Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Gronau
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Die folgende Liste enthält die Straßennamen auf dem Gebiet des Bergisch Gladbacher Stadtteils Gronau.

Die Liste enthält Angaben zu Straßennamen, Namensherkunft, Jahreszahl der Benennung und Lage der Straßen. Quellen: Geoportal Bergisch Gladbach, Stand Oktober 2025[1]; Andree Schulte, Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen[2]
| Straße | Verlauf und Namensherkunft | Datum der Benennung | Lage (öffnet Karte) |
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|---|---|---|---|---|
| Am Dännekamp | Verbindungsstraße zwischen Schlodderdicher Weg und Gierather Straße im Süden Gronaus. Bis 1989 besaß die Straße noch keinen offiziellen Namen, da sie nicht bebaut war. Sie wurde von den Bürgern als „Umgehungsstraße“ bezeichnet und als soche auch im Stadtplan eingetragen. | 1989 | ||
| Am Kuhlerbusch | Stichstraße der Mülheimer Straße, benannt nach der früheren Flurbezeichnung „Kuhler Busch“. Siehe Kuhlerbusch. | 1910 | ||
| Am Rodenbach | Am Gronauer Friedhof verlaufende Stichstraße des Refrather Weges, benannt nach dem Bach, der unmittelbar südlich parallel zur Straße verläuft. Siehe Rodenbach. | 1921 | ||
| An Vierhäuschen | Verbindungsstraße im Winkel Refrather Weg/Sieglindenweg. Siehe Vierhäuschen. | 1924 | ||
| Bourgoinstraße | Stichstraße der Robert-Schuman-Straße, benannt nach der Partnerstadt von Bergisch Gladbach Bourgoin-Jallieu[3]. Eine der Straßen des Namensfeldes Europagedanken.[1] | 1966 | ||
| Britanniahütte | Parallel zur S-Bahntrasse verlaufende Verbindungsstraße zwischen Buchholzstraße und Tannenbergstraße. Ein Teilstück der Jakobstraße wurde 1980 in Britanniahütte umbenannt, da die Straße zum Gelände der früheren Erzhütte führt. Vor 1980 bezeichnete der Name keine Straße, sondern lediglich den alten Hüttenstandort. Siehe Britanniahütte. | 1980 | ||
| Brunhildenpfad | Verbindungsstraße zwischen Sieglindenweg und Gudrunweg in der „Nibelungensiedlung“. Der Name bildet zusammen mit dem Kriemhildenpfad und dem Sieglindenweg ein Namensfeld Nibelungen, das während des Dritten Reiches entstanden ist und nach den Heldengestalten des Nibelungenliedes benannt wurde. 1951 wurde das Feld um den Gudrunweg ergänzt. | 1936 | ||
| Buchholzstraße | Verbindungsstraße zwischen Handstraße und Mülheimer Straße im Stadtteil Gronau. Da die Straße in der Nähe der städtischen Gasanstalt verlief, hatte sie 1893 zunächst den Namen „Gasstraße“ erhalten. 1895 wurde dieser Name auf eine neue Straße übertragen, die von der Gronauer Straße direkt zur Gasanstalt führte, so dass die vormalige „Gasstraße“ an der Britanniahütte in „Buchholzstraße“ umbenannt werden musste. 1921 wurde der Name für die gesamte Länge der heutigen Buchholzstraße übernommen. Der Straßenname entstand nach der alten Gewannenbezeichnung „Im Buchholz“, die für 1448 als „Boechholtz“ belegt und im Urkataster im Bereich der heutigen Straße verzeichnet ist. Südöstlich der Buchholzstraße liegt an der Mülheimer Straße liegt die Kirche St. Marien. | 1895 | ||
| Damaschkestraße | Verbindungsstraße zwischen der Mülheimer Straße und der Hermann-Löns-Straße. Benannt nach dem Pädagogen Adolf Damaschke. An der Ecke Damaschkestr./Mülheimer Straße stand bis zu ihrem Abriss im Jahr 2009 die historische Gaststätte Kradepohl. Heute steht dort eine Autowaschanlage. Im Abschnitt zwischen Richard-Dehmel-Straße und Duckterather Busch befindet sich die S-Bahn-Haltestelle Duckterath. | um 1928 | ||
| De-Gasperi-Straße | Stichstraße der Robert-Schuman-Straße, vor 1976 Ferdinand-Wachendorff-Straße. Benannt nach dem italienischen Politiker Alcide De Gasperi. Eine der Straßen des Namensfeldes Europagedanken (siehe Bourgoinstraße). | 1976 | ||
