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Lukas Hasler

österreichischer Konzertorganist From Wikipedia, the free encyclopedia

Lukas Hasler (* 15. März 1996 in Rottenmann[1]) ist ein österreichischer Konzertorganist, Komponist und Chorleiter.

Lukas Hasler beim Opus Klassik in Berlin (2019)

Werdegang

Hasler wuchs in der Obersteiermark auf. Frühzeitig erlernte er das Klavier- und Orgelspiel und war kirchenmusikalisch tätig. Er besuchte das Stiftsgymnasium Admont und wurde im Alter von 16 Jahren in die Orgel-Vorbereitungsklasse der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz aufgenommen. Nach der Matura führte er dort das Instrumentalstudium Orgel weiter und schloss es 2022 mit dem Master of Arts ab. Ergänzend nahm er an Meisterkursen teil, u. a. bei Jean Guillou, Ton Koopman, Ludger Lohmann und Skip Sempé.[2] Des Weiteren studierte er an der Universität Hamburg Kultur- und Medienmanagement, das er 2019 mit dem Master abschloss. Er lebte zwischenzeitlich in New York und Straßburg, wo er auch Orgel und Improvisation an der Académie Supérieure de Musique de Strasbourg studierte.[3] Zurzeit lebt Lukas Hasler in Los Angeles und Wien.[4]

Künstlerische Aktivitäten

Hasler konzertiert weltweit, vor allem in Europa, Asien und in den USA. Er leitet zudem den „PaltenKlang-Chor“ in seiner Heimatregion. Er betreibt einige Social-Media-Kanäle. Seine Konzerttätigkeit führen ihn auf renommierte Bühnen weltweit – von der Berliner Philharmonie[5] über den Goldenen Saal des Musikvereins Wien[6] und das Wiener Konzerthaus bis zur Brisbane City Hall in Australien sowie zu herausragenden Orgeln wie der Brucknerorgel in St. Florian (Österreich) und der größten Domorgel der Welt in Passau (Deutschland).[7] In den USA spielte er in den größten Kathedralen von Küste zu Küste sowie in legendären Hallen wie der Methuen Memorial Music Hall in Boston und der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Zu den weiteren Höhepunkten zählen seine Auftritte beim Eröffnungsfest der Salzburger Festspiele sowie zahlreiche Engagements bei AGO Conventions.[8] Er gibt auch regelmäßig internationale Meisterkurse u. a. am Konservatorium in Madrid oder in Almaty.[9]

2022 war er der erste klassische Musiker, der nach Kriegsbeginn in der Ukraine dort auftrat und zwei Benefizkonzerte im Konzerthaus von Lviv für die Kriegsopfer spielte.[10][11]

Lukas Hasler rief "Organ For Planet" ins Leben, das Musik mit Themen des globalen Bewusstseins verbindet. Im Rahmen des Projekts gibt Hasler Orgelkonzerte an außergewöhnlichen Orten weltweit, die sich durch ihre geografische Lage, kulturelle Geschichte oder politische Bedeutung auszeichnen.[12]

Den Auftakt des Projekts bildete ein Konzert in der St. Thomas Church in New York unmittelbar nach den US-Wahlen. Weitere Stationen waren die Basilika Notre-Dame de la Paix in Yamoussoukro, die als größte Kirche der Welt gilt, sowie Spitzbergen, wo Hasler am nördlichsten dauerhaft bewohnten Ort der Erde, in Longyearbyen, konzertierte.[13][14]

Auszeichnungen

  • 2012: Bundessieg „Prima la Musica“ in Fohnsdorf
  • 2013: Steirischer Landeskulturpreis[15]
  • 2014: Bundessieg „Prima la Musica“ in Wien
  • 2014: Gewinn des „Bärenreiter“-Sonderpreises
  • 2015: Finalist des Kompositionswettbewerbes „Jugend komponiert“
  • 2019: Gewinn des „Grand Prix“ beim Internationalen Orgelwettbewerb in Malta[16]
  • 2020: Wahl zum „Newcomer des Jahres“ der Kleinen Zeitung[17]
  • 2026: "Rising Star" von ClassicFM[18]

Diskografie

  • CD-Mitwirkung „Thesaurus Eius“ – Les Choeurs de Saint-Georges Lyon (2017)[19]
  • „A Portrait“ (2019)[20][21]
  • „From Austria with Love“ (2020)[22]
  • „Fantasy and Fugue on the Theme B-A-C-H“ (2021)
  • SWR2 „Musikmomente“: Zur Interpretation von Prélude et fugue en si majeur op. 7 Nr. 1 von Marcel Dupré (2021).[23]
  • „Trio super - Allein Gott in der Höh sei Ehr“ (2024)[24]
  • „GOLD“ (2026)[25]

Kompositionen (Auswahl)

  • Suite de la Philomène für Violine und Klavier (2014)[26]
  • Orgelfantasie op. 2 (2013)

Schriften

  • Chancen, Risiken und Ziele des Online-Fundraising am Beispiel von AIMS: Amerikanische Musiker auf der Reise nach Europa. AV Akademikerverlag, ISBN 978-620-2-20644-0.

Einzelnachweise

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