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Mairhof (Gemeinde Gilgenberg)

Ortschaft in der Gemeinde Gilgenberg am Weilhart, Bezirk Braunau (Oberösterreich) From Wikipedia, the free encyclopedia

Mairhof ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Gilgenberg am Weilhart im Bezirk Braunau in Oberösterreich.

Schnelle Fakten Mairhof (Dorf) Katastralgemeinde ...
Mairhof (Dorf)
Katastralgemeinde Mairhof
Mairhof (Gemeinde Gilgenberg) (Österreich)
Mairhof (Gemeinde Gilgenberg) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Braunau (BR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Braunau am Inn
Pol. Gemeinde Gilgenberg am Weilhart
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Koordinaten 48° 7′ 22″ N, 12° 57′ 45″ Of1
Höhe 494 m ü. A.
Fläche d. KG 7,79 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeindenummer 40009
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
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Geschichte und Siedlungsentwicklung

Mairhof wurde urkundlich erstmals 1313 als Maierhoven erwähnt.[1]

Bedeutung erlangte die Ortschaft 1637 durch den Bau des Meierhofs des Probsts des Augustiner-Chorherrenstifts Ranshofen, vermutlich als Zehent-Abgabestelle, welcher ab 1784 auch als Pfarrhof der Pfarre Gilgenberg genützt wurde.[2]

Bereits um 1700 war die Pfarrhof Kapelle errichtet worden, mit einem brückenartigen Gang ist sie mit dem Pfarrhof verbunden.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Mairhof ein Fuhrwerker und einige Landwirte ansässig.[4]

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Mairhof insgesamt 104 Bauflächen mit 51.828 m² und 63 Gärten auf 104.852 m², 1989/1990 gab es 92 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 226 angewachsen und 2009/2010 bestanden 126 Gebäude auf 229 Bauflächen.[5]

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 698 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 44 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 702 Hektar Landwirtschaft betrieben und 45 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 680 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 47 Hektar betrieben.[5] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Mairhof beträgt 53,4 (Stand 2010).

Siedlungsgeografisch handelt es sich um Streusiedlungsgebiet. Außer der namensgebenden Ortschaft Maierhof befinden sich die Ortschaften Dick (urkundlich 1313, vom mittelhochdeutschen Dicke für „Dickicht“)[6], Sterz, Lohnsberg und Hinterklam in der Katastralgemeinde.

Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Margareta Vyoral-Tschapka: „Villa nostra Pfaffenhoven dicta“ – Der „alte Pfarrhof“ der Pfarre Gilgenberg am Weilhart (Mairhof Nr. 4). In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. Band 144a, Linz 1999, S. 179–198 (zobodat.at [PDF; 5,1 MB]).

Einzelnachweise

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