Ludwig Moser (Physiker)
deutscher Physiker und Hochschullehrer
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Ludwig Moser (* 22. August 1805 in Berlin; † 22. Februar 1880 in Königsberg i. Pr.) war ein deutscher Physiker und Hochschullehrer.
Leben
Moser wurde 1832 Privatdozent und 1832 außerordentlicher Professor der Philosophischen Fakultät der Albertus-Universität Königsberg; 1839 berief sie ihn auf den Lehrstuhl für Physik.[1][2] Moser befasste sich mit dem Erdmagnetfeld und dem Licht. 1841 nutzte er als erster die Daguerreotypie für die Stereoskopie.[3][4] Kritisch setzte er sich mit Goethes Farbenlehre (Goethe) auseinander, auf die dieser besonders stolz war.[5]
1843 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.[6] Ihm zu Ehren ist der Moser-Gletscher in der Antarktis benannt.
Werke
- Ueber das Latentwerden des Lichts. In: Annalen der Physik 133 (1842), S. 1–34.
- mit Heinrich Wilhelm Dove: Repertorium der Physik, Bd. 5, 1844. Neudruck Nabupress 2010. ISBN 978-1-146-57673-4