Mae Koime

Leichtathletin aus Papua-Neuguinea From Wikipedia, the free encyclopedia

Mae Koime (* 14. Dezember 1983 in Kerema) ist eine ehemalige Leichtathletin aus Papua-Neuguinea, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit zwei Titeln bei Pazifikspielen sowie neun Ozeanienmeistertiteln zählt sie zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen ihres Landes.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Mae Koime
Nation Papua-Neuguinea Papua-Neuguinea
Geburtstag 14. Dezember 1983 (42 Jahre)
Geburtsort Kerema, Papua-Neuguinea
Größe 165 cm
Gewicht 63 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Status zurückgetreten
Karriereende 2010
Medaillenspiegel
Pazifikspiele 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Ozeanienmeisterschaften 9 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Pacific Logo
 Pazifikspiele
Gold Apia 2007 4 × 100 m
Gold Apia 2007 4 × 400 m
Silber Apia 2007 100 m
Silber Apia 2007 200 m
Ozeanienmeisterschaften
Gold Christchurch 2002 400 m Hürden
Gold Townsville 2004 100 m
Gold Townsville 2004 200 m
Gold Apia 2006 100 m
Gold Apia 2006 4 × 100 m
Silber Apia 2006 200 m
Silber Apia 2006 400 m
Gold Saipan 2008 100 m
Gold Saipan 2008 200 m
Gold Saipan 2008 4 × 100 m
Gold Cairns 2010 4 × 100 m
letzte Änderung: 8. Dezember 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Mae Koime im Jahr 2001, als sie bei den Südpazifik-Minispielen in Middlegate in 12,61 s die Silbermedaille im 100-Meter-Lauf hinter Makelesi Bulikiobo-Batimala aus Fidschi gewann und sich mit der 4-mal-100- und 4-mal-400-Meter-Staffel jeweils die Silbermedaille sicherte. Im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Kingston mit 12,17 s im Halbfinale über 100 Meter aus und siegte anschließend in 69,15 s im 400-Meter-Hürdenlauf bei den Ozeanienmeisterschaften in Christchurch. 2003 gewann sie bei den Südpazifik-Minispielen in Suva in 64,16 s die Bronzemedaille über 400 m Hürden hinter Rachel Rogers aus Fidschi und Laurence Upigit aus Neukaledonien und sicherte sich erneut in beiden Staffelbewerben jeweils die Silbermedaille. Daraufhin startete sie dank einer Wildcard im 200-Meter-Lauf bei den Weltmeisterschaften nahe Paris und schied dort mit 26,03 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Athen teil und kam dort mit neuem Landesrekord von 12,00 s nicht über den Vorlauf über 100 Meter hinaus, ehe sie anschließend bei den Ozeanienmeisterschaften in Townsville in 12,02 s und 24,68 s jeweils die Goldmedaille über 100 und 200 Meter gewann.

2005 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 25,31 s in der ersten Runde über 200 Meter aus und anschließend siegte sie bei den Südpazifik-Minispielen in Koror über 100, 200 und 400 Meter sowie auch in der 4-mal-400-Meter-Staffel und gewann mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 49,16 s die Silbermedaille. Im Jahr darauf schied sie bei den Commonwealth Games in Melbourne mit 11,71 s im Halbfinale über 100 Meter aus und kam über 200 Meter mit 24,20 s nicht über die Vorrunde hinaus. Zudem belegte sie dort in 3:47,88 min den fünften Platz in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Anschließend verteidigte sie bei den Ozeanienmeisterschaften in Apia in 11,79 s ihren Titel über 100 Meter und gewann über 200 und 400 Meter jeweils die Silbermedaille hinter der Neuseeländerin Monique Williams. Zudem siegte sie dort in 48,30 s in der 4-mal-100-Meter-Staffel. 2007 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 11,64 s in der ersten Runde über 100 Meter aus und anschließend siegte sie bei den Pazifikspielen in Apia in beiden Staffelbewerben und gewann über 100 und 200 Meter jeweils die Silbermedaille hinter Makelesi Bulikiobo aus Fidschi. Im Jahr darauf siegte sie bei den Ozeanienmeisterschaften in Saipan in 11,66 s und 24,11 s über 100 und 200 Meter sowie in 47,27 s auch in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Daraufhin nahm sie erneut dank einer Wildcard über 100 Meter an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und kam dort mit 11,68 s nicht über den Vorlauf hinaus. 2010 belegte sie bei den Ozeanienmeisterschaften in Cairns in 12,98 s und 26,06 s über 100 und 200 Meter jeweils den sechsten Platz und siegte in 46,86 s in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Daraufhin beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 27 Jahren.

Persönliche Bestzeiten

  • 100 Meter: 11,37 s (+1,8 m/s), 10. März 2007 in Brisbane
  • 200 Meter: 23,77 s (−0,9 m/s), 11. März 2007 in Brisbane
  • 400 Meter: 56,06 s, 4. November 2005 in Brisbane
  • 400 m Hürden: 64,16 s, 9. Juli 2003 in Suva

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