| Dolmanstraße | Verbindungsstraße zwischen der Vürfelser Kaule in Refrath und dem Refrather Weg in Gronau. Sie quert den Gierather Wald. Die Dolmanstraße ist in ihrem Verlauf weitgehend mit einem historischen Verkehrsweg von Refrath nach Gronau identisch. Siehe Dolmanstraße. | 1929 | ||
| Dünnhofsweg | Verbindungsstraße zwischen Mülheimer Straße und Gierather Straße. Zum Namen siehe Dünnhof. | zwischen 1920 und 1928 | ||
| Ferdinandstraße | Verbindungsstraße zwischen Gierather Straße und Kradepohlsmühlenweg, benannt nach Ferdinand Pfeiffer, Teilhaber der Papiermühle Kieppemühle. Von 1888 bis zu seinem Tod im Jahr 1908 war Pfeiffer Ratsmitglied in Bergisch Gladbach.[1][4] | 1902 | ||
| Gerhart-Hauptmann-Platz | Stichstraße der Mülheimer Straße im Westen Gronaus, benannt nach Gerhart Hauptmann. | zwischen 1945 und 1956 | ||
| Gierath | Verbindungsstraße zwischen Gierather Straße und Gierather Wiese. Zum Namen siehe Gierath. | vor 1918 | ||
| Gierather Mühlenweg | Verbindungsstraße zwischen Gierather Straße und Thielenbrucher Hof. Die Straße wurde nach ihrem früheren Zielort, der alten Gierather Mühle benannt, die westlich der Gierather Straße an der Strunde lag. Siehe Gierather Mühle. | zwischen 1962 und 1965 | ||
| Gierather Straße | Verbindungsstraße zwischen Mülheimer Straße in Gronau und Gierath. Die Gierather Straße ist in ihrem Verlauf weitgehend mit dem historischen Weg „von Gronau nach Gierath“. Siehe Gierath. | zwischen 1887 und 1893 | ||
| Gierather Wald | Stichstraße der Gierather Straße. Siehe Gierather Wald. | 1976 | ||
| Gierather Wiese | Verbindungsstraße zwischen dem Gierather Mühlenweg und Gierath. Siehe Gierath. | 1981 | ||
| Golfplatz | Stichstraße von der Straße Obersaal in Lückerath nach Norden zu den Gebäuden des Golfplatzes Refrath.[5] Von dort führt ein Fuß- und Radweg bis zum südlichen Ende der De-Gaspari-Straße, Ecke Robert Schumann-Straße. Unterhalb des Golf-Clubhauses liegt eine ehemalige Pinge des unter dem Namen Traßkuhl[6] bekannter Weiher auf dem Gebiet der früheren Braunkohlen-Grube Consolidation Alfred. | ? | ||
| Gudrunweg | Stichstraße des Refrather Weges im Namensfeld Nibelungen (siehe Brunhildenpfad). | 1951 | ||
| Hermann-Löns-Straße | Verbindungsstraße zwischen dem Duckterather Weg in Hand und Britanniahütte, benannt nach Hermann Löns. | zwischen 1920 und 1928 | ||
| Hoffeldstraße | Kurze Verbindungsstraße zwischen der Leibnizstraße und Schluchterheide, benannt nach dem historischen Flurnamen in diesem Bereich. | zwischen 1928 und 1937 | ||
| Im Wiesenfeld | Stichstraße der Straße Im Dännekamp, benannt nach Flurnamen in diesem Bereich. | 1996 | ||
| Kradepohlsmühle | Südlich der Mülheimer Straße gelegenes Gelände der Papier- und Pappenfabrik Wachendorff an der Strunde. Zum Namen siehe Kradepohlsmühle. Namengebend für das Naturschutzgebiet Kradepohlsmühle. | vor 1918 | ||
| Kradepohlsmühlenweg | Verbindungsstraße zwischen der Mülheimer Straße und dem Industriegelände Kradepohlsmühle. Die Straße deckt sich in ihrem Verlauf weitgehend mit einem alten Verbindungsweg, den das Urkataster als Weg „von Gronau nach der Kradenpuhlsmühle“* verzeichnet. | zwischen 1928 und 1937 | ||
| Kriemhildenpfad | Verbindungsstraße zwischen Sieglindenweg und Gudrunweg im Namensfeld Nibelungen (siehe Brunhildenpfad). | 1936 | ||
| Leibnizstraße | Nebenstraße der Hoffeldstraße, benannt nach Gottfried Wilhelm Leibniz, vor 1976 Montanusstraße. | 1976 | ||
| Lutonstraße | Nebenstraße der Robert-Schuman-Straße, benannt nach der englischen Stadt Luton, einer Partnerstadt von Bergisch Gladbach.[3]Eine der Straßen des Namensfeldes Europagedanken (siehe Bourgoinstraße) | 1966 | ||
