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Makellos – Eine kurze Welle des Glücks

Film von Dirk Kummer (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Makellos – Eine kurze Welle des Glücks ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2026 mit Adele Neuhauser, Ulrich Noethen und Manuel Rubey. Die Filmkomödie entstand unter der Regie von Dirk Kummer nach einem Drehbuch von Uli Brée.[1]

TitelMakellos – Eine kurze Welle des Glücks
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Makellos – Eine kurze Welle des Glücks
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 89 Minuten
Produktions­unternehmen Bavaria Fiction
Stab
Regie Dirk Kummer
Drehbuch Uli Brée
Produktion Anna Oeller
Musik Johannes Repka
Kamera Alexander Püringer
Schnitt Thomas Krause
Besetzung
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Handlung

Das Ehepaar Constanze und Anton Laux betreibt gemeinsam ein Trachtengeschäft in München. Die Ehe ist leidenschaftslos, Constanze fühlt sich vernachlässigt. Ihre Freundin Karin Biederstädt schlägt ihr daher vor, einen Callboy zu engagieren. Bei dem geplanten Treffen flieht Constanze peinlich berührt aus dem Hotelzimmer und trifft zufällig auf Ricardo, der ebenfalls im Escortservice tätig ist. Mit ihm beginnt sie eine Affäre, sie nennt ihn ihren Cicisbeo. Ihr Parfum erkennt er als une petite vague de bonheur, zu Deutsch sinngemäß Eine kurze (kleine) Welle des Glücks.

Constanze schlägt ein Dirndl to go mit Direktverkauf an der Theresienwiese vor, Anton sieht das Geschäft als Traditionsunternehmen und ist gegen Einwegdirndl und andere neue Ideen. Ricardo kümmert sich privat um seine Mutter Gerda, sein Vater Richard ist Buchautor. Constanze schlägt Ricardo ein paar gemeinsame Tage in Lissabon vor. Gegenüber ihrem Mann gibt sie dies als Geschäftsreise aus. Zu ihrer Überraschung besteht Anton darauf, sie zu begleiten. Ricardo bleibt deshalb in München zurück und wird von Karin gebucht.

Die Treffen von Ricardo und Constanze wurden heimlich gefilmt, Anton erhält anonym ein Video mit einem Erpresserschreiben, worin 500.000 Euro gefordert werden. Er vermutet, dass Ricardo dahintersteckt. Anton seinerseits hat eine heimliche Affäre mit Karin. Während Constanze die Polizei einschalten möchte, will Anton Aufsehen vermeiden und schlägt vor, auf die Forderung des Erpressers einzugehen.

Constanze findet heraus, dass Ricardo in Wirklichkeit Richard heißt und der Sohn des Buchautors Richard Westerhoff ist. Von ihm erhält sie die Adresse von Gut Westerhoff, wo Ricardo mit seiner Mutter lebt. Dieser streitet ab, etwas mit der Erpressung zu tun zu haben. Karin wirkt auf Anton ein, die Gunst der Stunde zu nutzen und sich von seiner Frau deren Firmenanteile überschreiben zu lassen. Dies geschieht auch; im Gegenzug will er die geforderte Summe zahlen.

Constanze ist verzweifelt und begeht in dem Hotelzimmer, das sie immer für ihre Treffen mit Ricardo gebucht hatte, einen Selbstmordversuch. Ricardo, der mittlerweile Karin verdächtigt, hinter der Erpressung zu stecken - sie hatte anfangs das Hotelzimmer für Constanze gebucht, damit deren Name nicht erscheint und wusste somit von den heimlichen Treffen -, findet sie dort und rettet ihr das Leben. Er führt sie auf Karins Spur und sie planen, auf deren Computer die belastenden Videos zu suchen. Dafür quartiert sich Constanze unter einem Vorwand für eine Nacht bei ihrer Freundin ein. Ihr erzählt sie, dass sie sich keinesfalls von Anton scheiden lassen wolle, während Karin hofft, diesen endlich heiraten zu können. Auf Karins Computer findet Constanze tatsächlich die kompromittierenden Videos und löscht sie. Am nächsten Tag erhält Anton erneut ein Erpresserschreiben, dieses Mal mit einem Video, das Karin beim Sex mit Ricardo zeigt.

