBRElfenbeinküste CIV – –
DNF
1981 M.C.D. Services Ford Escort RS2000 Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GREArgentinien ARGBrasilien 1968 BRAFinnland FINItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR – –
19
1982 M.C.D. Services Ford Escort RS2000 Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLBrasilien 1968 BRAFinnland FINItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR – –
20
1983 Louise Aitken Alfa Romeo Alfasud TI Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR – –
48
Ford Escort
60
British Junior Rally Team Ford Escort RS1600
DNF
1984 R.E.D. Ford Escort RS1600 Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR – –
60 DNF
1985 Peugeot Talbot Sport Peugeot 205 GTI Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR – –
16
1986 Team Nissan Europe Nissan 240RS Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINElfenbeinküste CIVItalien ITAVereinigtes Konigreich GBRVereinigte Staaten USA – –
15
1987 Peugeot Talbot Sport Peugeot 205 GTI Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GREVereinigte Staaten USANeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINElfenbeinküste CIVItalien ITAVereinigtes Konigreich GBR – –
DNF
1988 Peugeot Talbot Sport Peugeot 205 GTI Monaco MONSchweden SWEPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GREVereinigte Staaten USANeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINElfenbeinküste CIVItalien ITAVereinigtes Konigreich GBR – –
DNF
1989 Vauxhall Dealer Sport Vauxhall Astra GTE Schweden SWEMonaco MONPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINAustralien AUSItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR – –
18
1990 GM Euro Sport Vauxhall Astra GTE Monaco MONPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINAustralien AUSItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR – –
11 17
Opel Kadett GSI
DNF DNF 11 13 18
1991 Mobil 1 / Ford Cellular Ford Sierra Cosworth RS 4x4 Schweden SWEMonaco MONPortugal PORKenia KENFrankreich FRAGriechenland GRENeuseeland NZLArgentinien ARGFinnland FINAustralien AUSItalien ITAElfenbeinküste CIVVereinigtes Konigreich GBR 1 62.
10
Schließen
Weitere Informationen Legende, Farbe ...
Legende
FarbeAbkürzungBedeutung
Gold–Sieg
Silber–2. Platz
Bronze–3. Platz
Grün–Platzierung in den Punkten
Blau–Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
ViolettDNFRennen nicht beendet (did not finish)
NCnicht klassifiziert (not classified)
RotDNQnicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQin Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
SchwarzDSQdisqualifiziert (disqualified)
WeißDNSnicht am Start (did not start)
WDzurückgezogen (withdrawn)
HellblauPOnur am Training teilgenommen (practiced only)
TDFreitags-Testfahrer (test driver)
ohneDNPnicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJverletzt oder krank (injured)
EXausgeschlossen (excluded)
DNAnicht erschienen (did not arrive)
CRennen abgesagt (cancelled)
keine WM-Teilnahme
sonstigeP/fettPole-Position
1/2/3/4/5/6/7/8Punktplatzierung im Sprint-/Qualifikationsrennen
SR/kursivSchnellste Rennrunde
*nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
()Streichresultate
unterstrichenFührender in der Gesamtwertung
Schließen
Commons: Louise Aitken-Walker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks