Luogelkin-Viadukt
Eisenbahnbrücke auf der Südrampe der Lötschberg-Bergstrecke im Schweizer Kanton Wallis
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Das Luogelkin–Viadukt (auch Lüegilchi-Viadukt) ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke auf der Südrampe der Lötschberg-Bergstrecke im Schweizer Kanton Wallis.[1][2]
| Luogelkin–Viadukt | ||
|---|---|---|
| Überführt | Lötschberg-Bergstrecke | |
| Querung von | Lüegilchibach | |
| Ort | Hohtenn | |
| Konstruktion | zweigleisige Bogenbrücke | |
| Gesamtlänge | 127 m | |
| Längste Stützweite | 5 × 27,7 m | |
| Höhe | 51 m | |
| Fertigstellung | 1910 und 1983 | |
| Lage | ||
| Koordinaten | 625856 / 130144 | |
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Beschreibung
Das Viadukt wurde im Jahr 1911 beim Bau der damals noch eingleisigen Lötschbergbahn errichtet, um das Gebirgstal des Lüegilchibachs zu überspannen. Anders als bei den zwei anderen großen Talbrücken auf der Südrampe, der 110 m langen Bietschtalbrücke und dem 101 m langen Baltschiederviadukt, entschied man sich für eine Bogenbrücke aus Natursteinen mit oben liegender Fahrbahn und nicht für eine Stahlkonstruktion. Das Viadukt ist 127 m lang und besteht aus 5 gleichen Bogen, wobei die Trasse eine leichte Krümmung macht. Jeder Bogen hat eine Spannweite von 27,7 m. Beim Bau der zweiten Spur 1982/83 wurde zur Talseite direkt daneben eine äusserlich gleiche Bogenbrücke gebaut und mit der alten Brücke statisch verbunden. Die neue Brücke besteht allerdings aus Beton und hat eine Verblendung aus Mauergestein. Den Übergang von Pfeiler zu Bogen verzieren im alten Teil hervorstehende Stahlprofile, die im neuen Teil fehlen. In Bergrichtung schliesst sich kurz hinter der Brücke der Bahnhof von Hohtenn an.

