Wikiwand AI

Love of Your Life (Film)

Film von Rachel Morrison (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Love of Your Life ist ein US-amerikanisches romantisches Filmdrama aus dem Jahr 2026 mit Margaret Qualley, Patrick Schwarzenegger, Aaron Pierre und Gabriel Basso. Regie führte Rachel Morrison nach einem Drehbuch von Julia Cox.[1]

TitelLove of Your Life
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Love of Your Life
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 109[1] Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Open Invite Films
Stab
Regie Rachel Morrison
Drehbuch Julia Cox
Produktion
Musik Dustin O’Halloran
Kamera Todd Benhazl
Schnitt Jennifer Vecchiarello
Besetzung
→ Synchronisation →
Schließen

Handlung

Nachdem die 26-jährige Krankenschwester Maya aus Boston eine kleine Kommode bei Charlie erwirbt, beginnen die beiden eine Liebesbeziehung. Maya erzählt ihm, dass sie das Ergebnis eines One-Night-Stands ist, ihr Vater stammt aus Schottland, ihre Mutter, zu der sie keinen Kontakt mehr hat, ist nach Australien ausgewandert. Maya stellt Charlie ihrem besten Freund aus Studienzeiten, Jason, vor. Nach einem Jahr Beziehung stellt Charlie Maya seiner Mutter Ruth und seiner Familie auf Cape Cod vor. An Charlies dreißigstem Geburtstag heiratet das Paar während eines Unwetters in einer kleinen Zeremonie bei sich zu Hause.

Mit Beginn der COVID-19-Pandemie muss Maya aufgrund Personalmangels zusätzliche Schichten übernehmen. Sie rät Charlie, der unter Asthma leidet und damit zur Risikogruppe gehört, zu seiner Mutter zu übersiedeln. Er entscheidet sich aber, bei ihr zu bleiben. Er erkrankt an COVID, muss ins Krankenhaus eingeliefert werden und stirbt. Maya bricht den Kontakt zu Jason und Charlies Familie ab, verlässt die Vereinigten Staaten und beginnt ein Leben als digitale Nomadin in Portugal, wo sie ihren Lebensunterhalt mit einer Tätigkeit im Bereich Telemedizin verdient.

Durch Charlies Tod ist sie deprimiert, ihre Nächte verbringt sie mit Alkohol und flüchtigen Affären. Eines Nachts lernt sie den Briten Felix kennen. Auf Anraten ihrer Therapeutin sucht sich Maya ein neues Hobby, das nichts mit Charlie zu tun hat. Sie besucht einen Tanzkurs und freundet sich mit Beatriz an, die sie ermutigt, nicht länger unglücklich zu bleiben. Maya und Felix beginnen eine Liebesbeziehung und sie zieht mit ihm nach London. Bei einem Abendessen trifft Maya unerwartet auf Jason, sie möchte aber weiterhin keinen Kontakt zu ihm.

In London lernt Maya Noelle, die Tochter von Felix, kennen. Auf Noelles sechster Geburtstagsfeier fühlt sich Maya unwohl und wie ein Eindringling angesichts der engen Bindung von Felix zu seiner Familie. Sie trennt sie sich von ihm und flieht nach Tokio. Einige Zeit später kehrt Maya nach London zurück und trifft Felix in einem Café wieder; er erzählt ihr, dass er mittlerweile wieder mit seiner Ex-Frau zusammen ist.

Mit 34 Jahren lebt Maya inzwischen in Luxemburg. In New Orleans spricht sie auf einer Konferenz für öffentliche Gesundheit und trifft dort wieder auf Jason. Sie stellt fest, dass er seit ihrem letzten Wiedersehen gereift ist, und die beiden lassen ihre Freundschaft wieder aufleben. Jason bringt Maya zum Flughafen, doch sie entscheidet sich kurzfristig gegen die Heimreise und fährt stattdessen zu Ruth.

Nachdem sie gemeinsam über die Trauer um Charlie und Mayas lange Abwesenheit gesprochen haben, gibt Ruth ihr den Rat, dass sie in erster Linie ihr eigenes Leben lieben müsse. Auf der Fahrt nach Boston bricht Maya in Tränen aus. In Boston angekommen, hört sich Maya eine alte Musikkassette an, die sie einst von Charlie bekommen hat, bis das Band nur noch weißes Rauschen von sich gibt. Sie nimmt die Kopfhörer ab, blickt hinüber zur Longfellow Bridge und lächelt.

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die Arena Synchron. Dialogregie führte Solveig Duda, das Dialogbuch schrieb Manuel Doerr.[3]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[3]
AnnaMaëva DemurgerJessica Walther-Gabory
BeatrizIsabel RuthMonica Bielenstein
CharlieGabriel BassoMax Felder
ColinMichael ShelfordChristian Senger
FelixAaron PierreTobias Schmitz
JasonPatrick SchwarzeneggerAlex Friedland
KaliTamara LawranceElisa Bannat
KerryCorey JohnsonChristian Gaul
MattAdam WoodwardLeón Schröder
MayaMargaret QualleyKatharina Schwarzmaier
NoelleAlba JackZoey Walther-Gabory
RuthCatherine KeenerMartina Treger
TrauertherapeutAmanda RootSchaukje Könning
CorinneN. N.Daniela Thuar
Schließen

Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Open Invite Films produziert, als Produzenten fungierten Ryan Gosling und Jessie Henderson. Executive Producer waren Sue Baden-Powell und Julia Cox.[1] Die Dreharbeiten fanden ab August 2025 in Europa statt.[4]

Die Kamera führte Todd Benhazl, die Musik schrieb Dustin O’Halloran, die Montage verantwortete Jennifer Vecchiarello und das Casting Julie Harkin und Nathan Toth. Das Production-Design gestaltete Laura Ellis Cricks, das Kostümbild Jill Taylor.[1]

Für Kamerafrau Rachel Morrison war dies nach ihrem Regiedebüt The Fire Inside (2024) ihr zweites Regieprojekt.[5]

Veröffentlichung

Premiere war am 13. September 2026 beim Toronto International Film Festival.[1][6]

In den USA kam der Film am 7. Oktober 2026 in ausgewählte Kinos, die weltweite Veröffentlichung auf Prime Video erfolgte am 14. Oktober 2026.[7][8][9]

Rezeption

Am 14. Oktober 2026 waren 22 der 27 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7,10 von 10 Punkten.[8] Bei Metacritic erhielt der Film am 14. Oktober 2026 einen Metascore von 61 von 100 möglichen Punkten, der auf elf Rezensionen basierte.[10]

Jan Werner nannte den Film auf filmtoast.de eine Beziehungsgeschichte, die unter die Haut gehe, weil sie es dank der herausragenden Margaret Qualley und einer bombenfesten Inszenierung schaffe, vor dem Hintergrund der Corona-Zeit vom Umgang mit Verlust zu erzählen, ohne dabei vor Kitsch zu triefen oder gänzlich in Trauer zu ertrinken.[11]

Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de sieben von zehn Punkten. Das Drama lasse die Protagonistin bemerkenswert wenig souverän auftreten. Das sei sehenswert, selbst wenn den Film zum Ende hin dann doch der Mut verlasse und alles wieder glatt werde.[12]

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks