Léo Houziaux
belgischer Astronom
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Léo Houziaux (* 23. März 1932 in Rochefort; † 30. März 2026 in Namur[1]) war ein belgischer Astronom.
| (4782) Gembloux | 14. Oktober 1980 | [1] |
| (6946) 1980 RX1 | 15. September 1980 | [1] |
| (10271) 1980 TV2 | 14. Oktober 1980 | [1] |
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Leben
Léo Houziaux promovierte in Physik an der Universität Lüttich und arbeitete an Observatorien in den USA und danach an der Smithsonian Institution. 1966 war er an der Entwicklung des ersten europäischen Satelliten TD-1A beteiligt. Von 1963 bis 1968 lehrte er an der Universität Mons in der Polytechnischen Fakultät und ab 1968 an der Universität Lüttich. Als Gastprofessor war er von 1982 bis 1990 auch an der Université catholique de Louvain tätig.[1]
1980 entdeckte er insgesamt drei Asteroiden, alle zusammen mit Henri Debehogne.[2] 2017 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (24945) Houziaux.
Léo Houziaux war ab 1991 Mitglied der Königliche Akademie der Wissenschaften, Literatur und Schönen Künste Belgiens sowie u. a. der Internationalen Akademie für Weltraumfahrt.[1]
Weblinks
- Biografie von Léo Houziaux ( vom 12. März 2016 im Internet Archive) (englisch)
- Literatur von und über Léo Houziaux im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek