Manfred Maas

deutscher politischer Beamter (FDP) From Wikipedia, the free encyclopedia

Manfred Maas (* 15. Oktober 1953 in Illingen (Saar)) ist ein deutscher politischer Beamter (FDP).

Werdegang

Maas studierte ab 1974 Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Von 1980 bis 1983 absolvierte er das Rechtsreferendariat beim Land Rheinland-Pfalz. Von 1983 bis 1990 war er im Sozialministerium des Saarlandes tätig. Nach der deutschen Wiedervereinigung wechselte er 1990 als Leiter der Zentralabteilung und Stellvertreter des Staatssekretärs in das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt. Von 1999 bis 2000 war er Abteilungsleiter für Mittelstand, Innovation und Tourismus im Wirtschaftsministerium. Im Dezember 2000 wurde er als Nachfolger von Ralf Nagel zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt ernannt. Er amtierte bis Ende Dezember 2003; ihm folgte Rudolf Bohn nach.[1] Von Januar 2004 bis zu seinem Rücktritt im Juni 2018 war Maas Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.[2] 2009 wurde ihm die goldene Ehrennadel der Industrie- und Handelskammer Magdeburg verliehen.[3] 2019 gründete er gemeinsam mit Michael Schädlich eine Unternehmensberatungsagentur.[4] Zudem war er Verwaltungsratsvorsitzender der Handball-Abteilung des SC Magdeburg.

Maas ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in Langenweddingen.

Einzelnachweise

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