Manfred Salow

deutscher Bildhauer und IM der Stasi From Wikipedia, the free encyclopedia

Manfred Salow (* 1943 in Friedland) ist ein deutscher Bildhauer.

Die Skulptur „Sitzender“ von Manfred Salow in Berlin-Pankow (1978)

Bekanntheit erlangte er unter anderem, als Manfred Krug seine Arbeit für das Ministerium für Staatssicherheit unter dem Decknamen „Salmann“ öffentlich machte.[1][2]

Lebenslauf

  • 1965: Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Künste in Berlin
  • 1970: Abschluss als Diplombildhauer und Anfang als freischaffender Bildhauer in Berlin
  • 1982: Studienaufenthalt in Moskau, dort Studium für Monumentalplastik

Salow hatte schon früh namhafte Sammler seiner eigenen Kunst. Auch Manfred Krug, Siegfried Matthus, Eberhard Esche und Markus Wolf gehörten dazu. Mit Peter Hacks veröffentlichte er ein Kinderbuch (1980).

Es entstanden unter anderem bronzene Porträt-Köpfe von Gerhard Rommel (1971), Peter Hacks (1976), Manfred Krug (1977) und Eberhard Esche (1976) und Wolf (1989), sowie postum von Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1982) und Friedrich Wolf (1988). Auch nach der deutschen Wiedervereinigung arbeitete Salow als Porträtplastiker.

Ausstellungen in der DDR (Auswahl)

  • 1973 und 1982: Berlin, „Plastik und Blumen
  • 1979: Berlin, Bezirkskunstausstellung
  • 1983: Leipzig, Messehaus am Markt („Kunst und Sport“)
  • 1983: Berlin, Galerie am Prater („Retrospektive 1973 -1983“)
  • 1986/1987: Suhl („Das sicher sei, was uns lieb ist“. Ausstellung zum 40. Jahrestag der Gründung der Grenztruppen der DDR)

Literatur

  • Raimund Hoffmann: Vom Bildschnitzer zum Bildhauer. Manfred Salow. In: Bildende Kunst, 2/1974, S. 79–85.
  • Salow, Manfred. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 807.

Einzelnachweise

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