Manfred Schubert-Zsilavecz

österreichischer Pharmazeut und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Manfred Schubert-Zsilavecz (* 23. September 1961 in Leibnitz) ist ein österreichischer Pharmazeut und Wissenschaftler im Bereich der pharmazeutischen Chemie. Er ist ordentlicher Professor der der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und ehemaliger Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG).

Manfred Schubert-Zsilavecz (2018)

Leben

Manfred Schubert-Zsilavecz studierte Pharmazie an der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er 1989 seinen Doktor im Bereich der Naturwissenschaften erwarb. Nach einem Aufenthalt an der Universität Ulm, wo Schubert-Zsilavecz ein Erwin-Schrödinger-Stipendium erhielt, folgte die Habilitation für das Fach Pharmazeutische Chemie 1993 an der Universität Graz.

Im Jahr 1997 wurde Schubert-Zsilavecz C3-Professor für Pharmazeutische Chemie an der Universität Frankfurt und betreut eine Arbeitsgruppe von 10 bis 15 Mitarbeitern. 2003 wurde er zum wissenschaftlichen Leiter des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL). Ab Januar 2004 war er Vizepräsident der DPhG, 2007 wurde er zum DPhG-Präsidenten für die Periode 2008 bis 2011 gewählt.

Sein Forschungsgebiet sind die Medizinische Chemie von PPAR-Modulatoren und die Bioanalytik.

Von 2009 bis 2021 war er Vizepräsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main für die Bereiche Studium und Lehre sowie zuletzt für das Thema Third Mission.

Von 2021 bis 2026 war Schubert-Zsilavecz Stadtverordneter für die CDU Bad Homburg.[1]

Manfred Schubert-Zsilavecz lebt in Bad Homburg vor der Höhe.[2]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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