Louise Rose (Schriftstellerin)
französische Schriftstellerin
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Leben und Schaffen
Louise Rose wuchs im Umland von Nancy auf und war während ihrer Schulzeit in einer Zirkusgruppe.[1] Von 2013 bis 2018 studierte sie an der École nationale supérieure d’art de Nancy. 2019 leistete sie Freiwilligendienst (Service civique) in einem „tiers-lieu“ in Südfrankreich. Ab 2020 machte sie eine Ausbildung zur Köchin und erlangte schließlich ihr Berufsbefähigungszeugnis (CAP).[1] 2022 begann sie ein Studium an der École supérieure d'art et design in Le Havre, das sie 2024 mit einem Master in Literarischem Schaffen abschloss.[3][1][4]
Ihr burlesker, rückläufig erzählter Roman Les Projectiles (2025) handelt von den Irrwegen einer jungen Supermarktkassiererin auf der Suche nach einer vergrabenen Schatzkiste und persönlicher Orientierung. Les Projectiles war für den Prix littéraire du Nouvel Obs 2026 nominiert.[5] Louise Roses Schreibstil ist von innovativen Erzählformen geprägt.[6][7] 2026 wurde sie beim 783. Treffen der Werkstatt für Potentielle Literatur (Oulipo) mit einstimmigem Votum als Mitglied aufgenommen.[6]
Werke (Auswahl)
- Les Projectiles (Roman), Paris: P.O.L, 2025 ISBN 978-2-8180-6303-3.
- „Pataplouf“ (Novelle), in: LH SIX.24 (Band 5), Le Havre, 2026, ISBN 978-2-9588689-0-1.
- Les libroutilles, Nancy: École des Beaux-Arts de Nancy, 2018.
Preise und Stipendien (Auswahl)
Weblinks
- Rezension zu Les Projectiles: Claire Devarrieux, Louise Rose : «Je suis partie des yaourts jetés par la fenêtre», auf: liberation.fr (14. November 2025)
