Lutz Volkmann

deutscher Professor für Mathematik From Wikipedia, the free encyclopedia

Lutz Volkmann (* 1. Januar 1944 in Liebenwalde)[1] ist ein deutscher Mathematiker. Er war Professor für Mathematik an der RWTH Aachen und arbeitete auf dem Gebiet der Graphentheorie.[2]

Leben

Volkmann promovierte 1973 mit einer Arbeit Beiträge zur Theorie der ganzen Funktionen, deren Ordnung kleiner als 1 ist bei Alexander Dinghas an der Freien Universität Berlin.[3] Anschließend war er dort als Assistenzprofessor tätig. 1977 habilitierte er sich. An der RWTH Aachen wurde er 1979 zum Oberassistenten, 1983 zum außerplanmäßigen Professor und 1993 zum Akademischen Oberrat ernannt.[1] Er war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2009 Professor am Lehrstuhl Mathematik 2 der RWTH Aachen.

Werk

Sein Arbeitsgebiet war die Graphentheorie, ein Teilgebiet der diskreten Mathematik. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten sowie mehrere Lehrbücher.[4]

Volkmann wird auf der Plattform Research.com mit wissenschaftlichen Publikationen und Zitierungen geführt.[5]

Schüler

Er betreute die Dissertationen mehrerer Mathematiker, die selber zu Hochschullehrern wurden: Dieter Rautenbach (Universität Ulm und zwei Universitäten in Rio de Janeiro und seinerseits Lehrer von Felix Joos), Walter Bergweiler (CAU Kiel), Yubao Guo (auch RWTH), Bert Randerath (Universität zu Köln und TU Freiberg) und Peter Dankelmann (an Universitäten in der Republik Südafrika).[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Grundlagen der Wirtschaftsmathematik. B. G. Teubner, Stuttgart 1989.
  • Graphen und Digraphen: Eine Einführung in die Graphentheorie. B. G. Teubner, Stuttgart/Leipzig 1991, ISBN 978-3-211-82267-8.
  • Fundamente der Graphentheorie. Springer, Wien/New York 1996, ISBN 3-211-82774-9.
  • Diskrete Strukturen: Eine Einführung. Shaker Verlag, Aachen 2000.
  • Graphen an allen Ecken und Kanten. Shaker Verlag, Aachen.

Einzelnachweise

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