Lukas Herburger

österreichischer Handballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Lukas Herburger (* 19. Dezember 1994 in Bregenz) ist ein österreichischer Handballspieler.

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Lukas Herburger

Lukas Herburger 2025
Spielerinformationen
Geburtstag 19. Dezember 1994
Geburtsort Bregenz, Österreich
Staatsbürgerschaft ÖsterreicherÖsterreich österreichisch
Körpergröße 1,98 m
Spielposition Kreisläufer
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein HC Kriens-Luzern
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
0000 OsterreichÖsterreich Alpla HC Hard
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
2011–2018 OsterreichÖsterreich Alpla HC Hard
2018–2024 Schweiz Kadetten Schaffhausen
2024–2026 DeutschlandDeutschland Füchse Berlin
2026– Schweiz HC Kriens-Luzern
Nationalmannschaft
Debüt am 4. April 2014
gegen Island Island
  Spiele (Tore)
Osterreich Österreich[1] 95 (93)[2]
Stand: 4. Juli 2026
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Karriere

Herburger begann in seiner Jugend beim Alpla HC Hard Handball zu spielen. Am 3. September 2011 stand der Bregenzer dann, im Spiel gegen die HSG Bärnbach/Köflach, das erste Mal im Kader der ersten Mannschaft.[3] Sein erstes Tor in der Handball Liga Austria erzielte der Kreisläufer im Halbfinale gegen den Handballclub Fivers Margareten.[4] In der Saison 2011/12 sicherte sich Herburger auch seinen ersten Meistertitel, weitere folgten 2012/13, 2013/14, 2014/15 und 2016/17. Außerdem konnte der Rechtshänder 2013/14 mit dem Team den ÖHB-Cup und damit das Double nach Hard holen. Nach der Saison 2017/18 wechselte Herburger gemeinsam mit seinem Trainer Petr Hrachovec zu den Kadetten Schaffhausen in die Nationalliga A.[5][6] Mit Schaffhausen gewann er 2019, 2022 und 2023 die Schweizer Meisterschaft, 2021 den Schweizer Cup und 2019, 2022 und 2023 den Schweizer Supercup.

Ab der Saison 2024/25 lief Herburger für die Füchse Berlin auf.[7] Den DHB-Supercup 2024 konnte er mit den Füchsen mit 32:30 gegen den SC Magdeburg gewinnen.[8] In der Saison 2024/25 gewann er mit den Füchsen den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. In der EHF Champions League 2024/25 erreichte er mit den Füchsen erstmals das Endspiel, in dem man dem SC Magdeburg mit 26:32 unterlag. 2025 gewann er erneut den DHB-Supercup mit den Füchsen, mit 34:33 n. S. gegen den THW Kiel, Herburger erzielte ein Tor.[9] Im April 2026 gewann er mit den Füchsen den DHB-Pokal 2025/26 gegen den Bergischen HC mit 42:33.[10]

Seit der Saison 2026/27 steht er beim Schweizer Erstligisten HC Kriens-Luzern unter Vertrag.[11]

Mit dem Team 94 nahm er 2012 und 2014 an Jugendeuropameisterschaften teil und erreichte jeweils den 6. Platz.[12]

Mit der österreichischen Männer-Handballnationalmannschaft nahm er an den Europameisterschaften 2018, 2020, 2022 und 2024 sowie den Weltmeisterschaften 2019 und 2021 teil. Bei der Weltmeisterschaft 2025 warf er sieben Tore in sechs Spielen und belegte mit der Auswahl den 17. Platz.[13]

Sonstiges

Neben seiner sportlichen Laufbahn besuchte Herburger das Sportgymnasium Dornbirn und machte seinen Abschluss an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg im Bereich Sport und Mathematik.[14]

HLA-Bilanz

Weitere Informationen Saison, Verein ...
SaisonVereinSpielklasseTore7-MeterFeldtore
2011/12[15] Alpla HC Hard HLA 1 0/0 1
2012/13[16] Alpla HC Hard HLA 3 0/0 3
2013/14[17] Alpla HC Hard HLA 31 0/0 31
2014/15[18] Alpla HC Hard HLA 27 0/1 27
2015/16[19] Alpla HC Hard HLA 58 1/1 57
2016/17[20] Alpla HC Hard HLA 82 1/1 81
2017/18 Alpla HC Hard HLA 72 0/0 72
2011–2018 gesamt HLA 274 2/3 (66 %) 272
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Erfolge

  • Alpla HC Hard
  • Kadetten Schaffhausen
    • 4× Schweizer Meister 2018/19, 2021/22, 2022/23, 2023/24
    • 2× Schweizer Cupsieger 2020/21, 2023/24
    • 3× Schweizer Supercupsieger 2019/20, 2022/23, 2023/24
  • Füchse Berlin
    • 1× Deutscher Meister 2025
    • 1× DHB-Pokal 2026
    • 2× DHB-Supercup 2024, 2025
Commons: Lukas Herburger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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