Lycium cestroides

Art der Gattung Bocksdorne (Lycium) From Wikipedia, the free encyclopedia

Lycium cestroides ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Bocksdorne (Lycium) in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Lycium cestroides
Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Nachtschattenartige (Solanales)
Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Gattung: Bocksdorne (Lycium)
Art: Lycium cestroides
Wissenschaftlicher Name
Lycium cestroides
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Beschreibung

Lycium cestroides ist ein meist 1 bis 2 m hoher, aufrecht wachsender Strauch, der selten auch Wuchshöhen von bis zu 5 m erreichen kann. Die Laubblätter sind unbehaart und 10 bis 90 mm lang, sowie 4,5 bis 47 mm breit.

Die Blüten sind zwittrig und meist fünfzählig, jedoch kommen selten auch vier-, sechs-, acht- oder neunzählige Blüten vor. Der Kelch ist röhrenförmig oder gelegentlich auch glockenförmig, die Kelchröhre ist 2 bis 3,5 mm lang und mit 1 bis 2,5 mm langen Kelchzipfeln besetzt. Die Krone ist röhren- bis trichterförmig und einfarbig intensiv violett gefärbt. Die Staubfäden sind auf etwa 1 bis 2 mm des unteren Teils der Basis behaart.

Die Frucht ist eine rote, orange oder dunkel violette, kugelförmige bis eiförmige Beere mit einer Länge von 5 bis 9 mm und einer Breite von 4 bis 8 mm.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.[1]

Vorkommen

Die Art ist in Südamerika verbreitet und kommt dort in Argentinien und Bolivien vor.

Taxonomie und Systematik

Lycium cestroides wurde 1832 von Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal in Linnaea; Ein Journal für die Botanik in ihrem ganzen Umfange Band 7 Teil 1 Seite 70–71 erstbeschrieben. Das Epitheton „cestroides“ bedeutet „den Hammersträuchern (Cestrum) ähnlich“.

Molekularbiologische Untersuchungen platzieren die Art als Schwesterart zu einer großen Klade, die ausschließlich amerikanische Arten der Gattung enthält. Diese Platzierung wird nur durch einen Bootstrap-Wert von 76 % gestützt, jedoch weisen Blütenmorphologie und die daraus abgeleitete Spezialisierung auf Kolibris als Bestäuber auf eine besondere Rolle unter den amerikanischen Vertretern der Gattung hin.[2]

Nachweise

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