Lubin (Morąg)
Dorf in Polen
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Lubin (deutsch Louisenthal) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Stadt-und-Land-Gemeinde Morąg im Powiat Ostródzki.
| Lubin | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Ostróda | |
| Gmina: | Morąg | |
| Geographische Lage: | 53° 52′ N, 19° 55′ O | |
| Einwohner: | 31 | |
| Postleitzahl: | 14-300 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOS | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Bożęcin → Lubin | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo Bahnstation: Morąg | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Geographische Lage
Lubin liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, fünf Kilometer südlich der Stadt Morąg bzw. 18 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Ostróda.
Geschichte
Das heutige Lubin, früher Lovisenthal, nach 1785 Louisenthal genannt, war als ein großer Hof entstanden.[1] Das Gründungsjahr ist nicht bekannt, auch gibt es nur wenig geschichtliche Daten des Orts. Er war ein Wohnplatz zum Gutsbezirk Groß Gottswalde im ostpreußischen Kreis Mohrungen, Regierungsbezirk Königsberg.[2] Um 1750 wurde Lovisenthal als ein Vorwerk genannt, für das im Jahre 1885 34 Einwohner angezeigt waren.
Im Jahre 1945 erhielt Louisenthal die polnische Namensform Lubin, als in Folge des Zweiten Weltkrieges das gesamte südliche Ostpreußen an Polen abgetreten werden musste.
Heute ist die Siedlung (osada) Lubin eine Ortschaft innerhalb der Stadt-und-Landgemeinde Morąg im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet. Im Jahre 2021 zählte Lubin 31 Einwohner.
Religion
Louisenthal war bis 1945 in den Sprengel Sonnenborn der vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Sonnenborn-Venedien in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt,[3] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei der Stadt Mohrungen im damaligen Bistum Ermland.
Heute gehört Lubin katholischerseits zur Pfarrkirche in Słonecznik im Dekanat Morąg des Bistums Elbląg sowie evangelischerseits zur Kirchengemeinde der Stadt Morąg, einer Filialgemeinde von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
