MCPIP1
Protein in Homo sapiens
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MCPIP1 (englisch monocyte chemotactic protein-induced protein 1, dt. monozytenchemotaktisches Protein-induziertes Protein 1, Syn.: ZC3H12A) ist ein Protein, das in menschlichen Monozyten vorkommt und bei Entzündungsreaktionen eine Rolle spielt.
Einordnung
Vorkommen
MCPIP1 wurde zuerst in den Monozyten nachgewiesen, nachdem diese mit dem Zytokin MCP-1 (Syn.: CCL2, engl.: monocyte chemotactic protein-1) behandelt worden waren, es kommt aber auch in Makrophagen und Endothelzellen vor, wenn diese durch Lipopolysaccharide angeregt werden.[3]
Funktion
MCPIP1 hemmt Makrophagen, wirkt antientzündlich, indem es die Entwicklung proinflammatorischer Zytokine hemmt und scheint auch bei der Neuroprotektion nach Schlaganfällen eine Rolle zu spielen.