| Mülheimer Straße | Die Straße ist in ihrem Verlauf weitgehend mit dem historischen Verkehrsweg identisch, den das Urkataster als „Strasse von Mülheim nach Gladbach“ verzeichnet und der 1842 zur „Fürstenbergschen Kunststraße“ ausgebaut wurde. 1893 wurde der Name auf das östliche Teilstück zwischen der alten Schule in Gronau und dem Bahnübergang ausweitet. Zum Namen siehe Köln-Mülheim. | 1887 | ||
| Nikolaus-Lenau-Straße | Verbindungsstraße zwischen Hermann-Löns-Straße und Richard-Dehmel-Straße, enannt nach Nikolaus Lenau. | zwischen 1956 und 1962 | ||
| Piddelbornsmühle | Stichstraße von der Gierther Straße zum Gelände zwischen der Kradepohlsmühle und der Ferdinandstraße. Das Urkataster verzeichnet den Hof Piddelborn an der alten „Strasse von Mülheim nach Gladbach“ (Mülheimer Straße) sowie die Piddelbornsmühle südlich des Hofes an der Strunde (siehe Piddelbornsmühle). | vor 1918 | ||
| Piddelbornstraße | Verbindungsstraße zwischen Mülheimer Straße und Ferdinandstraße. Die von der Piddelbornsmühle zur ehemaligen Hofstelle Piddelborn führende Straße ist nach ihrem Zielort benannt worden. | 1921 | ||
| Refrather Weg | Verbindungsstraße zwischen der Richard-Zanders-Straße in Stadtmitte und dem Stadtteil Alt Refrath. Siehe Refrather Weg. | 1921 | ||
| Reineckeweg | Stichstraße der Damaschkestraße. In Anlehnung an die Hermann-Löns-Straße wurde die benachbarte Straße nach „Reinecke Fuchs“, einer literarischen Gestalt aus dem Werk des Dichtes benannt. | zwischen 1928 und 1937 | ||
| Richard-Dehmel-Straße | Verbindungsstraße zwischen Damaschkestraße und der Nikolaus-Lenau-Straße, benannt nach dem Dichter Richard Dehmel. | zwischen 1956 und 1962 | ||
| Robert-Schuman-Straße | Nebenstraße des Refrather Weges, benannt nach dem französischen Politiker Robert Schuman. Eine der Straßen des Namensfeldes Europagedanken (siehe Bourgoinstraße). | 1966 | ||
| Rodemich | Verbindungsstraße zwischen Gierather Straße und Am Rodenbach. Der Straßenname ist aus der mundartlichen Form des alten Siedlungsnamens Rodenbach hervorgegangen (siehe Rodenbach). | vor 1918 | ||
| Rosenhag | Verbindungsstraße im Winkel Gierather Straße/Gierather Mühlenweg., vor 1976 Rosenweg. | 1976 | ||
| Schlodderdicher Weg | Verbindungsstraße zwischen Gierather Straße und Mülheimer Straße. Der mundartliche Siedlungsname bezog sich auf den Mühlenteich und bedeutete wahrscheinlich „Teich“ („dich“ = Mühlenteich) in der Schluchter (= Schlodder) Heide. Die Schluchter Heide grenzte unmittelbar östlich an Schlodderdich an. Zum Namen siehe außerdem Schlodderdich. | 1916 | ||
| Schluchterheide | Stichstraße des Schlodderdicher Weges. Zum Namen siehe Schluchterheide. | zwischen 1928 und 1937 | ||
| Sieglindenweg | Verbindungsstraße zwischen Refrather Weg und Am Birkenbusch im Namensfeld Nibelungen (siehe Brunhildenpfad). | 1936 | ||
| Tannenbergstraße | Verbindungsstraße zwischen der Hauptstraße in Stadtmitte und Hermann-Löns-Straße. Der Straßenname ersetzte die vorherige Bezeichnung „Gasstraße“, die 1893 aufgrund der Nähe zum Gaswerk gewählt worden war. Zum Hintergrund des Namens siehe Tannenberg-Denkmal. | um 1935 | ||
| Thielenbrucher Hof | Stichstraße des Gierather Mühlenweges nahe der westlichen Stadtgrenze. Der Straßenname erinnert an ein Hofgut des 16. Jahrhunderts, das nach dem benachbarten sumpfigen Waldgelände Thielenbruch benannt worden war (siehe Thielenbrucher Hof). | zwischen 1928 und 1935 | ||
| Urbanstraße | Verbindungsstraße zwischen Mülheimer Straße und Ferdinandstraße, benannt nach Urban Odenthal, ab 1815 Teileigentümer des Gronauer Hofes.[7] | 1900 | ||
| Velsenstraße | Stichstraße der Robert-Schuman-Straße, benannt nach der niederländischen Gemeinde Velsen, Partnergemeinde von Bergisch Gladbach.[3] Eine der Straßen des Namensfeldes Europagedanken (siehe Bourgoinstraße)[3] | 1973 |
Siehe auch
Weblinks
Commons: Gronau – Sammlung von Bildern
- GeoPortal Bergisch Gladbach: Straßenverzeichnis, Stand Oktober 2025