Luzian Franzini
Schweizer Politiker (Junge Grüne Schweiz)
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Luzian Franzini (* 17. Januar 1996 in Zug) ist ein Schweizer Politiker (Junge Grüne/Grüne). Er ist Co-Präsident der Alternative - die Grünen Zug, Mitglied des Zuger Kantonsrats und Generalsekretär der Grünen Schweiz.

Leben
Franzini wuchs als älterer von zwei Kindern in Rotkreuz ZG auf.[1] Er absolvierte die Kantonsschule Zug, die er 2015 mit der Maturität abschloss.[2] Seine Maturaarbeit mit dem Titel «Geplante Obsoleszenz: Zwei wirtschaftsethische Lösungsmodelle im Vergleich» wurde mit dem 2. Röthlisberger Preis ausgezeichnet.[3] Er studierte Internationale Beziehungen an der Universität Genf und der Université Cheikh Anta Diop de Dakar. Danach studiert er im Master PPE (Philosophy, Politics and Economics) an der Universität Luzern.[2] Als Co-Generalsekretär des Verbands der Schweizer Studierendenschaften VSS-UNES setzte er sich von 2022 bis 2025 für Studierende ein. Seit 2025 ist er Generalsekretär der Grünen Schweiz.[4] Franzini lebt in Zug.[5]
Politik
Politisiert wurde Franzini durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima sowie durch die Abwahl des Zuger Nationalrates Josef Lang im Jahr 2011.[6] 2014 gründet er gemeinsam mit Jungen Grünen aus Luzern, Nidwalden und Zug die Jungen Grünen Zentralschweiz[7], dessen Co-Präsident er von 2014 bis 2016 war.[2] 2016 wurde er im ersten Wahlgang ins Co-Präsidium der Jungen Grünen Schweiz gewählt.[8] 2018 wurde er ins Vizepräsidium der Grünen Schweiz gewählt, dem er bis 2022 angehörte.[9][10] 2018 leitete er das Referendumskomitee gegen das Geldspielgesetz[11] «für Suchtprävention und gegen Netzsperren», das aus Grundrechtsorganisationen und linken Parteien bestand.[12] Im Oktober 2018 verpasste Franzini die Wahl in den Zuger Kantonsrat um 22 Stimmen.[13] 2019 leitete er die Kampagne zur Eidgenössische Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)».[14] Im September 2019 rückte er als Nachfolger von Vroni Straub-Müller in den Zuger Kantonsrat nach.[15] Im Januar 2020 trat er als Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz zurück.[16] Seit 2022 ist Franzini Co-Präsident der Alternative - die Grünen Zug und seit 2025 Generalsekretär der Grünen Schweiz.[17]