Machmud Sabyrchan

kasachischer Boxer (* 2001) From Wikipedia, the free encyclopedia

Machmud Aydarchanuly Sabyrchan (kasachisch Махмұд Айдарханұлы Сабырхан Mahmūd Aidarhanūly Sabyrhan; * 9. September 2001 in Schymkent[1]) ist ein kasachischer Boxer. Er war unter anderem Weltmeister 2023 und 2025 sowie Teilnehmer der Olympischen Spiele 2024 in Paris. Er ist der Bruder des Boxers Törehan Sabyrchan.

GeburtsnameMachmud Aydarchanuly Sabyrchan
Geburtstag9. September 2001
GeburtsortSchymkent
NationalitätKasachstan Kasachstan
Schnelle Fakten Daten, Geburtsname ...
Machmud Sabyrchan
Daten
Geburtsname Machmud Aydarchanuly Sabyrchan
Geburtstag 9. September 2001
Geburtsort Schymkent
Nationalität Kasachstan Kasachstan
Gewichtsklasse Bantamgewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,66 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 1
Siege 1
K.-o.-Siege 1
Niederlagen 0
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
World Boxing Championships 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Asienmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 World Boxing Championships
Gold 2025 Liverpool Bantamgewicht
 IBA-Weltmeisterschaften
Silber 2021 Belgrad Bantamgewicht
Gold 2023 Taschkent Bantamgewicht
Asienmeisterschaften
Silber 2022 Amman Bantamgewicht
Gold 2024 Chiang Mai Bantamgewicht
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Karriere

Sabyrchan wurde 2017 Kasachischer Juniorenmeister[2] und gewann unter anderem mit einem Sieg gegen Ruslan Abdullayev auch die Junioren-Asienmeisterschaft in Puerto Princesa.[3] 2018 gewann er zudem mit einem Finalsieg gegen Thitisan Panmod die Goldmedaille bei der Jugend-Asienmeisterschaft in Bangkok[4], sowie eine Bronzemedaille bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Budapest.[5] 2019 wurde er noch Kasachischer Jugendmeister[6] und gewann unter anderem mit Siegen gegen Mirazizbek Mirzahalilov und Sukthet Surawut erneut die Jugend-Asienmeisterschaft in Ulaanbaatar.[7]

Bei den Erwachsenen wurde er 2021 mit einem Finalsieg gegen Säken Bibossynow erstmals Kasachischer Meister im Fliegengewicht[8], nahm an der Asienmeisterschaft in Dubai teil[9] und startete auch bei der Weltmeisterschaft 2021 in Belgrad, wo er mit Siegen gegen Kim In-kyu, Matthew McHale, Michael Trindade und Akash Kumar das Finale erreichte, wo er gegen Tomoya Tsuboi unterlag.[10]

Bei der Asienmeisterschaft 2022 in Amman verlor er ebenfalls erst im Finale gegen Carlo Paalam[11] und gewann 2023 unter anderem mit Siegen gegen Mirazizbek Mirzahalilov und Sukthet Surawut die U22-Asienmeisterschaft in Bangkok.[12] Seinen bislang größten Erfolg erzielte er dann mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2023 in Taschkent, nachdem er sich jeweils gegen Szaka István, Sachin Siwach, Mohammed Amadu, Yosvany Veitía und Oybek Jurajev durchgesetzt hatte.[13]

Nachdem er bei den Asienspielen 2023 in Hangzhou im Achtelfinale unterlagen war[14] und sich damit keinen kontinentalen Startplatz für die Olympischen Spiele sichern konnte, nahm er am 1. Qualifikationsturnier 2024 in Busto Arsizio teil, wo er sich mit Siegen gegen Fikremariam Yadesa, Sukthet Surawut, Caleb Tirado und Asror Wohidov die Teilnahme sichern konnte.[15] Darüber hinaus gewann er 2024 mit einem Finalsieg gegen Schachzod Muzaffarov auch noch die Asienmeisterschaft in Chiang Mai.[16]

Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris schied er im Achtelfinale gegen José Quiles aus[17], gewann jedoch 2025 mit einem Finalsieg gegen Rafael Lozano die World Boxing Championships in Liverpool.[18]

Commons: Machmud Sabyrchan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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