Magyar Röplabda Szövetség

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Magyar Röplabda Szövetség (kurz MRSZ, deutsch Ungarischer Volleyballverband) ist der nationale Dachverband für Volleyball, Beachvolleyball und Sitzvolleyball in Ungarn. Der 1946 gegründete Verband hat seinen Sitz im XI. Bezirk in Budapest.

Geschichte

Ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, im April 1946, beschlossen die vier begeisterten Volleyballspieler István Bieliczki, Sándor Cséfay, Géza Siklósi und László Simai, diese Sportart in ihrem Land zu organisieren. Ein erstes öffentliches Turnier der Männer fand bereits im September desselben Jahres statt und zwei Monate später folgte die erste inoffizielle Meisterschaft in der Szentkirályi utca in Budapest, an der 56 Mannschaften teilnahmen.

Am 19. Dezember 1946 kam es schließlich in der Zentrale des Gewerkschaftsrats in der Fiumei út zur offiziellen Gründung des Ungarischen Volleyballverbands, dessen erster Präsident György Nonn und dessen Generalsekretär László Simai wurden.

Im Jahr 1947 wurde die erste offizielle Meisterschaft ausgeschrieben. Im selben Jahr war Ungarn eines der 14 Gründungsmitglieder des Weltvolleyballverbandes FIVB in Paris. 1948 führten landesweite Aufrufe zu einer raschen Gründung von Mannschaften in Vereinen, Unternehmen und Schulen. Der erste internationale Auftritt der Männer fand 1949 bei der Weltmeisterschaft der Männer in Prag statt, ebenso der der Frauen bei den Europameisterschaften in Prag, bei der sie den sechsten Platz belegten. 1951 wurde das erste Mal der Frauen-Wettbewerb Magyar Kupa ausgetragen.

Die 1960er und 1970er Jahre gelten für Frauen wie Männer als erfolgreiche Zeit im ungarischen Volleyball, bei denen gute Platzierungen bei Europa- und Weltmeisterschaften erreicht wurden. Zudem nahmen die Frauen an drei Olympiaden teil und die Männer an einer.

Organisation

Präsidentin des Verbands ist aktuell (2026) Gabriella Vatai, Vizepräsident Róbert Mári und Ehrenvorsitzende die legendäre Volleyballspielerin Gyöngyi Bardi.[1]

Der Verband organisiert die nationalen Meisterschaften Extraliga und Magyar Kupa.

Zudem betreibt er eine Webseite, auf der Spiele von Mannschaften des Verbands live übertragen werden und Videos von älteren Spielen und andere Inhalte angeschaut werden können.[2]

Der Verband ist Mitglied des Internationalen Volleyballverbandes FIVB und des europäischen Kontinentalverbandes CEV.

Einzelnachweise

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