Bei der geplanten Geldübergabe der nunmehr geforderten 100.000 Euro treffen Anton und Karin auf Constanze und Ricardo. Anton behauptet, dass die seit fünf Jahren dauernde Affäre mit Karin nichts Ernsthaftes gewesen sei, obwohl er ihr seit drei Jahren versprochen hatte, sich scheiden zu lassen. Constanze will aber nicht zu ihm zurück. Sie schenkt Ricardo die 100.000 Euro als Startkapital für einen Neuanfang. Alle vier gehen schließlich getrennte Wege.

Produktion und Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden vom 4. März bis zum 1. April 2025 in München und Umgebung statt.[2] Produziert wurde der Film von der Bavaria Fiction von Produzentin Anna Oeller im Auftrag des Bayerischen und des Österreichischen Rundfunks.[3][4]

Die Kamera führte Alexander Püringer, die Montage verantwortete Thomas Krause und das Casting Siegfried Wagner, die Musik schrieb Johannes Repka. Das Szenenbild gestaltete Gabi Pohl, das Kostümbild Diana Dietrich, den Ton Gunnar Voigt und Hanna Brühwiler und die Maske Mechthild Schmitt und Amelie Hartwig. Als Intimitätskoordinatorin fungierte Marla Friesewinkel.[2][5]

Nach Faltenfrei (2021) und Ungeschminkt (2024) ist dies eine weitere Zusammenarbeit von Hauptdarstellerin Adele Neuhauser mit Regisseur Dirk Kummer und Drehbuchautor Uli Brée.[3][6][7]

Veröffentlichung

In der ARD Mediathek wurde der Film am 25. Februar 2026 veröffentlicht[3] und auf ORF ON am 10. März 2026.[8]

Die Erstausstrahlung auf ORF 2 sowie im Ersten im Rahmen des FilmMittwochs im Ersten war am 11. März 2026.[9][2][3][10]

Rezeption

Kritiken

Heike Hupertz befand in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Die Geschichte nimmt eine starke Wendung, und stark ist in diesem Film alles: Buch, Regie und die großartige Hauptdarstellerin.“[11]

tvspielfilm.de urteilte: „Etwas überladen, dafür spielt Neuhauser grandios“. Die Gags seien eher flau, stark sei die Komödie in den ernsten Momenten. Die Chemie zwischen Rubey und Neuhauser stimme, und wie Letztere alle Nuancen ihrer Figur ausspiele sei rundum sehenswert.[12]

Rainer Tittelbach vergab auf tittelbach.tv fünf von sechs Sternen. Statt auf Küchenpsychologie zu setzen, stelle Brée lebensphilosophische Fragen, die einfach seien und doch klug. Daraus entstünde ein top gespieltes, auch filmisch reizvolles Katz-und-Maus-Spiel aus Erpressung und Gegenerpressung und schließlich eine „Mission Impossible“ der spaßigen Art.[13]

Oliver Armknecht bewertete die Produktion auf film-rezensionen.de mit fünf von zehn Punkten. Diese schneide einige wichtige Themen an, mache aber relativ wenig daraus. Statt einer wirklichen Auseinandersetzung gebe es nettes Wohlfühlfernsehen, das amüsieren wolle.[14]

Quote

In Deutschland verfolgten den Film bei Erstausstrahlung im Ersten 3,52 Millionen Seher bei einem Marktanteil von 15,5 Prozent.[15]

In Österreich sahen die Premiere auf ORF 2 bis zu 738.000 und durchschnittlich 719.000 Personen bei 29 Prozent Marktanteil.[16]

Einzelnachweise

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