Ludwig von Lehsten

mecklenburgischer Verwaltungsbeamter From Wikipedia, the free encyclopedia

Louis Theodor Leopold Eberhard von Lehsten[1] (* 10. August 1840 in Röbel/Müritz[2]; † 17. März 1910 in Hagenow[3]) war ein mecklenburgischer Jurist und Verwaltungsbeamter.

Leben

Ludwig (Louis) von Lehsten wurde als viertes Kind des Drosten (Ludolph) Friedrich von Lehsten (Geschlechtszählung Nr. 110) und dessen Frau Emilie, geb. von Holstein, geboren und in der St. Nikolai-Kirche von Alt-Röbel evangelisch-lutherisch getauft. Nach dem frühen Tod der Mutter (1842) wuchs er bei seiner Großmutter in Wismar auf, besuchte dort die Große Stadtschule, bestand zu Michaelis 1858 das Abitur und studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Rostock (ab 1860)[4]. 1859 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen.[5]

Nach ersten Berufsjahren als Amtsauditor im Domanialamt Güstrow wurde von Lehsten Amtsmitarbeiter, zuletzt Amtmann im Domanialamt in Bützow und 1889 schließlich Amtshauptmann des Domanialamtes in Hagenow. 1899 wurde er zum Drost ernannt. 1900 wurde er zugleich erster Bergbeamter des neu gegründeten Bergamts Hagenow und Leiter der Hagenower Kalibergwerke. 1908 wurde er zum Landdrost ernannt.

Ludwig von Lehsten war seit 1865 mit Dorothea, geb. Hacker (* 1844) verheiratet, Tochter eines Gutspächters von Strietfeld bei Gnoien. Bekannt wurde ohne weitere Details bisher nur sein Sohn, Hans-Friedrich von Lehsten (Geschlechtszählung Nr. 130).

Literatur

  • 188. † von Lehsten, Ludwig Eberhard Leopold Friedrich. In: Hasso von Etzdorf, Wolfgang von der Groeben, Erik von Knorre: Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen sowie der Landsmannschaft Saxonia (1840–1844) nach dem Stande vom 13. Februar 1972, S. 27.

Einzelnachweise

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