Ludwig Matthaei

deutscher Kaufmann und Abgeordneter im Provinziallandtag Hessen-Nassau From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Ludwig Matthaei wurde als Sohn des Bäckermeisters Jacob Matthaei und dessen Ehefrau Sophie Schönhardt geboren und war seit den 1880er Jahren als Kaufmann und Buchhalter in Frankfurt tätig. Er beteiligte sich 1924/1925 an der Fabrik für Wagen- und Pferdedecken, die sein gleichnamiger Sohn gegründet hatte. Nach seinem Rückzug aus dem Berufsleben im Jahre 1926 erhielt er ein Mandat für den Nassauischen Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. für den Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau, wo er einen Sitz im sozialpolitischen, Ältesten-, Beamten- und Eingabeausschuss hatte. Gemeinsam mit den Abgeordneten Heinrich Hartmann und Johann Ruhl war er Vertreter des Mittelstandes[1]. 1926 war er Alterspräsident des Parlaments. 1929 kehrte er nach Ablauf seines Mandats in den Betrieb seines Sohnes zurück und übernahm die Geschäftsführung.

Öffentliche Ämter

  • 1927 bis 1929 Verwaltungsratsmitglied der Nassauischen Landesversicherungsbank

Literatur

  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 255.
  • Nassauische Parlamentarier. Teil 2: Barbara Burkardt, Manfred Pult: Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden 1868–1933 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau. Bd. 71 = Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen. Bd. 17). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, Nr. 72, S. 232.

Einzelnachweise

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