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Luschki (Kaliningrad, Slawsk)

Ort in der Oblast Kaliningrad, Russland From Wikipedia, the free encyclopedia

Luschki (russisch Лужки, deutsch Dittballen, 1938 bis 1945 Streulage, litauisch Didbaliai) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Slawsk im Rajon Slawsk.

Schnelle Fakten Geographische Lage ...
Siedlung
Luschki
Dittballen (Streulage)

Лужки
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Slawsk
Frühere Namen Didballen (vor 1900),
Dittballen (bis 1938),
Streulage (1938–1946)
Bevölkerung 114 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)[1]
Höhe des Zentrums 20 m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40163
Postleitzahl 238611
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 236 000 025
Geographische Lage
Koordinaten 55° 3′ N, 21° 45′ O
Luschki (Kaliningrad, Slawsk) (Europäisches Russland)
Luschki (Kaliningrad, Slawsk) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Luschki (Kaliningrad, Slawsk) (Oblast Kaliningrad)
Luschki (Kaliningrad, Slawsk) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad
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Geographische Lage

Luschki liegt fünf Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Slawsk (Heinrichswalde) unmittelbar an der Grenze zur Stadt Sowetsk (Tilsit). Durch den Ort verläuft eine Nebenstraße, die Slawsk mit Sowetsk verbindet. Die nächste Bahnstation ist Rschewskoje (Adlig Linkuhnen) an der Bahnstrecke Kaliningrad–Sowetsk (Königsberg–Tilsit).

Geschichte

Das ehemals Dittballen genannte kleine Dorf[2] wurde 1874 in den neu errichteten Amtsbezirk Sandfluß[3] (1938 bis 1946: Lindental, heute russisch: Prigorodnoje) eingegliedert und gehörte bis 1945 zum Kreis Niederung (1938 in „Kreis Elchniederung“ umbenannt) im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen. Am 3. Juni 1938 wurde Dittballen im Zuge der Umbenennung von Orten in Ostpreußen im Jahr 1938 in „Streulage“ umbenannt.

Im Jahre 1945 kam der Ort in Kriegsfolge mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Er erhielt 1947 die russische Bezeichnung „Luschki“ und wurde gleichzeitig dem Dorfsowjet Rschewski selski Sowet im Rajon Slawsk zugeordnet.[4] Später gelangte der Ort in den Timirjasewski selski Sowet. Von 2008 bis 2015 gehörte Luschki zur Landgemeinde Timirjasewskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Slawsk.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner[5]
191085
192568
193365
193980
200291
201078
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Kirche

Die Bevölkerung Dittballens resp. Streulage war vor 1945 mehrheitlich evangelischer Konfession. Der Ort gehörte zum Kirchspiel der Kirche Heinrichswalde (heute russisch: Slawsk) innerhalb des Kirchenkreises Niederung (Elchniederung) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Der kirchliche Bezug nach Slawsk besteht auch heute. In der Kreisstadt hat sich eine evangelisch-lutherische Gemeinde gebildet, die Pfarrsitz der gleichnamigen Kirchenregion innerhalb der Propstei Kaliningrad[6] (Königsberg) der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland ist.

Einzelnachweise

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