Manfred Brunner (Fußballspieler)

deutscher Fußballspieler und -trainer From Wikipedia, the free encyclopedia

Manfred Brunner (* 23. Januar 1944; † 19. April 2026 in Aschaffenburg) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer.

Spielerkarriere

Brunner begann seine Karriere 1966 beim 1. FC Lichtenfels, von wo er 1967 zur SpVgg Greuther Fürth in die damals zweitklassige Regionalliga Süd wechselte. Nach Stationen beim 1. FC Burgkunstadt und dem VfB Coburg schloss er sich 1969 dem 1. FC Schweinfurt 05 an. Für die Unterfranken absolvierte der Stürmer bis 1973 zahlreiche Spiele in der Regionalliga Süd.[1]

Trainerlaufbahn

1973 wurde Brunner Spieler-Trainer bei Viktoria Aschaffenburg. Hier führte er unter anderem zusammen mit Felix Magath den Verein zur Hessenmeisterschaft 1974.[2] 1975 wechselte er zum FC Hanau 93, den er von der viertklassigen Gruppenliga in zwei Jahren in die 2. Bundesliga führte[2], was der größte Erfolg des Vereins war. In dieser Zeit beendete er seine Karriere als aktiver Spieler und war in der letzten Saison nur noch Trainer.[2] 1978 wechselte Brunner zurück zu Viktoria Aschaffenburg, wo er 1980 und 1981 nur knapp an der Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga scheiterte.[2] In dieser Zeit ebnete er Spielern wie Markus Schäfer, Ingo Aulbach, Dieter Lindenau und Uwe Kramer den Weg ins Profigeschäft. 1983 endete sein Engagement in Aschaffenburg und er war in den folgenden Jahren noch für verschiedene Vereine im Rhein-Main-Gebiet und Unterfranken tätig, darunter SV Wiesbaden, FC Erbach, Viktoria Kahl und SV Erlenbach am Main.[3]

Weitere Werdegang

Nach dem Ende seiner Laufbahn als Profitrainer war Brunner im Immobiliengeschäft tätig.[2] Er verstarb am 19. April 2026 im Alter von 82 Jahren nach kurzer Krankheit in Aschaffenburg.[2]

Einzelnachweise

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