Lubana bint Ali ibn al-Mahdi
Prinzessin der Abbasiden-Dynastie und Ehefrau des Abbasiden-Kalifen Al-Amin
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Identifikation
Die arabischen Historiografen kommen zu verschiedenen möglichen Identifizierungen ihrer Person,[1] wobei die Identifikation als Lubaba bint Ali ibn al-Mahdi dominiert; etwa bei Tabari,[1] al-Mas'udi (895–956)[2] und al-Mubarrad.[1][2] Al-Mubarrad zitiert in einer Randbemerkung zusätzlich die Überlieferungen von Ibn Schadhan, nach der es sich um eine Tochter des Kalifen Musa al-Hadi handelt;[1] sowie von Ibn 'Abd al-Rabbih, der sie sie als Lubana bint Rayfah ibn Ali identifiziert.[1]
Leben
Als Lubana / Lubaba bint Ali ibn al-Mahdi handelt es sich bei ihr um eine Tochter von Ali ibn al-Mahdi, dem Sohn des Abbasiden-Kalifen al-Mahdi (um 744–785, reg 775–785) mit dessen erster Ehefrau Raita bint al-Saffah (ريطة بنت السفاح).[3] Sie war eine Frau von außergewöhnlicher Schönheit.[4]
Als Cousine des Kalifen Muhammad al-Amin wurde sie mit diesem verheiratet, doch war die Ehe sexuell noch nicht vollzogen worden, als al-Amin im Jahr 813 ermordet wurde.[1][2] Von Lubana ist ein Klagelied überliefert, wo sie um ihren Ehemann trauert, der sie vor ihrer Hochzeitsnacht zur Witwe machte.[5]
Rezeption
Literatur
- Nabia Abbott: Two Queens of Baghdad: Mother and Wife of Hārūn Al Rashīd. University of Chicago Press, 1946. ISBN 978-0-86356-031-6.
- Al-Tabari: The History of al-Tabari, Vol 31: The War between Brothers. State University of New York Press, New York 1990, S. 214.