Léa Freire

brasilianische Musikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Léa Silva De Carvalho Freire (* 26. Februar 1957 in São Paulo) ist eine brasilianische Musikerin (Flöte, Arrangement, Komposition).

Leben und Wirken

Freire erhielt mit sechs Jahren bei einer Lehrerin klassischen Klavierunterricht, durfte aber während des Unterrichts improvisieren – bei dieser Lehrerin blieb sie ein Jahrzehnt lang. Mit 16 Jahren begann sie, Gitarre zu lernen, und mit diesem Instrument lernte sie alles über Harmonie.

Bald darauf begann sie im Centro Livre de Aprendizagem Musical Flöte und weitere Instrumente zu studieren, wo sie bald auch Unterricht gab. Kurz darauf wurde sie aus ihrem Elternhaus geworfen, lernte aber die Sängerin Alaíde Costa kennen, die sie unterstützte und ihr ein Dach über dem Kopf bot, bevor sie am Berklee College of Music in Boston studierte.[1][2]

Freire arbeitete mit Künstlern der Música Popular Brasileira wie Alaíde Costa, Nana Caymmi, Filó Machado, Ivan Lins, Nelson Ayres, Nico Assumpção, Djavan, Elton Medeiros, Manezinho da Flauta, Guilherme Vergueiro, Carlos Poyares, Michel Freidenson, Joyce Moreno, Celso Pixinga, Duda Neves und Sizão Machado, Mario Adnet, Vera Figueiredo, Evandro do Bandolim, Rosinha de Valença sowie Isaurinha Garcia.[2]

Freires Debütalbum Ninhal wurde 1997 veröffentlicht. 1998 schloss sie sich der Band von Teco Cardoso an, mit dem sie in den USA auftrat, wo sie auch gemeinsam die CD Quinteto aufnahmen, die 1999 veröffentlicht wurde. 2005 veröffentlichte sie zwei CDs: Antologia da Canção Brasileira – vol. 1 und Antologia da Canção Brasileira – vol. 2 in Zusammenarbeit mit dem Posaunisten Bocato. 2006 tourte sie mit Thomas Clausen und Teco Cardoso durch Europa und Brasilien und nahm eine CD auf, die 2007 in Brasilien und Europa unter dem Titel Water Bikes veröffentlicht wurde. Es folgten die Alben Cartas Brasileiras (2007),[3] Amilton Godoy e a Música De Léa Freire (2013) und OABS & Léa Freire ao vivo (2014). Der Flötist Keith Underwood stellte ihre Kompositionen auf eine Stufe mit denen von Antônio Carlos Jobim, Milton Nascimento und Pixinguinha.[1]

Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm A Música Natureza de Léa Freire von Lucas Weglinski (2024) zeichnet ihre Biographie nach und beschäftigt sich auch mit den Grenzen, die der Machismus ihrer Karriere setzte.[4][5][1]

Einzelnachweise

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